Saison 28: on the way to the VDFB-Pokal (Achtelfinale)



  • Achtelfinale:


    Hannover 96 (Bergsen/1.Liga) - SSV Jahn Regensburg (Kapio/2.Liga) 2:0(1:0)


    SV Wehen Wiesbaden (deCoo/1.Liga) - FSV Mainz 05 (Feulner/1.Liga) 6:1(2:0)


    1.FC Union Berlin (Skrillex/1.Liga) - Hertha BSC (Jomaro/1.Liga) 1:2(0:2)


    SpVgg Greuther Fürth (Lexi/2.Liga) - SV Werder Bremen (Cobra/1.Liga) 7:0(5:0)


    FC Hansa Rostock (Martini/2.Liga) - Borussia Dortmund (Sec/1.Liga) 1:5(0:3)


    1.FC Nürnberg (Dosenbrot/1.Liga) - VfL Wolfsburg (J1n/1.Liga) 4:1(2:0)


    MSV Duisburg (Kevinho/1.Liga) - VfB Stuttgart (Janko/1.Liga) 5:0(2:0)


    Arminia Bielefeld (Yayaekb/3.Liga) - Hamburger SV (Gerrit/1.Liga) 0:6



    Teilnehmer(insgesamt): 16 Mannschaften

    Teilnehmer(1.Liga): 12 Mannschaften

    Teilnehmer(2.Liga): 3 Mannschaften

    Teilnehmer(3.Liga): 1 Mannschaft


    Duell (1.Liga - 1.Liga): 4 Duelle

    Duell (1.Liga - 2.Liga): 3 Duelle

    Duell (1.Liga - 3.Liga): 1 Duell


    Teams, die sich fürs Viertelfinale qualifiziert haben:


    SV Wehen Wiesbaden

    MSV Duisburg

    Hannover 96

    SpVgg Greuther Fürth

    Borussia Dortmund

    1.FC Nürnberg

    Hamburger SV

    Hertha BSC

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  • 96 empfängt aufstrebende Oberpfälzer


    Im Achtelfinale trifft Hannover 96 im heimischen Niedersachsenstadion auf den Zweitligisten SSV Jahn Regensburg. Die Niedersachsen werden als klarer Favorit ins Spiel gehen, sollten den Gegner aus der Oberpfalz aber durchaus ernstnehmen. In der 2.Liga steht die Mannschaft von Trainer Kapio nämlich auf dem 2.Tabellenplatz und somit ist der Jahn voll auf Kurs Wiederaufstieg. Im Pokal schaltete der SSV in den beiden bisherigen Runden mit Dresden (3:2) und Paderborn (4:1) zwei Ligakonkurrenten aus. Nun wird es im Achtelfinale deutlich schwerer. Hannover 96 ist seit Jahren eine der besten Pokalmannschaften im VDFB.


    Hannover 96 (Bergsen) - SSV Jahn Regensburg (Kapio)

    Stadion: Niedersachsenstadion (52.400)

    Liga: 1. (5.) // 2. (2.)

    Fangröße: 21 // 18

    Beste Spieler: Rüdiger (87) // Casteels (84)



    Erstligaduell in Wiesbaden


    Der SV Wehen Wiesbaden will in dieser Saison endlich mal wieder ins Finale kommen. Damit dies gelingt, müssen die Schützlinge von Trainer deCoo im kommenden Achtelfinale zunächst den FSV Mainz 05 aus dem Turnier kegeln. Die Hessen sind im Erstligaduell der klare Favorit. In der Liga setzte sich die deCoo-Elf mit 3:1 beim FSV Mainz 05 durch. Verstecken werden sich die Rheinhessen in Wiesbaden aber dennoch nicht.


    SV Wehen Wiesbaden (deCoo) - FSV Mainz 05 (Feulner)

    Stadion: Brita-Arena (53.000)

    Liga: 1. (3.) // 1. (7.)

