
Wiesel (Rainer Nawratil) | (Frank Paizoni) Frank | |||
Obad (1) Doepper (1) Westerthaler (1) Antwerpen (2) | (1) Hassa (1) Cetin | |||
Montag abend, 21:15. 2te Bundesliga. Von der Kölner Anzeigetafel blinkt die bittere Wahrheit ins weite Stadionrund: Die Tabelle der 2ten Liga. Die Karlsruher auf Platz 14, kurz vor den Abstiegsrängen, der Traum von der Tabellenspitze in weiteste Ferne gerückt, eine sportliche Krise beim KSC in unmittelbarer Nähe. Heute gab es nur eine Devise für KSC Trainer Frank Paizoni, ein SIEG muss her. Auf der anderen Seite, der Gastgeber, Fortuna Köln. Auch das Team von Rainer Nawratil muss unbedingt gewinnen um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Das Spiel beginnt, die Kölner von Beginn an etwas defensiver eingestellt, da man den Gegner im Vorfeld nicht richtig einschätzen konnte. Beide Team gehen hart zur Sache und es ist ein rupiges aber nicht unfaires Spiel. Gutes Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Einsatzwille zeigten beide Mannschaften von Beginn an. So war es auch der Spieler Cetin vom KSC welcher nach einer schönen Passkombination den Ball zum 1:0 ins Tor von Fortuna Köln beförderte. Vorher ließen die Kölner einige Chancen im Karlsruher Strafraum ungenutzt. Etwas schockiert aber dennoch bei Verstand konnte Marco Antwerpen in der 20. Minute die Antwort zum 1:1 Ausgleich geben. Adis Obad war es der in der 33 Minute nach einem Abspielfehler vom KSC zum 2:1 einschoss. Die Kölner mit den Gedanken wohl schon in der Halbzeit spielten etwas unkonzentriert was Hassa eiskalt zum 2:2 Ausgleich vor der Halbzeit nutzte. Die Zuschauer hatten bis dato ein munteres und torreiches Spiel gesehen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Nach der Halbzeit wurde den Spielern vom Trainer Rainer Nawratil anscheinend die Köpfe gründlich gewaschen. Den die kamen Fit und begeistert aus der Kabine und gingen durch Marco Antwerpen erneut in der 50. Spielminute 3:2 in Führung. Die Zuschauer tobten und sangen : " MARCO MARCO FUSSBALL GOTT ". In der 57 Minute köpfte dann Christopher Westerthaler das 4:2 für Köln und das Stadion war am kochen. Die Karlsruher steckten jedoch nicht auf und kamen bis zur 79. Minute zu einigen Chancen. In der 79 Minute machte jedoch Frank Döpper mit dem 5:2 Endstand alle Ambitionen auf einen Anschlusstreffer zunichte. "Wir haben heute gewusst worum es geht", sagte der Trainer Rainer Nawratil, dem die Erleichterung nach dem Sieg deutlich anzumerken war. "Gäste-Coach Frank Paizoni erkannte die Niederlage ohne Wenn und Aber an. "Der Sieg für die Fortuna ist verdient, das steht außer Frage", sagte Paizoni und war etwas betrübt über das bisher erreichte in der 2ten Bundesliga. |