Großer Umbau in Ulm!
Der Abstieg sitzt noch tief. Nach einer enttäuschenden und oft ideenlosen Saison im Oberhaus muss der SSV Ulm den Gang in Liga 2 antreten. Für viele Fans ist das ein harter Schlag – doch im Verein selbst ist längst klar: Jetzt zählt nur noch der Blick nach vorne.
Und der fällt deutlich aus. In Ulm wird umgebaut.
Mit sofortiger Wirkung steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Kein Mann für große Worte, sondern einer, der weiß, worauf es jetzt ankommt. Bei seiner Vorstellung blieb er bewusst auf dem Boden: „Wir wollen uns nicht überheben.“ Ein Satz, der zeigt, in welche Richtung es gehen soll.
Nach einer Saison, in der vieles nicht zusammenpasste, soll jetzt Schritt für Schritt etwas Neues entstehen. Weniger Druck, dafür mehr Struktur, mehr Teamgeist und vor allem mehr Klarheit auf dem Platz. Die Mannschaft wirkte zuletzt oft verunsichert – genau das soll sich ändern.
Auch im Kader wird sich einiges tun. Einige Spieler könnten gehen, andere werden ihre Chance bekommen. Vor allem junge, motivierte Jungs sollen frischen Wind reinbringen und sich beweisen dürfen.
Das Ziel für die kommende Saison ist klar formuliert: ein einstelliger Tabellenplatz. Kein sofortiger Wiederaufstieg um jeden Preis, sondern eine stabile Saison, auf der man aufbauen kann.
Im Umfeld des Vereins ist die Stimmung gemischt – Enttäuschung über den Abstieg, aber auch vorsichtige Hoffnung. Viele wissen: Wenn der Neustart gelingt, kann hier wieder etwas wachsen.
Die nächsten Wochen werden zeigen, in welche Richtung es geht. Vorbereitung, Transfers, erste Spiele alles steht im Zeichen eines Neuanfangs.
Ulm will zurück. Aber diesmal mit Plan.