    Fangröße: 31 // 17

    Bester Spieler: ter Stegen (88) // Jovic, Januzaj, Skhiri (78)



    Berlin steht Kopf


    Viele Fußballfans hatten sich diese Partie gewünscht. Nun hat sie Losfee Dosenbrot gezogen. In Berlin kommt es im VDFB Pokalachtelfinale zum Stadtderby zwischen dem 1.FC Union Berlin und Hertha BSC. Die Partie, welche in der Liga noch offen ist, wird die komplette Hauptstadt elektrisieren. Schwer, wer in diesem engen Duell die Nase vorn haben wird. Etwas favorisiert wird sicherlich die alte Dame ins Spiel gehen, immerhin haben sich die Blauen in der 1.Liga etabliert. Das haben auch die Eisernen vor, die nach dem Aufstieg aber erstmal im Abstiegskampf der 1.Liga feststecken. Der Pokal hat aber seine eigenen Gesetze, sodass in dieser Partie wohl die Tagesform entscheiden wird.


    1.FC Union Berlin (Skrillex) - Hertha BSC (Jomaro)

    Stadion: Stadion an der alten Försterei (33.600)

    Liga: 1. (13.) // 1. (12.)

    Fangröße: 14 / 24

    Bester Spieler: Wirtz (82) // Son (89)



    Bremen reist ins Playmobil-Stadion


    Eine undankbare Aufgabe hat Werder Bremen im Achtelfinale vor der Brust. Die Mannschaft von Trainer Cobra reist zum aktuellen Tabellenführer der 2.Liga zur SpVgg Greuther Fürth. Die Franken haben in dieser Saison noch kein Spiel verloren. Weder in der Liga noch im Pokal, wo die SpVgg zunächst Meppen und zuletzt Freiburg ausschaltete. Nun kommt mit Bremen ein Erstligist, der in der Liga mitten im Abstiegskampf steckt und im Pokal mit großer Mühe die letzte Runde überstand. Die Chancen stehen also gut, dass die Franken ihre weiße Weste auch im Achtelfinale beibehalten können.


    SpVgg Greuther Fürth (Lexi) - SV Werder Bremen (Cobra)

    Stadion: Playmobil-Stadion (18.400)

    Liga: 2. (1.) // 1. (14.)

    Fangröße: 11 // 25

    Beste Spieler: Ortega (80) // Mazraoui (82)



    Dortmund reist an die Ostsee


    Da werden viele Anhänger von Borussia Dortmund wohl schon fürs Viertelfinale planen. Im Achtelfinale trifft die Borussia auf Hansa Rostock und damit auf einen Zweitligisten. Die Rollen sind klar verteilt und auch wenn der BVB zuletzt in der Liga enttäuschte, können wir uns bei all der Qualität auf dem Rasen nicht vorstellen, dass die Kogge überraschen könnte. Aber wir lassen uns gerne eines Besseren belehren.


    FC Hansa Rostock (Martini) - Borussia Dortmund (Sec)

    Stadion: Ostseestadion (40.000)

    Liga: 2. (10. // 1. (6.)

    Fangröße: 11 // 34

    Bester Spieler: Lookman, Dorsch (77) // Manè (89)



    Klassiker im Achtelfinale


    Das hatten sich beide Fanlager etwas anders vorgestellt. Beide hätten sich gerne im Finale getroffen, doch nun läuft man sich schon im Achtelfinale über den Weg. Der 1.FC Nürnberg empfängt im Max-Morlock-Stadion den VfL Wolfsburg zum Prestigeduell. Das Spiel der beiden absoluten Spitzenteams des VDFB übertrümpft das komplette Achtelfinale. Rundum den Jahreswechsel kommt es zu gleich drei direkten Aufeinandertreffen beider Vereine. Nachdem Wolfsburgs Trainer J1n aus dem Urlaub zurückkehren wird, treffen beide Trainer nicht nur im VDFB Pokal aufeinander, sondern neben dem Ligaspiel auch noch im VDFB Supercup, welches in dieser Saison rundum Weihnachten ausgetragen wird. Es stehen also wegweisende Wochen vor der Tür.


    1.FC Nürnberg (Dosenbrot) - VfL Wolfsburg (J1n)

    Stadion: Max-Morlock-Stadion (46.500)

    Liga: 1. (2.) // 1. (1.)

