Saison 28: Ergebnisticker (3.Liga)


  • Braunschweig weiter ohne Punktverlust


    Während die Stimmung in Darmstadt schlecht ist, kann man in Braunschweig sich schon auf die Weihnachtszeit freuen. Der BTSV Eintracht Braunschweig holte sich unter der Woche zwei knappe Heimsiege. Mit nun acht Erfolgen aus den ersten acht Spielen führt die Mannschaft von Dirk die Tabelle der 3.Liga an.


    In diesem Jahr muss es endlich klappen. Der Aufstieg in die 2.Liga ist seit langem das Ziel des wohl am besten besetzten Drittligisten. Unter der Woche musste die Mannschaft von Trainer Dirk aber viel Engagement aufbringen, um die Gegner aus Mannheim und München zu schlagen. Die Löwen zollten der erbrachten Leistung der Niedersachsen wenig Respekt. Munsy brachte den Underdog gar mit 0:1 in Führung. Braunschweig brauchte einwenig um den Schock vom frühen Gegentreffer abzuschütteln. Ihnen dabei helfen sollte wieder einmal Ciro Immobile. Der von vielen Vereinen der 3.Liga gehasste Stürmer traf nach einer Standardsituation zum etwas überraschenden Ausgleich. Der Abstiegskandidat aus München ließ sich aber wenig vom Ausgleichstor beirren, stattdessen setzten die Löwen weiter auf Zielstrebigkeit im Konterspiel. Vorallem im ersten Durchgang nutzten die Gäste ihre wenigen Torchancen eiskalt. Honsak traf zur erneuten Löwenführung. Luc Ihorst sorgte mit seinem Tor kurz vor der Pause dann dafür, dass der Spitzenreiter nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen musste. Viel brachte es allerdings nicht, denn die Löwen gingen nach dem Seitenwechsel durch Munsy zum dritten Mal in Führung. Braunschweigs Trainer reagierte sofort. Dirk brachte für Maier, Pedersen und Eckert Ayensa mit Kainz, Young und Bär frische Kräfte. Aber es war wieder Luc Ihorst, der die Gästeführung egalisieren konnte. Nun drückte der Spitzenreiter auf den Heimsieg. In der Nachspielzeit war es dann tatsächlich noch so weit. Ein Abspielfehler der Löwen nutzte Kainz für einen tollen Pass für Bär, der keine Probleme hatte den Braunschweigern den 7.Saisonsieg zu bescheren. Während die Löwen trotz aufopferungsvollem Kampf weiter ohne Punkte dastehen, feierte der BTSV die weiße Weste mit der gesamten Hamburger Straße.

    Ähnlich spektakulär verlief auch das Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim. Auch dort lag der Spitzenreiter in der ersten Hälfte zurück. Diesmal nach den Toren von Horvath und Coutinho gar mit 0:2. Immobile traf in der Nachspielzeit zum 1:2 Anschlusstreffer. Das Tor zum psychologischen besten Zeitpunkt sorgte für Auftrieb im Spiel der Niedersachsen. Nach der Pause war es erst Eckert Ayensa, der zum Ausgleich traf. Dann brachte Froese den Underdog aus Mannheim überraschend erneut in Front. Diese erneute Führung hatte aber nur fünf Minuten bestand, dann legte Immobile seinen zweiten Treffer nach. In der Nachspielzeit war es dann, wie schon gegen die Löwen, der eingewechselte Marcel Bär, der die anwesenden 9.600 Zuschauer an der Hamburger Straße in Freudentaummel versetzte.


    Eintracht Braunschweig bleibt also auch nach acht Spielen ohne Punktverlust. Doch, wer zweimal in der Nachspielzeit gewinnt, der hat auch derzeit das Glück auf seiner Seite. Es bleibt spannend, ob die Niedersachsen diesen Siegeshunger aufrechterhalten können.

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  • Aue feiert ersten Saisonsieg


    Ausgerechnet beim bisher so stark aufspielenden SV Sandhausen ist den Veilchen der erste Saisonsieg gelungen. Am späten Freitagabend siegte der FCE verdient mit 0:4(0:4) in Sandhausen.


