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Beiträge von DonManfred
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Sec-BVB
LongLiveCapo 1. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Coman (1)
Sabitzer (1)
Adeyemi (1)
Malen (2)
Seiwald (1)Keine Tore! Zuschauer: 72.800
S P I E L B E R I C H T Der Schlusspfiff im Signal Iduna Park war nicht nur das Signal zum Ende eines Spiels, sondern der Auftakt zu einer ausgelassenen Feier in den Dortmunder Katakomben. Eine solche Dominanz hatte man sich vielleicht erträumt, aber die kompromisslose Art, wie die Mannschaft von Sec-BVB den VfB Stuttgart deklassierte, war selbst für erfahrene Recken des Online-Fußballs beeindruckend. Die Köpfe der Stuttgarter hingen tief, als sie den Platz verließen; man hatte sich viel vorgenommen, vielleicht eine stabile Defensive, um mit dem Ball in den eigenen Reihen (am Ende 71 Pässe bei 50% Ballbesitz) Ruhe ins Spiel zu bringen. Doch daraus wurde nichts.
Bereits in der 6. Minute brach Seiwald mit dem 1:0 für Borussia Dortmund den Damm. Die schnelle Führung war der Startschuss für einen wahren Sturmlauf. Zwischen der 18. und 22. Minute folgten Treffer von Adeyemi, Malen und Coman – ein Albtraum für jede Auswärtsmannschaft. Der Plan der Schwarz-Gelben, aggressiv nach vorne zu spielen, ging vollends auf. Die Mannschaft erspielte sich Chancen im Wert von 4.1 erwarteten Toren (xG), während Stuttgart bei mageren 0.8 xG verharrte und gerade einmal drei Schüsse abgab. Besonders erfreulich war der Auftritt von Malen, der zum ersten Mal von Anfang an ran durfte und sich mit einem Doppelpack (20. und 41. Minute) nachdrücklich für mehr empfahl – ein klares Signal für die kommende Saison, das man sicher im Hinterkopf behalten wird.
Sabitzers 5:0 in der 39. Minute und Malens zweiter Streich zum 6:0-Halbzeitstand besiegelten eine Partie, die schon zur Pause entschieden war. In der Kabine dürfte es nach der besten Saisonleistung in 12 Jahren von Sec-BVB in seiner zwölfjährigen VDFB-Karriere kaum noch um Taktik gegangen sein, sondern um das pure Gefühl des Erfolgs. Die Dortmunder gewannen sieben ihrer 14 Zweikämpfe und konnten den Ball im Schnitt nach 11 Sekunden zurückerobern, was ihre defensive Stabilität unterstrich, während die Stuttgarter bei den Balleroberungen nur auf 7 Sekunden kamen. Ein triumphaler Abend für den BVB, ein Abend zum Vergessen für den VfB Stuttgart.
Torfolge
6. Min — 1:0 Seiwald (Vorlage: Gravenberch)
18. Min — 2:0 Adeyemi (Vorlage: Gravenberch)
20. Min — 3:0 Malen (Vorlage: Gravenberch)
22. Min — 4:0 Coman (Vorlage: Malen)
39. Min — 5:0 Sabitzer (Vorlage: Coman)
41. Min — 6:0 Malen (Vorlage: Sabitzer)
Spieler des Spiels
Donyell Malen (Borussia Dortmund) — Note 9,6
Statistik (Borussia Dortmund – VfB Stuttgart)
Ballbesitz: 50% – 50%
Schüsse: 12 – 3
xG: 4,1 – 0,8
Pässe: 47 – 71
Passquote: 94% – 87%
Gew. Zweikämpfe: 7 – 2
Gelbe Karten: 0 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Borussia Dortmund (4-5-1): Casteels, Maatsen, Schlotterbeck, Anton, Ryerson, Coman, Seiwald, Gravenberch, Sabitzer, Adeyemi, Malen
Bank: Bernat, Benger, Halbouni, Openda, Dina Ebimbe, Lenz, Lesueur
VfB Stuttgart (4-2-3-1): Seimen, Tolkin, Ríos Alonso, Sverko, Vagnoman, Andrés, Sertdemir, Brown, Nusa, Tomás, Wahi
Bank: Moukoko, Janisch, Schuler, Özcan, Wiemann, Perea, Barylla
Karten
22. Min — Gelbe Karte: Sverko (VfB Stuttgart)
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Albadrosse
Hucki1981 3. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Embolo (3)
Millot (1)(3) Tabakovic Zuschauer: 5.600
S P I E L B E R I C H T Der 34. Spieltag der 3. Liga versprach Brisanz, als sich Hertha BSC, mit 83 Punkten auf Platz zwei lauernd, und Alemannia Aachen, Dritte der Tabelle mit 69 Zählern, gegenüberstanden. Für die Hertha ging es um die goldene Chance, sich im eigenen Stadion die Meisterschaft zu sichern. Doch was dann auf dem Rasen geschah, war nichts für schwache Nerven oder zarte Gemüter. Es war ein Spektakel, das selbst alte Hasen ins Schwitzen brachte.
