Alemannia Aachen (2) : (2) Borussia Mönchengladbach (12.000 Zuschauer)


  • eViL (Thorsten Schroiff)
    (Simon A.) Cooljay Cool

    3. BuLi - 14. Saison - 18. Spieltag
    Chrisantus (2)
    (1) Schmiedebach
    (1) Trochowski
    Zuschauer: 12.000

    S P I E L B E R I C H T


    Ausgabe 6/12

    Alemannia noch nicht in der Form der Hinrunde

    Die Alemannia empfing am heutigen Donnerstag die Borussia aus Mönchengladbach zum Derby schlechthin. Im gut gefüllten Tivoli waren alle Anwesenden angespannt bis zum Anschlag. Immerhin ist dies das Spiel der Spiele vorallem für die Fans und den Trainer. Im Hinspiel trennte man sich leistungsgerecht 1:1 im Borussenpark, heute am Tivoli wollte man eine erfolgreichere Partie abliefern. Doch leider wurde aus dem großen Vorsatz nichts. Wieso?

    Das werden wir im Sportteil erläutern.



    Videozusammenfassung vom Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach



    Mit den Neuzugängen Eke Uzoma und Tobias Feisthammel wollte Alemannia Aachen von Beginn an zeigen wo der Hammer im eigenen Stadion hängt. Das sah von Anpfiff weg auch sehr gut aus. Aachen mit munterem Pressing und immer wurde der Angreifer gedoppelt. So ergaben sich direkt einige gute Möglichkeiten für die Gastgeber. Doch mehr als harmlose Roller kamen kaum dabei heraus. Die beste Möglichkeit hatte Toptorjäger (ja der mit der Ladehemmung) in der 12. Minute als er alleine vor Baumann auftauchte, doch dieser parierte glänzend mit dem Fuss. Das Spiel verflachte nun zusehens. In der 26. Minute dann mal Mönchengladbach vor dem Tor. Harmlos wie es im ersten Augenblick schien. M`Bock hat den Ball sicher, schirmte die Pille ab, machte sich bereit zum klären und aus unerklärlichen Gründen schoss Gladbachs Trochowski, ohne den Ball zu haben, einfach mal und Tor? Fifa-Logik soll mir mal einer auf ner Tafel aufzeigen. Aachen kurz geschockt, berappelte sich aber wieder. Und wie! Sie spielten jetzt wie im Rausch und konnten nur 5 Minuten nach der Führung verdientermassen durch Chrisantus ausgleichen. Geht doch! Und weiter nur Aachen, doch zu fahrlässig wurden einfache Bälle verloren. Es dauerte bis zur 45. Minute ehe Banser eine präzise Flanke auf den Kopf von Chrisantus schlug und dieser ein wundervolles Kopfballtor zur Führung für die Kaiserstädter markieren konnte. Riesiger Jubel brandete durch den Tivoli. Der Schiri pfiff ab zur Pause.

    Aachen wechselte Banser aus und zog Son in den Sturm neben Chrisantus. Für Banser kam Zoltan Stieber in die Partie. Aachen machte dort weiter wo sie in der 2. Halbzeit aufhörte. Doch man schien die Abwehrarbeit nun immens zu vernachlässigen und lies Gladbach gute Kontermöglichkeiten zu. Zum Glück war M`Bock in einer sehr guten Verfassung und klärte die besten Möglichkeiten in höchster Not. Doch diese Abwehrnachlässigkeiten zogen sich nun durch das Aachener Spiel. Vorne gefällig, hinten einstürzende Neubauten. Und so kam es wie es kommen musste und die Klappdacher kamen zum Ausgleich. Schmiedebach wurschtelte sich gekonnt durch die verdutzt dreinschauenede Abwehr der Alemannia und schob eiskalt ins Gehäuse zum Ausgleich ein. Dieser Schock sass sehr tief und das merkte man auch am jetzt folgenden Spiel. Aktionen waren nur noch vom Glück geprägt, lieferten aber hochkarätige Möglichkeiten auf beiden Seiten. Doch beide Torhüter hatten einen guten Tag erwischt... oder der Pfosten stand richtig um vorallem Aachens Angreifer in den Wahnsinn zu treiben. Der Sieger an diesem Tage sollte eigentlich Aachen heißen, doch der Fifa-Gott hatte ein anderes Ergebnis im Sinn (Ja Ava, heute glaube ich Du hattest mit Deinen Aussagen auf dem Treffen Recht... es kann nicht nur am Gamepad liegen). So pfiff der Schiedsrichter pünktlich diese dramatische Partie mit einem 2:2 ab, kurz nachdem M`Bock nochmal riskant in der 90. Minute eine riskante Grätsche auspacken musste, ohne jedoch eine Notbremse zu riskieren, gegen Angreifer Schindler. Ein tolles Spiel mit enttäuschendem Endergebnis...







    Trainerstimmen:

    Trainer Schroiff "Momentan ist der Wurm drin. So krass kann man das ausdrücken. Nach dem blamablen Ausscheiden aus dem VDFB Pokal gegen Cottbus (0:3, ohne jeglichen Torschuss) und dem unglücklichen Remis in Trier wurde heute wieder leichtfertig ein Sieg verschenkt. Chancen waren genügend vorhanden, doch durch individuelle Fehler machte man sich einen Erfolg kaputt. Aus diesem Grunde habe ich beschlossen, dass alte Gamepad wieder auszupacken, dass auf dem Treffen BDFS` Alkohol-Taufe möglicherweise besser überlebt hat als das Neue. Denn mit diesem Neuen verhalten sich meine Spieler wie besoffene Rentner... Glückwunsch zum, in meinen Augen, sehr glücklichen Punktgewinn hier und heute. Viel Erfolg noch an Cooljay."


    Trainer Cooljay Cool: „Auch wenn hochklassige Torszenen heute eher Mangelware waren, so denke ich doch, dass wir ein hochklassiges Spiel zweier Mannschaftgen auf Augenhöhe gesehen haben. Letztlich ist der erkämpfte Punkt vielleicht etwas glücklich für uns, in den letzten 15 Minuten des Spiels hatten allerdings beide Mannschaften noch den Sieg auf dem Fuß. - Wir sind froh, mit 4 Punkten in die Rückrunde gestartet zu sein und uns ein wenig Luft nach Unten verschafft zu haben. Meinem Aachener Trainerkollegen wünsche ich weiterhin eine amüsante und kurzweilige Saison.“









    Nächster Spieltag: SV Werder Bremen (H)