SG Dynamo Dresden (1) : (2) SV Wehen Wiesbaden (50.000 Zuschauer)


  • Cripdown (Marcel Klitzing)
    (Denny A.) deCoo

    1. BuLi - 16. Saison - 6. Spieltag
    Larsen (1)
    (2) Diouf
    Zuschauer: 50.000

    S P I E L B E R I C H T
    6. Spieltag

    Wehen ist Duisburgbesiegerbesieger!

    Am 6. Spieltag reiste der SV Wehen Wiesbaden zu Dynamo Dresden. Der Ausflug nach "Elbflorenz" sollte sich für die Hessen lohnen, denn die Heimfahrt konnte mit drei Punkten im Gepäck angetreten werden.

    Das Gästeteam fand jedoch überhaupt nicht in die Partie. Die Verunsicherung nach der überraschenden 0:1-Niederlage gegen den ehemaligen Tabellenletzten aus Wolfsburg war spürbar. Mit einer Doppelchance für Dresden begann die Partie, doch der Abschluss von Sören Larsen war zu ungenau. Die erste Unachtsamkeit der Gäste wurde dann nach schönem Flankenlauf von Phillip Lahm mit einem Kopfballtreffer durch Sören Larsen mit dem Führungstreffer für die Dresdner zum 1:0 (18. Minute) bestraft!

    Dies sollte allerdings überraschenderweise die einzige Torchance wirkliche im gesamten Spiel für das Heimteam bleiben. Das Gegentor war wie ein Weckruf für die Mannen aus der hessischen Hauptstadt. "Mehr als verlieren können wir hier nicht!" schrie Trainer deCoo seinen Spielern zu. Fortan spielte das Team entfesselt und zielstrebig nach vorne - jedoch ohne nennenswerte Tormöglichkeit.

    Direkt nach der Pause kam der SV Wehen Wiesbaden mit neuem Schwung aus der Kabine. Nach nur 2 Minuten in der zweiten Halbzeit vergab Mame Diouf noch freistehend vor Bernd Leno, der den Ball per Fußabwehr zur Ecke abwehren konnte. DOch genau aus dieser markierte Mame Diouf den Ausgleichstreffer - 1:1, 48. Minute!

    Der SVWW war nun tonangebend in der Partie, konnte die gefährlichen Konterversuche der SGD frühzeitig unterbinden und spielte mutig nach vorne. So konnte sich Marko Arnautovic entscheidend durchsetzen und auf Mame Diouf flanken, der per Kopfball aus 2 Metern zum 1:2 (65. Minute) einköpfte!

    Wer dachte, dass sich die Wiesbadener nun zurückziehen würden, irrte sich. Marko Arnautovic (68.), Theodor Gebre Selassie (75.) und Raffael (78.) scheiterten jeweils knapp, sodass es bei dem knappen 1:2-Auswärtssieg blieb. Dynamo Dresden schaffte es nämlich nicht mehr ernsthaft für Torgefahr zu sorgen.

    Aus der Wehen-Kurve schallte es nach Abpfiff: DUISBURGBESIEGERBESIEGER!

    Trainerstimmen

    Cripdown
    Mein Team hat einfach nicht die Leistung gezeigt, die sie normal haben und kamen nicht durch das Abwehrbollwerk von Wiesbaden durch.

    deCoo
    Nach dem ernüchternden Spiel gegen Wolfsburg geraten wir verdienterweise in Rückstand, doch zeigten Moral und Siegeswillen.

    Statistiken
















    Noten

    Fußball ist wie Schach - nur ohne Würfel!

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