    Vor der Partie in Sandhausen spürte man den Druck im Erzgebirge anwachsen. Nur ein Punkt aus drei Spielen war eindeutig zu wenig für die Ansprüche der Lurix-Elf. Im Hardtwald gingen die Experten von einer ausgeglichenen Partie aus, immerhin holte der SVS aus den ersten sieben Spielen 13 Punkte. Bestwert für die Mannschaft von GreenRaZ0r. Doch am heutigen Freitagabend fanden die Kicker vom Hardtwald kaum ihre gewohnte Form. Bereits im ersten Durchgang entschieden die Veilchen durch vier Treffer die Partie für sich. Es war überraschend, wie schlecht der SV Sandhausen in die Partie fand. Nach dem Seitenwechsel hätten die Gastgeber mit zwei Chancen neuen Schwung in die Partie bringen können, doch es wäre nicht verdient gewesen. Denn auch im zweiten Durchgang hatte der FCE deutlich mehr Spielkontrolle. Am Ende blieb es beim deutlichen 0:4 Auswärtserfolg der Ostdeutschen.


    In Aue kann man nachdem überzeugenden Auftritt in Sandhausen erst einmal aufatmen. Auch der Trainer Lurix spürte vor der Partie den aufkommenden Druck. Mit nun vier Punkten entfernen sich die Veilchen etwas von der Abstiegsregion. Mit dieser wird auch der SV Sandhausen, trotz der deftigen Pleite gegen Aue, in den nächsten Wochen nichts zutun haben.

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  • Sandhausen unbeeindruckt


    Der SV Sandhausen hat sich auch von der bitteren 0:4 Heimpleite gegen Erzgebirge Aue nicht aus der Ruhe bringen lassen. Im darauffolgenden Heimspiel gegen Rot-Weiß Essen brachte ein verdienter 4:2 Heimsieg die Mannschaft von Trainer GreenRaZ0r zurück auf die Siegerstraße. Daran ändern konnte auch Davie Selke nichts. Der Gästestürmer war nicht nur aufgrund seiner beiden Tore der Essener Aktivposten. In der Tabelle sind die Kicker vom Hardtwald nun gar punktgleich mit dem Relegationsplatz, doch der SVS hat bereits drei Spiele mehr auf dem Konto.


    Krise von Darmstadt 98 verschärft sich


    Mittlerweile kann man Mitleid mit der Mannschaft von Darmstadt 98 bekommen. Auch im siebten Anlauf blieb das Team von Trainer Motte punktlos. Dabei führten die Lilien durch die Treffer von Skarke und Kempe mit 2:0, doch nach der Pause drehten die Veilchen die Partie. Erst war es Kempe, der die Ostdeutschen zurück ins Spiel brachte. Mitte der zweiten Halbzeit traf dann Tigges zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Aue nutzte das Momentum nun für sich und Nazarov stellte das Spiel mit seinem Tor zum 2:3 auf den Kopf. In der Schlussphase setzten die Lilien noch einmal alles auf eine Karte, doch Sapina beendete in der Schlussminute sämtliche Darmstädter Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn. Mit nun sieben Niederlagen haben die Hessen einen neuen Vereinsnegativwert aufgestellt.


    Revanche geglückt


    Beinahe hätte Erzgebirge Aue, nach einem mageren Saisonstart, ein perfektes Wochenende gefeiert, doch am Ende feierten die Heidenheimer im Erzgebirgsstadion. Der Aufstiegskandidat hatte im Osten der Republik Schwierigkeiten ins Spiel zu finden, so war die zwischenzeitliche 1:0 Führung der Gastgeber nicht unverdient. Doch dann kam die Mannschaft von GreenSon immer besser ins Spiel. Noch vor der Pause konnte Misidjan die Führung der Veilchen egalisieren. Nach dem Seitenwechsel brachte Leipertz den 1.FCH, nach einem fragwürdigen Strafstoß, in Führung. Als Misidjan dann gar das 1:3 nachlegen konnte, schien die Partie entschieden. Doch die Lurix-Elf gab nicht auf und kam durch Tigges und Nazarov tatsächlich zurück ins Spiel. Punkte brachte die Aufholjagd den Veilchen aber nicht ein, weil in der Nachspielzeit Kerschbaumer für den Lucky Punch der Heidenheimer sorgte. In der Tabelle rückt der 1.FC Heidenheim auf zwei Punkte an Spitzenreiter Braunschweig heran. Erzgebirge Aue bleibt mit sieben Zählern im Tabellenmittelfeld der 3.Liga hängen.