Aachen schien fest entschlossen, die Meisterfeier auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Mit einem Blitzstart durch Tabakovic in der 3. und 7. Minute, jeweils mustergültig von Gray und Tillman vorbereitet, zogen die Gäste davon. Kurz vor der Pause legte Tabakovic sogar noch das dritte Tor nach – wieder mit Tillman als Assistent. Ein lupenreiner Hattrick, der die Hertha-Fans wohl schon vom Stadionparkplatz träumen ließ. Doch Fußball hat seine eigenen Gesetze. Direkt nach dem Wiederanpfiff meldete sich Embolo für Hertha in der 46. Minute zurück, und der Glaube kehrte schlagartig zurück. Die Berliner erspielten sich am Ende 52 Prozent Ballbesitz und eine erstaunliche xG-Bilanz von 4.5, während Aachen bei 2.9 xG verharrte – ein klares Indiz, wie viele Gelegenheiten die Hertha liegenließ, ehe sie in den Schlussminuten zuschlug.
Was sich in den letzten zwölf Minuten ereignete, war purer Wahnsinn. Embolo, angetrieben von einer glänzenden Vorlage Juranovics, schob in der 78. Minute zum 2:3 ein. Nur vier Minuten später war es Millot, erneut nach Vorarbeit von Juranovic, der den Ausgleich zum 3:3 besorgte. Das Stadion kochte, und dann, kurz vor dem Abpfiff in der 89. Minute, schoss Embolo mit seinem dritten Treffer das 4:3. Ascacíbar lieferte die entscheidende Vorlage zum Siegtreffer. Die Hertha drehte das Spiel mit einer beeindruckenden Willensleistung und krönte sich mit diesem denkwürdigen 4:3-Erfolg zum wohl dramatischsten 3. Liga-Meister Hertha BSC, den diese Liga je gesehen hat. Die Alemannia zeigte 91 Prozent Passgenauigkeit – ein Wert, der am Ende nicht belohnt wurde, weil die Hertha-Maschinerie in den letzten Minuten schlicht unaufhaltbar war.
Torfolge
3. Min — 0:1 Tabakovic (Vorlage: Gray)
7. Min — 0:2 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
43. Min — 0:3 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
46. Min — 1:3 Embolo (Vorlage: Moriba)
78. Min — 2:3 Embolo (Vorlage: Juranovic)
82. Min — 3:3 Millot (Vorlage: Juranovic)
89. Min — 4:3 Embolo (Vorlage: Ascacíbar)
Spieler des Spiels
Breel Embolo (Hertha BSC) — Note 10,0
Statistik (Hertha BSC – Alemannia Aachen)
Ballbesitz: 52% – 48%
Schüsse: 12 – 8
xG: 4,5 – 2,9
Pässe: 188 – 170
Passquote: 87% – 91%
Gew. Zweikämpfe: 9 – 11
Gelbe Karten: 1 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Hertha BSC (4-4-1-1 (2)): Urbig, Netz, Akpoguma, Neumann, Kumbedi, Rashica, Ascacíbar, Millot, Juranovic, Moriba, Embolo
Bank: Nordin, Kade, Bella-Kotchap, Weiper, Sulejmani, Boujellab, Reyna
Alemannia Aachen (4-2-3-1 (2)): Kristof, Hoffmeier, Jäkel, Medic, Allgeier, Haidara, Condé, Gray, Tillman, Nelson, Tabakovic
Bank: Kijewski, Borgmann, Sands, Wohlers, Atanga, Stenzel, Wolf
Wechsel
79. Min — Kade für Juranovic (Hertha BSC)
88. Min — Nordin für Rashica (Hertha BSC)
Karten
80. Min — Gelbe Karte: Moriba (Hertha BSC)
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Die_Brat_Henne25
Blacksnake74 3. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Werner (4)
Tella (2)(2) Batshuayi
(4) GuttauZuschauer: 18.000
S P I E L B E R I C H T In der 90. Minute sicherte ein Treffer von Tella dem VfL Osnabrück einen Punkt gegen den FC Energie Cottbus. Der späte Ausgleich zum 6:6 beendete eine Partie des 34. Spieltages der 3. Liga, die Cottbus kurz zuvor noch in Führung gebracht hatte. Über die gesamte Spieldauer hinweg agierten beide Teams im Gleichschritt, was sich in identischen Passzahlen von jeweils 128 Pässen widerspiegelte.
