Beiträge von DonManfred


    Ento_Den
    FabLex

    1. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag

    Engels (1)
    Haugen (1)
    Vieira (1)
    (1) Sanches
    Zuschauer: 28.700

    S P I E L B E R I C H T

    Es war ein Geduldsspiel, ein Kampf gegen die Zeit und die eigene Effizienz. Erst in der 25. Minute erlöste Vieira die Löwen, nach Vorlage von Schlager, zum hochverdienten 1:0. Doch wer dachte, der Knoten sei geplatzt, sah sich getäuscht. Kurz vor der Pause, in der 44. Minute, schlug Werder eiskalt zurück: Sanches glich nach einer Grimaldo-Vorlage zum 1:1 aus. Ein Nackenschlag für die Löwen, die trotz ihrer Überlegenheit (191 Pässe gegenüber 144) mit einem Remis in die Kabine gehen mussten.

    Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete: 1860 am Drücker, Werder verteidigend. Die Bremer, mit einer beachtlichen Anzahl von 34 Zweikämpfen, wovon sie 6 gewannen, stemmten sich mit allem, was sie hatten, gegen die Angriffe der Hausherren. Doch die Erleichterung für die Löwen kam spät, aber gewaltig. In der 81. Minute brach Engels den Bann, als er nach Vorlage von Haugen zum 2:1 traf. Der Jubel war grenzenlos, die Anspannung wich purer Erleichterung.

    Und als ob das nicht genug wäre, legten die Löwen nur drei Minuten später nach! In der 84. Minute krönte Haugen seine starke Leistung mit dem Treffer zum 3:1, mustergültig vorbereitet von Sow. Ein Doppelschlag, der die Entscheidung brachte und die tapfer kämpfenden Bremer endgültig in die Knie zwang. Am Ende stand ein verdienter, wenn auch hart erkämpfter Sieg für den TSV 1860 München zu Buche, der einmal mehr zeigte, dass man sich im Fußball nicht immer auf die bloßen Zahlen verlassen kann – aber am Ende doch die Tore zählen.


    Torfolge
    25. Min — 1:0 Vieira (Vorlage: Schlager)
    44. Min — 1:1 Sanches (Vorlage: Grimaldo)
    81. Min — 2:1 Engels (Vorlage: Haugen)
    84. Min — 3:1 Haugen (Vorlage: Sow)

    Spieler des Spiels
    Sigurd Haugen (TSV 1860 München) — Note 9,2

    Statistik (TSV 1860 München – SV Werder Bremen)
    Ballbesitz: 56%44%
    Schüsse: 132
    xG: 4,71,1
    Pässe: 191144
    Passquote: 90%84%
    Gew. Zweikämpfe: 116
    Gelbe Karten: 10
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    TSV 1860 München (4-5-1): Peretz, Tasende, Mavropanos, Hanche-Olsen, Assignon, Kaminski, Vieira, Vermeeren, Schlager, Aaronson, Kalimuendo
    Bank: Majer, Sow, Fischer, Ullrich, Engels, Banks, Haugen
    SV Werder Bremen (4-4-1-1 (2)): Mvogo, Schmidt, Konaté, Klostermann, St. Juste, Perisic, Sanches, Calhanoglu, Asano, Grimaldo, Thuram
    Bank: Havertz, Wind, Sander, Adli, Ehizibue, Gruev, Skov

    Wechsel
    52. Min — Haugen für Kalimuendo (TSV 1860 München)
    72. Min — Engels für Vermeeren (TSV 1860 München)
    67. Min — Sow für Schlager (TSV 1860 München)
    89. Min — Majer für Vieira (TSV 1860 München)
    45. Min — Adli für Perisic (SV Werder Bremen)

    Karten
    14. Min — Gelbe Karte: Assignon (TSV 1860 München)

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    The Machine
    Ento_Den

    1. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Keine Tore!
    (1) Majer
    (1) Schlager
    (1) Aaronson
    (1) Haugen
    Zuschauer: 31.300

    S P I E L B E R I C H T

    Der 23. Spieltag der 1. Liga wird dem FC St. Pauli als schwarzer Tag in die Geschichte eingehen. Vor heimischer Kulisse am Millerntor erlebten die Kiezkicker ein wahres Debakel und mussten sich dem TSV 1860 München mit einem vernichtenden 0:4 geschlagen geben. Was als Spitzenspiel begann, endete in einer Demonstration der Löwen, die mit einer beeindruckenden Effizienz und taktischen Disziplin auftrumpften.

    Die Partie begann noch verhalten, doch die Sechzger zeigten früh, wer hier die Hosen anhatte. Bereits in der 12. Minute zappelte der Ball im Netz der Hausherren: Nach einer präzisen Vorlage von Aaronson vollendete Schlager eiskalt zur Führung. St. Pauli, das zwar mit 52% Ballbesitz die optische Überlegenheit hatte, biss sich an der stabilen Defensive der Münchner die Zähne aus. Mit 10 Schüssen gegenüber 7 für die Gäste, aber einer deutlich geringeren Schusspräzision von nur 40% (gegenüber 71% der Löwen), offenbarte sich das größte Manko der Hamburger: die fehlende Durchschlagskraft.

    Kurz vor der Halbzeit, wie ein Schlag in die Magengrube, erhöhte Aaronson in der 44. Minute zum 0:2. Ein psychologisch denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die Paulianer, die mit 2,5 erwarteten Toren (xG) eigentlich mehr verdient gehabt hätten, aber am glänzend aufgelegten Schlussmann der Gäste scheiterten, der insgesamt 4 Paraden zeigte. Die zweite Hälfte brachte keine Besserung für die Heimmannschaft. Im Gegenteil: Der TSV 1860 München legte nach. Haugen, nach Vorlage von Kaminski, und kurz darauf Majer, ebenfalls mustergültig von Kaminski bedient, schraubten das Ergebnis auf ein unerbittliches 0:4.

    Die „Löwen“ demonstrierten an diesem Abend eine beeindruckende Kaltschnäuzigkeit. Mit nur 48% Ballbesitz, aber einer fast doppelt so hohen Anzahl an gewonnenen Zweikämpfen (13 zu 2) und einer herausragenden Passgenauigkeit von 86% (St. Pauli 85%), zeigten sie, wie man ein Spitzenspiel gewinnt. Der FC St. Pauli muss diese herbe Niederlage nun schnell verdauen und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren, um den Anschluss an die Ligaspitze nicht zu verlieren. Die Münchner hingegen feiern einen triumphalen Auswärtssieg, der ihre Ambitionen in der Liga eindrucksvoll untermauert.


    Torfolge
    12. Min — 0:1 Schlager (Vorlage: Aaronson)
    44. Min — 0:2 Aaronson
    66. Min — 0:3 Haugen (Vorlage: Kaminski)
    69. Min — 0:4 Majer (Vorlage: Kaminski)

    Spieler des Spiels
    Jakub Kaminski (TSV 1860 München) — Note 8,2

    Statistik (FC St. Pauli – TSV 1860 München)
    Ballbesitz: 52%48%
    Schüsse: 107
    xG: 2,53,1
    Pässe: 133182
    Passquote: 85%86%
    Gew. Zweikämpfe: 213
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    FC St. Pauli (4-2-3-1): Karius, da Silva Junior, Niakhaté, Danso, Fellhauer, Souza, Stage, Hudson-Odoi, Dárdai, Jackson, Zirkzee
    Bank: Rieß, Kehrer, Miranda, Dorsch, Owusu, Pflücke, Scienza
    TSV 1860 München (4-5-1): Peretz, Tasende, Mavropanos, Hanche-Olsen, Assignon, Kaminski, Vieira, Vermeeren, Schlager, Aaronson, Kalimuendo
    Bank: Majer, Sow, Fischer, Ullrich, Engels, Banks, Haugen

    Wechsel
    65. Min — Miranda für Fellhauer (FC St. Pauli)
    65. Min — Dorsch für Souza (FC St. Pauli)
    55. Min — Scienza für Hudson-Odoi (FC St. Pauli)
    65. Min — Pflücke für Zirkzee (FC St. Pauli)
    55. Min — Owusu für Dárdai (FC St. Pauli)
    45. Min — Haugen für Kalimuendo (TSV 1860 München)
    51. Min — Sow für Schlager (TSV 1860 München)
    55. Min — Engels für Vermeeren (TSV 1860 München)
    55. Min — Majer für Vieira (TSV 1860 München)
    80. Min — Ullrich für Kaminski (TSV 1860 München)

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    Ceres
    strangeZ

    1. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Eigentor (1)
    Guirassy (1)
    (1) Guerreiro
    (2) Rutter
    Zuschauer: 36.000

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel am 23. Spieltag der 1. Liga! Der Hamburger SV entführte in einer wahren Nervenschlacht drei Punkte aus der Autostadt und besiegte den VfL Wolfsburg mit 3:2. Die Wölfe, die sich nach der Partie noch die Haare raufen dürften, zeigten sich vor allem in der Defensive anfällig und ließen dem HSV mit 12 Schüssen und einem xG-Wert von 5,1 viel zu viel Raum.

    Dabei begann das Drama für die Hausherren bereits in der 6. Minute mit einem Eigentor, das den HSV früh in Führung brachte. Die Rothosen, die mit 61% Ballbesitz und 150 Pässen das Spielgeschehen dominierten, legten nach: In der 17. Minute erhöhte Rutter nach Vorlage von Wimmer auf 2:0. Doch der VfL Wolfsburg zeigte Moral. Kurz vor der Pause keimte Hoffnung auf, als Guirassy in der 38. Minute nach Vorlage von Lukebakio den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte. Ein Funken, der jedoch jäh erlosch.

    Denn der HSV hatte die passende Antwort parat. Nur drei Minuten später stellte erneut Rutter, diesmal nach Zuspiel von Bahoya, den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her – 1:3. Und als wäre das nicht genug, setzte Guerreiro in der 45. Minute, abermals nach Vorlage des überragenden Rutter, das 1:4. Ein Schock für die Wölfe, die sich in dieser Phase wie gelähmt präsentierten. Der VfL Wolfsburg, der mit 2,0 erwarteten Toren eigentlich auch seine Chancen hatte, kämpfte sich aber zurück.

    Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem echten Krimi. Der VfL Wolfsburg, angepeitscht vom Trainer, der von „Zittern bis zum Ende“ sprach, zeigte Kampfgeist. In der 58. Minute gelang Guerreiro der Anschlusstreffer zum 2:4. Plötzlich war wieder alles offen! Die Wölfe drängten, erspielten sich Gelegenheiten, doch der HSV verteidigte clever und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter 3:2-Erfolg für den Hamburger SV, der sich damit in der Tabelle festsetzt und den VfL Wolfsburg mit einem blauen Auge zurücklässt.