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  • Essen verliert und niemand kriegt es mit


    Rot-Weiß Essen hat das Auswärtsspiel beim Halleschen FC deutlich mit 7:1(3:1) verloren. Nach der Partie sprach aber kaum ein Verantwortlicher von RWE über den dürftigen Auftritt der eigenen Mannschaft, sondern über das Fehlen der eigenen Fans. Diese wurden nämlich, nach einer Auseinandersetzung mit Fans von Dynamo Dresden auf der Hinreise nach Halle, zurück nach Essen geschickt. Die Fans aus Dresden reisten vom Auswärtsspiel ihrer Mannschaft beim SC Paderborn zurück gen Osten. Im RE2 der deutschen Bahn kam es in Kassel-Wilhelmshöhe dann zum Aufeinandertreffen beider Fanlager. Erst nach dem Einschreiten der hinzugerufenen Bundespolizei konnten beide Fanlager voneinander getrennt werden. Während es für die Fans aus Dresden mit dem RE2 weiter in Richtung Erfurt ging, schickten die eingesetzten Beamten die Problemfans von Rot-Weiß Essen zurück in Richtung Ruhrpott. So verpassten die gut 225 Anhänger die deftige 7:1 Niederlage ihrer Mannschaft beim HFC. Durch den Heimsieg klettern die Ostdeutschen, vorbei an RWE, auf den 13.Tabellenplatz.

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  • Liebe vergeht nicht so schnell