Die Torserie begann in der 9. Minute durch Werner für Osnabrück, doch Cottbus konterte umgehend mit zwei Treffern von Guttau (23., 33.). Werner glich erneut aus (37.), bevor Guttau nach der Pause seine Mannschaft ein drittes Mal in Front brachte (52.). Zwei schnelle Tore durch Werner (56.) und Tella (59.) drehten das Spiel zugunsten des VfL, der mit 4:3 führte. Cottbus zeigte in der Folge jedoch eine bemerkenswerte Effizienz. Trotz nur sieben Torschüssen für Osnabrück gegenüber 15 der Gäste sowie einem xG-Wert von 3.2 für den VfL im Vergleich zu 5.2 für Energie Cottbus, fielen die Tore auf beiden Seiten.
Die Schlussphase verlief turbulent. Batshuayi (72., 78.) und erneut Guttau (80.) stellten das Ergebnis auf 4:6 aus Osnabrücker Sicht. Eine Minute nach Guttaus viertem Tor gelang Werner sein vierter Treffer (84.), bevor Tella in der Schlussminute den Punkt rettete. Der VfL Osnabrück wies 56 Prozent Ballbesitz auf und eroberte den Ball im Schnitt nach fünf Sekunden zurück, während Cottbus zwei gelbe Karten vermied. Das Ergebnis des Hinspiels (4:8) wurde nicht wiederholt, doch erneut fielen zwölf Tore.
Torfolge
9. Min — 1:0 Werner (Vorlage: Tella)
23. Min — 1:1 Guttau (Vorlage: Batshuayi)
33. Min — 1:2 Guttau (Vorlage: Batshuayi)
37. Min — 2:2 Werner (Vorlage: Tella)
52. Min — 2:3 Guttau (Vorlage: Batshuayi)
56. Min — 3:3 Werner (Vorlage: Tella)
59. Min — 4:3 Tella (Vorlage: Palacios)
72. Min — 4:4 Batshuayi (Vorlage: Heber)
78. Min — 4:5 Batshuayi (Vorlage: Kinsombi)
80. Min — 4:6 Guttau (Vorlage: Batshuayi)
84. Min — 5:6 Werner (Vorlage: Palacios)
90. Min — 6:6 Tella (Vorlage: Palacios)
Spieler des Spiels
Timo Werner (VfL Osnabrück) — Note 10,0
Statistik (VfL Osnabrück – FC Energie Cottbus)
Ballbesitz: 56% – 44%
Schüsse: 7 – 15
xG: 3,2 – 5,2
Pässe: 128 – 128
Passquote: 75% – 79%
Gew. Zweikämpfe: 10 – 13
Gelbe Karten: 2 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
VfL Osnabrück (4-4-1-1 (2)): Krahl, Finkgräfe, Schneider, Richards, Gocholeishvili, Führich, Raschl, Palacios, de Matos Soares, Tella, Werner
Bank: Hwang, Müller, Lindstrøm, Straudi, Tachie, Horn, Kunze
FC Energie Cottbus (4-4-2): Gebhardt, Muheim, Dehm, Heber, Gyamerah, Rochelt, Kinsombi, Bulut, Gómez, Batshuayi, Guttau
Bank: Schleef, Philipp, Sebald, Bulut, Mause, Multhaup, Nankishi
Karten
68. Min — Gelbe Karte: Gocholeishvili (VfL Osnabrück)
84. Min — Gelbe Karte: Tella (VfL Osnabrück)
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JpStabs
P3RYPL3X 2. Liga - 35. Saison - 31. Spieltag Kaars (2) (1) Iyoha
(1) Kwarteng
(1) GayretZuschauer: 14.400
S P I E L B E R I C H T In einer richtungsweisenden Begegnung des 31. Spieltages der 2. Liga setzte sich Rot-Weiss Essen auswärts gegen den Karlsruher SC mit 3:1 (0:1) durch. Die entscheidende Wende ereignete sich in der 62. Minute, als Kwarteng die Gäste in Führung brachte und damit den Spielverlauf endgültig auf Essener Seite kippte. Diese Führung war das Resultat einer engagierten zweiten Hälfte der Gäste, die zuvor einen Rückstand aufgeholt hatten.
Der Karlsruher SC hatte die Partie zunächst kontrolliert und in der 22. Minute durch Kaars die Führung erzielt. Dieser Treffer spiegelte die anfängliche Stabilität der Heimmannschaft wider, die über weite Strecken der ersten Halbzeit einen taktisch disziplinierten Auftritt zeigte. Die Gäste aus Essen fanden nur schwer in die Partie und hatten Mühe, zwingende Offensivaktionen zu kreieren.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Rot-Weiss Essen deutlich verändert. Die Mannschaft agierte aggressiver und zielstrebiger. Der Lohn dieser Leistungssteigerung folgte bereits in der 49. Minute, als Gayret den Ausgleichstreffer markierte. Dieser Impuls beflügelte die Gäste sichtlich und legte den Grundstein für die spätere Führung durch Kwarteng.
