DAS Topspiel des 5. Spieltags




  • Der fünfte Spieltag steht in einer Woche an und wir gucken mal wieder in die Regionalliga Süd. In einem Traditionsduell treffen die SpVgg Unterhaching und der SC Freiburg aufeinander - zwei Teams die vor der Saison als heiße Aufstiegskandidaten gehandelt wurden.

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    Die SpVgg aus Unterhaching ist schon ein alter Verein. Bereits 1925 wurde der Verein als Abspaltung eines anderens Sportvereins gegründet. Jahrelang war der Club nur ein normaler Münchner Vorortverein, der zwischen Kreisliga und B-Klasse hin und her pendelte. Erst 1981 tauchten die Hachinger auf dem bundesdeutschen Schirm auf, als sie in die damalige Amateur-Oberliga aufstiegen. 1983 nahmen sie erstmals an der Aufstiegsrunde zu Liga zwei teil, doch erst 1989 gelang im dritten Anlauf der Aufstieg ins Profi-Unterhaus. Doch es ging direkt wieder runter in Liga drei, ebenso wie nach dem Aufstieg 1992 auch, Erst 1995 gelang der Aufstieg in die zweite Liga und danach der endgültige Verbleib in Liga zwei. 1999 gelang sogar der Aufstieg in die erste Liga und so waren die Hachinger 2000 eines der Gründungsmitglieder des VDFB. Bekannteste Spieler aus der Zeit vor dem VDFB dürften Ex-Nationalspieler Manfred Bender, der von 1985-1989 in Haching spielte, und der Albaner Altin Rraklli, der die SpVgg in die Bundesliga schoss, sein.
    Seit 2000 spielt die SpVgg nun beim VDFB, die ersten vier Saisons in der ersten Liga. Beste Platzierung war der zweite Rang in Saison zwei. Nach zwei Abstiegen ging es für die Hachinger in Saison sechs noch einmal in die 2. Liga rauf. Allerdings blieb man auch dort nur zwei Jahre und stieg in die Regionalliga Süd ab, der man nun seit Saison neun im Jahr 2007 angehört. Rekordspieler ist noch Miroslaw Spizak mit 347 Spielen, allerdings dürfte er bald von Maximilian Nicu mit 341 Spielen überholt werden. Spizak (161 Tore) und Nicu (154) führen auch die Torschützenliste an.

    Seit 2009 ist Roland Botzenhard bei den Hachingern in Amt und Würden. In dieser Zeit konnte die Hachinger immer unter den besten Neun der Liga landen und gelten deshalb immer wieder als Geheimfavorit auf den Aufstieg. Am Kader hat der Trainer noch nciht so viel geschraubt, lediglich David Pisot von Energie Cottbus ist als Neuzugang zu verbuchen.
    Die Saison läuft allerdings noch nicht rund. Nach drei Spielen haben die Hachinger vier Punkte auf dem Konto. Gegen Absteiger 1.SC Feucht gab es ein knappes 0:1, gegen den vergleichbaren Mitkonkurrenten SV Sandhausen nur ein 1:1. Lediglich Aufsteiger Hessen Kassel konnte man mit 2:0 besiegen. Somit ist die SpVgg schon unter Zugzwang.


    Gleiches gilt auch für den SC Freiburg. In bisher zwei Spielen konnten die Freiburger einen Sieg einfahren, in dem man im Topspiel des zweiten Spieltags den VfR Mannheim mit 2:0 besiegte. Allerdings gab es gegen den 1.SC Feucht eine 0:2-Heimpleite, etwas was man im Breisgau wohl kaum auf dem Zettel hatte. Man hat dabei wohl Handlungsbedarf erkannt und noch zweimal zugeschlagen. Mit dem jungen Christian und mit Philipp Tschauner verplichtete man zwei neue Spieler, die auch mittelfristig weiterhelfen können. Bleibt abzuwarten, ob die beiden Spielen und wenn ja, wie gut es sein wird. Allerdings haben die Freiburger noch Rücklagen, so dass Trainer Christian Grahl durchaus nochmal zuschlagen kann.


     Das Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem SC Freiburg.ist ein sehr tradtionsreiches Duell in Ligaspielen. Bereits 12 kreuzten die beiden süddeutschen Clubs die Klingen. Gleich neunmal gingen dabei die Freiburger als Sieger vom Platz, lediglich dreimal gewannen die Hachinger. Das Torverhältnis ist mit 43:18 klar auf Seiten der Breisgauer. Gerade bei Heimspielen ist Haching zu oft unterlegen, lediglich ein Sieg in sechs Spielen steht dort zu Buche. Der Rekordsieg ist ein 8:0 der Freiburger aus Saison eins, der Rekordsieg von Unterhaching ist ein 3:0 aus der letzten Saison. Das torreichste Spiel war das erste Duell im Jahr 2000 mit einem 8:5 für Unterhaching.
    Viier Duelle stehen zwischen den beiden Trainern in dne letzten beiden Jahren zu Buche. Dreimal siegte Christian Grahl, einmal Roland Botzenhard, der das letzte Duell gewinnen konnte.
    Mit acht Toren ist Alexander Iashvili der Rekordtorschütze der direkten Duelle, von den noch in den Teams aktiven Spielern ist es Gardar Gunnlaugsson mit drei Tore.

    Aus Zeitgründen gibt es in dieser Woche leider keine Pressekonferenz.

    Ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß beim Lesen.