VDFB Teletext


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    Ergebnisse vom 23.10.23:



    Im Eröffnungsspiel der 1.Liga holte sich der SV Wehen Wiesbaden einen hart erkämpften, aber durchaus verdienten 3:5(2:2) Auswärtserfolg in Fürth. Die deCoo-Elf erwischte nach einen schnellem Doppelpack von Nkunku (4./22.) den Start nach Maß. Doch wie schon in der abgelaufenen Saison ließ sich das Kleeblatt auch am gestrigen Abend von Widerständen nicht aus der Bahn werfen. Nur zwei Minuten nach dem zweiten Nkunku Treffer war es Nelson, der verkürzen konnte. Die Hausherren blieben am Drücker und konnten das Momentum in der 28.Minute zum Ausgleich durch Azmoun nutzen. Auch nach der Pause sahen die 18.400 Zuschauer im ausverkauften Ronhof eine unterhaltsame Partie, in der beide Mannschaften alles hineinwarfen. Der Favorit erwischte auch im zweiten Durchgang den besseren Start. Nach etwa einer Stunde war es Osimhen, der die Hessen erneut in Front brachte. Die Mannschaft vom langjährigen Cheftrainer deCoo trat über 90 Minuten mit der notwendigen Gier im Frankenland an, sodass die Hessen in einer engen Partie stets die Nase vorn hatten. So auch zehn Minuten vor Schluss als Ebimbe die vermeintliche Entscheidung erzielte. Die SpVgg bewies aber Charakter, indem Berisha in der 84.Minute neue Hoffnung im Ronhof entfachte. Doch daraus wurde nichts, weil eben der SVWW am gestrigen Montag stets die Nase vorn hatte. Drei Minuten vor dem Ende traf Leweling nämlich zum 3:5 Endstand und sorgte so für einen gelungenen Saisonstart. Die Fürther können mit der Erkenntnis in die nächsten Wochen gehen, dass sie auch in der neuen Saison Spitzenmannschaften vor Probleme stellen können.


    SpVgg Greuther Fürth - SV Wehen Wiesbaden 3:5(2:2)

    Tore: 0:1, 0:2 Nkunku (4.,22.), 1:2 Nelson (24.), 2:2 Azmoun (28.), 2:3 Osimhen (63.), 2:4 Ebimbe (80.), 3:4 Berisha (84.), 3:5 Leweling (87.)

    Stadion: Sportpark Ronhof

    Zuschauerzahl: 18.400

    Zuschauereinnahmen: 276.000 Euro

    ...VDFB seit 2000! Trainerstationen: SC Idar Oberstein, Greuther Fürth(2x), TuS Koblenz, VfL Osnabrück, SV Sandhausen

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  • Ergebnisse vom 24.10 und 25.10:


    forum.vdfb.de/wcf/attachment/7582/


    Rekordmeister startet erwartungsgemäß in die Jubiläumssaison!


    Der 1.FC Nürnberg ist erwartungsgemäß mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet. Der amtierende Meister, der sich seit dieser Saison alleiniger Rekordmeister nennen darf, musste allerdings mehr Aufwand betreiben als zunächst angenommen. Im Auftaktspiel der Jubiläumssaison vor heimischer Kulisse im Max-Morlock-Stadion gegen den Hamburger SV taten sich die Franken gegen einen kompakt verteidigenden Gegner lange schwer. So schafften es die Rothosen das eigene Tor in der ersten Halbzeit sauber zu halten. Eine Drangphase nach dem Seitenwechsel sorgte dann aber doch für klare Verhältnisse. Zunächst war es Mittelfeldmotor Kevin de Bruyne, der die erfolgsverwöhnten Club Fans durchatmen ließ. Nur wenige Sekunden später erhöhte Leon Goretzka auf 2:0. Die Norddeutschen wirkten in dieser Phase des Spiels etwas von der Rolle, wodurch Mkhitaryan leichtes Spiel hatte das dritte Tor nachzulegen. Ein weiterer Treffer von de Bruyne und das Tor von Saint-Maximim bescherten den Franken schlussendlich einen zu hoch ausgefallenen Auftaktsieg.


