26. Saison: Ergebnisticker (2. Liga)


  • Greuther Fürth rettet sich in die Relegation


    Bayer 04 Leverkusen - 1.FC Magdeburg 0:3

    1.FC Saarbrücken - Borussia Mönchengladbach 0:4

    Hamburger SV - 1.FC Magdeburg 0:2

    Hamburger SV - Greuther Fürth 1:2

    1.FC Saarbrücken - FC Ingolstadt 2:4


    Am gestrigen Donnerstagabend haben sich der FC Ingolstadt 04 und Greuther Fürth ein Kopf-an-Kopf Rennen um den Relegationsplatz geliefert. Die Ausgangslage war klar, Ingolstadt brauchte einen Sieg um an Fürth vorbeizuziehen. Die Fürther mussten im Falle eines Sieges der Ingolstädter gewinnen um den Relegationsplatz zu verteidigen. Den besseren Start erwischte das Kleeblatt, welches in Hamburg früh mit 0:1 in Führung gehen konnte. Der FCI hingegen verkorkste den Start in Saarbrücken und lag früh in Rückstand. Doch als der FCI einen frühen 2:0 Rückstand in eine 2:3 Halbzeitführung drehte, stieg der Druck der Fürther. Schlimmer wurde es gar für die Fans aus dem Frankenland als der HSV kurz vor Pause den unerwarteten Ausgleich erzielte. Halbzeit und der FCI auf dem begehrten 16.Tabellenplatz. In der zweiten Halbzeit konnte der FCI gar die Führung gegen Saarbrücken auf 2:4 ausbauen. Die Fürther hingegen taten sich im zweiten Durchgang merklich schwer. Der Druck stieg minütlich an bei den Kleeblättern. Die Fans der Schanzer hingegen waren schon lange nicht mehr auf das Spielgeschehen ihrer Mannschaft fokussiert, viel eher hingen sie am Smartphone und verfolgten die Partie im Volksparkstadion. Als sich die FCI Fans bereits auf die aufkommende Relegationsparty vorbereiteten, gab es die ernüchternde Mitteilung aufs Smartphone Lewis Holtby Tor 87.Spielminute. Ähnlich wie 2001 den Schalkern die Meisterschaft wurde dem FC Ingolstadt kurz vor Schluss der Saison der Relegationsplatz weggeschnappt. Damit steigen die Ingolstädter nach nur einer Saison in der 2.Liga direkt wieder ab. Die Fürther krönen eine Aufholjagd in der Rückrunde und haben nun zwei Spiele Zeit die Zukunft des Kleeblatts zu retten!

    Ähnlich turbulente Szenen wie in Hamburg oder Saarbrücken gab es in Leverkusen. Dort lag die heimische Werkself mit 2:1 hinten, ehe eine Notbremse zu einem Elfmeter für Magdeburg und einen Platzverweis für Leverkusen führte. Doch der berechtigte Strafstoß konnte nicht mehr ausgeführt werden, da sich Fans der Werkself auf den Rängen mächtig daneben benahmen. Erst schickte Schiedsrichter Tobias Dingert beide Mannschaften in die Kabine, als sich die Fans auf der Tribüne aber nicht beruhigen ließen, brach Dingert die Partie komplett ab. Das VDFB Schiedsgericht traf nur Minuten später eine Entscheidung über die Wertung der Partie und sprach den Gästen aus Magdeburg einen 0:3 Sieg zu!

    Der 1.FC Saarbrücken verlor neben dem Heimspiel gegen Ingolstadt auch das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Gegen das Team von Jahnegg enttäuschten die Saarländer besonders im ersten Durchgang, wo die Borussia bereits mit 0:4 zur Pause führte. Im zweiten Durchgang stand zumindest die Null auf Seiten der Saarbrücker, doch weil das Team von Diddy auch vorne keinen mehr ins Nest legte, blieb es beim 0:4 Auswärtserfolg für Mönchengladbach.

    ...VDFB seit 2000! Trainerstationen: SC Idar Oberstein, Greuther Fürth(2x), TuS Koblenz, VfL Osnabrück


  • Karnevalsverein?