    Torfolge
    6. Min — 1:0 Eigentor
    17. Min — 1:1 Rutter (Vorlage: Wimmer)
    38. Min — 2:1 Guirassy (Vorlage: Lukebakio)
    41. Min — 2:2 Rutter (Vorlage: Bahoya)
    45. Min — 2:3 Guerreiro (Vorlage: Rutter)

    Spieler des Spiels
    Georginio Rutter (Hamburger SV) — Note 8,7

    Statistik (VfL Wolfsburg – Hamburger SV)
    Ballbesitz: 39%61%
    Schüsse: 512
    xG: 25,1
    Pässe: 103150
    Passquote: 85%92%
    Gew. Zweikämpfe: 65
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    VfL Wolfsburg (4-2-3-1): Rønnow, Gosens, Pavard, Tah, Maffeo, Tolisso, Baumgartner, Becker, Mukhtar, Lukebakio, Guirassy
    Bank: Scherhant, Holtmann, Pelivan, Hanraths, Trslic, Kammerbauer, Vermeij
    Hamburger SV (4-4-1-1 (2)): Baumann, Jurásek, Todibo, Veiga, Hedlund, Wimmer, Guerreiro, Barreiro Martins, Bahoya, Musiala, Rutter
    Bank: Vavro, Katompa-Mvumpa, Chakroun, Jatta, El-Jindaoui, Papela, Rizzuto

    Wechsel
    77. Min — Scherhant für Guirassy (VfL Wolfsburg)
    77. Min — Holtmann für Becker (VfL Wolfsburg)
    77. Min — Papela für Guerreiro (Hamburger SV)
    77. Min — Vavro für Todibo (Hamburger SV)
    77. Min — Katompa-Mvumpa für Wimmer (Hamburger SV)

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    SirManekin
    GorgasterJunge19

    1. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag

    Isak (6)
    Chukwuemeka (1)
    (3) Lewandowski
    (2) Honorat
    Zuschauer: 35.200

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Nachmittag in Sinsheim! Der 22. Spieltag der VDFB-1. Liga wird als einer der denkwürdigsten in die Annalen eingehen. Die TSG 1899 Hoffenheim empfing den SSV Jahn Regensburg zu einem Duell, das an Dramatik und Torflut kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein unfassbares 7:5 für die Hausherren auf der Anzeigetafel, doch der Weg dorthin war ein wahres Wechselbad der Gefühle.

    Dabei begann alles so vielversprechend für die Kraichgauer: Schon in der 4. Minute zappelte der Ball nach Vorarbeit von Bakayoko im Netz – Isak markierte das frühe 1:0. Doch Regensburg, angeführt von einem glänzend aufgelegten Honorat, schlug gnadenlos zurück. Honorat selbst (6.) und Lewandowski (17.) drehten das Spiel, ehe Honorat in der 34. Minute sogar auf 1:3 erhöhte. Zwar verkürzte Isak kurz vor der Pause noch auf 2:3, doch nach dem Seitenwechsel schien der Jahn die Partie endgültig zu entscheiden: Lewandowski traf in der 55. und 58. Minute zum schier uneinholbaren 2:5. Die Sinsheimer schienen geschlagen, der Traum vom Sieg in weiter Ferne.

    Doch was dann geschah, war nichts weniger als magisch. Angetrieben vom unbändigen Willen und einem überirdischen Isak startete die TSG eine Aufholjagd, die ihresgleichen sucht. Binnen weniger Minuten schraubte Isak (61., 64. nach Vorlage von Guendouzi, 69. und 75. jeweils nach Bakayoko-Zuspiel) das Ergebnis auf 6:5. Sechs Tore für einen Spieler – eine Leistung, die man in dieser Liga nur selten zu sehen bekommt! Regensburg war fassungslos, die Hoffenheimer Arena ein Tollhaus. Als Chukwuemeka in der 89. Minute nach Vorlage von Kübler sogar noch das 7:5 erzielte, war der Wahnsinn perfekt. Ein Torspektakel, das die Nerven aller Beteiligten bis zum Äußersten strapazierte und die TSG mit einem unglaublichen Comeback belohnte. Respekt an den SSV Jahn Regensburg, der sich tapfer wehrte, aber am Ende der puren Willenskraft der Hoffenheimer und einem galaktischen Isak Tribut zollen musste.


    Torfolge
    4. Min — 1:0 Isak (Vorlage: Bakayoko)
    6. Min — 1:1 Honorat
    17. Min — 1:2 Lewandowski
    34. Min — 1:3 Honorat
    45. Min — 2:3 Isak (Vorlage: Bakayoko)
    55. Min — 2:4 Lewandowski
    58. Min — 2:5 Lewandowski
    61. Min — 3:5 Isak
    64. Min — 4:5 Isak (Vorlage: Guendouzi)
    69. Min — 5:5 Isak (Vorlage: Bakayoko)
    75. Min — 6:5 Isak (Vorlage: Bakayoko)
    89. Min — 7:5 Chukwuemeka (Vorlage: Kübler)

    Spieler des Spiels
    Alexander Isak (TSG 1899 Hoffenheim) — Note 10,0

    Statistik (TSG 1899 Hoffenheim – SSV Jahn Regensburg)
    Ballbesitz: 46%54%
    Schüsse: 137
    xG: 5,84,1
    Pässe: 166191
    Passquote: 46%54%
    Gew. Zweikämpfe: 122
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    TSG 1899 Hoffenheim (4-3-3): Nübel, Wagner, Simakan, Can, Kübler, Mkhitaryan, Guendouzi, Olmo, Chukwuemeka, Isak, Bakayoko
    Bank: Kölle, Tanaka, Teuchert, Chessa, Papadopoulos, Sommer, Torunarigha
    SSV Jahn Regensburg (4-2-1-3): Meyer, Guwara, de Ligt, Hermoso, Scally, Kawasaki, Komenda, Nkunku, Bülter, Lewandowski, Honorat
    Bank: McKennie, Lee, Grifo, Cvancara, Wolf, Mbangula, Mercan

    Wechsel
    45. Min — McKennie für Komenda (SSV Jahn Regensburg)

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    Kreyam
    Lexi

    VDFB-Pokal - 35. Saison - Achtelfinale

    Horvath (1)
    Mané (1)
    Okpala (1)
    (1) Apolinário de Lira
    (1) Schade
    (2) Kolo Muani
    (1) Tillman
    Zuschauer: 0

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Pokalfight in der 2. Runde des VDFB-Pokals! Der SV Waldhof Mannheim 07 empfing Bayer 04 Leverkusen zu einem Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein Spektakel von 3:5 auf der Anzeigetafel, das die Werkself in die nächste Runde katapultiert, während die Waldhöfer trotz beherzten Kampfes die Segel streichen mussten.

    Die Partie begann furios und es dauerte keine zehn Minuten, bis die Gäste aus Leverkusen das erste Mal jubeln durften. Nach Vorlage von Kolo Muani war es Schade, der in der 8. Minute zur Führung traf. Und Leverkusen legte nach: In der 36. Minute erhöhte Apolinário de Lira auf 0:2, assistiert von Lookman, und kurz vor der Pause schien das Spiel bereits entschieden, als Kolo Muani in der 44. Minute auf 0:3 stellte – die Vorlage kam erneut von Schade. Mit einem ernüchternden Drei-Tore-Rückstand ging es für die Hausherren in die Kabine, während die Werkself mit 57% Ballbesitz und 11 Schüssen ihre Dominanz untermauerte.

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild zunächst nicht. Leverkusen spielte effizient und erhöhte durch Tillman in der 61. Minute auf ein scheinbar uneinholbares 0:4. Doch wer den SV Waldhof Mannheim 07 bereits abgeschrieben hatte, sah sich getäuscht. Die Mannheimer, die mit 180 Pässen zwar mehr Ballkontakte hatten, aber im Abschluss lange glücklos agierten, zeigten nun Moral. Innerhalb weniger Minuten keimte Hoffnung auf, als Okpala in der 68. Minute auf 1:4 verkürzte (Vorlage: Gnabry), und nur drei Minuten später durch Horvath das 2:4 fiel (Vorlage: Mané). Das Stadion kochte, die Aufholjagd schien möglich!

    Doch die Leverkusener hatten noch einen Trumpf im Ärmel. Ausgerechnet der bereits glänzend aufgelegte Kolo Muani machte in der 81. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:5 den Deckel drauf und erstickte die Mannheimer Träume im Keim. Zwar gelang Mané in der 86. Minute noch das 3:5 nach Vorlage von Ghita, doch es war lediglich Ergebniskosmetik. Trotz der Niederlage und den zwei kassierten Gelben Karten können die Waldhöfer stolz auf ihr spätes Aufbäumen sein, das dieses Pokalspiel zu einem wahren Leckerbissen machte. Leverkusen zieht verdient, aber nach hartem Kampf, in die nächste Runde ein.


    Torfolge
    8. Min — 0:1 Schade (Vorlage: Kolo Muani)
    36. Min — 0:2 Apolinário de Lira (Vorlage: Lookman)
    44. Min — 0:3 Kolo Muani (Vorlage: Schade)
    61. Min — 0:4 Tillman
    68. Min — 1:4 Okpala (Vorlage: Gnabry)
    71. Min — 2:4 Horvath (Vorlage: Mané)
    81. Min — 2:5 Kolo Muani
    86. Min — 3:5 Mané (Vorlage: Ghita)

    Spieler des Spiels
    Randal Kolo Muani (Bayer 04 Leverkusen) — Note 8,8

    Statistik (SV Waldhof Mannheim 07 – Bayer 04 Leverkusen)
    Ballbesitz: 43%57%
    Schüsse: 1011
    xG: 4,54,5
    Pässe: 180137
    Passquote: 89%90%
    Gew. Zweikämpfe: 63
    Gelbe Karten: 20
    Rote Karten: 01

    Aufstellungen
    SV Waldhof Mannheim 07 (4-4-2): Drljaca, Abifade, Ghita, Kammerknecht, Klünter, Alidou, Becker, Horvath, Okpala, Gnabry, Mané
    Bank: Rebic, Lohkemper, Saller, Sechelmann, Thalhammer, Neudecker, Groiß
    Bayer 04 Leverkusen (4-4-2): Vasilj, Sessegnon, Alaba, Hincapié, Buta, Schade, Apolinário de Lira, Tillman, Bailey, Lookman, Kolo Muani
    Bank: Reichert, Burkardt, Stach, Schmid, Kristensen, Futkeu, Bausenwein

    Karten
    85. Min — Gelbe Karte: Hincapié (Bayer 04 Leverkusen)

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    Piskopat
    Marcel2215

    2. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Uzun (2)
    Asllani (2)
    (3) Doan
    (1) Ejuke
    (1) Sano
    (1) da Silva
    Zuschauer: 16.800

    S P I E L B E R I C H T

    Leipzig erkämpft sich gegen sehr stark spielende Elversberg wichtige 3 Punkte !

    In Halbzeit 1 dominierte Elversberg klar das Spiel und ging verdient mit einer 1:0 - Führung in die Halbzeit.

