Borussia Dortmund (3) : (0) VfB Lübeck (77.000 Zuschauer)


  • Maginho (Martin G)
    (Adam Kramer) Jimmy

    1. BuLi - 11. Saison - 29. Spieltag
    Blaszcykowski (1)
    Dede (1)
    Frei (1)
    Keine Tore!
    Zuschauer: 77.000

    S P I E L B E R I C H T
    Eine erneut beschämende Leistung der Dortmunder

    Die Fitness machte den Unterschied, Lübeck mit guten Ansätzen gescheitert

    Nieselregen im Westfalenstadion die Arena ist nicht ausverkauft, aber laut und die Spieler des BVB warten darauf, die Schmach von Wolfsburg wiedergutzumachen. Keine Änderung im Spielsystem des Trainers, M.G, es bleibt beim offensiven 4-4-2.

    Metzelder zurück in die Startelf, nachdem er nach dem schwachen Spiel in Gelsenkirchen Kehl weichen musste, der in Wolfsburg allerdings noch schlechter agierte.

    Die Schwarz-Gelben begannen sehr offensiv und tatendrängend, spielten sich jedoch noch keine Chance heraus. Erst nach einem Eckball der Gäste konterten sie geschickt über D'allessandro, der einen langen Pass auf Frei spielte. 5 Meter von der Torauslinie entfernt zirkelte Frei den Ball perfekt ins Tor, das Tor des Monats dürfte es ohne Zweifel werden. BVB 1, Lübeck 0.

    Komischerweise begannen die Borussen danach abzuschalten, sie spielten weder offensiv noch defensiv, eigentlich - grottenschlecht. Viele Fehlpässe und sonstige seltsame Ballverluste sorgten dafür, dass Burmeister im Tor der Gäste nichts zu tun bekam. Der einzige Grund, warum Lübeck sich keine Torchance herausspielen konnte, war die Tatsache, dass Castro und Metzelder jeden Zweikampf aus 25 Metern Torentfernung gewannen.

    Mit 1:0 ging es in die Pause. Genau genommen spielte die Dortmunder Elf noch schlechter als in Wolfsburg, denn da war man wenigstens konzentriert bei der Sache. Hier schienen die Spieler mit 2 Promille unterwegs gewesen zu sein.

    Bis zur 75. Minute hatten dann auch Castro und Metzelder keine Lust mehr, Fußball zu spielen, und so wurde Tim Wiese zum Alleinunterhalter. Einen Ball nach dem anderen fischt er heraus, und genau in dem Moment, wo man dachte: So, jetzt kommt der Ausgleich, fliegt eine Ball von D'allessandro auf den Kopf von Dede und von da ins Tor. Die Lübecker waren geschockt. Unfassbar, dass die Dortmunder für so ein schlechtes Spiel auch noch belohnt wurden. Dass das Spiel in der 80. Minute beim Stand von 2:0 gelaufen war, war klar. Am Ende durfte Kuba nach einer Flanke von D'Allessandro ebenfalls einnicken. Endstand 3:0.

    Jimmy (Lübeck): Wir haben eigentlich sehr gut mitgehalten und uns auch einige sehr gute Möglichkeiten rausgespielt. Leider hat uns heute auch etwas das Glück gefehlt. Ich denke das Spiel ist aus unserer Sicht etwas zu hoch ausgegangen, aber das sind nicht die Gegner gegen die wir Punkten müssen. Glückwunsch nach Dortmund zum Sieg.

    Ottmar Schwitzfeld in Sky: Das war eine erschreckend schlechte Leistung der Dortmunder. Den Lübeckern mach ich dabei keinen Vorwurf, der BVB ist einfach zweikampfstärker. Der Trainer lässt zu defensiv spielen, das ist ein Fehler.