    Fangröße: 33 / 17

    Beste Spieler: de Bruyne (91) // Lewandowski (91)



    Harter Brocken für Schwaben


    Eine fast aussichtslose Aufgabe hat der VfB Stuttgart im VDFB Pokal Achtelfinale erwischt. Die Schwaben reisen zum Ligakonkurrenten nach Duisburg. Dort treffen die Schwaben auf eines der Spitzenteams der Liga, welches dem VfB in dieser Saison schon eine empfindliche Niederlage (0:8) zugefügt hat. Unwahrscheinlich, dass sich die Zebras im Achtelfinale eine Unachtsamkeit leisten werden. Mut dürften den Schwaben machen, dass sich der MSV in der vergangenen Pokalrunde beim knappen 2:0 Erfolg gegen Elversberg nicht mit Ruhm bekleckert hatte und sich somit anfällig zeigte.


    MSV Duisburg (Kevinho) - VfB Stuttgart (Janko)

    Stadion: Wedaustadion (66.000)

    Liga: 1. (4.) // 1. (18.)

    Fangröße: 48 // 23

    Beste Spieler: Haaland (88) // Gündogan (85)



    Freundschaftsduell auf der Bielefelder Alm


    Respekt muss man Arminia Bielefeld aussprechen. Die Mannschaft von Trainer Yayaekb ist der einzige Drittligist, der es ins Achtelfinale geschafft hat. In den beiden zuvor gespielten Runden schaltete der DSC mit dem FC St.Pauli und Viktoria Köln zwei höherklassige Teams aus. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass das Spiel gegen den Erstligisten vom Millerntor am grünen Tisch entschieden wurde. In der Hauptrunde folgte dann ein knapper 3:4 Erfolg nach Verlängerung in Köln. Nun kommt mit dem Hamburger SV ein anderes Kaliber auf die Bielefelder Alm. Beide Vereine verbindet eine jahrelange Fanfreundschaft. Ob diese dem DSC dazu verhelfen kann einen weiteren Favoriten aus dem Pokal zu kicken, bleibt abzuwarten.


    DSC Arminia Bielefeld (Yayaekb) - Hamburger SV (Gerrit)

    Stadion: Schüco Arena (35.000)

    Liga: 3. (9.) // 1. (11.)

    Fangröße: 14 // 18

    Beste Spieler: Sallai (76) // Merino (83)


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  • Wiesbaden im Viertelfinale


    Knapp 20km trennen die beiden Städte Wiesbaden und Mainz. Dennoch war die Brita-Arena am vergangenen Dienstagabend mit 52.700 Zuschauern nicht komplett ausverkauft. In einer einseitigen Partie setzte sich der Favorit erwartungsgemäß mit 6:1(2:0) durch.


    Der SVWW will in dieser Saison unbedingt mal wieder ins VDFB Pokalfinale und dies merkte man der Mannschaft von Trainer deCoo deutlich an. Bereits in den ersten Frequenzen des Spiels übernahm der Favorit die Kontrolle übers Spielgeschehen. Nach neun Minuten klingelte es dann auch bereits im Tor der Rheinhessen. Osimhen ließ Torhüter Schwolow keine Abwehrchance und traf zur frühen Führung der Hausherren. Nur fünf Minuten später war es Zakaria, der das Spiel mit dem Treffer zum 2:0 quasi frühzeitig entschied. Zwar hatten die 05er auch gewisse Ballbesitzpassagen, doch vor dem Tor der deCoo-Elf wurde es nur selten gefährlich. Die Abwehrreihe des SVWW, um die beiden Innenverteidiger Upamecano und Konate, stand sehr stabil. Da die Hausherren im weiteren Verlaufe der ersten Halbzeit schlampig mit ihren Torchancen umgingen, blieb es beim 2:0 zur Pause. Dies machte den Mainzern natürlich Mut, mit einem Anschlusstreffer doch nochmal ins Spiel zurückzukommen. Doch ein Doppelschlag von Osimhen (57./60.) vernichtete auch die letzten Hoffnungen der 05er auf ein Weiterkommen. Zwar traf der Mainzer King nur fünf Minuten später zum 4:1, doch Spannung kam keine mehr auf. Stattdessen war es Konrad Laimer, der mit einem Doppelpack in der Schlussphase der Partie das Ergebnis noch in die Höhe schraubte.


