
17.54 Uhr+++ Baumgartner oberhalb des Mount Everest +++
Nachdem er den Start seines Heliumballons mehrfach abbrechen musste, startet der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner
in den nächsten Stunden Richtung Stratosphäre. Aus 36 Kilometern Höhe will Baumgartner abspringen und in Überschallgeschwindigkeit zur Erde rasen.
Etwa fünfeinhalb Minuten soll der freie Fall dauern. Im Idealfall zieht Baumgartner in einer Höhe von 1500 Metern selbst einen Fallschirm und landet
wieder heil auf der Erde. Sollte er noch in der Luft ins Trudeln geraten, wird sich ein Fallschirm automatisch öffnen.
Gleich vier Rekorde will Baumgartner brechen. Verfolgen Sie den Sprung in unserem Liveticker.
Baumgartners Kapsel steigt immer höher. Jetzt befindet er sich schon in fast 9000 Metern Höhe und damit oberhalb
des Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt. Die Aufnahmen stammen übrigens von weltraumtauglichen HD-Kameras,
zwei befinden sich in der Kapsel, zwei weitere außerhalb.
+++ 17.47 Uhr: Die "Todeszone" ist erreicht +++
7000 Meter nach weniger als 20 Minuten: Baumgartner erreicht die Grenze zur "Todeszone". Hier ist kein dauerhafter Aufenthalt
ohne Flaschensauerstoff mehr möglich.
+++ 17.44 Uhr: Baumgartner geht's gut +++
Frisch ist es da oben. Die Außentemperatur beträgt minus neun Grad, Baumgartner sitzt in der Kapsel bei angenehmen 16 Grad.
"Mir ist warm", sagt er über Funk.
+++ 17.41 Uhr: 5000-Meter-Marke erreicht +++
Baumgartner ist jetzt seit über zehn Minuten in der Luft. Die 5000-Meter-Marke ist erreicht, das ist höher als der Mont Blanc,
dem höchste Berg Europas. Normale Fallschirmspringer verlassen das Flugzeug übrigens in einer Höhe von 4000 Metern.
+++ 17.34 Uhr: Baumgartner schon über 2900 Meter hoch +++
Baumgartner hat den kritischen Start überstanden. Der Ballon zieht die Kapsel nach oben in Richtung Weltall. 2900 Meter Höhe
sind bereits erreicht und das in weniger als fünf Minuten. So hoch ist übrigens die Zugspitze.
+++ 17.31 Uhr: Es geht los +++
Der Ballon ist voll. Jetzt geht alles ganz schnell. Weil die Windbedingungen so gut sind, gibt das Kontrollzentrum das Startkommando.
Die Kapsel hebt etwas früher als geplant ab. Jetzt bangen alle mit Baumgartner. Die ersten 500 Meter gelten als besonders kompliziert.
Am Dienstag beendete eine Windböe den Start.