    Es riecht nach mächtig Ärger beim 1.FC Köln! Den Geißböcken scheint zum Ende der Saison der Treibstoff auszugehen. Durch abenteuerliche Leistungen hat das Team von Skrillex die gute Ausgangslage im Aufstiegskampf der 2.Liga verspielt und ist mittlerweile auf Patzer der Würzburger Kickers angewiesen. Während man in Fürth noch mit einem blauen Auge davon gekommen war, hagelte es gegen Hertha BSC die bittere Quittung für eine desaströse Leistung. Und auch heute im Heimspiel gegen den SC Freiburg konnten die Kölner nicht ihr Leistungsvermögen auf den Platz transportieren. Zwar wirkten die Kölner im Gegensatz zum Spiel gegen Hertha deutlich besser eingestellt und vorallem engagierter in den Zweikämpfen, doch am Ende stand trotzdem nur ein 1:1 Remis auf der Anzeigetafel. Der 1.FC Köln baut somit zumindest den Vorsprung auf die Würzburger Kickers auf zwei Punkte aus, ist bei zwei Spielen der Würzburger aber dennoch auf Patzer des Konkurrenten angewiesen. Nach der Partie gegen Freiburg machten Gerüchte im Netz, über ein mögliches Aus von Trainer Skrillex, die Runde.

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  • Borussia Mönchengladbach - Würzburger Kickers 1:2

    1.FC Magdeburg - FC St.Pauli 3:0

    Karlsruher SC - Borussia Mönchengladbach 1:6

    1.FC Magdeburg - Karslruher SC 6:3


    Der 1.FC Magdeburg war vor der Saison mit dem Ziel Aufstieg in die 26.Saison gestartet. Doch daraus wurde nichts. Nach eher enttäuschenden Ergebnissen trennte man sich im Winter von Trainer Skraboru. Nachfolger Zero machte zwar Ergebnisse ein, musste aber aus privaten Gründen sein Amt niederlegen. Doch was Zero angefangen hat, hat der neue Interimstrainer binnen einer Woche zu Ende geführt. Nach einem 3:0 Heimsieg gegen den FC St.Pauli, einem 6:3 Heimerfolg über Karlsruhe und einem 2:2 in Bielefeld werden die Magdeburger die Saison auf einem versöhnlichen fünften Platz beenden.

    Im Aufstiegskampf haben sich die Würzburger Kickers wieder auf den Relegationsplatz gesetzt und den Patzer der Kölner ausgenutzt. Im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach taten sich die Würzburger lange schwer, konnten am Ende aber doch noch 1:0 Rückstand in einen 1:2 Auswärtssieg verwandeln. Am letzten Spieltag kommt es nun zum Showdown um den Relegationsplatz. Würzburg, einen Zähler vor den Kölnern, trifft auf Saarbrücken und Köln bekommt es mit dem HSV zutun.

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  • Würzburg verliert und ist nun auf den HSV angewiesen


    Die Würzburger Kickers haben ihre komfortable Ausgangssituation für den Relegationsplatz am letzten Spieltag, quasi in letzter Sekunde, verspielt. Im Auswärtsspiel beim 1.FC Saarbrücken gingen die Würzburger nach 90 gespielten Minuten beim 2:1 als Verlierer vom Platz. Dabei fiel das Siegtor des FCS erst in der Schlussphase der Partie. Doch der Sieg der Hausherren war nicht unverdient, sie profitierten allerdings von einer Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych. Der FIFA Schiedsrichter entschied in der ersten Halbzeit bei einem rüden Einsteigen eines Saarbrücker Spielers nur auf gelb, statt auf den von vielen geforderten roten Karton. Zu diesem Zeitpunkt führten die Saarbrücker bereits mit 1:0. Die Würzburger kamen nur zäh in die Partie, ehe sie nach dem Rückstand besser rein fanden und doch noch vor der Pause ausgleichen konnten. Im zweiten Durchgang passierte wenig, bis Kownacki mit seinem zweiten Treffer die Gäste in Schockstarre versetzte. Nun ist das Team von Feulner also auf den HSV angewiesen. Dieser zeigte am gestrigen Sonntag, dass man sich durchaus als verlässlicher Partner anbieten könnte. Das Team von Gerrit überzeugte nämlich gestern gleich bei zwei Auftritten. In Bielefeld siegten die Rothosen mit 1:4 und auch in Berlin war man bei der Hertha lange auf der Siegerstraße, ehe der frischgebackene Aufsteiger doch noch zum 3:3 Endstand traf.