    Nein, böses Blut floß nicht, als ich mich am heutigen Dienstag gegen Nachmittag auf dem Weg von Bremen nach Osnabrück machte. Schon bei der Ankunft am Osnabrücker Hauptbahnhof bekommt man den Flair der Bremer Brücke zu spüren. Doch mein Abgang bei den Lila-Weißen war zu frisch, um am heutigen Matchday die Abläufe der Mannschaft zu stören. So verzichtete ich auf einen Besuch des Heimspiels gegen den SV Sandhausen. Stattdessen traf ich mich vorab des Spiels mit Marc Heider, unserem langjährigen Spielführer. Marc und ich pflegen seit unserer Zusammenarbeit ein freundschaftliches Verhältnis. Während es für Marc nach unserem Treffen weiter an die Bremer Brücke ging, blieb ich in einer Kneipe in der Osnabrücker Innenstadt stecken. Als das Spiel angepfiffen wurde und ich meine alte Mannschaft im TV spielen sehen durfte, ja da ging mir das Herz auf. Und die Lila-Weißen zeigten eine mehr als ansprechende Leistung, die mit einem souveränen 4:0 Heimsieg belohnt wurde. Batista Meier, ein Spieler den ich noch vor Saisonbeginn von der Bremer Brücke überzeugen konnte, brachte die Hausherren in Führung. Noch vor der Pause erhöhte Heider, der wohl noch vom Kaffee und Kuchen gestärkt war, auf 2:0. Nach der Pause besiegelte dann Amenyido den ersten Saisonsieg der Lila-Weißen. Acht Minuten vor Spielende war es erneut Heider, der den Schlusspunkt setzte. Während es für die Mannschaft, nach einer kurzen Nachbesprechung, mit dem Mannschaftsbus weiter nach Essen ging, reiste ich mit der deutschen Bahn gen Ruhrpott. Über Münster landete ich relativ zügig in der Kulturhauptstadt 2010. Diesmal ließ ich es mir auch nicht nehmen, das Stadion an der Hafenstraße von innen zu begutachten. Es sollte sich lohnen, denn die Niedersachsen boten bei Rot-Weiß Essen ein echtes Feuerwerk ab. Holtby brachte die Lila-Weißen per Doppelschlag früh auf die Siegerstraße. Marc Heider und zwei Tore vom wiedermal starken Amenyido sorgten im weiteren Verlaufe der ersten Halbzeit für Klarheit. Es machte Spaß den Niedersachsen beim Fussball spielen zuzuschauen. Auch im Defensivverbund agierte der VfL mehr als souverän. Im Auswärtsspiel bei RWE blieb die Mannschaft von Awesome zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor. Nicht einmal einen Essener Torschuss ließen die Gäste zu. Zwar schalteten die Niedersachsen in der zweiten Halbzeit zwei Gänge zurück, dennoch fielen noch zwei weitere Osnabrücker Tore. Mit dem Selbstvertrauen aus zwei Siegen und insgesamt 11:0 geschossenen Toren ging es nach Ostwestfalen zum SC Verl. Diese hatten, ebenfalls am gestrigen Montag, einen neuen Cheftrainer präsentiert. Absofort übernimmt Slay das Amt vom scheidenden Klaus Albert. Und der neue Coach hat sich direkt mal einen Namen in der 3.Liga gemacht. Schon vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück waren die Ostwestfalen primar in die neue Trainerära gestartet. So gab es gegen Arminia Bielefeld (6:1) und gegen den HFC (7:0) zwei Kantersiege. Also kein einfaches Pflaster für die Niedersachsen. Dies sollte sich bereits nach wenigen Minuten bestätigen, als Mateta die Ostwestfalen in Führung brachte. Osnabrück fand keinen Zugriff ins Spiel und so schraubten Ernst und erneut Mateta das Ergebnis in die Höhe. Erst als Amenyido mit der ersten gelungenen Aktion den Anschlusstreffer erzielte, war wieder Leben im Spiel der Niedersachsen. Vielleicht wäre auch noch ein Punktgewinn möglich gewesen, hätte Amenyido mit dem Halbzeitpfiff das 3:2 erzielt, doch der Stürmer scheiterte knapp. Im zweiten Durchgang kontrollierte der Sportclub dann weitestgehend die Partie. Gefährlich wurde es meist erst, wenn sich die Lila-Weißen einen Fehler im Spielaufbau erlaubten. So entstanden auch die Treffer von Mateta zum 4:1 und 5:1. Neuhaus legte kurz vor Schluss das sechste Tor der Verler nach. Der Schlusspunkt gehörte aber den Niedersachsen, die mit dem 6:2 durch Amenyido zumindest noch Ergebniskosmetik betrieben. Trainer Slay feiert mit seinem neuen Verein mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen einen perfekten Start in den VDFB. Es war auch bitter notwendig, so waren die Ostwestfalen doch mit vier Niederlagen in die 27.Saison gestartet. Auch Awesome kann man den drei Auftritten in der 3.Liga durchaus zufrieden sein. Zwar war der Sportclub noch deutlich eine Nummer zu groß für den VfL, doch vergleicht man die beiden Kaderstrukturen miteinander, so ist kam dieses Ergebnis nicht gerade überraschend zustande. Für mich ging es, nach etlichen Stunden voller Liebe für den VfL, erschöpft zurück nach Bremen.

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  • Kantersiege im Ruhrpott


    Während es für mich nach der 6:2 Pleite des VfL Osnabrücks beim SC Verl zurück nach Bremen ging, setzten die Niedersachsen ihre Reise durch den Westen der Republik fort. So gab es neben dem Gastspiel bei Rot-Weiß Essen auch Lila-Weiße Auftritte in Gelsenkirchen und Bochum. In beiden Spielen ging die Mannschaft von Neutrainer Awesome als verdienter Sieger vom Feld. Auf Schalke brachte ein Doppelpack von Amenyido die Niedersachsen auf die Siegerstraße. In der Folge hatten die Knappen deutliche Probleme den Gästen Paroli zu bieten. So spielte sich der VfL in einen Rausch und fuhr am Ende einen ungefährdeten 1:8 Auswärtssieg ein. Auch in Bochum hatte der VfL keine Mühe sich die drei Punkte zu sichern. Wie auf Schalke sorgten auch in Bochum frühe Treffer der Niedersachsen für eine beruhigende 0:3 Halbzeitführung. Im zweiten Spielabschnitt blieben die Lila-Weißen zielstrebig und feierten am Ende einen souveränen 1:7 Auswärtserfolg. Mit 12 von 15 möglichen eingefahrenen Punkten setzt der neue Trainer der Niedersachsen einen deutlichen Fingerzeig an die Konkurrenz. In der Tabelle rückt der VfL auf den 9.Tabellenplatz vor.