    In Halbzeit 2 fand Leipzig immer besser ins Spiel und konnte den 1:1 - Ausgleich erzielen. Anschließend spielte sich Leipzig plötzlich in einen Rausch und konnte innerhalb von 10 Minuten 3!! weitere Tore zum 4:1 erzielen. In der Schlussphase ging es nochmals hin und her mit Toren auf beiden Seiten. Am Ende steht ein 6:4 - Sieg für die Leipziger.


    Torfolge
    42. Min — 1:0 Asllani (Vorlage: Uzun)
    57. Min — 1:1 Ejuke (Vorlage: Doan)
    59. Min — 1:2 Doan (Vorlage: Ejuke)
    62. Min — 1:3 Doan (Vorlage: Ejuke)
    67. Min — 1:4 Doan (Vorlage: Onana)
    76. Min — 1:5 da Silva (Vorlage: Doan)
    77. Min — 2:5 Asllani (Vorlage: Uzun)
    83. Min — 3:5 Uzun (Vorlage: Asllani)
    87. Min — 4:5 Uzun (Vorlage: Asllani)
    90. Min — 4:6 Sano (Vorlage: Toljan)

    Spieler des Spiels
    Ritsu Doan (RB Leipzig) — Note 8,2

    Statistik (SV Elversberg – RB Leipzig)
    Ballbesitz: 53%47%
    Schüsse: 1210
    xG: 3,52,9
    Pässe: 141128
    Passquote: 87%89%
    Gew. Zweikämpfe: 128
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    SV Elversberg (4-4-1-1 (2)): Güvenc, Saracchi, Kabak, Gürleyen, Boey, Damar, Uzun, Özcan, Dinkçi, Undav, Asllani
    Bank: Petkov, Bozdogan, Alvero, Ayhan, Kömür, Aydin, Tosun
    RB Leipzig (4-2-3-1): Flekken, Posch, Ndicka, Bensebaini, Toljan, Onana, Sano, Ejuke, Maxim, da Silva, Doan
    Bank: Horn, Kaya, Massengo, Scott, Preißinger, Kania, Rohr

    Wechsel
    70. Min — Ayhan für Boey (SV Elversberg)
    70. Min — Kömür für Damar (SV Elversberg)
    82. Min — Petkov für Özcan (SV Elversberg)
    82. Min — Bozdogan für Dinkçi (SV Elversberg)

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    FlashArt
    Piskopat

    2. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag

    Skarke (4)
    Lidberg (2)
    (1) Özcan
    (2) Undav
    (3) Asllani
    Zuschauer: 28.800

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel am 22. Spieltag der 2. Liga! Der SV Darmstadt 98 und der SV Elversberg lieferten sich ein unfassbares 6:6-Unentschieden, das selbst abgebrühte Fußballromantiker sprachlos machte. Die Lilien, die über weite Strecken die bessere Mannschaft waren und mit 7,1 zu 3,4 erwarteten Toren (xG) klar überlegen schienen, sahen sich am Ende um den sicheren Sieg betrogen.

    Dabei begann alles nach Plan für die Hausherren. Nach einer Viertelstunde des Abtastens zündete Darmstadt den Turbo: Skarke (24.), nach Vorlage von Daghim, eröffnete den Torreigen. Nur fünf Minuten später erhöhte erneut Skarke (29.), diesmal auf Zuspiel von Marseiler. Als dann auch noch Lidberg (34.) nach Daghim-Pass traf, schien die Partie bereits zur Halbzeit entschieden. Doch ein Lebenszeichen von Elversberg durch Özcan (43.), vorbereitet von Gürleyen, ließ die Gäste noch hoffen. Nach der Pause schien Darmstadt den Deckel draufzumachen: Skarke (54.) mit seinem dritten Treffer und Lidberg (56.) nach Gruda-Vorlage schraubten das Ergebnis auf 5:1. Wer zu diesem Zeitpunkt dachte, das Spiel sei gelaufen, irrte gewaltig.

    Was dann folgte, war ein regelrechter Sturmlauf der Elversberger, der die Darmstädter Defensive in ihre Einzelteile zerlegte. Undav (61.) leitete die Aufholjagd ein, bevor Asllani (65., 68., 74.) mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur neun Minuten das schier Unmögliche möglich machte und den Ausgleich zum 5:5 besorgte. Die Lilien, die mit 54 Zweikämpfen doppelt so viele bestritten wie Elversberg (25), schienen plötzlich völlig von der Rolle und so endete eine Partie, die wohl in die Geschichtsbücher der VDFB eingehen wird, mit einem sensationellen 6:6. Trainer FlashArt sprach von „Glück auf Seiten von Elversberg“, und angesichts der Darmstädter Überlegenheit bei den Schüssen (12:10) und dem Ballbesitz (43% zu 57%) mag er damit nicht ganz unrecht haben.


    Torfolge
    24. Min — 1:0 Skarke (Vorlage: Daghim)
    29. Min — 2:0 Skarke (Vorlage: Marseiler)
    34. Min — 3:0 Lidberg (Vorlage: Daghim)
    43. Min — 3:1 Özcan (Vorlage: Gürleyen)
    54. Min — 4:1 Skarke (Vorlage: Daghim)
    56. Min — 5:1 Lidberg (Vorlage: Gruda)
    61. Min — 5:2 Undav (Vorlage: Özcan)
    65. Min — 5:3 Asllani (Vorlage: Özcan)
    68. Min — 5:4 Asllani (Vorlage: Undav)
    74. Min — 5:5 Asllani
    83. Min — 6:5 Skarke
    90. Min — 6:6 Undav

    Spieler des Spiels
    Fisnik Asllani (SV Elversberg) — Note 9,6

    Statistik (SV Darmstadt 98 – SV Elversberg)
    Ballbesitz: 43%57%
    Schüsse: 1210
    xG: 7,13,4
    Pässe: 146150
    Passquote: 84%86%
    Gew. Zweikämpfe: 138
    Gelbe Karten: 11
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    SV Darmstadt 98 (4-2-3-1): Schuhen, Nürnberger, Leitsch, Bitshiabu, López, Gruda, Sessa, Marseiler, Skarke, Daghim, Lidberg
    Bank: Brunst-Zöllner, Pfeiffer, Lemperle, Bernhardsson, Klefisch, Bueno, Furukawa
    SV Elversberg (4-4-1-1 (2)): Güvenc, Saracchi, Kabak, Gürleyen, Boey, Damar, Uzun, Özcan, Dinkçi, Undav, Asllani
    Bank: Petkov, Bozdogan, Alvero, Ayhan, Kömür, Aydin, Tosun

    Wechsel
    74. Min — Pfeiffer für Leitsch (SV Darmstadt 98)
    74. Min — Klefisch für Sessa (SV Darmstadt 98)
    74. Min — Bozdogan für Özcan (SV Elversberg)
    74. Min — Alvero für Kabak (SV Elversberg)
    74. Min — Petkov für Asllani (SV Elversberg)
    74. Min — Ayhan für Damar (SV Elversberg)
    83. Min — Aydin für Saracchi (SV Elversberg)

    Karten
    22. Min — Gelbe Karte: Undav (SV Elversberg)
    83. Min — Gelbe Karte: Gruda (SV Darmstadt 98)

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    iLxBamBam
    deCoo

    2. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Shaqiri (2)
    Aubameyang (2)
    Njinmah (1)
    (1) Honsak
    (2) Brobbey
    (1) Naderi
    Zuschauer: 22.000

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel in der 2. Liga! Der 1. FC Heidenheim und der F.C. Hansa Rostock lieferten sich am 23. Spieltag ein wahres Torspektakel, das am Ende mit 5:4 zugunsten der Heidenheimer endete. Ein Spiel, das alle Facetten des Fußballs zeigte und die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem hielt. Der F.C. Hansa Rostock, mit 52% Ballbesitz und 13 Schüssen durchaus dominant, musste sich trotz eines xG-Wertes von 4,5 dem eiskalten FCH beugen, der aus nur 9 Schüssen 5 Tore machte.

    Die Partie begann furios: Nach einer Vorlage von Aubameyang eröffnete Shaqiri in der 23. Minute den Torreigen für Heidenheim. Nur zehn Minuten später erhöhte Njinmah (33.), diesmal auf Vorlage von Shaqiri, auf 2:0. Doch Rostock zeigte Moral und verkürzte noch vor der Pause durch Brobbey (38.). Wer dachte, die zweite Halbzeit würde ruhiger, sah sich getäuscht. Direkt nach Wiederanpfiff schlug Heidenheim doppelt zu: Aubameyang (46.) nach De Bruyne-Vorlage und erneut Shaqiri (48.), wieder von Aubameyang bedient, schraubten das Ergebnis auf 4:1. Als Aubameyang in der 56. Minute gar das 5:1 erzielte, schien die Messe gelesen.

    Doch der F.C. Hansa Rostock gab sich nicht auf. Mit beeindruckender Mentalität kämpften sie sich zurück ins Spiel. Honsak (65.), nach Vorlage von Ingelsson, und erneut Brobbey (69.), diesmal von Hendriks vorbereitet, brachten die Kogge auf 5:3 heran. Die Spannung war greifbar, als Naderi in der 83. Minute den Anschlusstreffer zum 5:4 erzielte. Plötzlich war alles wieder offen! Die Rostocker, die mit 19 Zweikämpfen und 6 gewonnenen Zweikämpfen kämpferisch auftraten, drängten auf den Ausgleich. Doch trotz aller Bemühungen und einer beeindruckenden Aufholjagd blieb der Lucky Punch aus. Heidenheim rettete den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte einen hart erkämpften Sieg.

    Am Ende stand ein Ergebnis, das die Fans noch lange beschäftigen wird. Heidenheim zeigte sich gnadenlos effektiv, während Rostock trotz einer starken Leistung und eines beeindruckenden Comebacks am Ende mit leeren Händen dastand. Ein Spiel, das Werbung für die 2. Liga machte und einmal mehr bewies, dass im Fußball alles möglich ist. Die Heidenheimer durften sich über drei Punkte freuen, die Rostocker über eine Moral, die auch nach dieser knappen Niederlage hochgehalten werden sollte.


