Kieler Nachrichten

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    Holstein Kiel erwacht kurz aus dem Winterschlaf


    Endlich! Nach vier krachenden Pleiten hat Holstein Kiel im fünften Anlauf tatsächlich den ersten Punkt geholt nach einem 3:3-Spektakel gegen den Karlsruher SC. Man ist geneigt zu sagen: Kiel lebt! Wenn auch nur mit ganz leichtem Puls (bradykard). Das Spiel war ausgeglichen, die Chancen da, der Wille vorhanden, nur EA hatte mal wieder andere Pläne und entschied sich offenbar gegen einen Kieler Sieg, aber immerhin für das Unentschieden.Trotzdem jubelt man an der Förde, als hätte man die Champions League gewonnen. Endlich mal ein Punkt!


    Doch der Blick auf den Spielplan lässt die Freude schnell verebben, wie die Nordsee da oben, denn die kommenden Gegner heißen nämlich Realitätscheck und Ernüchterung. Kiel hat also gepunktet, aber vermutlich nur, um danach leider wieder mit Anlauf auf die Nase zu fallen. Ist der Job von Alexander K. sicher oder wackelt die Trainerbank weiter wie bei Sandro Wagner?

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    Wunder an der Förde, denn Holstein Kiel lebt!


    Endlich hat man die Reset-Taste gefunden, denn als hätte jemand im Himmel auf Reset gedrückt, spielt Kiel plötzlich wieder Fußball.

    Ein unfassbares 6:3 gegen den 1. FC Köln, als wolle man all die vergangenen Niederlagen in einem einzigen Spiel ausgleichen. Niemand hatte mehr ernsthaft daran geglaubt, dass die Mannschaft noch lebt, nicht einmal der eigene Trainer.


    Doch siehe da: Statt Krisensitzung gab’s Tore, und statt Spott hagelte es Applaus.

    Mit diesem Sieg hat Kiel tatsächlich das Kunststück geschafft, die direkten Abstiegs- und Relegationsplatz zu verlassen – jetzt steht man auf einem glamourösen 15. Platz, dem Ferrari unter den Tabellenenden.


    Man hofft, dass der Trend anhält und Trainer Alexander K. seinen Job doch noch behalten darf.

    Die Fans jedenfalls sind aus dem Häuschen!!

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    Halbzeit an der Förde: Zwischen Wundern, Wut und Wahnsinn


    Die Hinrunde ist Geschichte – und siehe da: Holstein Kiel steht tatsächlich mit 19 Punkten da!

    Wer vor der Saison darauf gewettet hätte, dass die Störche zum Hinrundenende nicht bei null Punkten und dreistelligen Gegentoren stehen, hätte jetzt wahrscheinlich unendlich Geld auf'm Konto.


    Platz 12, das klingt nicht nur nach Stabilität, das ist in Kieler Verhältnissen praktisch Champions-League-Niveau!


    Das Highlight der Hinrunde? Ganz klar das 5:0 gegen Magdeburg, ein Spiel, das in Kiel vermutlich in die Geschichtsbücher eingehen wird. Matondo in Galaform, drei Tore, Dribblings wie aus einem anderen Universum – man war sich kurzzeitig sicher, Alexander K. hätte versehentlich einen Matondo-Klon mit 96er Wertung aufgestellt - dabei hat Matondo nur eine 69er Wertung, so wie diese Sexstellung.


    Doch natürlich blieb’s nicht lange schön: Das 6:1 gegen Darmstadt am letzten Hinrunden-Spieltag (17. Spieltag) brachte die Mannschaft wieder auf den Boden der Realität – und zwar mit Karacho. Aus purer Verzweiflung wurde plötzlich alles gegrätscht, was sich bewegte. Selbst Notbremsen und böse Tritte waren keine Seltenheit. Darmstadt revanchierte sich, indem der Torwart offenbar dachte, er sei Stürmer, und in der Kieler Hälfte Elfmeter und Freistöße ausführte sowie durch die Gegend dribbelte als wäre er Lionel Messi – man reagierte halt, wie man’s kennt: mit Liebe und offener Sohle. Trainer Alexander K. entschuldigte sich nach dem Spiel für seine Spieler und die zwei roten Karten, allerdings war man natürlich auch aufgebracht darüber, dass sich Darmstadt beim Stand von 1:6 die Späßchen mit dem Keeper erlaubte.

    Trotzdem überwiegt der Stolz: 19 Punkte, keine Tränenflut, voraussichtlich kein Abstieg (es sei denn in der Rückrunde geht alles schief).


    Die Fans sagen: „Wenn das die Hinrunde war, kann die Rückrunde ja eigentlich nur wieder völlig eskalieren.“

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    Schneller als die Polizei erlaubt: Holstein Kiel rüstet auf!


    Kiel schlägt auf dem Transfermarkt zu – und wie! Mit der Verpflichtung von Timo Werner ist jetzt endgültig klar: An der Förde wird in Zukunft jemand geblitzt werden. Gemeinsam mit Matondo und Kühn bildet der neue Turbo-Sturm das wohl schnellste Dreieck seit der Lichtgeschwindigkeit, intern nur noch bekannt als das freigegeben Zeichen wie auf der Autobahn.


    Wenn diese drei erst einmal loslaufen, bleibt selbst die Polizei chancenlos, Radarkontrolle zwecklos, Strafzettel unmöglich.