    Der SV Wehen Wiesbaden steht nach einem überzeugenden Auftritt im Viertelfinale des diesjährigen VDFB Pokals. Nur noch zwei Siege trennen die deCoo-Elf vom großen Finale im Berliner Olympiastadion. Für die Rheinhessen ist die Pokalsaison dagegen beendet. Nun wird 05 Coach Feulner das Hauptaugenmerk auf den vorzeitigen Klassenerhalt richten.


    Stenogramm zum Spiel:

    SV Wehen Wiesbaden (deCoo) - 1.FSV Mainz 05 (Feulner)

    Tore: Osimhen (3), Laimer (2), Zakaria // King

    Stadion: Brita-Arena

    Zuschauerzahl: 52.700

    Zuschauereinnahmen: 790.500 Euro

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  • Chapeau, Moritz Stoppelkamp


    Der MSV Duisburg steht im Viertelfinale des VDFB Pokals. In einer einseitigen Partie gegen überforderte Schwaben wurden die Zebras über die gesamte Spielzeit ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach 90 gespielten Minuten stand ein ungefährdeter 5:0(2:0) Heimsieg auf der Anzeigetafel.


    Es war eine ziemlich undankbare Aufgabe, die der VfB Stuttgart im Achtelfinale zugelost bekommen hat. Schon in der Liga, bei der die Schwaben mit 0:8 untergingen, hatte die Mannschaft von Janko keine Chance. So war es auch am heutigen Freitagabend. Bereits nach wenigen Minuten brachte Erling Haaland die Zebras auf die Siegerstraße. Danach dauerte es etwas bis die Hausherren die Führung ausbauen konnten. Die Schwaben kämpften wacker, doch wirkliche Chancen ergaben sich keine. Vor der Pause traf Diaby zum längst überfälligen 2:0. Direkt nach Wiederanpfiff war es wieder Erling Haaland, der die letzten Restzweifel über den Duisburger Heimsieg beseitigte. Nach dem dritten Tor brachte der Duisburger Coach Kevinho Moritz Stoppelkamp ins Spiel. Der Offensivspieler, der in Duisburg geboren wurde, gilt als absoluter Kultspieler bei den Zebras. In der zweiten Halbzeit zeigte sich der VfB auch zweimal in der gefährlichen Zone, doch MSV Torhüter Kobel war aufmerksam. Die Hausherren nahmen in der letzten halben Stunde einen Fuß vom Gaspedal, kamen aber in der Schlussphase dennoch noch zu zwei Treffern. Erst war es Serge Gnabry, der sich in die Torschützenliste eintrug. Dann brachte Moritz Stoppelkamp das Wedaustadion noch einmal zum beben. Der mittlerweile 36-jährige bekam eine mustergültige Flanke von Diaby serviert und traf per Direktabnahme ins lange Eck zum 5:0 Endstand.


    Stenogramm zum Spiel:

    MSV Duisburg (Kevinho) - VfB Stuttgart (Janko) 5:0(2:0)

    Tore: Diaby, Haaland (2), Stoppelkamp, Gnabry // -

    Stadion: Wedaustadion

    Zuschauerzahl: 66.000

    Zuschauereinnahmen: 990.000 Euro

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  • 96 steht im Viertelfinale


    Hannover 96 hat die Hürde Jahn Regensburg im VDFB Pokal erfolgreich gemeistert. Der Zweitligist konnte den Niedersachsen zwar durchaus Paroli bieten, doch hätte der 2:0(1:0) Heimerfolg der Hannoveraner auch deutlich höher ausfallen können. Gleich dreimal scheiterte die Bergsen-Elf am Aluminum.