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  • HSV voll im Soll


    Der Hamburger SV ist in der 26.Saison weiter voll im Zoll und nach vier Punkten am Montagabend auf dem besten Wege noch den siebten Tabellenplatz zu erobern. Das erste Spiel des Abends im Breisgau verlief sehr zäh. Keines der beiden Teams konnte sich Feldvorteile herausspielen, sodass Chancen Mangelware waren. Am Ende blieb es beim torlosen Unendschieden. Ähnlich kurios verlief auch die Partie in Leipzig. Gegen gut beginnende Sachsen trafen die Hamburger zum moralisch wichtigen Zeitpunkt, direkt vor der Pause, per Doppelschlag zum 0:2. Davon erholte sich RB zuspät. Erst in der 89.Spielminute verkürzten die Bullen zum 1:2. Viel brachte es dem Team von JumperGaming nicht, denn nur eine Minute später traf der HSV zum 1:3 Endstand.

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  • HSV überzeugt und beendet Saison auf Platz 6


    Der Hamburger SV hat eine überragende Rückrunde mit einem sechsten Tabellenplatz in der 2.Liga gekürt. Das Team von Gerrit gewann am gestrigen Dienstagabend beide Nachholspiele und konnte so noch Borussia Mönchengladbach vom sechsten Platz stürzen. Im Heimspiel gegen Hansa Rostock hatten die Rothosen wenig Mühe. Der HSV siegte verdient mit 4:0, auch wenn die Gäste Chancen auf ein Tor hatten. Im Gastspiel beim 1.FC Köln ging es dann für beide Teams um sehr viel! Während die Kölner mit Trainer Skrillex die letzte Chance auf den Relegationsplatz wahren wollten, musste der HSV siegen um noch an Mönchengladbach vorbeizuziehen. Es war ein ausgeglichenes Spiel, welches die 19.600 Zuschauer im Müngersdorfer Stadion sahen. Die Hausherren konnten einen guten Start zur 1:0 Führung nutzen. Doch die Gäste zeigten sich wenig geschockt und kamen nach dem Gegentreffer immer besser in die Partie. Folgerichtig egalisierten die Rothosen die Führung der Geißböcke. Im zweiten Durchgang ging der HSV sogar in Führung und drehte die Partie komplett. Köln wirkte geschockt und fand keine spielerischen Mittel mehr, um den Sieg der Gäste zu gefährden. Selbst ein Remis hätte den Kölnern nicht für den Relegationsplatz gereicht, aber selbst dazu kam es nicht mehr, da die Rothosen den knappen Vorsprung über die Ziellinie brachten. Nun treffen sich beide Teams also in der kommenden Saison in der zweiten Liga wieder.

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  • Die Aufsteiger:

    • Union Berlin(Schröti)
    • Hertha BSC(Jomaro)

    Die Aufsteiger kommen diese Saison beide aus der Hauptstadt. Union Berlin mit Trainer Schröti war in der 26.Saison sowas wie das Nonplusultra der 2.Liga. Nur eine Niederlage stand nach der Hinrunde auf dem Konto der Eisernen, in der Rückrunde kamen zwar drei weitere Niederlagen dazu, dennoch fuhren die Köpenicker ziemlich souverän die Zweitligameisterschaft ein. Das Team von Schröti wird in der kommenden Saison so mit zwei zusätzlichen FG Punkten antreten. Den Titel hätte sich auch gerne der Lokalrivale Hertha BSC geschnappt, trotzdem ist die Laune super bei der alten Dame. Trainer Jomaro schaffte es aufgrund einer überragenden Rückrunde den zweiten Platz zu belegen und so folgt die Hertha den Eisernen in Liga 1.


    Die Gewinner:

    • Würzburger Kickers(+3FG)
    • Union Berlin(+2FG)
    • Hamburger SV(+2FG)
    • Bayer 04 Leverkusen(+1FG)
    • Borussia Mönchengladbach(+1FG)
    • FC St.Pauli(+1FG)
    • 1.FC Saarbrücken(+1FG)

