| Kylo980 | ByKonan | |||
| Hollerbach (3) Kluivert (2) Burke (1) Vargas (1) | (2) Demirovic (1) Atik (2) Kramaric | |||
| Was für ein Spektakel in der 2. Liga! Der 24. Spieltag lieferte ein Duell, das Fußballherzen höherschlagen ließ und wohl in die Annalen der VDFB-Geschichte eingehen wird. Die SG Dynamo Dresden empfing den SSV Ulm 1846 zu einem wahren Schützenfest, das am Ende mit einem hauchdünnen 7:5 für die Hausherren endete. Ein Resultat, das an Dramatik kaum zu überbieten war und die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in Atem hielt. Die Partie begann furios: Bereits in der 8. Minute eröffnete Kluivert den Torreigen für Dynamo, gefolgt vom frühen 2:0 durch Hollerbach (18.). Als Vargas in der 38. Minute auf 3:0 erhöhte, schien die Messe gelesen. Doch wer den SSV Ulm 1846 kennt, weiß um dessen Moral. Kramaric meldete sich umgehend (40.) und verkürzte, bevor Burke (43.) noch vor der Pause den alten Abstand wiederherstellte. Mit einem 4:1 ging es in die Kabinen, doch die wahren Nervenproben sollten erst folgen. Die zweite Hälfte war ein einziges Auf und Ab der Gefühle. Demirovic (48.) und erneut Hollerbach (51.) tauschten die nächsten Treffer aus, ehe Demirovic (55.) mit seinem zweiten Tor die Ulmer Hoffnung am Leben hielt. Die Gäste zeigten beeindruckende Comeback-Qualitäten, angeführt von Kramaric, der in der 73. Minute zum 5:4 traf und die Partie völlig offen gestaltete. Doch in dieser wilden Achterbahnfahrt hatte Dynamo stets eine Antwort parat: Kluivert (77.) schien mit seinem zweiten Treffer den Deckel draufzumachen. Doch der SSV Ulm gab sich nicht geschlagen, Atik (79.) sorgte für den erneuten Anschlusstreffer zum 6:5. Die letzten Minuten waren ein einziger Kampf, in dem die Hausherren den knappen Vorsprung über die Zeit retteten. Statistisch war es ein offener Schlagabtausch, bei dem die Schwarz-Gelben mit 14 Schüssen zu 10 und einem xG-Wert von 7,1 gegenüber 4,4 die effektivere Offensive stellten. Der Ballbesitz war mit 52% zu 48% ausgeglichen, die Passgenauigkeit der Dresdner mit 89% ebenfalls auf hohem Niveau. Am Ende zählt jedoch nur eines: der Sieg. Und den erkämpfte sich die SG Dynamo Dresden in einem Spiel, das als eines der verrücktesten der Saison in Erinnerung bleiben wird. Respekt an Ulm für diesen beherzten Kampf! | ||||
Torfolge 8. Min — 1:0 Kluivert (Vorlage: Hollerbach) 18. Min — 2:0 Hollerbach (Vorlage: Kluivert) 38. Min — 3:0 Vargas (Vorlage: Hollerbach) 40. Min — 3:1 Kramaric (Vorlage: Touré) 43. Min — 4:1 Burke 48. Min — 4:2 Demirovic (Vorlage: Touré) 51. Min — 5:2 Hollerbach (Vorlage: Burke) 55. Min — 5:3 Demirovic (Vorlage: Kramaric) 65. Min — 6:3 Hollerbach 73. Min — 6:4 Kramaric 77. Min — 7:4 Kluivert (Vorlage: Burke) 79. Min — 7:5 Atik (Vorlage: Löder) Spieler des Spiels Benedict Hollerbach (SG Dynamo Dresden) — Note 10,0 Statistik (SG Dynamo Dresden – SSV Ulm 1846) Ballbesitz: 52% – 48% Schüsse: 14 – 10 xG: 7,1 – 4,4 Pässe: 149 – 144 Passquote: 89% – 83% Gew. Zweikämpfe: 8 – 7 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen SG Dynamo Dresden (4-2-3-1): Ramaj, Arrey-Mbi, Nsoki, Rosenfelder, Rorig, Löwen, Burnic, Vargas, Kluivert, Burke, Hollerbach Bank: Wanner, Bätzner, Bockhorn, Matriciani, Eichinger, Meißner, Kelati SSV Ulm 1846 (4-4-1-1 (2)): Pavlenka, Bell Bell, Kohr, Lienhart, Ronstadt, Touré, Prömel, Kramaric, Beste, Atik, Demirovic Wechsel 65. Min — Löder für Beste (SSV Ulm 1846) | ||||
» Spielbericht auf vdfb.de öffnen | ||||