1. FC Kaiserslautern (1) : (2) Wuppertaler SV (16.200 Zuschauer)


  • Hightower (Michael J.)
    (Frank Schäfer) wupsifrank

    3. BuLi - 12. Saison - 16. Spieltag

    Jendrisek (1)
    (1) Wehlage
    (1) Fogel
    Zuschauer: 16.200

    S P I E L B E R I C H T

    Wuppertal gewinnt gegen Kaiserslautern

    Am heutigen Abend traf unter toller Flutlichtkulisse der Wuppertaler SV auf den Gastgeber aus der Pfalz.
    Mit Blick auf die Tabelle sollte uns ein müder und grauer Mittelfeldkick bevorstehen. Wuppertal auf Platz 9, Lautern auf Platz 12 gelegen, allerdings mit einigen Spielen weniger als die Gäste.

    Es stellte sich dann aber heraus, dass dies alles andere als ein Langweilskick werden würde. Die Gäste erneut erfrischend Offensiv, während die Gastgeber in der ersten Halbzeit so gut wie nichts zu Stande brachten.

    Wuppertaler erarbeitete sich ein klares Chancenplus und ging deshalb auch mehr als verdient durch Fogel in der 18. Minute mit 1-0 in Führung. Der bei Magdeburg ausgemusterte Fogel scheint in Wuppertal förmlich aufzublühen und erzielte in seinem 3. Pflichtspiel sein 3. Tor. Dieses wurde klasse voM Ex-Wolfsburger Esswein vorgelegt.
    Durch eine doofe Unstimmigkeit in der Hintermannschaft der Wuppertaler konnte dann Lautern durch Jendrisek überraschend in der 25. Minute ausgleichen. Dies war zu diesem Zeitpunkt der erste Torschuss der Gastgeber.

    Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel.

    In der zweiten Hälfte wurde kaiserslautern dann etwas stärke und konterte im eigenen Stadion. So auch in der 55. Minute. Diesen Konter konnte Khamutouski aber klasse abwehren und leitete so den Konter für Wuppertal ein.
    Man sah eine klasse Passkombination im Mittelfeld ehe erneut Esswein das 2-1 durch eine schöne Flanke auf Wehlage vorbereitete.

    Ab der 60. Minute baute dann der WSV konditionell allerdings ab und die Angriffe waren nicht mehr so wirklich gefährlich. Der 1. FCK hingegen versuchte alles um die Wuppertaler Abwehr zu überbrücken. Je länger das Spiel dauerte, desto höher und länger wurden die Bälle. Dies merkte Schäfer und stellte um. 9 Verteidiger räumten nun hinten gut auf und man versuchte zu kontern. Mit etwas Glück wäre auch noch das 3-1 am Ende für den WSV gefallen, als Sippel bei einer Ecke mit nach vorne stürmte. Da die Ecke aber mehr als schlecht verarbeitet wurde konnten die Wuppertaler einen Gegenstoß wagen, allerdings flog der Fernschuss durch den eingewechselten Kolodzick knapp am Kasten der Lauterer vorbei.

    Alles in allem geht der Sieg für das Team von Frank Schäfer in Ordnung. Am Ende hieß es 8 zu 18 Schüsse, wovon 5 zu 10 Torschüsse waren. Ballbesitz hatte der WSV fast 60%.

    Trainerstimmen:

    Michael J.: (folgt)

    Frank S.: Knappes Spiel, aber ich denke am Ende mit einem verdienten Sieger. Wir haben heute von der 1. Minute an Vollgas gegeben, nur so kann man gegen starke Teams wie Lautern bestehen. Ich bin sehr zufrieden und wünsche Michael alles Gute für die Zukunft.