    Der größte Gewinner der Saison fühlt sich derzeit sicherlich nicht als solcher. Die Würzburger Kickers spielten eine hervorragende Saison und krönten sich mit dem Relegationsplatz zur 1.Liga. Doch in der gestern gespielten Relegation musste man sich in zwei Spielen dem VfB Stuttgart geschlagen geben. Daher wird die Freude über drei zusätzliche FG Punkte bei den Fans erst in paar Tagen in Würzburg heimkehren. Zumindest ein kleines Präsent lieferte Feulner seinen Fans direkt nach der verlorenen Relegation, indem er seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängerte. Dank vier Siegen aus den letzten fünf Spielen sicherte sich der HSV noch den sechsten Tabellenplatz. Damit werden die Rothosen von Trainer Gerrit in der kommenden Saison mit zwei zusätzlichen FG Punkten antreten. Die weiteren Gewinner der 26.Saison waren die Teams, die sich hinter dem HSV auf Platz 7 bis 10 platzierten. Der 1.FC Saarbrücken sicherte sich ein soliden zehnten Tabellenplatz und erreichte so vorzeitig das Ziel Klassenerhalt. Das Saisonziel ebenfalls solide erreicht, hat Bayer 04 Leverkusen, die über die komplette Spielzeit auf einem einstelligen Tabellenplatz standen. Borussia Mönchengladbach und der FC St.Pauli übertrafen gar ihr Saisonziel, indem sie statt im Mittelfeld gar auf einem einstelligen Tabellenplatz landeten.


    Die Absteiger:

    • FC Ingolstadt 04(Izzet50)
    • FC Erzgebirge Aue(Lurix)

    Die Kicker aus dem Erzgebirge müssen den bitteren Gang in die dritte Liga antreten. Das Team aus dem Osten, welches mit Flintenuschi in die Saison startete, hat eine komplett verkorkste Saison hinter sich. Nach der Trennung vom Extrainer und der Wertung der kompletten Hinrunde, schaffte es Neutrainer Lurix nicht das Ruder herumzureißen. Nun gilt es für den gebürtigen Auefan den Verein in der 3.Liga so aufzustellen, dass er ein Wort im Aufstiegskampf mitsprechen kann. Diese Aufgabe hat auch Izzet50, der auf den scheidenden Senfl in Ingolstadt folgte. Leider konnte auch Izzet den Negativlauf der Schanzer nicht stoppen und so verspielten die 04er in der Rückrunde einen komfortablen Vorsprung auf die Konkurrenz.


    Die Verlierer:

    • 1.FC Köln(-1FG)
    • Arminia Bielefeld(-3FG)
    • Hansa Rostock(-1FG)
    • Karlsruher SC(-2FG)
    • RB Leipzig(-1FG)
    • SpVgg Greuther Fürth(-2FG)
    • Erzgebirge Aue(-1FG)
    • FC Ingolstadt 04(-1FG)

    Der größte Verlierer neben den beiden Absteigern ist mit Sicherheit der 1.FC Köln. Die Kölner verstärkten ihren Kader vor der Saison so stark, dass nur der Aufstieg ein finanzielles Fiasko hätte verhindern können. Da den Kölnern und Trainer Skrillex allerdings zum Saisonende die Puste ausging, werden die Geißböcke in der kommenden Saison mit Sanktionen in die neue Runde gehen. Starspieler Kevin de Bruyne wird wohl nicht weiter in Köln zu halten sein. Positiv immerhin, dass Trainer Skrillex sein geschafftes Leid selbst in die Hand nehmen will und seinen Vertrag um eine Saison verlängerte. Die meisten FG Punkte werden Arminia Bielefeld, Greuther Fürth und dem KSC abgezogen. Während die Bielefelder und Fürther zumindest eine gewertete Hinrunde noch wettmachen konnten, wurde dem KSC eine lange Trainersuche zum Verhängnis. RB Leipzig und Hansa Rostock verpassten ihre Saisonziele ebenfalls und werden mit einem FG weniger in der 27.Saison antreten.


    Die Trainerwechsel:

    • Karlsruher SC(trainerlos > BudSpencerNr20)
    • Erzgebirge Aue(Flintenuschi > Lurix)
    • FC Ingolstadt 04(Senfl > Izzet50)
    • Arminia Bielefeld(James_Calle > Kampffussel > B3ndinho)
    • RB Leipzig(Idealist > DerSachse > JumperGaming)
    • Borussia Mönchengladbach(TWeggi > frischerjupp > Jahnegg)
    • 1.FC Magdeburg(Skamboru > Zimmi2691)


    Die Torschützen:

    • Son(55 Tore/Hertha BSC)
    • Perisic(49 Tore/FC St.Pauli)
    • Origi(43 Tore/Union Berlin)


    Meiste Tore pro Verein:

    • Hertha BSC(148 Tore)
    • Union Berlin(136 Tore)
    • 1.FC Köln(124 Tore)


    Meiste Gegentore pro Verein:

    • FC Ingolstadt 04(131 Tore)
    • Erzgebirge Aue(128 Tore)
    • Karlsruher SC(120 Tore)


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