    Die Oberpfälzer spielen in ihrer ersten Zweitligasaison, nach dem Abstieg aus der 1.Liga, eine gute Rolle. Die Mannschaft von Trainer Kapio steht auf dem zweiten Tabellenplatz und somit sind Oberpfälzer auf Kurs Wiederaufstieg. Im Pokal bekam der SSV mit Hannover 96 aber eine ziemlich undankbare Aufgabe zugelost. Die Niedersachsen haben sich in der 1.Liga zu einem echten Spitzenteam entwickelt, welches immer ein Kadidat für die Qualifikation fürs europäische Geschäft ist. Und auch im Pokal lief es zuletzt für Hannover 96. Während man in der vergangenen Saison im Viertelfinale am Lokalrivalen VfL Wolfsburg scheiterte, zogen die Niedersachsen in der 25. und 26.Saison zweimal ins Finale ein. In der 25.Saison reichte es im Endspiel durch einen Sieg gegen den VfB Stuttgart gar zum Pokalsieg. Damals noch unter der Leitung von Trainer Leo. Doch auch unter dem neuen Trainer Bergsen läuft es in Hannover. Mit der bitteren Finalpleite gegen den MSV Duisburg in der 26.Saison hatte Bergsen allerdings etwas zu knabbern. Im Spiel gegen die Oberpfälzer brachte Kostic 96 nach gut einer halben Stunde in Führung. Es war eine längst überfällige Führung, da die Niedersachsen von Beginn an den Ton an gaben. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Cunha und so war die Partie bereits nach 50 Minuten entschieden. In der Folge hätte der Sieg der Bergsen-Elf auch höher ausfallen können, doch Abschlussglück blieb 96 gestern vorenthalten. Die Oberpfälzer kämpften wacker und erspielten sich auch die ein oder andere Torchance, doch anders wie auf der Gegenseite hatten die Abschlüsse des SSV meist nicht die Qualität wie beim Erstligisten. So blieb es am Ende beim souveränen 2:0 Heimerfolg von Hannover 96.


    Nachdem die Niedersachsen in der vergangenen Saison im Viertelfinale gescheitert sind, haben sie in dieser Saison erneut das Finale der letzten acht Vereine erreicht. Damit es 96 nicht ähnlich ergeht wie der brasilianischen Nationalmannschaft, hofft die Bergsen-Elf bei der kommenden Auslosung auf etwas Losglück.


    Stenogramm zum Spiel:

    Hannover 96 (Bergsen) - SSV Jahn Regensburg (Kapio) 2:0(1:0)

    Tore: Cunha, Kostic // -

    Stadion: Niedersachsenstadion

    Zuschauerzahl: 37.800

    Zuschauereinnahmen: 567.000 Euro

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  • Kleeblatt zerstört enttäuschende Bremer


    Puhh, da mussten wir erst einmal tief durchatmen, als wir vom deutlichen 7:0(5:0) Heimsieg der SpVgg Greuther Fürth über Werder Bremen erfahren haben. Es war eine undankbare Aufgabe, die die Norddeutschen im Achtelfinale zugelost bekommen haben. Dass es am Ende aber so deutlich wurde, enttäuschte auch die größten Bremer Pessimisten.


    Das Kleeblatt ist in dieser Saison das absolute Maß aller Dinge der 2.Liga. Keins der 17 Hinrundenspiele der SpVgg ging verloren, nur zweimal musste sich die Lexi-Elf mit einem Punkt begnügen. So laufen schon heute die Planungen für die kommende 29.Saison, wo das Kleeblatt, Stand jetzt, erstmalig in der Elite-Liga des VDFB auflaufen wird. Dass der Kader aber schon heute stark genug für die 1.Liga ist, zeigte das Pokalspiel gegen Bremen. Die Norddeutschen stecken in der Liga im Abstiegskampf fest und auch im Pokal hatte die Mannschaft von Cobra schon ihre Mühe. In der Hauptrunde benötigte Bremen die Verlängerung, um im Heimspiel gegen den Zweitligisten Augsburg die nächste Runde zu erreichen. Endstation im diesjährigen VDFB Pokal wurde für die Bremer das Fürther Playmobil-Stadion. Dort fand der SVW zu keiner Sekunde des Spiel zu seiner gewohnten Form. So war ein Klassenunterschied nicht erkennbar. Nein, es kam noch schlimmer für die Bremer. Nach Abpfiff hätte man auch gut und gerne denken können, die Bremer seien der Zweitligist gewesen. So erschreckend schwach präsentierten sich die Norddeutschen im Frankenland. Das Kleeblatt hatte keine Mühe ins Viertelfinale einzuziehen. Mann des Spiels war der Schotte Burke, der gleich dreimal für die SpVgg traf. Die weiteren Fürther Tore schossen Berisha (2), Zalazar und Nelson. Die SpVgg ist nun, wettbewerbsübergreifend, seit 20 Spielen ohne Niederlage.