    Saarbrücken weiter ohne Niederlage


    Der 1.FC Saarbrücken hat auch am heutigen Dienstag die saarländischen Aufstiegsambitionen untermauert. Im Heimspiel gegen den VfL Bochum setzte sich die Diddy-Elf verdient mit 5:2 durch. Doch einen kleinen Wermutstropfen musste der FCS am heutigen Abend im Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue hinnehmen. Dort reichte es für die Saarländer, nach einem frühen 0:2 Rückstand, nur zu einem 3:3 Remis. Mit nun 20 Zählern bleibt der FCS auf dem Relegationsplatz der 3.Liga.

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  • Ein Stückchen Sportclub-Geschichte für den guten Zweck


    Der Rasen in der Sportclub Arena ist Geschichte – fast! Denn ein ganz besonderes Stückchen haben wir uns noch gesichert: Den Elfmeterpunkt vor der Nordtribüne, der für Gänsehaut, Spannung und unsere großen Erfolge steht. Einst war es Arne Friedrich, der von genau diesem Punkt 1999 zum entscheidenden Sieg gegen Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal traf. Mehr als 20 Jahre später sicherte Jan Schöppner mit seinem Treffer gegen Holstein Kiel einen der größten Erfolge des Sportclubs: Den Einzug in die 3. Runde des DFB-Pokals!


    Ihr habt nun die Möglichkeit, dieses Stückchen Sportclub-Geschichte zu ersteigern. Die Auktion läuft bis Montag, 5. Dezember, 12 Uhr. Der Erlös geht in diesem Jahr an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die mit den Spenden die Registrierung neuer potentieller Stammzellenspender finanziert und die Blutkrebs-Forschung vorantreibt.