    Torfolge
    23. Min — 1:0 Shaqiri (Vorlage: Aubameyang)
    33. Min — 2:0 Njinmah (Vorlage: Shaqiri)
    38. Min — 2:1 Brobbey
    46. Min — 3:1 Aubameyang (Vorlage: De Bruyne)
    48. Min — 4:1 Shaqiri (Vorlage: Aubameyang)
    56. Min — 5:1 Aubameyang (Vorlage: Makridis)
    65. Min — 5:2 Honsak (Vorlage: Ingelsson)
    69. Min — 5:3 Brobbey (Vorlage: Hendriks)
    83. Min — 5:4 Naderi

    Spieler des Spiels
    Pierre-Emerick Aubameyang (1. FC Heidenheim) — Note 9,5

    Statistik (1. FC Heidenheim – F.C. Hansa Rostock)
    Ballbesitz: 48%52%
    Schüsse: 913
    xG: 2,14,5
    Pässe: 164165
    Passquote: 88%86%
    Gew. Zweikämpfe: 106
    Gelbe Karten: 20
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FC Heidenheim (4-4-1-1 (2)): Neuer, Finnsson, Koch, Bünning, Traoré, Makridis, De Bruyne, Amiri, Njinmah, Shaqiri, Aubameyang
    Bank: Kempf, Delaney, Curda, Sontheimer, Butler, Daland, Mizuta
    F.C. Hansa Rostock (4-2-1-3): Backhaus, Agu, Hendriks, Sebulonsen, Asta, Larsson, Dietze, Ingelsson, Honsak, Brobbey, Krauß
    Bank: Jones, Hettwer, Schuster, Naderi, Lebeau, Pfanne, Biankadi

    Wechsel
    76. Min — Jones für Honsak (F.C. Hansa Rostock)
    76. Min — Naderi für Brobbey (F.C. Hansa Rostock)
    76. Min — Hettwer für Krauß (F.C. Hansa Rostock)
    76. Min — Lebeau für Ingelsson (F.C. Hansa Rostock)
    76. Min — Schuster für Dietze (F.C. Hansa Rostock)

    Karten
    12. Min — Gelbe Karte: Njinmah (1. FC Heidenheim)
    83. Min — Gelbe Karte: Amiri (1. FC Heidenheim)

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    Marcel2215
    frax

    2. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag

    Maxim (1)
    Doan (1)
    (3) Sané
    (3) Schick
    (1) Diehl
    Zuschauer: 12.600

    S P I E L B E R I C H T

    Was war das für ein Spektakel am 22. Spieltag der 2. Liga! RB Leipzig empfing den 1. FC Union Berlin und wurde Zeuge einer wahren Tor-Gala der Gäste. Die Eisernen übernahmen von Beginn an das Ruder und ließen den Hausherren kaum Luft zum Atmen, auch wenn die Defensive zwischendrin immer wieder Unsicherheiten offenbarte. Am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg auf der Anzeigetafel, der in seiner Deutlichkeit schlichtweg atemberaubend war.

    Bereits in der 7. Minute eröffnete Sané nach Vorlage von Schick den Torreigen und setzte ein erstes Ausrufezeichen. Es folgte ein Sturmlauf, der Leipzig in seinen Grundfesten erschütterte: In der 22. Minute erhöhte Sané erneut (Vorlage Cuisance), nur drei Minuten später traf Diehl nach Tapsobas Zuspiel und in der 32. Minute krönte Schick die Anfangsphase, assistiert von Sané. Kurz keimte Hoffnung bei den Roten Bullen auf, als Doan in der 35. Minute nach Sano-Vorlage den ersten Treffer für Leipzig erzielte. Doch noch vor der Pause stellte Schick mit seinem zweiten Tor (Vorlage Sané) den Vier-Tore-Abstand wieder her. Der Halbzeitstand von 1:5 sprach Bände.

    Die zweite Hälfte begann mit einem Lebenszeichen der Leipziger: Maxim verkürzte in der 48. Minute nach Vorlage von Doan auf 2:5. Doch die Freude währte nur kurz. Union Berlin, angetrieben von einer beeindruckenden Offensive, ließ sich nicht beirren. In der 55. Minute schnürte Schick seinen Hattrick, erneut vorbereitet von Cuisance, und erhöhte auf 2:6. Den Schlusspunkt unter dieses denkwürdige Spiel setzte schließlich Sané in der 82. Minute mit seinem dritten Treffer zum 2:7-Endstand.

    Die Statistik untermauert die Dominanz der Gäste: Mit 16 Schüssen gegenüber 10 von Leipzig und beeindruckenden 5,7 erwarteten Toren (xG) im Vergleich zu Leipzigs 3,2, war der Sieg hochverdient. Auch wenn Leipzig mehr Zweikämpfe führte (32 zu 20), waren die Eisernen in der Effizienz gnadenlos. Ein Abend, der in die Annalen der VDFB-Geschichte eingehen wird – als Lehrstunde für RB Leipzig und als Demonstration der Stärke des 1. FC Union Berlin.


    Torfolge
    7. Min — 0:1 Sané (Vorlage: Schick)
    22. Min — 0:2 Sané (Vorlage: Cuisance)
    25. Min — 0:3 Diehl (Vorlage: Tapsoba)
    32. Min — 0:4 Schick (Vorlage: Sané)
    35. Min — 1:4 Doan (Vorlage: Sano)
    45. Min — 1:5 Schick (Vorlage: Sané)
    48. Min — 2:5 Maxim (Vorlage: Doan)
    55. Min — 2:6 Schick (Vorlage: Cuisance)
    82. Min — 2:7 Sané

    Spieler des Spiels
    Leroy Sané (1. FC Union Berlin) — Note 10,0

    Statistik (RB Leipzig – 1. FC Union Berlin)
    Ballbesitz: 49%51%
    Schüsse: 1016
    xG: 3,25,7
    Pässe: 180162
    Passquote: 86%86%
    Gew. Zweikämpfe: 105
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    RB Leipzig (4-5-1): Flekken, Posch, Ndicka, Bensebaini, Toljan, Ejuke, Sano, Onana, Maxim, da Silva, Doan
    Bank: Horn, Kaya, Massengo, Scott, Preißinger, Kania, Rohr
    1. FC Union Berlin (4-3-3): Ernst, Rothe, Tapsoba, Mukiele, Maehle, Schäfer, Bero, Cuisance, Diehl, Schick, Sané
    Bank: Nollenberger


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    benschi18
    Hucki1981

    3. Liga - 35. Saison - 21. Spieltag

    Keine Tore!
    (6) Tabakovic
    Zuschauer: 7.000

    S P I E L B E R I C H T

    Der 21. Spieltag der 3. Liga in der VDFB-Online-Liga wird in die Annalen eingehen – zumindest aus Sicht der Alemannia. Was sich am Sonntag in Bielefeld abspielte, war weniger ein Fußballspiel als vielmehr eine Demonstration der Stärke, ein Sturmlauf, der die Hausherren des DSC Arminia Bielefeld in Grund und Boden spielte. Am Ende stand ein gnädiges 0:6 (0:6) auf der Anzeigetafel, das die wahre Überlegenheit der Gäste nur unzureichend widerspiegelte.

    Schon von der ersten Minute an war klar, wer hier den Ton angab. Alemannia Aachen, mit einem Ballbesitzanteil von 51% und 10 Schüssen gegenüber den 0 Schüssen der Arminia, ließ keinen Zweifel an ihren Ambitionen. Und ein Name hallte durch das virtuelle Stadion: Tabakovic. Der Aachener Stürmer zündete ein Feuerwerk, das die Bielefelder Defensive schwindelig spielte. Bereits in der 5. Minute eröffnete er den Torreigen nach Vorlage von Gray. Fünf Minuten später legte er nach, wieder war Gray der kongeniale Vorbereiter. Die Arminia, die sich in 18 Zweikämpfen tapfer wehrte, aber nur 5 davon gewann, fand einfach kein Mittel gegen die entfesselte Alemannia.

    Die Bielefelder Hoffnungen zerschlugen sich in Windeseile. Tabakovic war nicht zu stoppen. In der 22. und 27. Minute erhöhte er auf 4:0, diesmal mustergültig bedient von Tillman. Und als ob das nicht schon genug wäre, schnürte er noch vor der halben Stunde seinen Fünferpack (30. Minute, Vorlage Gray) und setzte in der 33. Minute mit seinem sechsten (!) Treffer nach Vorlage von Tillman den Schlusspunkt unter eine Partie, die zu diesem Zeitpunkt längst entschieden war. Die Statistik sprach Bände: Aachen mit 4,7 erwarteten Toren (xG), Bielefeld mit 0,0 xG – eine beängstigende Effizienz der Gäste.

    Die Gnadenregel der VDFB besiegelte das vorzeitige Ende dieses ungleichen Duells. Bei einem 0:6-Rückstand hatte der Bielefelder Trainer die Wahl, und er entschied sich, das Leiden zu beenden. Ein verständlicher Schritt angesichts der erdrückenden Dominanz der Alemannia, die mit 32 Pässen und einer beeindruckenden Präzision agierte. Für den DSC Arminia Bielefeld bleibt die Aufgabe, diese herbe Klatsche schnell zu verarbeiten und aus den Fehlern zu lernen. Für Alemannia Aachen war es ein Festtag, der die Meisterschaftsambitionen der Kaiserstädter eindrucksvoll untermauerte.


    Torfolge
    5. Min — 0:1 Tabakovic (Vorlage: Gray)
    10. Min — 0:2 Tabakovic (Vorlage: Gray)
    22. Min — 0:3 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
    27. Min — 0:4 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
    30. Min — 0:5 Tabakovic (Vorlage: Gray)
    33. Min — 0:6 Tabakovic (Vorlage: Tillman)

    Spieler des Spiels
    Demarai Gray (Alemannia Aachen) — Note 10,0

    Statistik (DSC Arminia Bielefeld – Alemannia Aachen)
    Ballbesitz: 49%51%
    Schüsse: 010
    xG: 04,7
    Pässe: 4932
    Passquote: 89%78%
    Gew. Zweikämpfe: 52
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    DSC Arminia Bielefeld (4-3-3): Stritzel, Neubauer, Kuruçay, Malatini, Lannert, Wörl, Maloney, Bénes, Young, Lobinger, Sarenren Bazee
    Bank: Knight, Elongo-Yombo, Sessa, Momuluh, Ezeh, Bansé, Christensen
    Alemannia Aachen (4-2-3-1 (2)): Kristof, Hoffmeier, Vogt, Medic, Allgeier, Haidara, Condé, Gray, Tillman, Nelson, Tabakovic
    Bank: Kijewski, Borgmann, Sands, Wohlers, Atanga, Jäkel, Wolf

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    DerFighter
    Hucki1981

    3. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Pröger (1)
    (1) Nelson
    (1) Tillman
    (1) Gray
    (4) Tabakovic
    Zuschauer: 7.700

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel am 23. Spieltag der 3. Liga! Der FC Bayern München, zu Hause vor eigenem Publikum, erlebte gegen eine entfesselte Alemannia Aachen ein wahres Waterloo. Das Ergebnis von 1:7 spricht Bände und lässt die Bayern-Fans fassungslos zurück. Dabei deutete zu Beginn noch nichts auf ein solches Debakel hin.

    Die Partie begann verhalten, doch in der 17. Minute schlug Alemannia Aachen erstmals zu: Tabakovic traf zur Führung. Der Jubel der Gäste war kaum verklungen, da antworteten die Bayern prompt. Nur drei Minuten später, in der 20. Minute, erzielte Pröger den Ausgleich zum 1:1. Die Hausherren schienen wieder im Spiel, doch die Alemannia hatte andere Pläne. Kurz vor der Pause, in der 44. Minute, stellte Tillman die Führung für Aachen wieder her. Ein psychologisch wichtiger Treffer, der die Weichen für die zweite Halbzeit stellte.