    Stenogramm zum Spiel:

    SpVgg Greuther Fürth (Lexi) - SV Werder Bremen (Cobra) 7:0

    Tore: Burke (3), Berisha (2), Zalazar, Nelson // -

    Stadion: Playmobil-Stadion

    Zuschauerzahl: 18.400

    Zuschauereinnahmen: 276.000 Euro

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  • Dortmund zieht souverän ins Viertelfinale ein


    Borussia Dortmund hat die Hürde Hansa Rostock im Achtelfinale des VDFB Pokals erwartungsgemäß erfolgreich gemeistert. Im Ostseestadion siegte die Mannschaft von Sec mit 1:5(0:3).


    Die Kogge spielt bis dato eine ordentliche Zweitligasaison. Die Mannschaft von Trainer Martini hat die Hinrunde bereits beendet und steht mit 27 Punkten derzeit auf einem guten 5.Tabellenplatz. Damit sind die Ostdeutschen, die in dieser Saison oben mitspielen wollen, weiter voll auf Kurs Saisonziel. Im Pokalspiel gegen den favorisierten BVB wollte die Kogge das Selbstvertrauen der letzten Wochen mit auf den Rasen nehmen. Insgesamt kamen 37.400 Zuschauer ins Ostseestadion. Damit war die Heimspielstätte des FC Hansa Rostock nicht ganz ausverkauft. Im ersten Durchgang hatte die Martini-Elf mit 52% etwas mehr Ballbesitz. Die Tore fielen aber dennoch für die Borussia. Zwar hatten die Hausherren mehr Spielanteile, doch der Erstligist wurde nach schnellen Kontern immer wieder brandgefährlich. Dank eines Doppelpacks von Jadon Sancho und einem Treffer von Aubameyang führte der BVB bereits zur Pause, trotz couragierten Gastgebern, mit 0:3. Nach der Pause belohnte sich der Zweitligist mit dem Anschlusstreffer von Brobbey für einen guten Auftritt. Spannung kam aber keine mehr auf. Marcel Sabitzer stellte umgehend den alten drei Tore Vorsprung wiederher, ehe Sadio Mane, der zum Spieler des Spiels gekührt wurde, zum 1:5 Endstand traf.


    Borussia Dortmund steht dank des klaren Auswärtserfolges im Viertelfinale des diesjährigen VDFB Pokals. Die Kogge kann sich nicht viel vorwerfen lassen. Der BVB war einfach eine Nummer zu groß für die Ostdeutschen.


    Stenogramm zum Spiel:

    FC Hansa Rostock (Martini) - Borussia Dortmund (Sec) 1:5(0:3)

    Tore: Brobbey // Sancho (2), Aubameyang, Sabitzer, Mane

    Stadion: Ostseestadion

    Zuschauerzahl: 37.400

    Zuschauereinnahmen: 561.000 Euro

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  • Nürnberg zieht ins Viertelfinale ein


    Gleich dreimal treffen die beiden Ausnahmemannschaften aus Nürnberg und Wolfsburg bis Sonntag aufeinander. Im ersten Kracherduell konnte sich der amtierende Meister im VDFB Pokal durchsetzen. Vor heimischer Kulisse im Max-Morlock-Stadion siegte der 1.FC Nürnberg mit 4:1(2:0).


    Für die Franken tat dieser Sieg ungemein gut. In der Liga kassierte der Rekordmeister zuletzt die erste Niederlage der Saison. Da kam es der Dosenbrot-Elf gelegen, dass sich im Duell gegen den VfL Wolfsburg die Wölfe quasi selber schlugen. Bereits nach fünf Minuten sorgte der Blackout in der Wolfsburger Defensive für die frühe Nürnberger Führung. Die Niedersachsen taten sich in der ersten Halbzeit schwer ins letzte Drittel zu gelangen. Besser machte es der Rekordmeister, der nach gut einer Viertelstunde den zweiten Treffer von Saint-Maximin nachlegen konnte. Nach der Pause wurden die Niedersachsen dann deutlich mutiger und zielstrebiger. Die J1n hatte Pech, dass ein vielversprechender Abschluss nur an den Pfosten klatschte. Da die Wolfsburger nun offensiver agierten, ergaben sich noch mehr Räume für die Franken. In der 67.Minute nutzte der Rekordmeister diesen Raum für die Entscheidung. Der Brasilianer Firmino, der zuletzt bei der WM in Katar seinen Platz in der Selecao verlor, schloss einen sehenswerten Konter zum 3:0 ab. Nun war der Club in Spielfreude und vorallem Firmino wollte sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele schießen. Zehn Minuten vor dem Ende war es dementsprechend wieder der Brasilianer, der das 4:0 erzielte. Den Schlusspunkt gehörte den Niedersachsen, die kurz vor Spielende durch Lewandowski noch zum Ehrentreffer kamen.