    Jetzt mitbieten auf dkms.sportclub-verl.de


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  • Die 3.Liga brodelt


    Viel los derzeit in der niedrigsten Spielklasse des VDFB. Nicht weil in den letzten Tagen Unmengen von Spielen absolviert wurden, nein außerhalb des Platzes werden derzeit die Schlagzeilen in der 3.Liga geschrieben. So haben sich die Verantwortlichen aus Halle, Meppen und Gelsenkirchen allesamt zuletzt kritisch in der Öffentlichkeit zu den neusten Trainereinstellungen in Verl und Osnabrück geäußert. Zumindest die beiden Trainer vom Halleschen FC (Sirko) und vom FC Schalke 04 (derFighter) verfügen über reichlich Erfahrung um die derzeitige Situation einschätzen zu können. Zwar können wir die geäußerte Kritik durchaus nachvollziehen, doch finden wir auch reichlich Argumente, die für die Verpflichtung der beiden zuvor noch unbekannten Trainer sprechen. So war klar, dass der VfL Osnabrück in dieser Saison, nach dem Abstieg aus der 2.Liga, eine prägende Rolle im Aufstiegskampf einnehmen wird. Dies hat sich nun unter der Leitung von Awesome noch einmal bekräftigt. Der neue Trainer, der auch schon reichlich am Kader bastelt, schaffte es schnell Zugang zur Mannschaft zu finden. Das Resümee nach 9 Spielen liest sich beeindruckend. Mit 8 Siegen und einer Niederlage schafften es die Niedersachsen gar vorübergehend die Tabellenspitze zu erobern. Nämlich nach dem Spitzenspiel gegen Eintracht Braunschweig, wo die Lila-Weißen ihren Fans eine überragende Leistung boten und bereits zur Halbzeit mit 5:1 führten. Am Ende hieß es im kleinen Niedersachsenderby 6:2 für die Mannschaft von der Bremer Brücke. Dass die Lila-Weißen derzeit dennoch nicht an der Tabellenspitze stehen, liegt daran, dass sich die Braunschweiger im darauffolgenden Heimspiel gegen den SV Sandhausen von der empfindlichen Pleite in Osnabrück rehabilitierten. Doch das 2:2 Remis an der Hamburger Straße dürfte Trainer Dirk nicht gerade in eine Euphoriewelle versetzt haben. Der langjährige Coach des BTSV wird bestens wissen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Osnabrücker diesen weiteren Ausrutscher der Braunschweiger ausnutzen werden. Dennoch gab sich Dirk auf der anschließenden Pressekonferenz gelassen. Angesprochen auf die Kritik der anderen Trainer der 3.Liga reagierte der Braunschweiger Trainer humorvoll: "Wir kandidieren wie gewohnt für Platz 4." Damit spielte der erfahrene Chefcoach auf die beiden vergangenen Spielzeiten an, wo der BTSV nach überragender Hinrunde zweimal denkbar knapp am Aufstieg scheiterte. Nach den eher mäßigen Auftritten gegen Osnabrück und Sandhausen droht tatsächlich das nächste Braunschweiger Fiasko. Dass sich auch der Meppener Trainer DjTom69 in die Diskussion um die Trainereinstellungen einschaltete, war wenig überraschend. Die schlechte Laune im Emsland ist überall spürbar. Am Wochenende hagelte es in Osnabrück und beim Heimspiel gegen den HFC die Niederlagen 5 und 6. Mit neun Zähler aus neun Spielen rennt der SVM weiter seinen Ansprüchen mächtig hinterher. Nicht einmal die leiderprobten Ostfriesen glauben noch an ein Wunder und so an einen Aufstieg in dieser Spielzeit. Für den Halleschen FC war der Auswärtssieg im Emsland der zweite Erfolg am Wochenende. So siegte die Sirko-Elf zuvor deutlich gegen den VfL Bochum (7:2). In der Tabelle klettert der HFC, vorbei am SV Meppen, auf den 10.Tabellenplatz. Warum der Trainer vom FC Schalke 04 in die Diskussion eingestiegen ist, ist klar. Das Naturell des Trainers lässt gar nicht anderes zu. Derfighter zählt im VDFB zu den lautesten und meinungsstärksten Trainern der Liga. Aber nicht nur neben dem Platz sorgt der S04 in dieser Saison für Schlagzeilen. Auch auf dem Rasen sorgen die Schützlinge von Derfighter in dieser Saison immer wieder für Highlights. Zuletzt beim knappen 2:3 Auswärtserfolg in Mannheim. Während die Knappen in der letzten Spielzeit sich lange mit Abstiegssorgen herumplagen mussten, steht S04 in dieser Saison nach 12 Spielen auf einem überragenden 5.Tabellenplatz. Zwar werden die Schalker in der Tabelle noch fallen, da die Konkurrenz noch Nachholspiele zu absolvieren hat, doch mit dem Abstieg wird die Mannschaft von Trainer derfighter in dieser Saison wahrlich nichts zutun haben.

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  • Fifaflop der Systemsprenger


    Dienstagmorgen, halb 11 und in der 3.Liga gab es schon Fussball zu begutachten. Was für die Fans nach Horror klingt, freute die Fernsehanstalten, die durch das Einzelspiel weitere Einnahmen generieren konnten.