    Etwas gegensätzlich verlief der zweite Auftritt der Nürnberger. Denn im Auswärtsspiel beim 1.FSV Mainz 05 waren die Franken über die komplette Spielzeit das spielbestimmende Team. Am Ende musste man sich allerdings mit einem knappen 2:3(1:3) Auswärtssieg zu frieden geben. Mit einem hohen Pressing brachten die Gäste die Rheinhessen im ersten Spielabschnitt mmer wieder in Verlegenheit. Doch wirklich hochkarätige Torchancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Dosenbrot nicht erspielen, sodass eine Ecke für die Gästeführung sorgen musste. Die Faustabwehr vom Mainzer Keeper Schwolow landete genau vor den Füßen von Goretzka, der nur noch einschieben musste. Kurz darauf leisteten sich die Nullfünfer einen Bock im Aufbauspiel, wodurch Hakimi auf der Außenbahn durchbrechen konnte. Seine Hereingabe verwertete Saint-Maximim zum 0:2. Die Rheinhessen, die mit Feulner einen erfahrenen Cheftrainer an der Seite stehen haben, gaben sich aber nicht auf und wurden noch vor der Pause für ihren Mut in der Offensive belohnt. Eine schöne Kombination landete nur wenige Minuten vor dem Pausenpfiff bei Awoniyi, der mit einem strammen Abschluss neue Hoffnung auf der Heimseite auslöste. Diese Hoffnung hielt aber nicht einmal bis zum Halbzeitpfiff, denn quasi im Gegenzug stellte Saint-Maximin den zwei Tore Abstand wieder her. Nach der Pause wirkte der amtierende Meister aufgrund der druckvollen Spielweise aus dem ersten Durchgang etwas platt, wodurch Torchancen eher Mangelware blieben. Für den Schlusspunkt war dann wieder ein Mainzer zuständig. Kurz vor dem Ende war es de Blasis, der eine schöne Kombination der Hausherren zum 2:3 verwertete. Es war zugleich der Schlusspunkt in einer intensiv geführten Begegnung, die der 1.FC Nürnberg verdient für sich entscheiden konnte.


    1.FC Nürnberg - Hamburger SV 5:0(0:0)

    Tore: 1:0 de Bruyne, 2:0 Goretzka, 3:0 Mkhitaryan, 4:0 de Bruyne, 5:0 Saint-Maximim

    Stadion: Max-Morlock-Stadion

    Zuschauerzahl: 47.500 (ausverkauft)

    Zuschauereinnahmen: 712.500 Euro


    1.FSV Mainz 05 - 1.FC Nürnberg 2:3(1:3)

    Tore: 0:1 Goretzka, 0:2 Saint-Maximin, 1:2 Awoniyi, 1:3 Saint-Maximin, 2:3 de Blasis

    Stadion: Stadion am Bruchweg

    Zuschauerzahl: 37.000 (ausverkauft)

    Zuschauereinnahmen: 555.000 Euro





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  • Ergebnisse vom 27.10 und 28.10.2023:



    Werder gewinnt Topspiel in Wiesbaden


    Wenn der SV Wehen Wiesbaden auf den SV Werder Bremen trifft dann war da zuletzt immer ordentlich Feuer in der Partie. Lange wurden die Bremer von Cobra trainiert, der ähnlich wie der Wiesbadener Trainer deCoo zu den alten Hasen im Trainergeschäft gehört. Damals zählten die Norddeutschen aber nicht wirklich zu den Topteams der Liga, wodurch es in diesen Duellen meist eher ums Prestige der beiden Trainer ging. Dies änderte sich mit der Amtsübernahme von J1n, der den SVWW schon bei seiner letzten Station in Wolfsburg desöfteren vor Probleme stellen konnte. Mit seinen Bremern reiste er also früh in der Saison als Favorit nach Hessen, auch wenn die deCoo-Elf mit dem Auswärtsspiel in Fürth (5:3) bereits ein Spiel absolvieren und so anders als die Norddeutschen schon Pflichtspielerfahrung aufweisen konnte.