    Stenogramm zum Spiel:

    1.FC Nürnberg (Dosenbrot) - VfL Wolfsburg (J1n) 4:1(2:0)

    Tore: Saint-Maximin (2), Firmino (2) // Lewandowski

    Stadion: Max-Morlock-Stadion

    Zuschauerzahl: 46.700 (ausverkauft)

    Zuschauereinnahmen: 700.500 Euro

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  • HSV lässt Bielefeld keine Chance


    Das Spiel zwischen Arminia Bielefeld und dem Hamburger SV im VDFB-Pokal Achtelfinale stand unter einem freundschaftlichen Stern. Beide Vereine pflegen seit Jahren eine Fanfreundschaft. Nach der Partie kann man aus Sicht des Erstligisten das Wort "Freundschaft" wörtlich nehmen, denn beim 0:6 Auswärtssieg des HSVs wirkte das Spiel phasenweise wie ein Testspiel.


    Die Bielefelder Alm war mit 25.200 Zuschauern wieder einmal nicht ausverkauft. Und das obwohl die Hamburger mit 5.000 Fans nach Bielefeld reisten. Ein Großteil der HSV Fans nutzte einen Sonderzug zur Anreise. Der Drittligist hatte sich vor der Begegnung einiges vorgenommen, immerhin hat der DSC in der 3.Liga derzeit einen Lauf. Im Pokalspiel gegen die Rothosen kam die Mannschaft von Trainer Yayaekb aber schnell an ihre Grenzen. Der Favorit ließ den Ball schnell laufen, sodass die Bielefelder oft hinterherlaufen mussten. Der HSV nahm die auf dem Papier eher leichte Aufgabe seriös an. Dass sich die Rothosen im Verlaufe des Spiels Torchancen erarbeiten werden, war klar. Wichtig war für den Trainer, dass seine Spieler die sich bietenden Chancen auch nutzen. Den Vorgaben des Trainers kamen die Spieler nach. Silas und Benes schnürten auf der Bielefelder Alm einen Doppelpack. Karim Bellarabi und Bakary Jatta trafen ebenfalls für einen völlig überlegenen HSV.


    Trotz der klaren 0:6 Niederlage feierten die Fans der Arminia nach Schlusspfiff ihre Mannschaft. Zudem wurde die Fanfreundschaft beider Vereine noch mit einem gemeinsamen Marsch zum Bielefelder Hauptbahnhof, wo die HSV Fans ihre Heimreise nach Hamburg antraten, gefeiert.


    Stenogramm zum Spiel:

    Arminia Bielefeld (Yayaekb) - Hamburger SV (Gerrit) 0:6

    Tore: - // Silas (2), Benes (2), Bellarabi, Jatta

    Stadion: Schüco-Arena

    Zuschauerzahl: 25.200

    Zuschauereinnahmen: 378.000 Euro

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  • Alte Dame mit Derbysieg ins Viertelfinale eingezogen


    Es war eine lange Nacht für die Bewohner Berlins, für die Anhänger der Hertha und für die Bereitschaftspolizei. Letztere fand klare Worte für die Doppelansetzung beider Stadtderbys an einem Abend: "Trotz klarer Hinweise seitens der staatlichen Behörden, dass eine Ansetzung beider Stadtderbys an einem Abend eine enorme Mehrbelastung der Polizei mitsichbringen würde, wurden unsere Bedenken seitens des VDFBs nicht berücksichtigt. Dass wir als Polizei, einen Tag nach den Stadtderbys, von einer ruhigen Freitagnacht sprechen können, verdanken wir den 10.000 Einsatzkräften, die bis tief in die Nacht für eine generelle Fantrennung in der Hauptstadt einstanden."


