TSG HOFFENHEIM – OFFIZIELL


  • Falkensteiner unterschreibt in Sinsheim – „Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit“

    Die TSG Hoffenheim hat ihren neuen Cheftrainer: Thiago Falkensteiner hat am Montagvormittag offiziell seinen Vertrag unterzeichnet und damit den Startschuss für ein neues sportliches Kapitel gegeben. In den Räumlichkeiten des Vereins setzte der 36-jährige Österreicher im Beisein der Geschäftsführung seine Unterschrift unten am Arbeitspapier,

    Bereits kurz nach der Unterzeichnung zog es Falkensteiner dorthin, wo in Zukunft alles entschieden wird: ins Stadion. Auf dem Rasen, im leeren Rund, nahm sich der neue Trainer Zeit, um Eindrücke zu sammeln.

    Ein Trainer mit klarer Haltung

    Schon bei den ersten Gesprächen wurde intern deutlich, warum die Wahl auf Falkensteiner gefallen ist. Der Österreicher steht für Struktur, Klarheit und eine präzise Vorstellung davon, wie seine Mannschaft auftreten soll.

    Nach der Vertragsunterzeichnung formulierte er seine Gedanken entsprechend direkt:

    „Ich habe richtig Lust auf diese Aufgabe. Hoffenheim ist ein Verein mit enormem Potenzial – aber Potenzial allein reicht nicht. Es geht darum, daraus Leistung zu machen. Genau daran werden wir arbeiten.“

    Sein Auftreten wirkt dabei bewusst kontrolliert. Keine großen Gesten, keine überzogenen Versprechen – stattdessen ein klarer Fokus auf Inhalte.

    „Ich will eine Mannschaft sehen, die weiß, was sie tut. Mit und gegen den Ball. Jeder Spieler muss verstehen, welche Rolle er hat. Wenn das funktioniert, kommt der Erfolg automatisch näher.“

    Erste Eindrücke im Stadion

    Der Gang ins Stadion war für Falkensteiner mehr als nur ein symbolischer Moment. Es war der erste direkte Kontakt mit seiner neuen Arbeitsumgebung.

    „Wenn du hier stehst, merkst du sofort: Das ist kein kleiner Schritt. Das ist Verantwortung. Und genau das will ich.“

    Dabei fiel besonders auf, wie genau der neue Trainer seine Umgebung wahrnimmt – Blick über den Rasen, kurze Gespräche mit Verantwortlichen, erste Abstimmungen im Hintergrund. Alles wirkt geplant, nichts zufällig.

    und wir Kader im Fokus: Analyse statt Schnellschüsse

    Im Zentrum der ersten Tage steht nun der bestehende Kader. Falkensteiner nimmt sich bewusst Zeit, bevor er Entscheidungen trifft.

    „Ich will die Spieler kennenlernen – auf und neben dem Platz. Wer bringt welche Qualität mit? Wer kann welche Rolle übernehmen? Das sind die Fragen, die jetzt wichtig sind.“

    In den kommenden Tagen sind Einzelgespräche sowie erste interne Einheiten geplant. Ziel ist es, möglichst schnell ein klares Bild der Mannschaft zu bekommen.

    Rückendeckung aus der Führungsebene

    Die Geschäftsführung der TSG Hoffenheim zeigt sich überzeugt, mit Falkensteiner die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Die Verpflichtung wird intern als strategischer Schritt gesehen – nicht als kurzfristige Lösung.

    „Thiago Falkensteiner bringt genau das mit, was wir brauchen: eine klare Spielidee, eine strukturierte Arbeitsweise und den Anspruch, sich kontinuierlich zu verbessern“, heißt es aus dem Klub.

    Dabei wird auch betont, dass die Erwartungen bewusst hoch angesetzt sind:

    „Wir wollen uns weiterentwickeln. Dafür braucht es Klarheit und die bringt er mit.“

    Die nächsten Schritte

    Mit der Unterschrift ist der formelle Teil abgeschlossen. Der Fokus liegt nun vollständig auf der Vorbereitung der neuen Saison. Trainingsplanung, Kaderanalyse und erste strukturelle Anpassungen stehen im Mittelpunkt.

    Auch im Hintergrund laufen bereits Abstimmungen, um die Mannschaft gezielt weiterzuentwickeln. Falkensteiner selbst bleibt dabei bei seiner Linie:

    „Am Ende zählt nicht, was man sagt – sondern was man Woche für Woche zeigt. Genau darauf arbeiten wir jetzt hin.“

    Ein ruhiger Start – mit klarer Richtung

    Der erste Tag von Thiago Falkensteiner bei der TSG Hoffenheim war kein lauter. Kein großes Spektakel, keine übertriebene Inszenierung. Stattdessen ein bewusster, strukturierter Beginn.

    Ein Trainer, der genau weiß, was er will.