    Anfänglich hätte man behaupten können, dass diese Erfahrung die Hausherren auf die Siegerstraße verhelfen könnte. Es waren nämlich die Hessen, die den besseren Start erwischten und durch Osimhen (4.) früh in Führung gingen. Doch der Gegentreffer wirkte wie ein Weckruf in die Jubiläumssaison für die J1n-Elf, die fortan auch am Spiel teilnahm. Die erste wirklich gelungene Offensivaktion führte zum schnellen Ausgleich durch Sadio Mane (8.). In der Folge übernahmen die Bremer das Kommando über die Partie, kamen immer besser in die Zweikämpfe und erspielten sich ein Chancenplus. So war der Führungstreffer von Sanchez in der 23.Minute die logische Konsequenz. Wiesbaden wirkte in dieser Phase des Spiels überfordert und ließ sich nur wenige Minuten später endgültig die Butter vom Brot nehmen. Wieder war es der senegalesische Nationalspieler Mane (28.), der ter Stegen im Tor der deCoo-Elf überwinden konnte. Bis zur Pause versuchten die Hausherren die Partie offen zu gestalten und sich vom Schock der schnellen beiden Gegentore zu erholen. Dies gelang zumindest in der Defensive, bis zum Halbzeitpfiff sollte nämlich kein Weiterer folgen. In der zweiten Halbzeit machte Werder den Fehler, dass sie die Intensität aus der ersten Halbzeit nicht in den zweiten Durchgang übertragen konnten. Der SVWW blieb kämpferisch und kam tatsächlich spät durch das Tor von Leweling (78.) zurück ins Spiel. Ab dann wurde es ein Alles oder Nichts Spiel, indem die Hessen bis zum Abpfiff alles in die Waagschale warfen, an diesem Abend aber einfach einen kleinen ticken schlechter als die Gäste waren und sich somit am Ende mit 2:3 in der ausverkauften Brita-Arena geschlagen geben mussten.


    Bremen konnte mit dem Auswärtssieg beim direkten Konkurrenten um die Vizemeisterschaft früh die Ansprüche für die Jubiläumssaison untermauern. Wiesbaden muss dagegen den ersten herben Rückschlag hinnehmen. Nach zwei Saisonspielen kassierte die deCoo-Elf zudem bereits sechs Gegentore. Sicherlich kein Wert einer Spitzenmannschaft!


    Bereits einen Tag vor dem Topspiel bezwang die SpVgg Greuther Fürth die TSG 1899 Hoffenheim im eigenen Stadion mit 2:3(2:1). Dabei ließ sich die Mannschaft von Trainer Lexi, die zum Auftakt mit 3:5 gegen Wiesbaden verlor, auch von einem Pausenrückstand nicht aus der Bahn werfen. Im ersten Durchgang waren die Kraichgauer das spielbestimmende Team, doch die TSG verpasste es ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. So war es plötzlich der iranische Nationalstürmer Azmoun, der aus dem Nichts das Kleeblatt in Führung brachte. Die TSG blieb aber spielbestimmend und drehte noch vor der Pause durch Baumgartner und Isak die Partie. Der Matchwinner der zweiten Halbzeit hieß dann Rodrigo Zalazar, der mit einem Doppelpack die Achterbahnfahrt am vergangenen Freitag perfekt machte. Die SpVgg konnte mit dem Auswärtssieg bei den favorisierten Sinsheimern den positiven Trend der letzten Monate beibehalten.


    SV Wehen Wiesbaden - SV Werder Bremen 2:3(1:3)

    Tore: 1:0 Osimhen, 1:1 Mane, 1:2 Sanchez, 1:3 Mane, 2:3 Leweling

    Stadion: Brita-Arena

    Zuschauerzahl: 53.000 (ausverkauft)

    Zuschauereinnahmen: 795.000 Euro


    TSG 1899 Hoffenheim - SpVgg Greuther Fürth 2:3(2:1)

    Tore: 0:1 Azmoun, 1:1 Baumgartner, 2:1 Isak, 2:2 Zalazar, 2:3 Zalazar

    Stadion: Rhein-Neckar-Arena

    Zuschauerzahl: 33.600

    Zuschauereinnahmen: 504.000 Euro

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  • Ergebnis vom 29.10.23:



    Hart erkämpfte drei Punkte zum Saisonstart!