    Trainer Alexander K. ließ bereits wissen: „Ab sofort greifen wir an, und zwar schneller, als die Polizei erlaubt.“


    Doch bevor die neue Saison zur Überholspur wird, heißt es: ab in die Winterpause.


    In diesem Sinne: Frohe Feiertage!

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    Holstein Kiel is back! (also… so halb)
    Man glaubt es kaum, aber Holstein Kiel lebt! Nach Wochen voller Gegentorfestivals, Abwehrchaos und kollektiver Orientierungslosigkeit hat man tatsächlich mal endlich wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert, und das bei einem 5:2-Sieg gegen Heidenheim!

    Trainer Alexander K. zeigte sich nach dem Spiel begeistert: „Ich wusste, irgendwann müssen die Gegentore ja mal aufhören – statistisch gesehen.“ Und siehe da: Statt neun oder sieben Gegentreffern gab’s diesmal nur zwei. Fortschritt auf norddeutsch!


    Doch das wahre Highlight trägt den Namen Timo Werner, der neue Starstürmer, der nach sieben Spielen bereits acht Tore erzielt hat.


    Natürlich, die restlichen Ergebnisse lesen sich weiterhin wie ein offenes Tagebuch des Schmerzes: 2:7, 2:4, 1:4, 3:9, 2:5, aber ey, das waren nur Aufwärmspiele! Jetzt, da die Mannschaft wieder weiß, in welches Tor sie spielen muss, scheint alles möglich.


    Fazit: Kiel ist back! Zumindest moralisch. Und das ist in dieser Liga ja schon fast ein einstelligerr Tabellenplatz wert.

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    Wenn Pech zur Normalität wird: Holstein Kiel am Rande der Verzweiflung


    Es gibt Momente im Fußball, da fragt man sich, ob höhere Mächte am Werk sind und bei Holstein Kiel scheint die Antwort klar: Ja, und diese höhere Mächte hassen uns.


    Was sich in den letzten Spielen abspielte, grenzt nicht mehr an Pech, das ist Tragödie, Drama und göttliche Ironie in Reinform.


    Alles begann gegen den 1. FSV Mainz. Halbzeitstand: 3:0 für Kiel. Man wähnte sich sicher, bis der Schiedsrichter offenbar in einer alternativen Zeitzone pfiff und noch nach 45+3 Minuten Nachspielzeit weiterspielen ließ. Ergebnis: Anschlusstreffer. Und dann, als wäre das Universum nicht schon grausam genug, folgten in der 87. und 90.+1 Minute noch zwei Tore zum 5:5-Endstand. Ein Unentschieden, das sich anfühlte wie eine Niederlage, eigtl. wie‘n schlechter Witz.


    Dann Rostock. Kiel spielt solide, kontrolliert das Spiel, bis EA, der digitale Fußballgott, aus heiterem Himmel entscheidet: „Jetzt mal ein Fehlpass ins Nichts.“ Gesagt, getan – Ballverlust, Gegentor, 3:4.


    Gegen 1860 München wieder das gleiche Bild: Kiel mit Chancen im Minutentakt zu Beginn, mindestens fünf Hochkaräter – doch der gegnerische Keeper mutiert plötzlich zu einer Mischung aus Spiderman und Gandalf, während der eigene Torwart offenbar den Ball für ein Dekoobjekt hielt. Endstand: 0:6. Das war Ende verdient, aber der Anfang echt nicht schön.


    Und dann kam Magdeburg. 18 Torschüsse. Expected Goals: 7,1. wirkliche Tore 5. Der Gegner? 7 Torschüsse, Expected Goals 3,1 – und fünf Tore. Die mathematische Definition von Wahnsinn. Allerdings ist auch komisch wie diese Tore wieder gefallen sind (Slapstick, Fehlpass, obwohl man gar nicht in die Richtung drückte etc.)


    Die Verantwortlichen in Kiel sprechen offen von Manipulation, Schiebung oder schlicht kosmischer Ungerechtigkeit. Trainer Alexander K. soll nach dem Spiel nur noch geflüstert haben: „Ich überlege, ob ich lieber Lotto spiele, da ist die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg wenigstens berechenbar im Gegenzug dazu was sich EA hier einfalle lässt. Man hat sogar bereits die gängigen Medien darüber informiert und hofft, dass dazu bald eine News von Entosauruss erscheint über die dunklen Machenchaften von EA.


    Man hat alles versucht, wirklich alles, nur hilft es nicht, wenn das Schicksal konsequent dagegen pfeift.

    Holstein Kiel kämpft und spielt nicht mehr gegen Gegner, sondern gegen die Realität - EA.


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    Ende gut, alles gut


    Holstein Kiel verabschiedet sich nun doch tatsächlich mit einem Lächeln in die Winterpause, und das, obwohl die Saison zwischendurch eher wie eine Komödie aussah. Doch siehe da: 3:3 gegen Rot-Weiß Essen, 7:4 gegen Hertha, 5:5 gegen Magdeburg und ein souveränes 4:2 gegen Darmstadt. Tore gab’s also genug, und Punkte ebenfalls.


    Mit 40 Punkten auf dem Konto und einer Abwehr, die immerhin zum Ende der Saison hin aufgetaucht ist, geht man nun zufrieden in die Pause. Trainer Alexander K. atmet auf, die Fans sind milde gestimmt, und Timo Werner bleibt der Hoffnungsträger einer ganzen Stadt, sofern er nicht im Sommer per Blitztransfer woanders hin wechselt.


    Fazit: Kiel ist stabil, danke an alle Supporter und