    Was dann nach dem Seitenwechsel geschah, war eine Demonstration der Offensivkraft der Alemannia und ein kollektiver Blackout der Bayern-Defensive. Tabakovic schaltete in den Turbomodus und traf in der 54., 65. und 71. Minute gleich dreifach! Ein lupenreiner Hattrick, der die Bayern-Abwehr schwindelig spielte und den Spielstand auf 1:5 hochschraubte. Die Münchner versuchten verzweifelt, den Ball zu halten, hatten sogar mehr Pässe gespielt (156 zu 112), doch die Effizienz lag klar bei den Gästen. Mit 14 zu 8 Schüssen und einem xG-Wert von 6,4 zu 2,5 war die Überlegenheit Aachens erdrückend.

    Doch damit nicht genug des Grauens für die Bayern. In der 74. Minute erhöhte Nelson und in der 81. Minute setzte Gray den Schlusspunkt unter eine historische Partie. Das 1:7 war besiegelt. Alemannia Aachen zeigte sich gnadenlos und nutzte jede sich bietende Gelegenheit. Die Bayern müssen sich nun fragen, wie es zu einer solchen Heimniederlage kommen konnte, während Alemannia Aachen diesen triumphalen Sieg in vollen Zügen genießen darf. Ein denkwürdiger Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird.


    Torfolge
    17. Min — 0:1 Tabakovic
    20. Min — 1:1 Pröger
    44. Min — 1:2 Tillman
    54. Min — 1:3 Tabakovic
    65. Min — 1:4 Tabakovic
    71. Min — 1:5 Tabakovic
    74. Min — 1:6 Nelson
    81. Min — 1:7 Gray

    Spieler des Spiels
    Haris Tabakovic (Alemannia Aachen) — Note 10,0

    Statistik (FC Bayern München – Alemannia Aachen)
    Ballbesitz: 48%52%
    Schüsse: 814
    xG: 2,56,4
    Pässe: 156112
    Passquote: 85%82%
    Gew. Zweikämpfe: 106
    Gelbe Karten: 10
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    FC Bayern München (4-4-2 (2)): Weinkauf, Keidel, Brackelmann, Katic, Zeefuik, Kother, Seguin, Baack, Pröger, Schnellbacher, Sarr
    Bank: Dähne, Porath, Chong, Redondo, Förster, Van der Brempt, Winkler
    Alemannia Aachen (4-2-3-1 (2)): Kristof, Hoffmeier, Jäkel, Medic, Allgeier, Haidara, Condé, Gray, Tillman, Nelson, Tabakovic
    Bank: Kijewski, Borgmann, Sands, Wohlers, Atanga, Stenzel, Wolf

    Wechsel
    90. Min — Winkler für Brackelmann (FC Bayern München)

    Karten
    84. Min — Gelbe Karte: Katic (FC Bayern München)

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    P3RYPL3X
    Massie_99

    2. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Bebou (1)
    Batista Meier (1)
    Mateta (2)
    Gayret (1)
    Kwarteng (1)
    Terrier (3)
    (1) Silva
    (1) Grodowski
    (1) Boukhalfa
    (1) Szalai
    Zuschauer: 21.500

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Nachmittag an der Hafenstraße! Der 23. Spieltag der 2. Liga wird in die Annalen eingehen, denn Rot-Weiss Essen und der 1. FC Köln lieferten sich ein wahres Feuerwerk, das am Ende mit einem unfassbaren 9:4 für die Hausherren endete. Es war ein Duell, das alle Erwartungen sprengte und die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute in Atem hielt. Die Kölner, obwohl letztlich klar unterlegen, zeigten beeindruckende Moral und trugen ihren Teil zu diesem Spektakel bei.

    Von Beginn an schien Rot-Weiss Essen wie entfesselt. Ein früher Doppelschlag durch Mateta (12., 20.), unterbrochen von Terriers (16.) erstem Streich, ließ die Tribünen beben und die Geißböcke früh ins Schwitzen geraten. Doch wer dachte, der Effzeh würde sich nun ergeben, sah sich getäuscht. Mit einer bemerkenswerten Willensleistung kämpfte sich der 1. FC Köln zurück, und plötzlich stand es nach Toren von Silva (27.), Boukhalfa (41.) und Szalai (44.) zur Halbzeit nur noch 3:3! Ein sensationeller Schlagabtausch, der die Frage aufwarf: Würde Köln das Momentum nutzen können?

    Die Antwort kam prompt und gnadenlos. Rot-Weiss Essen schaltete nach der Pause noch einmal einen Gang hoch und ließ den Gästen kaum noch Luft zum Atmen. Bebou (45.) eröffnete den Torreigen der zweiten Hälfte, gefolgt von einem weiteren Treffer durch Terrier (50.). Zwar gelang Grodowski (57.) noch einmal der Anschluss für Köln, doch Batista Meier (58.), Terrier (65.) mit seinem Hattrick, Gayret (81.) und Kwarteng (90.) machten den Sack endgültig zu und schraubten das Ergebnis in schwindelerregende Höhen. Am Ende stand ein 9:4 auf der Anzeigetafel, das nicht nur die Essener Fans jubeln ließ, sondern auch den Kölnern für ihre nie nachlassende Kampfbereitschaft Respekt abnötigte.

    Die Statistik des Spiels spricht Bände: Rot-Weiss Essen dominierte die Partie mit 16 Schüssen und einem herausragenden xG-Wert von 6,9, während Köln mit 11 Schüssen und 4,4 xG ebenfalls gefährlich war. Die Gastgeber zeigten eine beeindruckende Effizienz und verwandelten ihre Chancen eiskalt. Trotz des klaren Ergebnisses war es ein Spiel, das die Faszination des Fußballs in all ihren Facetten zeigte: Dramatik, Tore und eine unbändige Leidenschaft auf beiden Seiten. Ein denkwürdiger Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird.


    Torfolge
    12. Min — 1:0 Mateta (Vorlage: Batista Meier)
    16. Min — 2:0 Terrier (Vorlage: Mateta)
    20. Min — 3:0 Mateta (Vorlage: Batista Meier)
    27. Min — 3:1 Silva
    41. Min — 3:2 Boukhalfa
    44. Min — 3:3 Szalai
    45. Min — 4:3 Bebou (Vorlage: Mateta)
    50. Min — 5:3 Terrier (Vorlage: Mateta)
    57. Min — 5:4 Grodowski
    58. Min — 6:4 Batista Meier (Vorlage: Bebou)
    65. Min — 7:4 Terrier (Vorlage: Lofolomo)
    81. Min — 8:4 Gayret (Vorlage: Iyoha)
    90. Min — 9:4 Kwarteng

    Spieler des Spiels
    Jean-Philippe Mateta (Rot-Weiss Essen) — Note 9,9

    Statistik (Rot-Weiss Essen – 1. FC Köln)
    Ballbesitz: 46%54%
    Schüsse: 1611
    xG: 6,94,4
    Pässe: 150258
    Passquote: 78%84%
    Gew. Zweikämpfe: 45
    Gelbe Karten: 01
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    Rot-Weiss Essen (4-2-3-1): Hein, Poulsen, Sirch, Elfadli, Odriozola, Moustier, Lofolomo, Batista Meier, Terrier, Bebou, Mateta
    Bank: Iyoha, Scheller, Gayret, Brandt, Waidner, Mascarenhas, Kwarteng
    1. FC Köln (4-3-3 (3)): Atubolu, Murkin, Szalai, Kim, Mockenhaupt, Remberg, Groß, Boukhalfa, Grodowski, Silva, Costly
    Bank: Kunze, Frenkert, Marx, Ihorst, Wähling, Rufidis, Otto

    Wechsel
    66. Min — Iyoha für Batista Meier (Rot-Weiss Essen)
    66. Min — Kwarteng für Bebou (Rot-Weiss Essen)
    66. Min — Brandt für Moustier (Rot-Weiss Essen)
    74. Min — Gayret für Terrier (Rot-Weiss Essen)
    78. Min — Scheller für Lofolomo (Rot-Weiss Essen)
    66. Min — Otto für Boukhalfa (1. FC Köln)
    66. Min — Kunze für Remberg (1. FC Köln)
    66. Min — Frenkert für Szalai (1. FC Köln)
    66. Min — Marx für Mockenhaupt (1. FC Köln)

    Karten
    16. Min — Gelbe Karte: Boukhalfa (1. FC Köln)

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    Kylo980
    bergsen08

    VDFB-Pokal - 35. Saison - Achtelfinale

    Löwen (1)
    Hollerbach (4)
    Burke (1)
    (1) Olise
    (1) Koné
    (1) Lacroix
    Zuschauer: 0

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel im VDFB-Pokal! Die SG Dynamo Dresden empfing Hannover 96 zur 2. Runde und lieferte sich ein Torfestival, das die Zuschauer von den Sitzen riss. Am Ende stand ein überaus deutliches 6:3 für die Hausherren, das jedoch nicht die ganze Dramatik des Spiels widerspiegelte. Es war ein Abend, der vor allem von einem Namen geprägt wurde: Hollerbach.

    Dabei deutete zunächst alles auf ein enges Duell hin. Zwar eröffnete Hollerbach in der 13. Minute nach Vorlage von Vargas den Torreigen für Dynamo, doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später glich Koné für Hannover aus, mustergültig bedient von Tzolis. Die Partie wogte hin und her, und es war erneut Dynamo, das durch Löwen (19.) nach Vorarbeit von Hollerbach in Führung ging. Hollerbach selbst erhöhte in der 33. Minute auf 3:1, Burke hatte aufgelegt. Doch die 96er zeigten Moral: Kurz vor der Pause verkürzte Olise (41.) auf 3:2. Die Hoffnung währte jedoch nur kurz, denn in der 45. Minute stellte Hollerbach, wieder nach Burke-Vorlage, den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her und besiegelte so den 4:2-Halbzeitstand. Ein wahrer Schlagabtausch!

    Nach dem Seitenwechsel schien Hannover 96 noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Obwohl die Statistik mit 11:9 Schüssen für die Gäste sprach und auch die erwarteten Tore mit 4,7 zu 4,5 fast ausgeglichen waren, gelang es den Dresdnern, effizienter zu agieren. Hannover kämpfte, gewann aber nur 4 von 22 Zweikämpfen, während Dynamo mit 17 gewonnenen Zweikämpfen aus 39 deutlich präsenter war. Als Lacroix in der 76. Minute nach Vorlage von Olise auf 4:3 verkürzte, keimte bei den Gästen noch einmal leise Hoffnung auf. Würde es doch noch einmal spannend werden?