    Wenn man die Begegnung "VfB Oldenburg gegen Eintracht Braunschweig" auf dem Papier liest, dann denkt man direkt an den niedersächsischen Krombacher-Pokal. Doch am heutigen Dienstag trafen beide Teams in der 3.Liga aufeinander. Der Krombacher-Pokal hatte dennoch noch Auswirkungen auf das erste Ligaspiel der beiden Vereine seit Ewigkeiten. Denn am 21.08.2021 siegte der BTSV im NFV-Pokal beim damaligen Regionalligisten mit 1:4. Nachwirken sollte aber nicht der Sieg der Braunschweiger in der Qualifikationsrunde, sondern die Ausschreitungen nach der Partie, die dazu führten, dass beide Vereine heute auf Zuschauer verzichten mussten. Gerüchten zufolge lag die seltene Anstoßzeit auch an der niedersächsischen Polizei, die im Vorfeld wohl stark auf eine gesonderte Anstosszeit drängte. Am heutigen Dienstag blieb es rundums Marschwegstadion also ruhig. Nur die Anwohner dürften heute etwas Fussballatmosphäre gesammelt haben. Auf dem Rasen verlor der Spitzenreiter mehr als überraschend mit 5:2. Damit ist der BTSV seit drei Spielen ohne Sieg. Nur einen Zähler konnte die Mannschaft von Trainer Dirk in dieser Phase einfahren. Zu wenig für die Ansprüche an der Hamburger Straße. Kein Wunder also, dass der langjährige Trainer erstmals die Fassung verlor und nach der Partie zum Rundumschlag ausholte. Nicht nur die eigene Mannschaft bekam ihr Fett weg, sondern auch die Verantwortlichen für die Patchupdates standen in der Kritik des Braunschweiger Trainers. Nach einer gründlichen Analyse des Spiels wird aber auch Dirk zu dem Entschluss kommen, dass diese drei Spiele nicht ausschlaggebend sein werden für den weiteren Verlauf der Saison. Viel wichtiger wird sein, dass der erfahrene Fussballlehrer die richtigen Schlüsse aus der ersten Krise der 28.Saison zieht. In dieser Saison ist die Konkurrenz in der 3.Liga nicht so stark, sodass der BTSV weiterhin gute Chancen auf den Aufstieg hat.


    Für den VfB Oldenburg war es der dritte Saisonsieg. Passend zum Spiel ohne Fans, verzichtete VfB Coach Fifaflop auf einen Spielbericht. Er schaffte es sogar durch das mehrfache Drücken der Leertaste, das System der 150 Buchstaben auszudribbeln. Fifaflop der Systemsprenger.

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  • .... Nicht nur die eigene Mannschaft bekam ihr Fett weg, sondern auch die Verantwortlichen für die Patchupdates standen in der Kritik des Braunschweiger Trainers. Nach einer gründlichen Analyse des Spiels wird aber auch Dirk zu dem Entschluss kommen, dass diese drei Spiele nicht ausschlaggebend sein werden für den weiteren Verlauf der Saison. Viel wichtiger wird sein, dass der erfahrene Fussballlehrer die richtigen Schlüsse aus der ersten Krise der 28.Saison zieht. In dieser Saison ist die Konkurrenz in der 3.Liga nicht so stark, sodass der BTSV weiterhin gute Chancen auf den Aufstieg hat.

    Alles Müll!!!! Konkurrenz nicht so groß!!!! Der Aufstieg ist weg.... Osnabrück und Verl steigen auf, Heidenheim in die Relegation. Wo soll ich unterschreiben?


    Scheiß auf EA! Dreckige KI wie eh und je....


  • Zitrone sorgt für Furore


    Der VfB Oldenburg hat es geschafft den Dienstag, der mit dem überraschenden Sieg über Spitzenreiter Eintracht Braunschweig eingeläutet wurde, zu krönen. Bei Rot-Weiß Essen siegte die Mannschaft von Trainer Fifaflop mit 1:8. Und auch das Heimspiel gegen den SV Meppen konnten die Huntestädter mit 5:3 für sich entscheiden.


    In Essen profitierte die blaue Zitrone von zwei schnellen Fehlern der Jolefant-Elf im Spielaufbau, die die frühe Führung der Oldenburger einleiteten. In der Folge hatte RWE den Norddeutschen nur noch wenig entgegenzusetzen. Zumindest Boere sorgte für den Ehrentreffer. Im Heimspiel gegen den SV Meppen profitierte die Fifaflop-Elf vom Momentum. Während der VfB mit viel Selbstvertrauen ins Derby ging, befinden sich die Emsländer in einer tiefen Krise. Diese hat sich nach der Derbypleite im Marschwegstadion noch einmal deutlich verschärft.


    Anders die Laune beim VfB Oldenburg, die einen perfekten Dienstag mit neun Punkten abschließen. Sollten die Huntestädter in dieser Frequenz weiter punkten, dann wird aus dem Neuling gar ein Kandidat für den Zweitligaaufstieg.

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