Der Karlsruher SC versuchte in der Folge, dem Druck standzuhalten und eigene Angriffe zu initiieren, fand aber nur selten ein Mittel gegen die nunmehr kompakt stehende Essener Defensive. In der Schlussphase setzte Rot-Weiss Essen den entscheidenden Nadelstich: In der 85. Minute erhöhte Iyoha auf 3:2 und besiegelte damit den Auswärtssieg. Die Heimelf konnte in den verbleibenden Minuten keine ernsthafte Antwort mehr geben.
Torfolge
22. Min — 1:0 Kaars (Vorlage: Königsdörffer)
49. Min — 1:1 Gayret (Vorlage: Terrier)
57. Min — 2:1 Kaars (Vorlage: Steffen)
62. Min — 2:2 Kwarteng (Vorlage: Terrier)
85. Min — 2:3 Iyoha
Spieler des Spiels
Martijn Kaars (Karlsruher SC) — Note 8,4
Statistik (Karlsruher SC – Rot-Weiss Essen)
Ballbesitz: 46% – 54%
Schüsse: 9 – 12
xG: 3,1 – 4,4
Pässe: 165 – 157
Passquote: 81% – 82%
Gew. Zweikämpfe: 9 – 8
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Karlsruher SC (4-2-3-1 (2)): Mantl, Mwene, Pongracic, Hugonet, Kaderábek, Neuhaus, Weigl, Reese, Steffen, Afolayan, Kaars
Bank: Funk, Trimmel, Sissoko, Rexhbecaj, Königsdörffer, Cigerci, Podolski
Rot-Weiss Essen (4-1-4-1): Hein, Poulsen, Sirch, Elfadli, Odriozola, Lofolomo, Terrier, Brandt, Gayret, Bebou, Mateta
Bank: Iyoha, Scheller, Batista Meier, Moustier, Waidner, Carlsen, Kwarteng
Wechsel
45. Min — Königsdörffer für Reese (Karlsruher SC)
69. Min — Rexhbecaj für Weigl (Karlsruher SC)
57. Min — Moustier für Gayret (Rot-Weiss Essen)
57. Min — Kwarteng für Bebou (Rot-Weiss Essen)
69. Min — Iyoha für Mateta (Rot-Weiss Essen)
69. Min — Waidner für Lofolomo (Rot-Weiss Essen)
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Ceres
x_TheDave96 1. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Tah (1)
Lukebakio (2)
Becker (1)(2) Cunha
(1) Merino
(4) KaneZuschauer: 36.000
S P I E L B E R I C H T ...und dann ging es Schlag auf Schlag! Was für eine Demonstration der Offensivkraft! Die VDFB-Arena in Wolfsburg erlebte am 34. Spieltag der 1. Liga ein wahres Fußball-Feuerwerk, das seinen Höhepunkt in einem unfassbaren 4:7 für Fortuna Düsseldorf fand. Von Beginn an war klar, hier würde kein Ball über längere Zeit im Mittelfeld liegen bleiben. Bereits in der 7. Minute zappelte der Ball das erste Mal im Netz, als Cunha nach Vorlage von Kane die Düsseldorfer Führung besorgte. Doch der VfL Wolfsburg zeigte postwendend Reaktion, Tah glich in der 9. Minute nach Vorarbeit von Mukhtar aus. Ein atemberaubender Auftakt!
Was dann folgte, war eine Lehrstunde in Sachen Effizienz – zumindest vorerst aus Sicht der Fortuna. Harry Kane, der an diesem Abend nicht zu stoppen war, schlug gnadenlos zu: Erst in der 26. Minute auf Zuspiel von Cunha, dann in der 29. Minute nach Vorlage von Zaragoza. Wolfsburg stand unter Schock, die Gäste aus Düsseldorf führten plötzlich mit 3:1 und zeigten dabei eine beeindruckende Dominanz. Am Ende sollten die Rheinländer auch in den Statistiken klar die Oberhand behalten, mit 58 Prozent Ballbesitz und fast doppelt so vielen Pässen (203 gegenüber 112) kontrollierten sie die Partie über weite Strecken.