    Doch die SG Dynamo Dresden hatte an diesem Abend andere Pläne. Die Antwort kam prompt und gnadenlos. In der 80. Minute erhöhte Burke auf 5:3, Kluiwert hatte die Vorlage geliefert. Und dann, in der 84. Minute, setzte Hollerbach mit seinem vierten Treffer des Abends, assistiert von Arrey-Mbi, den Schlusspunkt zum 6:3-Endstand. Ein denkwürdiger Pokalabend, der die SG Dynamo Dresden verdient in die nächste Runde katapultiert. Hannover 96 verabschiedet sich erhobenen Hauptes, aber auch mit dem Wissen, an diesem Abend auf einen Gegner getroffen zu sein, der eiskalt seine Chancen nutzte.



    Torfolge
    13. Min — 1:0 Hollerbach (Vorlage: Vargas)
    15. Min — 1:1 Koné (Vorlage: Tzolis)
    19. Min — 2:1 Löwen (Vorlage: Hollerbach)
    33. Min — 3:1 Hollerbach (Vorlage: Burke)
    41. Min — 3:2 Olise (Vorlage: Zalazar)
    45. Min — 4:2 Hollerbach (Vorlage: Burke)
    76. Min — 4:3 Lacroix (Vorlage: Olise)
    80. Min — 5:3 Burke (Vorlage: Kluivert)
    84. Min — 6:3 Hollerbach (Vorlage: Arrey-Mbi)

    Spieler des Spiels
    Benedict Hollerbach (SG Dynamo Dresden) — Note 10,0

    Statistik (SG Dynamo Dresden – Hannover 96)
    Ballbesitz: 52%48%
    Schüsse: 911
    xG: 4,74,5
    Pässe: 156134
    Passquote: 85%88%
    Gew. Zweikämpfe: 174
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    SG Dynamo Dresden (4-2-3-1): Ramaj, Arrey-Mbi, Nsoki, Rosenfelder, Rorig, Löwen, Burnic, Vargas, Kluivert, Burke, Hollerbach
    Bank: Wanner, Bätzner, Bockhorn, Matriciani, Seifert, Meißner, Kelati
    Hannover 96 (4-5-1): Grabara, Mittelstädt, Balerdi, Lacroix, Henrichs, Tzolis, Zalazar, Koné, Reitz, Olise, Fortounis
    Bank: González, Beier, Bischof, Quaresma, Tresoldi, Leopold, Aséko-Nkili

    Wechsel
    45. Min — Beier für Zalazar (Hannover 96)
    84. Min — González für Olise (Hannover 96)

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    Pander
    iLxBamBam

    2. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag

    Dzeko (1)
    Harit (2)
    Larsson (1)
    Wright (1)
    (2) Aubameyang
    (1) Makridis
    (1) Amiri
    Zuschauer: 17.000

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein atemberaubendes Spektakel am 22. Spieltag der 2. Liga! Die Zuschauer in der VDFB rieben sich ungläubig die Augen, als der FC Schalke 04 und der 1. FC Heidenheim ein Offensiv-Feuerwerk abbrannten, das jegliche taktische Fesseln sprengte. Am Ende eines denkwürdigen Abends triumphierten die Königsblauen hauchzart mit 5:4 in einer Partie, die eigentlich keinen Verlierer verdient hatte.

    Die Partie begann ohne langes Abtasten: Bereits in der 10. Minute brachte Harit nach feiner Vorarbeit von Mohr die Hausherren in Führung. Doch Heidenheim zeigte sich unbeeindruckt. Ein genialer Pass von De Bruyne fand Amiri, der in der 24. Minute eiskalt zum Ausgleich einschob. Nur vier Minuten später schlug erneut Harit zu und stellte auf 2:1, doch die Gäste antworteten im Stile einer Spitzenmannschaft. Ein Doppelschlag durch den pfeilschnellen Aubameyang (31. und 37. Minute) drehte die Partie zugunsten der Heidenheimer auf 2:3. Schalke wankte, aber fiel nicht. Noch vor dem Pausenpfiff drehten Dzeko (42.) und Larsson (45.) das Spiel mit einem Doppelschlag zur 4:3-Halbzeitführung für S04.

    Direkt nach dem Seitenwechsel schien die Vorentscheidung gefallen: Wright erhöhte in der 48. Minute nach Dzeko-Vorlage auf 5:3. Schalke dominierte mit 5,9 zu 1,8 erwarteten Toren (xG) und feuerte insgesamt 14 Schüsse ab. Doch die tapferen Heidenheimer bewiesen enorme Moral. Makridis verkürzte in der 62. Minute auf 5:4 und läutete eine dramatische Schlussphase ein. Trotz leidenschaftlicher Angriffe der Gäste brachte die Schalker Defensive den knappen Vorsprung über die Zeit. Ein hochattraktiver Kick, der beiden Trainern für ihre mutige Spielweise höchsten Respekt abverlangt.


    Torfolge
    10. Min — 1:0 Harit (Vorlage: Mohr)
    24. Min — 1:1 Amiri (Vorlage: De Bruyne)
    28. Min — 2:1 Harit
    31. Min — 2:2 Aubameyang (Vorlage: Shaqiri)
    37. Min — 2:3 Aubameyang (Vorlage: Amiri)
    42. Min — 3:3 Dzeko (Vorlage: Itakura)
    45. Min — 4:3 Larsson (Vorlage: Meyer)
    48. Min — 5:3 Wright (Vorlage: Dzeko)
    62. Min — 5:4 Makridis (Vorlage: Shaqiri)

    Spieler des Spiels
    Amine Harit (FC Schalke 04) — Note 8,7

    Statistik (FC Schalke 04 – 1. FC Heidenheim)
    Ballbesitz: 54%46%
    Schüsse: 147
    xG: 5,91,8
    Pässe: 174139
    Passquote: 91%90%
    Gew. Zweikämpfe: 67
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    FC Schalke 04 (4-5-1): Wellenreuther, Mohr, Kolasinac, Itakura, Becker, Wright, Harit, El-Faouzi, Meyer, Larsson, Dzeko
    Bank: Özkan, Nothnagel, Çelebi, Velasco, Belkahia, Kenny, Chahed
    1. FC Heidenheim (4-4-1-1 (2)): Neuer, Finnsson, Koch, Bünning, Traoré, Makridis, De Bruyne, Amiri, Njinmah, Shaqiri, Aubameyang
    Bank: Kempf, Delaney, Curda, Sontheimer, Butler, Daland, Mizuta

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    BudSpencerNr20
    d_scheppi

    2. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Kleindienst (1)
    Ache (2)
    Smith Rowe (1)
    (1) Dahoud
    (1) Karaman
    (1) Kalajdzic
    (1) Hauge
    (1) Irvine
    Zuschauer: 8.000

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Fußballabend auf dem Betzenberg! Der 23. Spieltag der 2. Liga lieferte ein Spektakel, das selbst abgebrühte Kenner der VDFB-Szene sprachlos machte. In einem Spiel, das sich an Dramatik kaum überbieten ließ, rang der 1. FC Magdeburg den tapferen, aber letztlich glücklosen 1. FC Kaiserslautern mit 5:4 nieder. Ein Husarenstück, das in die Annalen eingehen wird.

    Dabei sah es lange Zeit nach einem klaren Heimsieg aus. Die Roten Teufel, angetrieben von einer beeindruckenden Offensive, dominierten die Anfangsphase. Schon nach 7 Minuten eröffnete Kleindienst den Torreigen, und noch vor der Pause schlug Ache gleich zweimal zu (34., 45.), was eine komfortable 3:0-Führung für Kaiserslautern bedeutete. Die Hausherren zeigten eine beeindruckende Effizienz, auch wenn der Ballbesitz (52% zu 48%) und die Pässe (144 zu 140) nur geringfügig besser waren. Mit 15 Schüssen und einem xG-Wert von 6,0 schien der Sieg bereits eingetütet.

    Doch was dann geschah, war schlichtweg unglaublich. Magdeburg kam wie verwandelt aus der Kabine und startete eine furiose Aufholjagd. Karaman verkürzte in der 50. Minute, und nur acht Minuten später ließ Dahoud die Magdeburger Fans wieder hoffen. Zwar konterte Smith Rowe in der 66. Minute noch einmal zur zwischenzeitlichen 4:2-Führung für Kaiserslautern, doch die Gäste hatten nun Blut geleckt. Innerhalb weniger Minuten drehte Magdeburg das Spiel komplett: Kalajdzic (67.), Hauge (75.) und schließlich Irvine (78.) schockten den Betzenberg und stellten auf 4:5. Ein wahrer Sturmlauf!

    Die letzten Minuten waren ein Nervenkrimi, in dem Kaiserslautern verzweifelt den Ausgleich suchte, aber die Gäste hielten stand. Trotz der Niederlage und der verspielten Führung muss man die kämpferische Leistung der Lauterer anerkennen. Doch Magdeburg bewies an diesem Abend eine unglaubliche Moral und einen unbändigen Siegeswillen. Ein Spiel für die Geschichtsbücher!


    Torfolge
    7. Min — 1:0 Kleindienst (Vorlage: Martel)
    34. Min — 2:0 Ache (Vorlage: Smith Rowe)
    45. Min — 3:0 Ache (Vorlage: Cardona)
    50. Min — 3:1 Karaman (Vorlage: Dahoud)
    58. Min — 3:2 Dahoud (Vorlage: Karaman)
    66. Min — 4:2 Smith Rowe (Vorlage: Martel)
    67. Min — 4:3 Kalajdzic (Vorlage: Dompé)
    75. Min — 4:4 Hauge
    78. Min — 4:5 Irvine (Vorlage: Kalajdzic)

    Spieler des Spiels
    Sasa Kalajdzic (1. FC Magdeburg) — Note 9,2

    Statistik (1. FC Kaiserslautern – 1. FC Magdeburg)
    Ballbesitz: 52%48%
    Schüsse: 159
    xG: 64,5
    Pässe: 144140
    Passquote: 88%85%
    Gew. Zweikämpfe: 1010
    Gelbe Karten: 10
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FC Kaiserslautern (4-1-2-1-2 (2)): Heuer Fernandes, Pellegrini, Bornauw, Hübers, Stanišic, Martel, Castro-Montes, Cardona, Smith Rowe, Kleindienst, Ache
    Bank: Harenbrock, Gumny, Villadsen, Leckie, Topp, Eckert Ayensa, Thielmann
    1. FC Magdeburg (4-2-3-1): Kovár, Föhrenbach, Elvedi, Jakic, Sildillia, Irvine, Dahoud, Dompé, Karaman, Hauge, Poulsen
    Bank: Bahn, Kalajdzic, Zagadou, Lainer, Nemeth, Ritter, Slamar

    Wechsel
    28. Min — Zagadou für Poulsen (1. FC Magdeburg)
    66. Min — Kalajdzic für Dahoud (1. FC Magdeburg)

    Karten
    75. Min — Gelbe Karte: Bornauw (1. FC Kaiserslautern)


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    SirManekin
    LongLiveCapo

    1. Liga - 35. Saison - 20. Spieltag

    Olmo (1)
    Isak (3)
    (1) Moukoko
    (2) Wahi
    Zuschauer: 41.400

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel an diesem 20. Spieltag der 1. Liga! Die TSG 1899 Hoffenheim rang den VfB Stuttgart in einem wahrlich packenden Duell mit 4:3 nieder. Vor heimischer Kulisse lieferten sich beide Teams eine Partie, die alles hatte: Tore, Dramatik und bis zum Schluss Spannung. Die Hoffenheimer schienen früh auf der Siegerstraße, als Isak bereits in der 6. Minute nach Vorlage von Olmo zur Stelle war. Nur wenige Minuten später, in der 19. Minute, legte der Schwede nach einer erneuten Maßvorlage von Mkhitaryan nach und erhöhte auf 2:0. Die Hoffenheimer Offensivkraft war an diesem Tag kaum zu bändigen und Isak schnürte in der 42. Minute mit seinem dritten Treffer, wieder nach Mkhitaryan-Zuspiel, den lupenreinen Hattrick – ein 3:0 zur Halbzeit, das den Spielverlauf eindrucksvoll widerspiegelte.

