
| dalpi_no1 (Dirk Albrecht) | (Thorsten Schroiff) eViL | |||
| Melunovic (1) Bodenstein (1) | (1) Weißenfeldt (3) Wölk | |||
| Am heutigen Tage trafen der VfR Mannheim mit Trainer dalpi_no1 und Alemannia Aachen mit ihrem Coach eViL aufeinander. Es gab in der Vergangenheit noch kein Spiel mit diesen beiden Trainern an der Seitenlinie. Es war also nicht absehbar welches Result hier heute am Ende stehen sollte. Aachen hatte die Möglichkeit mit einem Sieg den Aufstieg perfekt zu machen. Trotzdem setzte die Alemannia heute im Angriff auf die Jugend. Kevin Wölk und Nedim Oezbek bildeten das Sturmduo beim Anpfiff. Der VfR setzte auf bewährtes Personal. Das Stadion war sehr gut gefüllt, viele Alemannia-Anhänger wollten ihr Team heute nach vorne schreien. Das Spiel begann. Aachen drückte aufs Tempo und schnürte den gastgebenden VfR hinten ein. Und schon in der 3. Minute wurde Kevin Wölk durch eine wunderschöne Flanke von Oezbek in Szene gesetzt. Seinen Kopfballtorpedo-Aufsetzer konnte der Keeper nicht abwehren und so stand es früh 1:0 für Aachen. Jubel beim Aachener Trainergespann und bei den Fans. Und weiter gings nach vorne. Mannheim war ebenso sehr gefährlich bei ihren gefährlichen Vorstößen. Doch noch waren die Angriffe nicht genau genug. Aachen vergab noch einige gute Gelegenheiten, doch der Torschrei wollte nicht heraufbeschworen werden. Und so kam Mannheim in der 22. Minute zum eigentlich verdienten Ausgleich. Bodenstein marschierte unbedrängt durch Aachens Hintermannschaft, zog ab und den Abklatscher von Hesse versenkte Melunovic eiskalt aus spitzem Winkel. Jubel bei Trainer dalpi_No1. Und es kam noch schlimmer für den Favoriten aus der Kaiserstadt. Knappe 10 Minuten später Melunovic mit schönem Pass in die Mitte und Bodenstein ganz frei. Keine Mühe beim Erzielen der 2:1 Führung. Das Stadion glich einem Tollhaus. Doch zum Glück aus Aachener Sicht blieb die Führung nicht lange bestehen, denn Kevin Wölk wurde im Strafraum von hinten umgetreten. Der Schiri beließ es bei einer mündlichen Ermahnung und zeigte auf den Punkt. Lars Weißenfeldt ließ sich diese Chance natürlich nicht entgehen und glich zum 2:2 aus. Langsam ging es Richtung Halbzeit. Doch vorher noch ne dicke Chance für Aachen. Wölk marschierte über rechts und lupfte den Ball über den herausstürzenden Torwart in die Maschen. Erneute Führung für die Aachener. Mannheim ließ zu diesem Zeitpunkt zuviele Chancen ungenutzt. Mit dem 3:2 ging es in die Kabinen. Beide Trainer blieben hörbar ruhig in den Kabinen. Die Fans draußen feierten mächtig. Es war schön anzuhören. In Halbzeit 2 gab es keine Wechsel. Beide Trainer vertrauten ihrer Elf der ersten Halbzeit. Mannheim versuchte alles. Drückte Aachen hinten rein. Die Nervösität war spürbar auf Seiten der Alemannia. Und erneut wurden beste Chancen ausgelassen. Trainer dalpi_No1 raufte sich mächtig die Haare. Und so kam es, wie es eigentlich kommen mußte. Erneut der überragende Wölk traf zum 4:2. Er hatte sich gegen 2 Gegenspieler durchgesetzt und vollstreckte souverän. Nun beruhigte die Alemannia das Spiel. Mannheim steckte auf, was für den neutralen Fan nicht verständlich war. Sie spielten nur noch lustlos den Ball hinten rum und zeigten ihren Anhängern nichts mehr. 2 Eigentore der Mannheimer wurden wegen angeblichem Abseits nicht gegeben. Und so blieb es nach 90 Minuten beim 4:2 Auswärtserfolg der Alemannia. Vielen Dank an den sehr fairen Trainer dalpi_No1 für das schöne Spiel. Viel Erfolg noch in die Kurpfalz. Damit ist die Alemannia wieder in der ersten VDFB-Liga angekommen. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Saison. | ||||