Doch wer dachte, der VfL Wolfsburg sei geschlagen, hatte die Rechnung ohne das Comeback-Potenzial gemacht! Nach dem Seitenwechsel sahen wir einen verwandelten Gastgeber. Dodi Lukebakio verkürzte in der 57. Minute, erneut nach Vorlage des omnipräsenten Mukhtar. Nur drei Minuten später war es Becker, der in der 60. Minute, wieder mit einer Mukhtar-Vorlage, den Ausgleich erzielte. Die Stimmung kochte über, als Lukebakio in der 63. Minute seinen zweiten Treffer bejubelte – schon wieder hieß der Vorbereiter Mukhtar! Aus einem 1:3 wurde innerhalb weniger Minuten ein sensationelles 4:3! Die Fortuna, die sich im Hinspiel noch mit 0:3 zuhause geschlagen geben musste, schien auf dem Weg zur erneuten Enttäuschung zu sein.
Aber diese Fortuna Düsseldorf hatte einen anderen Plan. Sie besaßen an diesem Abend das gewisse Etwas – und einen Harry Kane in Topform! Cunha glich in der 71. Minute aus, Kane bereitete vor. Dann folgte die Düsseldorfer Schlussoffensive: Merino in der 75. Minute, gefolgt von einem weiteren Kane-Tor in der 80. Minute nach Sancho-Vorlage. Den Schlusspunkt setzte natürlich Kane in der 89. Minute, der seinen vierten Treffer des Abends bejubelte. Ein klares Zeichen seiner Stärke, denn die Fortuna erspielte sich mit 5.7 erwarteten Toren (xG) auch deutlich bessere Chancen als der VfL mit 3.3 xG.
Was für ein Spektakel, was für eine Achterbahn der Gefühle! Am Ende stand ein 4:7-Auswärtssieg für Fortuna Düsseldorf, der als einer der verrücktesten Partien des Spieltags in die Annalen eingehen wird. Die Wolfsburger kämpften sich zurück, mussten aber gegen die schiere Offensivpower der Gäste letztlich die Segel streichen, auch wenn sie mit 17 abgefangenen Bällen immer wieder versuchten, die Angriffe zu stören. Die Fortuna feierte eine grandiose Revanche und festigte mit diesem Kantersieg ihren Platz im oberen Tabellendrittel der VDFB-Liga.
Torfolge
7. Min — 0:1 Cunha (Vorlage: Kane)
9. Min — 1:1 Tah (Vorlage: Mukhtar)
26. Min — 1:2 Kane (Vorlage: Cunha)
29. Min — 1:3 Kane (Vorlage: Zaragoza)
57. Min — 2:3 Lukebakio (Vorlage: Mukhtar)
60. Min — 3:3 Becker (Vorlage: Mukhtar)
63. Min — 4:3 Lukebakio (Vorlage: Mukhtar)
71. Min — 4:4 Cunha (Vorlage: Kane)
75. Min — 4:5 Merino (Vorlage: Zaragoza)
80. Min — 4:6 Kane (Vorlage: Sancho)
89. Min — 4:7 Kane
Spieler des Spiels
Harry Kane (Fortuna Düsseldorf) — Note 10,0
Statistik (VfL Wolfsburg – Fortuna Düsseldorf)
Ballbesitz: 42% – 58%
Schüsse: 10 – 12
xG: 3,3 – 5,7
Pässe: 112 – 203
Passquote: 85% – 91%
Gew. Zweikämpfe: 6 – 9
Gelbe Karten: 2 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
VfL Wolfsburg (4-2-3-1): Rønnow, Gosens, Pavard, Tah, Maffeo, Tolisso, Baumgartner, Becker, Mukhtar, Lukebakio, Guirassy
Bank: Scherhant, Holtmann, Pelivan, Hanraths, Trslic, Kammerbauer, Vermeij
Fortuna Düsseldorf (4-2-3-1): Nicolas, Makengo, Hernández, Ito, Widmer, Král, Merino, Zaragoza, Cunha, Sancho, Kane
Bank: Mangala, Rodríguez, Keitel, Lazaro, Mladenovic, Oberdorf, Ilic
Karten
75. Min — Gelbe Karte: Gosens (VfL Wolfsburg)
90. Min — Gelbe Karte: Guirassy (VfL Wolfsburg)
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The Machine
Lexi 1. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Keine Tore! (1) Apolinário de Lira
(3) Lookman
(1) Kolo Muani
(1) TillmanZuschauer: 31.300 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Der 34. Spieltag der 1. Liga führte Bayer 04 Leverkusen erneut an die Hamburger Straße, und bereits vor dem Anpfiff dürfte auf beiden Seiten klar gewesen sein, was die Stunde geschlagen hatte. Während der FC St. Pauli als Tabellenletzter dringend Punkte im Abstiegskampf benötigte und wohl auf eine Trotzreaktion nach zuletzt vier Niederlagen in Serie hoffte, reiste die Werkself als Elfter mit der Erinnerung an ein klares 6:0 im Hinspiel an. Die Marschroute der Gäste, die eigene Qualität von Beginn an auf den Platz zu bringen, schien sich direkt auszuzahlen.