    Borussia Dortmund feierte am gestrigen Sonntagabend einen erfolgreichen Saisonstart. In einer intensiv und über weite Strecken auf Augenhöhe geführten Partie gewann die Mannschaft von Trainer Sec vor 52.700 Zuschauern in einem bei weitem nicht ausverkauften Westfalenstadion mit 3:1(2:1). Matchwinner für den BVB war Stürmer Silva, der mit seinem Doppelpack die Borussia auf die Siegerstraße brachte.


    Zu Beginn der Partie sah es allerdings zunächst danach aus, als würde der BVB dort weitermachen wo er in der abgelaufenen Spielzeit (8.) aufgehört hatte. Dort reichte es nämlich nicht einmal für die Qualifikation zum Uefa-Cup. Anspruch und Wirklichkeit scheinen beim großen Traditionsverein aus dem Westen weiter auseinander zu driften. Aber wie es so ist bei einem Verein mit viel Strahlkraft und verrückten Fans, eine gute Vorbereitung reicht aus um wieder Träume zu entwickeln. Und diese gute Vorbereitung absolvierte die Sec-Elf, die im Vorbereitungsturnier bis ins Endspiel vorrückte und dort in dieser Woche auf den Ligarivalen Mainz 05 trifft. So ist auch der Glaube nach Dortmund zurückgekehrt in dieser Saison könnte es endlich mal wieder klappen mit Europa. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, das zeigte auch die erste halbe Stunde im Spiel gegen Regensburg. Die Oberpfälzer, die mit Gusti einen neuen Trainer unter Vertrag nahmen, starteten mutig und kamen begünstigt durch einen Fehler vom Dortmunder Can zur frühen Führung durch Kramaric. Bis dahin nicht unverdient, wirkten die Gäste in der Anfangsviertelstunde einfach wacher. Doch mit zunehmender Spieldauer kam der BVB besser ins Spiel. Der Jahn ließ sich in dieser Phase der Partie zu sehr in die eigene Hälfte eindrängen, sodass Silva mit einem Doppelpack das Spiel drehen konnte. Es wirkte wie Lehrgeld für den neuen Coach der Regensburger, die bis hierhin sicherlich ein Remis verdient gehabt hätten. Während es vor der Pause also noch ein recht ansehnliches Spiel für die Zuschauer war, nahm das Spielniveau in der zweiten Halbzeit deutlich ab. Das lag vorallem daran, dass es der Jahn nur noch selten schaffte in die gefährlichen Räume zu kommen. Die Hausherren mussten mit der Führung im Rücken nicht mehr ins volle Risiko gehen, sodass vor beiden Toren nur noch selten etwas geschah. Kurz vor dem Ende erlöste Ante Rebic mit einem strammen Schuss ins untere Eck die BVB Fans und belohnte seine Mannschaft für eine Leistungssteigerung mit drei Punkten zum Saisonauftakt.


    Am Ende ist es ein verdienter Heimsieg, auch weil die Borussia im zweiten Durchgang viel Reife zeigte und insgesamt mehr für das Spiel investierte als der Jahn. Die Oberpfälzer können dennoch Stolz auf ihre erbrachte Leistung im Westfalenstadion sein und mit viel Vorfreude auf die nächsten Aufgaben blicken.


    Borussia Dortmund - SSV Jahn Regensburg 3:1(2:1)

    Tore: 0:1 Kramaric, 1:1 Silva, 2:1 Silva, 3:1 Rebic

    Stadion: Westfalenstadion

    Zuschauerzahl: 52.700

    Zuschauereinnahmen: 790.500 Euro

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  • Ergebnisse vom 30.10.23:



    Aufsteiger enttäuscht nicht nur spielerisch!


