Auch die dritte Liga kann sich sehen lassen. Zwischen Dominanz und Konstanz ringen alle Trainer um die besten Platzierungen.
Die Krönung der Dominanz: Schalke und Union marschieren durch
Die Geschichte der Saison 34 lässt sich in der dritten Liga in zwei Farben zusammenfassen: Blau und Rot.
- FC Schalke 04: Der unangefochtene Meister. Die Knappen haben die Liga nicht nur angeführt, sie haben sie dominiert. Mit einer Konstanz, die fast schon unheimlich wirkte, sicherte sich Schalke den Titel und kehrt dorthin zurück, wo sie sich selbst sehen – auf dem Weg in die Spitzenklasse! Trainer Pander krempelte alles um und zeigte das mit ihnen zu rechnen ist!
- 1. FC Union Berlin: Dicht auf den Fersen folgte die "Eiserne" Übermacht aus Köpenick. Auch Union Berlin zeigte eine beeindruckende Souveränität und steigt völlig verdient als Tabellenzweiter direkt wieder auf. In vielen anderen Spielzeiten hätte diese Leistung locker für die Meisterschaft gereicht. Trainer Fraax belohnt den Umbruch mit dem Aufstieg!
Relegations-Fieber in Garbsen
Für den TSV Havelse geht die Reise noch in die Verlängerung. Nach einer starken Saison beenden sie die Tabelle auf Platz 3. Nun wartet das Nervenspiel: In der Aufstiegsrelegation gegen den FC Magdeburg entscheidet sich, ob das „Märchen aus Havelse“ mit dem Aufstieg gekrönt wird.
Verfolger und Mittelfeld: Zwischen Aufbruch und Konsolidierung
Hinter dem Spitzentrio hat sich einiges getan:
- 1. FC Saarbrücken: Unter Trainer Skatoon hat sich der FCS zu einer soliden Größe entwickelt. Ein hervorragender 4. Platz steht am Ende zu Buche – die Fans träumen bereits von mehr in der nächsten Saison.
- Eintracht Braunschweig: Die "Löwen" bleiben bissig und bestätigen ihre Form mit einem Platz in den Top 5.
- FC Bayern München: Der einstige Gigant muss sich nach dem Abstieg erst noch an die rauere Luft der 3. Liga gewöhnen. In der ersten Saison unter Trainer derFighter reichte es am Ende für Platz 9. Ein Jahr der Konsolidierung und des umbruchs doch der Anspruch in München bleibt natürlich ein anderer.
Abstiegskampf und finanzielle Sorgen
Im Tabellenkeller wurden in dieser Saison dramatische Geschichten geschrieben:
- SC Verl: Es sah düster aus in Ostwestfalen, doch dann kam Hucki. Als Interimstrainer schaffte er es, das Ruder herumzureißen und Verl vor den letzten Plätzen zu bewahren. Eine Rettung in letzter Sekunde!
- FC Augsburg: Die Fuggerstädter erleben ein wahre Horrorzeit. Nach der Rettung in Saison 32 folgte der Abstieg in Saison 33 und in Saison 34 der Supergau! Platz 16 und ein fettes Minus in der Vereinskasse lässt die Sorgenfalten bezüglich der kommenden Lizenzierung tief werden.
- SC Freiburg: Die Breisgauer beenden die Saison zwar als Tabellenletzter, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Trotz der sportlichen Misere lässt sich der Freiburger Trainer nicht unterkriegen – die Moral im Verein scheint trotz roter Laterne ungebrochen.
Während Schalke und Union in einer eigenen Liga spielten, kämpfte der Rest mit den Tücken der Konstanz und schwindenden Budgets. Die 3. Liga bleibt ein hartes Pflaster, auf dem Namen allein keine Punkte garantieren.
Auch hier ein fettes Danke an alle. Danke das ihr eure bestes gegeben habt und wir hoffen natürlich das das auch die kommende Spielzeit so sein wird. Ihr seid spitze!