Was sich die Kiezkicker im heimischen Millerntor vorgenommen hatten, zerbröselte binnen weniger Minuten. Der Plan, die Defensive zu stabilisieren und Nadelstiche zu setzen, wurde von Bayer 04 Leverkusen gnadenlos konterkariert. Bereits in der 14. Minute eröffnete Kolo Muani, mustergültig von Lookman in Szene gesetzt, den Torreigen. Nur vier Minuten später war es Lookman selbst, der nach Vorarbeit von Kolo Muani erhöhte und damit die vorgenommene defensive Kompaktheit der Hausherren ad absurdum führte. Die Leverkusener agierten mit einer Ballbesitzquote von 55 Prozent dominant und ließen den Gastgebern kaum Luft zum Atmen.
Die Halbzeitansprache dürfte bei St. Pauli versucht haben, die Köpfe freizubekommen und auf Schadensbegrenzung zu setzen. Doch die Gäste zeigten keine Gnade. Apolinário de Lira markierte nach einer knappen halben Stunde das 3:0, erneut vorbereitet von einem überragenden Lookman. Wenig später, in der 38. Minute, traf Tillman, bedient von Apolinário de Lira, zum 4:0-Pausenstand. Die Leverkusener wirkten in ihren Aktionen zielstrebiger und ließen die Ambitionen der Paulianer, die immerhin auf 1.3 xG an Torchancen kamen, verpuffen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Bayer 04 Leverkusen spielte die Partie souverän herunter und verwaltete den Vorsprung nicht nur, sondern baute ihn konsequent aus. Lookman avancierte mit zwei weiteren Treffern in der 57. und 67. Minute zum Mann des Spiels und besiegelte mit seinem lupenreinen Hattrick den 6:0-Endstand. Beide Male war es Kolo Muani, der ihm die entscheidende Vorlage lieferte und damit eine der effektivsten Offensivpartnerschaften des Spieltags demonstrierte. Mit 15 Schüssen und einem xG-Wert von 6.2 machten die Gäste ihren Anspruch auf den deutlichen Sieg untermauert.
Für den FC St. Pauli war es ein Tag zum Vergessen. Die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen, die auch im Hinspiel ein 6:0 feierte, dürfte mit einem Gefühl der Bestätigung die Heimreise angetreten haben. Die Hausherren hingegen werden in der Kabine nach Erklärungen suchen müssen, wie man eine derartige Demontage, insbesondere die hohe Anzahl verlorener Zweikämpfe (4 von 13), in den nächsten Partien vermeiden kann, um doch noch den Weg aus dem Tabellenkeller zu finden.
Torfolge
14. Min — 0:1 Kolo Muani (Vorlage: Lookman)
18. Min — 0:2 Lookman (Vorlage: Kolo Muani)
32. Min — 0:3 Apolinário de Lira (Vorlage: Lookman)
38. Min — 0:4 Tillman (Vorlage: Apolinário de Lira)
57. Min — 0:5 Lookman (Vorlage: Kolo Muani)
67. Min — 0:6 Lookman (Vorlage: Kolo Muani)
Spieler des Spiels
Ademola Lookman (Bayer 04 Leverkusen) — Note 10,0
Statistik (FC St. Pauli – Bayer 04 Leverkusen)
Ballbesitz: 45% – 55%
Schüsse: 8 – 15
xG: 1,3 – 6,2
Pässe: 127 – 149
Passquote: 85% – 91%
Gew. Zweikämpfe: 4 – 9
Gelbe Karten: 1 – 2
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
FC St. Pauli (4-1-4-1): Karius, da Silva Junior, Danso, Niakhaté, Fellhauer, Souza, Hudson-Odoi, Stage, Dárdai, Jackson, Zirkzee
Bank: Rieß, Miranda, Kehrer, Smith, Scienza, Dorsch, Owusu
Bayer 04 Leverkusen (4-4-2): Vasilj, Sessegnon, Alaba, Hincapié, Buta, Schade, Apolinário de Lira, Tillman, Bailey, Lookman, Kolo Muani
Bank: Reichert, Burkardt, Stach, Schmid, Kristensen, Futkeu, Sylla
Wechsel
52. Min — Dorsch für Dárdai (FC St. Pauli)
57. Min — Scienza für Hudson-Odoi (FC St. Pauli)
67. Min — Kehrer für Danso (FC St. Pauli)
67. Min — Miranda für da Silva Junior (FC St. Pauli)
80. Min — Owusu für Zirkzee (FC St. Pauli)
45. Min — Schmid für Tillman (Bayer 04 Leverkusen)
Karten
7. Min — Gelbe Karte: Hincapié (Bayer 04 Leverkusen)
41. Min — Gelbe Karte: Niakhaté (FC St. Pauli)
57. Min — Gelbe Karte: Lookman (Bayer 04 Leverkusen)
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Sec-BVB
GorgasterJunge19 1. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Sabitzer (2)
Malen (1)
Gravenberch (2)
Seiwald (1)Keine Tore! Zuschauer: 44.800
S P I E L B E R I C H T Der 34. Spieltag der 1. Liga brachte ein ungleiches Duell, dessen Ausgang kaum jemanden überrascht haben dürfte. Borussia Dortmund, als Tabellenvierter mit stolzen 66 Punkten im Gepäck und einer beeindruckenden Serie von vier Siegen aus den letzten fünf Partien, empfing den SSV Jahn Regensburg. Die Gäste aus der Oberpfalz dümpelten mit mageren 17 Zählern auf Platz 16 und hatten sich im Hinspiel bereits mit 0:3 vor heimischer Kulisse geschlagen geben müssen. Man sprach im Vorfeld von einem „erwarteten Sieg des BVB“, und die Schwarz-Gelben schienen entschlossen, diese Erwartungshaltung mit Nachdruck zu bestätigen.