    Die SpVgg Unterhaching hat am gestrigen Montagabend einen Start zum Vergessen in die Jubiläumssaison erlebt. In den beiden Duellen gegen Borussia Dortmund (2:7) und dem MSV Duisburg (1:8) kassierte der Aufsteiger nicht nur satte 15 Gegentore, sondern enttäuschte auch noch abseits des Spielfeldes.


    Dabei boten selbst die beiden Klatschen gegen zwei etablierte Mannschaften aus der Eliteliga einige Anhaltspunkte die Mut für die schwere Mission Klassenerhalt machen würden. Dabei ragt sicherlich der Punkt heraus, dass die SpVgg in beiden Spielen optimal in die Spiele startete und jeweils früh die Führung erzielte. Umso fragwürdiger war es, wieso Unterhaching in der Folge so schnell in sich zusammen fiel. Denn sowohl in Dortmund als auch im Heimspiel gegen Duisburg kassierte der Aufsteiger in der Folge eine Mehrzahl an Gegentoren, wodurch die Spiele schon vor der Pause entschieden wurden. Während man in Dortmund noch bis kurz nach der Pause aktiv am Spiel teilnahm, stellte die Mannschaft von Trainer Seime im Heimspiel gegen die Zebras bereits in der ersten Halbzeit beim Stand von 1:4 das aktive Spielen ein. Eine Unart, die für viel Unmut sorgte. Die zweite Halbzeit war so bei beiden Spielen teils nur noch eine Farce und hatte nur noch statistischen Wert. Am Ende kommt die Frage auf mit welcher Intuition die SpVgg in diese Jubiläumssaison gestartet ist? Als Aufsteiger mit dem kleinsten Budget, dem kleinsten Stadion, dem kleinsten FG Wert die Eliteliga rocken?! Schlimm ist vorallem wie schnell Unterhaching zusammenbrach. Anstatt Mut aus der Anfangsviertelstunde zu ziehen, entstand schnell Unmut über die folgenden Gegentore. Es hatte etwas von "Himmel hoch jauchzend, zu Tode betrübt". Fakt ist, dass sich die Mentalität am Sportpark schnell ändern muss, denn ansonsten ist nicht nur das große Ziel Klassenerhalt, sondern auch die Zusammenstellung der Führungsetage akut gefährdet.


    Während die Fans der SpVgg, die zum Heimspiel gegen Duisburg zahlreich erschienen und mit 12.800 Zuschauern für einen ausverkauften Uhlsport PARK sorgten, die Leidtragenden des gestrigen Abends waren, konnten die beiden Gegner etwas für das Torverhältnis tun und sich so in einen möglichen Rausch spielen. Die Borussia rückte mit dem 7:2 Heimsieg gar bis an die Tabellenspitze. Nürnberg musste aufgrund der weniger erzielten Tore (9:10) den Platz an der Tabellenspitze an die Sec-Elf abgeben. Sicherlich Balsam für die BVB Seele und eine schöne Momentaufnahme, wenn auch Trainer Sec dieses Tabellenbild sicher gut einordnen kann. Für den MSV Duisburg war es hingegen das erste Spiel der Saison. Bei den Zebras ragte vorallem Erling Haaland heraus, der beim 1:8 Auswärtssieg gleich sechsmal erfolgreich war.


    Borussia Dortmund - SpVgg Unterhaching 7:2(5:1)

    Tore: Malen (2), Rebic, Silva, Bailey, Eigentor (2) // Wanitzek, Platte

    Stadion: Westfalenstadion

    Zuschauerzahl: 43.400

    Zuschauereinnahmen: 651.000 Euro


    SpVgg Unterhaching - MSV Duisburg 1:8(1:4)

    Tore: Wanitzek // Haaland (6), Szoboszlai (2)

    Stadion: uhlsport PARK

    Zuschauerzahl: 12.800 (ausverkauft)

    Zuschauereinnahmen: 192.000 Euro

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