    Wie im zuvor absolviertem Ligaspiel war das Stadion an der alten Försterei mit 33.600 Zuschauer bis auf den letzten Platz ausverkauft. Viele Zuschauer sicherten sich bereits im Vorfeld der Begegnung ein Doppelticket, welches Zutritt zu beiden Stadtderbys ermöglichte. Anders als in der Liga, wo die Eisernen in der ersten Halbzeit zweimal in Führung gingen, waren es im Pokal die Blauen, die durch Muani (24.) den besseren Start in die Partie fanden. Nur sieben Minuten später ergab sich für Son dann die dicke Gelegenheit auf 0:2 zu erhöhen, doch der südkoreanische Nationalspieler setzte seinen Strafstoß über das Tor der Eisernen. Dennoch ging es mit einem zwei Tore Vorsprung in die Kabine. Die Hausherren hatten zwar deutlich mehr Spielanteile, doch die klar besseren Chancen erspielte sich die alte Dame. In der 44.Minute war es der Schweizer Ruben Vargas, der die Führung ausbauen konnte. Die Eisernen stellten in der Halbzeitpause um. Durch eine höhergezogene Pressinglinie wollte die Skrillex-Elf die Gäste vor mehr Probleme stellen. Dies gelang aber nur bedingt, weil es die alte Dame immer wieder schaffte die Lücken zu schließen. So blieben die Hausherren weitestgehend ungefährlich. Erst in der 89.Minute brachte Kampl doch nochmal Spannung in die Partie. Doch auch der späte Anschlusstreffer verunsicherte die Hertha nicht, sodass die Jomaro-Elf einen weiteren Derbysieg einfuhr.


    Auf Seiten der Blauen kann man von einem gelungenen Freitagabend sprechen. Zwei Derbysiege binnen weniger Stunden und zudem der Einzug ins VDFB-Pokal Viertelfinale setzte bei den Hertha Anhängern einige Glücksgefühle frei. Noch bis tief in die Nacht feierten die Anhänger von Hertha BSC ihre Mannschaft. Anders sah die Stimmung bei den Eisernen aus, die sich in der Liga weiter mitten im Abstiegskampf befinden und nun auch noch das bittere Aus im Pokal verkraften müssen. Besonders die eigene Offensivreihe musste sich bei der anschließenden Pressekonferenz von Trainer Skrillex einige Kritikpunkte gefallen lassen.



    Pressestimme (Skrillex / 1.FC Union Berlin):


    "Wir sind in diesen Pokalabend nicht so gestartet, wie man in einen Pokalabend startet in den ersten zehn Minuten. Mit dem Wissen, was uns hier erwartet. Da bringen wir uns selbst in Probleme mit dem Rückstand und spielen in der ersten Halbzeit ein bisschen kopflos. Dass du dich dann unter den Bedingungen mit dem Boden und dem starken Gegner in Probleme bringst, das ist nicht zu erklären und nicht zu entschuldigen. Es ist schade und ein Stück weit doof von uns, dass wir hier nach einer Top-Leistung gegen Aue in der letzten Runde und dem fast gedrehten Spiel in München nicht nachgelegt haben. Damit bestätigen wir leider wieder ein paar Dinge, die uns in den letzten Wochen, und Monaten vorgehalten wurden seit Ich hier Trainer bin. Es ist einfach unser Verschulden. Fertig. Aus. Das Aus macht mich sauer, weil es die Chance auf einen Titel war und wir das Spiel einfach wegschenken. Das müssen wir erstmal sacken lassen und dann geht es am Samstag weiter. Die Rückrunde in der Liga ist jetzt Priorität!"


    Stenogramm zum Spiel:

    1.FC Union Berlin (Skrillex) - Hertha BSC (Jomaro) 1:2(0:2)

    Tore: Kampl // Kolo Muani, Vargas

    Stadion: Stadion an der alten Försterei

    Zuschauerzahl: 33.600

    Zuschauereinnahmen: 504.000 Euro

    ...VDFB seit 2000! Trainerstationen: SC Idar Oberstein, Greuther Fürth(2x), TuS Koblenz, VfL Osnabrück, SV Sandhausen