Viel Zeit zum Hoffen blieb den Gästen dann auch nicht. Bereits nach vier Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz, als Gravenberch die Dortmunder Führung markierte und den Torreigen eröffnete. Was folgte, war eine wahre Machtdemonstration in Gelb und Schwarz, die den Regensburgern jeglichen Wind aus den Segeln nahm. Binnen zwei Minuten schlug Sabitzer gleich doppelt zu (17', 19'), ehe Gravenberch mit seinem zweiten Treffer (24') noch vor einer halben Stunde auf 4:0 erhöhte. Die Dortmunder nutzten ihre Chancen eiskalt aus, was sich später auch im xG-Wert von satten 5.1 spiegelte – ein klares Zeichen für die Qualität der herausgespielten Gelegenheiten.
Während die Borussia mit nur 61 Pässen überraschend sparsam agierte, aber eine respektable Passgenauigkeit von 85 Prozent aufwies, versuchten die Regensburger, mit 105 Pässen das Spiel zu gestalten. Ein Ansatz, der im Angesicht des frühen Rückstands jedoch verpuffte. Obwohl der Ballbesitz am Ende ausgeglichen bei 50 zu 50 Prozent lag und die Ballrückeroberungszeit mit 7 Sekunden identisch war, offenbarte ein Blick auf die Schussstatistik die wahre Dominanz: 11 Abschlüsse für Dortmund standen magere 4 der Gäste gegenüber. Kurz nach Wiederanpfiff machte Malen in der 47. Minute den Deckel endgültig drauf und stellte den 6:0-Endstand her.
Dieser Kantersieg war nicht nur ein Spektakel für die heimischen Fans, sondern auch ein Meilenstein für den Mann an der Seitenlinie. Der Trainer der Borussia dürfte nach dem Abpfiff besonders zufrieden gewesen sein, denn dieses Ergebnis rückt das „beste Saisonergebnis seit 13 Jahren von Trainer Sec“ in greifbare Nähe. Ein ambitioniertes Ziel, das mit solchen Leistungen durchaus realistisch erscheint. Die Regensburger, die sich im gesamten Spiel nur wenige nennenswerte Zweikämpfe (11) lieferten und im direkten Vergleich nur drei davon gewannen, müssen diesen Spieltag schnell abhaken und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Für Dortmund war es eine Demonstration der Stärke und ein würdiger Abschluss einer beeindruckenden Saisonleistung.