    Doch der VfB Stuttgart, angeführt von seinem Trainer, zeigte im zweiten Durchgang eine beeindruckende Moral. Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, verkürzte Moukoko in der 53. Minute nach Vorarbeit von Wahi auf 3:1. Die Hoffnung keimte auf der Gästebank auf, und diese wurde nur elf Minuten später durch Wahi, der nach Tomás-Pass zum 3:2 traf, weiter genährt. Die Partie wurde nun zu einem offenen Schlagabtausch, und in der 83. Minute schien die TSG durch Olmo, der von Isak bedient wurde, die Entscheidung zum 4:2 herbeigeführt zu haben. Doch der VfB gab sich nicht geschlagen: Nur drei Minuten später, in der 86. Minute, erzielte Wahi nach erneuter Tomás-Vorlage den Anschlusstreffer zum 4:3 und sorgte für hochdramatische Schlussminuten.

    Die Hoffenheimer zitterten sich schließlich über die Zeit und feierten den ersten Sieg für SirManekin. Ein besonderes Highlight war zweifellos die Gala von Isak, der mit seinen drei Toren maßgeblich am Erfolg beteiligt war. Die Stuttgarter zeigten eine beachtliche Aufholjagd und ließen ihre Comeback-Qualitäten aufblitzen, mussten sich aber am Ende geschlagen geben. Diese Partie wird den Fans der VDFB noch lange in Erinnerung bleiben – ein echtes Fußballfest!


    Torfolge
    6. Min — 1:0 Isak (Vorlage: Olmo)
    19. Min — 2:0 Isak (Vorlage: Mkhitaryan)
    42. Min — 3:0 Isak (Vorlage: Mkhitaryan)
    53. Min — 3:1 Moukoko (Vorlage: Wahi)
    64. Min — 3:2 Wahi (Vorlage: Tomás)
    83. Min — 4:2 Olmo (Vorlage: Isak)
    86. Min — 4:3 Wahi (Vorlage: Tomás)

    Spieler des Spiels
    Alexander Isak (TSG 1899 Hoffenheim) — Note 9,5

    Statistik (TSG 1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart)
    Ballbesitz: 44%56%
    Schüsse: 139
    xG: 3,83
    Pässe: 155150
    Passquote: 56%44%
    Gew. Zweikämpfe: 155
    Gelbe Karten: 02
    Rote Karten: 01

    Aufstellungen
    TSG 1899 Hoffenheim (4-3-3): Nübel, Wagner, Simakan, Can, Kübler, Mkhitaryan, Guendouzi, Olmo, Chukwuemeka, Isak, Bakayoko
    Bank: Kölle, Tanaka, Teuchert, Chessa, Papadopoulos, Sommer, Torunarigha
    VfB Stuttgart (4-3-3): Seimen, Brown, Ríos Alonso, Sverko, Vagnoman, Özcan, Andrés, Tomás, Nusa, Moukoko, Wahi
    Bank: Tolkin, Janisch, Schuler, Sertdemir, Wiemann, Perea, Barylla

    Wechsel
    79. Min — Kölle für Chukwuemeka (TSG 1899 Hoffenheim)
    80. Min — Tanaka für Mkhitaryan (TSG 1899 Hoffenheim)
    45. Min — Sertdemir für Andrés (VfB Stuttgart)

    Karten
    34. Min — Gelbe Karte: Andrés (VfB Stuttgart)
    71. Min — Gelbe Karte: Sertdemir (VfB Stuttgart)
    89. Min — Rote Karte: Wahi (VfB Stuttgart)

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    Schwabe1893
    Uhle84

    3. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag

    Sargent (3)
    Maolida (2)
    (5) Sørloth
    (2) Boniface
    Zuschauer: 5.400

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein geschichtsträchtiges Drama im Ludwigspark! Am 22. Spieltag der 3. Liga sahen die Zuschauer ein Duell zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem SC Freiburg, das an Absurdität und Spektakel kaum zu überbieten war. Die Hausherren waren von der ersten Sekunde an heiß auf dieses prestigeträchtige Duell und überrannten die Breisgauer in der Anfangsphase förmlich. Ein bärenstarker Sargent brachte die Saarländer per Doppelpack (15. und 28. Minute) jeweils nach Vorarbeit von Khedira früh mit 2:0 in Front. Zwar verkürzte Sørloth (30.) postwendend, doch Sargent stellte nur fünf Minuten später mit seinem dritten Streich auf 3:1. Selbst der prompte Anschluss durch Sørloth im direkten Gegenzug schockte die Gastgeber nicht: Ein Doppelschlag von Maolida (40. und 44.) schraubte das Ergebnis zur Pause auf eine vermeintlich komfortable 5:2-Führung für Saarbrücken.

    Wer dachte, die Messe sei damit gelesen, sah sich im zweiten Durchgang eines Besseren belehrt. Die Freiburger schüttelten sich kurz und bliesen zur einer der spektakulärsten Aufholjagden der Liga-Geschichte. Angetrieben von Boniface (47.) und erneut Sørloth (58.) schmolz der Vorsprung der Hausherren wie Schnee in der Frühlingssonne. Saarbrücken verlor völlig den Faden, während die Badenser nun wie im Rausch agierten. Boniface besorgte in der 68. Minute den Ausgleich, ehe Sørloth nur 120 Sekunden später das Spiel komplett zum 5:6 drehte. Den Schlusspunkt unter diese denkwürdige Partie setzte abermals Sørloth in der 85. Minute mit dem Treffer zum 5:7-Endstand.

    An der Seitenlinie spiegelten sich derweil menschliche Dramen ab. Saarbrückens Trainer Schwabe erlebte eine emotionale Achterbahnfahrt, stand kurz vor dem Nervenkollaps und ging schließlich mit hochrotem Kopf in die Kabine. Die Enttäuschung saß so tief, dass er noch am Abend seinen Rücktritt zum Saisonende verkündete. Ein bitterer Abgang nach einem heroischen Kampf, der trotz der Niederlage allen Beteiligten noch lange im Gedächtnis bleiben wird.


    Torfolge
    15. Min — 1:0 Sargent (Vorlage: Khedira)
    28. Min — 2:0 Sargent (Vorlage: Khedira)
    30. Min — 2:1 Sørloth (Vorlage: Hitz)
    35. Min — 3:1 Sargent (Vorlage: Krahn)
    35. Min — 3:2 Sørloth (Vorlage: Gugganig)
    40. Min — 4:2 Maolida (Vorlage: Khedira)
    44. Min — 5:2 Maolida (Vorlage: Fulgini)
    47. Min — 5:3 Boniface (Vorlage: Schumacher)
    58. Min — 5:4 Sørloth (Vorlage: Wolf)
    68. Min — 5:5 Boniface (Vorlage: Flecker)
    70. Min — 5:6 Sørloth (Vorlage: Boniface)
    85. Min — 5:7 Sørloth (Vorlage: Bittencourt)

    Spieler des Spiels
    Victor Boniface (SC Freiburg) — Note 9,0

    Statistik (1. FC Saarbrücken – SC Freiburg)
    Ballbesitz: 50%50%
    Schüsse: 1513
    xG: 65
    Pässe: 188178
    Passquote: 78%75%
    Gew. Zweikämpfe: 214
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FC Saarbrücken (4-1-2-1-2): Bredlow, Paqarada, ter Horst, Andrade, Heister, Krahn, Fulgini, Khedira, Bouanani, Maolida, Sargent
    Bank: Grill, Lammers, Daschner, Dzwigala, Hornby
    SC Freiburg (4-1-2-1-2): Hitz, Plume, Bazzoli, Gugganig, Flecker, Gül, Schumacher, Wolf, Bittencourt, Boniface, Sørloth
    Bank: Müller, Fossum, Voglsammer, Otto, Goller, Fridjonsson, Stark

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    d_scheppi
    P3RYPL3X

    2. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag

    Karaman (2)
    (1) Sirch
    Zuschauer: 12.000

    S P I E L B E R I C H T

    Der 1. FC Magdeburg hat am 22. Spieltag der 2. Liga einen hart erkämpften Heimsieg gefeiert. Gegen Rot-Weiss Essen reichte den Blau-Weißen ein 2:1-Erfolg, der durch eine späte Einzelaktion entschieden wurde. Die Gäste aus Essen zeigten über weite Strecken eine engagierte Leistung und schnupperten am Punktgewinn, mussten sich aber letztlich der individuellen Klasse der Magdeburger geschlagen geben.

    Die erste Halbzeit plätscherte weitgehend ereignislos dahin. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld, klare Torchancen blieben Mangelware. Der FCM verbuchte zwar mehr Ballbesitz (55%), konnte daraus aber wenig Kapital schlagen. Rot-Weiss Essen lauerte auf Konter und zeigte sich in der Defensive solide, sodass die Null auf beiden Seiten bis zur Pause Bestand hatte.

    Die zweite Halbzeit brachte dann die erlösenden Momente für die Magdeburger Fans. In der 68. Minute war es Karaman, der nach einer feinen Vorlage von Föhrenbach das 1:0 erzielte. Nur vier Minuten später legte Karaman nach und vollendete eine sehenswerte Kombination, eingeleitet von Dahoud, zum 2:0 (72.). Essen schien geschlagen, doch die Moral der Gäste war ungebrochen. Nur fünf Minuten nach dem zweiten Gegentreffer gelang Sirch in der 77. Minute der Anschlusstreffer zum 2:1, der die Partie noch einmal spannend machte.

    In der Schlussphase warf Rot-Weiss Essen alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich. Der 1. FC Magdeburg verteidigte mit Leidenschaft und brachte die knappe Führung über die Zeit. Mit insgesamt 18 Schüssen zeigten die Essener ihre Offensivbemühungen, mussten sich aber trotz 7,1 erwarteten Toren (xG) dem Magdeburger Abwehrriegel geschlagen geben. Die Gastgeber hingegen nutzten ihre Chancen effektiver und sicherten sich drei wichtige Punkte im Kampf um die oberen Plätze.