    Ein Verein, der genau weiß, warum er ihn geholt hat.

    Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit und wir dürfen gespannt bleiben, was die neue Saison bringen wird.

    Die erste Pressekonferenz wird es am Mittwoch geben. Dabei wird der neue Trainer persönlich vorgestellt, sowie seine ersten Eindrücke und Gespräche.

  • PRESSEKONFERENZ - TSG HOFFENHEIM


    Falkensteiner setzt klare Ziele – „Wir wollen nach oben, ohne Umwege“

    Die erste offizielle Pressekonferenz von Cheftrainer Thiago Falkensteiner bei der TSG Hoffenheim hat direkt gezeigt, in welche Richtung es gehen soll. Gemeinsam mit der sportlichen Leitung stellte sich der neue Trainer den Fragen der Medien und ließ dabei keinen Zweifel daran, dass die kommende Saison mit klaren Ambitionen angegangen wird.


    Falkensteiner formulierte seine Erwartungen offen und ohne Umschweife:

    „Wir wollen in der Liga mindestens unter die Top 5. Das ist kein Wunschdenken, sondern ein klares Ziel. Wenn wir unsere Idee konsequent durchziehen, ist auch mehr drin.“

    Auch im Pokal setzt der neue Trainer ein deutliches Zeichen:

    „Im Pokal wollen wir definitiv ein Wörtchen mitreden. Da geht es nicht nur ums Mitlaufen wir wollen Spiele gewinnen und weit kommen.“

    Dabei betonte Falkensteiner mehrfach, dass es ihm vor allem um Konstanz und Struktur gehe:

    „Erfolg kommt nicht durch einzelne Spiele, sondern durch eine klare Linie über die gesamte Saison.“

    Kaderplanung: Bewegung garantiert

    Neben den sportlichen Zielen wurde auch die Kaderplanung thematisiert. Die sportliche Leitung bestätigte, dass es in den kommenden Wochen zu Veränderungen kommen wird – sowohl bei Zugängen als auch bei Abgängen.

    Aktuell liegen Angebote für folgende Spieler vor:

    • Johan Bakayoko – 750.000 €
    • Jordan Torunarigha – 2.000.000 €
    • Lukas Kübler – 750.000 €

    Ab Montag der kommenden Woche wird sich konkret entscheiden, ob und welche dieser Transfers realisiert werden

    Parallel dazu stehen auch Abgänge fest:

    • Christopher Gavin Scott – Vertragsauflösung
    • Levente Szabó – Vertragsauflösung

    Beide Spieler werden den Verein fix am Montag verlassen.


    Falkensteiner ordnet die Situation ruhig ein:

    „Ein Kader ist nie statisch. Wir werden gezielt Veränderungen vornehmen – immer mit dem Ziel, die Qualität und die Balance im Team zu verbessern.“

    Fragen aus dem Publikum:

    Im Anschluss an die einleitenden Statements stellten sich Trainer und sportliche Leitung den Fragen vor Ort:

    Frage: Wie schnell wird man Ihre Handschrift auf dem Platz erkennen?

    „Relativ schnell im Auftreten, aber Stabilität braucht Zeit. Mir ist wichtig, dass wir von Anfang an eine klare Idee zeigen.“

    Frage: Ist der Druck durch die Top-5-Zielsetzung nicht zu hoch?

    „Druck gehört dazu. Wenn du ihn nicht willst, bist du hier falsch. Wir sehen das als Motivation.“

    Frage: Welche Spielweise dürfen die Fans erwarten?

    „Aktiv, mutig und strukturiert. Wir wollen Spiele kontrollieren – nicht reagieren.“

    Frage: Wird es viele Veränderungen im Kader geben?

    „Es wird Bewegung geben, aber keine komplette Umstellung. Qualität vor Quantität.“

    Frage: Was erwarten Sie von der Mannschaft in den ersten Wochen?

    „Offenheit, Intensität und die Bereitschaft, neue Dinge anzunehmen. Der Rest kommt dann Schritt für Schritt.“

    Ein Trainer mit klarer Linie

    Neben den inhaltlichen Aussagen fiel vor allem Falkensteiners Auftreten auf: ruhig, fokussiert, aber mit klarer innerer Überzeugung. Keine großen Versprechen – dafür konkrete Ansätze und eine erkennbare Struktur.

    Zum Abschluss machte er noch einmal deutlich, worauf es ihm ankommt:

    „Am Ende wird man uns daran messen, wie wir auftreten. Genau darauf konzentrieren wir uns – jeden Tag.“
    „Wir reden hier nicht über Möglichkeiten – wir reden über Ziele. Und wir werden alles dafür tun, sie zu erreichen.“

    Mit diesem Satz beendete Falkensteiner die PK und wir dürfen definitiv gespannt sein, wie lange es dauern wird, bis man die ersten Ansätze des neuen Trainer erkennen wird.