    Torfolge
    68. Min — 1:0 Karaman (Vorlage: Föhrenbach)
    72. Min — 2:0 Karaman (Vorlage: Dahoud)
    77. Min — 2:1 Sirch

    Spieler des Spiels
    Kenan Karaman (1. FC Magdeburg) — Note 8,2

    Statistik (1. FC Magdeburg – Rot-Weiss Essen)
    Ballbesitz: 55%45%
    Schüsse: 718
    xG: 2,33,7
    Pässe: 132134
    Passquote: 88%89%
    Gew. Zweikämpfe: 69
    Gelbe Karten: 10
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FC Magdeburg (4-2-3-1): Kovár, Föhrenbach, Elvedi, Jakic, Sildillia, Irvine, Dahoud, Dompé, Karaman, Hauge, Poulsen
    Bank: Bahn, Kalajdzic, Zagadou, Lainer, Nemeth, Ritter, Slamar
    Rot-Weiss Essen (4-2-3-1): Hein, Poulsen, Sirch, Elfadli, Odriozola, Moustier, Lofolomo, Batista Meier, Terrier, Bebou, Mateta
    Bank: Iyoha, Scheller, Gayret, Brandt, Waidner, Mascarenhas, Kwarteng

    Wechsel
    51. Min — Kalajdzic für Poulsen (1. FC Magdeburg)
    64. Min — Zagadou für Kalajdzic (1. FC Magdeburg)
    64. Min — Gayret für Terrier (Rot-Weiss Essen)
    64. Min — Iyoha für Batista Meier (Rot-Weiss Essen)
    64. Min — Kwarteng für Bebou (Rot-Weiss Essen)
    64. Min — Waidner für Moustier (Rot-Weiss Essen)
    68. Min — Mascarenhas für Mateta (Rot-Weiss Essen)

    Karten
    61. Min — Gelbe Karte: Irvine (1. FC Magdeburg)


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    Kevinho1909
    BRANDYWINE0

    3. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Ljubicic (2)
    Schleusener (1)
    Berisha (1)
    Corboz (1)
    (2) Biron
    (1) Aremu
    (1) Kownacki
    Zuschauer: 6.400

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel im RheinEnergie-Stadion der VDFB! Der FC Viktoria Köln und der SC Preußen Münster lieferten sich am 23. Spieltag der 3. Liga ein elektrisierendes Duell, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Am Ende jubelte die Viktoria über einen 5:4-Sieg, der jedoch mit einer gehörigen Portion Nervenflattern verbunden war. Nach einer frühen 2:0-Führung durch Schleusener (11.) und einen Doppelpack von Ljubicic (21., 31.) schien die Partie früh entschieden. Doch die Preußen aus Münster gaben sich nicht geschlagen und kämpften sich eindrucksvoll zurück.

    Bis zur Halbzeit hatten Biron (36.) und Aremu (40.) den Ausgleich besorgt, ehe sie nach dem Seitenwechsel die Partie gar zu ihren Gunsten drehten. Kownacki (74.) und erneut Biron (76.) schockten die Viktoria-Fans, die nun mit einem 3:4-Rückstand haderten. Doch die Moral der Kölner war ungebrochen. Trotz zweier verschossener Elfmeter – ein Detail, das den Trainer zur Verzweiflung trieb – bewiesen die Gastgeber Nervenstärke.

    In einer atemberaubenden Schlussphase drehte die Viktoria das Spiel erneut. Corboz (77.) glich aus, und in der 85. Minute war es Berisha, der mit seinem Treffer den umjubelten 5:4-Endstand besiegelte. Ein Sieg, der mehr als glücklich, aber aufgrund der unglaublichen Moral und des späten Comebacks nicht unverdient war. Münster zeigte eine starke Leistung, musste sich aber am Ende der Kölner Willensstärke beugen.


    Torfolge
    11. Min — 1:0 Schleusener (Vorlage: May)
    21. Min — 2:0 Ljubicic
    36. Min — 3:0 Ljubicic (Vorlage: Corboz)
    36. Min — 3:1 Biron (Vorlage: Kownacki)
    40. Min — 3:2 Aremu
    74. Min — 3:3 Kownacki
    76. Min — 3:4 Biron
    77. Min — 4:4 Corboz (Vorlage: Gindorf)
    85. Min — 5:4 Berisha (Vorlage: Obuz)

    Spieler des Spiels
    Marin Ljubicic (FC Viktoria Köln) — Note 8,2

    Statistik (FC Viktoria Köln – SC Preußen Münster)
    Ballbesitz: 51%49%
    Schüsse: 1410
    xG: 5,82,7
    Pässe: 130165
    Passquote: 78%80%
    Gew. Zweikämpfe: 1011
    Gelbe Karten: 04
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    FC Viktoria Köln (4-4-2): Kastenmeier, Mickelson, Mathisen, Siersleben, Bitter, May, Gindorf, Corboz, Noß, Ljubicic, Schleusener
    Bank: Berisha, Kyereh, Obuz, Hungbo, Coskun, Sponsel, Bogicevic
    SC Preußen Münster (4-2-3-1 (2)): Busk, Katterbach, Mašovic, Schumacher, Sangaré, Schallenberg, Aremu, Mané, Hrgota, Lasme, Biron
    Bank: Kownacki, Olesen, Dietz, Besuschkow, Shuranov, Passlack, Weißhaupt

    Wechsel
    72. Min — Berisha für Ljubicic (FC Viktoria Köln)
    72. Min — Kyereh für Gindorf (FC Viktoria Köln)
    72. Min — Obuz für Noß (FC Viktoria Köln)
    72. Min — Hungbo für May (FC Viktoria Köln)
    72. Min — Coskun für Bitter (FC Viktoria Köln)
    72. Min — Kownacki für Hrgota (SC Preußen Münster)
    72. Min — Dietz für Schumacher (SC Preußen Münster)
    45. Min — Olesen für Mané (SC Preußen Münster)
    45. Min — Weißhaupt für Aremu (SC Preußen Münster)

    Karten
    10. Min — Gelbe Karte: Mané (SC Preußen Münster)
    51. Min — Gelbe Karte: Schumacher (SC Preußen Münster)
    77. Min — Gelbe Karte: Biron (SC Preußen Münster)
    90. Min — Gelbe Karte: Schallenberg (SC Preußen Münster)

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    SirManekin

    1. Liga - 35. Saison - 23. Spieltag

    Perisic (1)
    Sanches (1)
    Thuram (5)
    Asano (1)
    Grimaldo (1)
    (5) Isak
    Zuschauer: 44.500

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel am 23. Spieltag der VDFB-Bundesliga! Der SV Werder Bremen und die TSG 1899 Hoffenheim lieferten sich ein unfassbares Offensivfeuerwerk, das Werder am Ende mit 9:5 für sich entschied. Ein "munteres Scheibenschießen", wie es der Trainer treffend analysierte, bei dem die Abwehrreihen und Torhüter beider Seiten einen rabenschwarzen Tag erwischten.

    Die Partie begann furios: Nach 19 Minuten eröffnete Sanches auf Vorlage von Grimaldo den Torreigen für die Hausherren. Nur zehn Minuten später erhöhte Asano, erneut nach Vorarbeit von Grimaldo, auf 2:0. Doch wer dachte, Hoffenheim würde sich geschlagen geben, sah sich getäuscht. Isak, der an diesem Abend vierfacher Torschütze werden sollte, verkürzte in der 30. und 37. Minute auf 2:2. Die Antwort der Bremer ließ nicht lange auf sich warten: Thuram, der später fünfmal ins Schwarze treffen sollte, stellte mit einem Doppelschlag (39., 44.) die 4:2-Pausenführung her. Ein atemberaubender erster Durchgang!

    Auch nach dem Seitenwechsel ging das wilde Treiben weiter. Isak verkürzte in der 47. Minute auf 4:3, doch dann drehte Werder wieder auf: Grimaldo (51.) und Perisic (55.) erhöhten auf 6:3. Isak (58.) hielt die Gäste mit seinem vierten Treffer noch einmal im Spiel, bevor Thuram mit einem weiteren Doppelschlag (60., 66.) und seinem fünften Tor in der 90. Minute den Deckel draufmachte. Dazwischen gelang Isak in der 67. Minute noch sein fünfter Treffer für die TSG, der aber nur noch Ergebniskosmetik war. Die Statistik sprach Bände: Werder Bremen hatte 55% Ballbesitz und 11 Schüsse, während Hoffenheim ebenfalls 11 Schüsse abgab. Die Expected Goals von 5,9 für Bremen und 4,0 für Hoffenheim unterstrichen die offensive Ausrichtung beider Teams. Die Abspielfehler auf beiden Seiten waren Legion, und die Torhüter hatten sichtlich Schwierigkeiten, den Ball fernzuhalten. Am Ende stand ein denkwürdiges 9:5, das wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.


    Torfolge
    19. Min — 1:0 Sanches (Vorlage: Grimaldo)
    29. Min — 2:0 Asano (Vorlage: Grimaldo)
    30. Min — 2:1 Isak (Vorlage: Bakayoko)
    37. Min — 2:2 Isak (Vorlage: Olmo)
    39. Min — 3:2 Thuram (Vorlage: Asano)
    44. Min — 4:2 Thuram
    47. Min — 4:3 Isak (Vorlage: Bakayoko)
    51. Min — 5:3 Grimaldo (Vorlage: Asano)
    55. Min — 6:3 Perisic (Vorlage: Grimaldo)
    58. Min — 6:4 Isak (Vorlage: Mkhitaryan)
    60. Min — 7:4 Thuram (Vorlage: Grimaldo)
    66. Min — 8:4 Thuram (Vorlage: Grimaldo)
    67. Min — 8:5 Isak (Vorlage: Mkhitaryan)
    90. Min — 9:5 Thuram

    Spieler des Spiels
    Marcus Thuram (SV Werder Bremen) — Note 10,0

    Statistik (SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim)
    Ballbesitz: 55%45%
    Schüsse: 1111
    xG: 5,94
    Pässe: 204168
    Passquote: 85%83%
    Gew. Zweikämpfe: 1216
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    SV Werder Bremen (4-4-1-1 (2)): Mvogo, Schmidt, Konaté, Klostermann, St. Juste, Perisic, Sanches, Calhanoglu, Asano, Grimaldo, Thuram
    Bank: Adli, Wind, Sander, Havertz, Ehizibue, Gruev, Skov
    TSG 1899 Hoffenheim (4-3-3 (2)): Nübel, Wagner, Can, Papadopoulos, Simakan, Guendouzi, Olmo, Mkhitaryan, Chukwuemeka, Isak, Bakayoko
    Bank: Kübler, Tanaka, Teuchert, Chessa, Kölle, Sommer, Torunarigha

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