Torfolge
4. Min — 1:0 Gravenberch (Vorlage: Openda)
17. Min — 2:0 Sabitzer (Vorlage: Openda)
19. Min — 3:0 Sabitzer (Vorlage: Coman)
24. Min — 4:0 Gravenberch (Vorlage: Seiwald)
42. Min — 5:0 Seiwald
47. Min — 6:0 Malen (Vorlage: Adeyemi)
Spieler des Spiels
Marcel Sabitzer (Borussia Dortmund) — Note 8,6
Statistik (Borussia Dortmund – SSV Jahn Regensburg)
Ballbesitz: 50% – 50%
Schüsse: 11 – 4
xG: 5,1 – 1,2
Pässe: 61 – 105
Passquote: 85% – 86%
Gew. Zweikämpfe: 4 – 3
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Borussia Dortmund (4-5-1): Casteels, Maatsen, Schlotterbeck, Anton, Ryerson, Coman, Seiwald, Gravenberch, Sabitzer, Adeyemi, Openda
Bank: Bernat, Benger, Halbouni, Malen, Dina Ebimbe, Lenz, Lesueur
SSV Jahn Regensburg (4-2-1-3): Meyer, Mercan, de Ligt, Hermoso, Scally, McKennie, Lee, Nkunku, Bülter, Lewandowski, Honorat
Bank: Grifo, Kawasaki, Komenda, Guwara, Chabot, Cvancara, Wolf
Wechsel
45. Min — Malen für Openda (Borussia Dortmund)
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GorgasterJunge19
bergsen08 1. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Lewandowski (2)
Nkunku (1)(3) Fortounis
(1) Zalazar
(1) Beier
(1) Tzolis
(1) OliseZuschauer: 29.800 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Einen überragenden Wert von 7.1 erwarteten Toren (xG) erspielte sich Hannover 96 am 33. Spieltag der VDFB-1. Liga und untermauerte damit eindrucksvoll die Qualität seiner Offensivbemühungen. Dieser herausragende Wert war die statistische Grundlage für einen denkwürdigen 7:3-Auswärtserfolg gegen den SSV Jahn Regensburg, der die Gäste trotz fehlender Tabellenrelevanz für diese Partie mit einer bemerkenswerten Entschlossenheit auftreten ließ. Der Gastgeber zeigte sich zwar bemüht und kam am Ende auf respektable 2.7 xG, doch reichte dies nicht, um die Torflut zu stoppen.
Dabei deutete der frühe Führungstreffer von Lewandowski (17.) nach Vorlage von Nkunku zunächst auf ein ausgeglicheneres Duell hin. Doch Hannover 96, das seine Überlegenheit im Spielverlauf immer deutlicher ausspielte und insgesamt 17 Torschüsse verzeichnete, antwortete postwendend. Mit Fortounis (20., 38., 45.) und weiteren Toren von Olise (26.) und Tzolis (36.) schraubten die Gäste das Ergebnis zur Halbzeit auf 2:5 hoch. Trotz der deutlichen Führung und der Tatsache, dass es für Hannover in der Liga um nichts mehr ging, ließen sie ihre Überlegenheit nicht vermissen, während die Regensburger-Verteidigung kaum Halt fand. Der Jahn-Torhüter sah sich einer Angriffswelle gegenüber, die kaum zu bremsen war und die mangelnde Motivation der Gäste im Angriffsdrittel Lügen strafte.
Auch in der zweiten Hälfte setzte sich das Torfestival fort. Zwar gelang Nkunku (53.) noch ein weiterer Anschluss für Regensburg, doch die Dominanz der Gäste war erdrückend. Die Niedersachsen eroberten den Ball 23 Mal ab und zeigten sich in ihren Aktionen zielstrebiger. Zalazar (67.) und Beier (90.) setzten die Schlusspunkte und besiegelten den hohen Auswärtssieg, der das starke Leistungsgefälle an diesem Spieltag offenbarte. Trotz der bitteren Heimniederlage gegen ein hochmotiviert auftretendes Hannover 96, das die Partie über weite Strecken deutlich besser gestaltete, konnte der SSV Jahn Regensburg mit 48 Prozent Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 84 Prozent zumindest in Teilen phasenweise Akzente setzen. Doch letztlich war die Offensive der Gäste zu stark, der Sieg von Hannover 96 in dieser Höhe absolut verdient.
Torfolge
17. Min — 1:0 Lewandowski (Vorlage: Nkunku)
20. Min — 1:1 Fortounis (Vorlage: Tzolis)
26. Min — 1:2 Olise (Vorlage: Tzolis)
36. Min — 1:3 Tzolis (Vorlage: Koné)
38. Min — 1:4 Fortounis (Vorlage: Zalazar)
42. Min — 2:4 Lewandowski (Vorlage: Nkunku)
45. Min — 2:5 Fortounis (Vorlage: Reitz)
53. Min — 3:5 Nkunku (Vorlage: Lee)
67. Min — 3:6 Zalazar (Vorlage: Beier)
90. Min — 3:7 Beier (Vorlage: Balerdi)
Spieler des Spiels
Konstantinos Fortounis (Hannover 96) — Note 9,5
Statistik (SSV Jahn Regensburg – Hannover 96)
Ballbesitz: 48% – 52%
Schüsse: 6 – 17
xG: 2,7 – 7,1
Pässe: 185 – 134
Passquote: 84% – 86%
Gew. Zweikämpfe: 13 – 8
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SSV Jahn Regensburg (4-2-1-3): Meyer, Mercan, de Ligt, Hermoso, Scally, McKennie, Lee, Nkunku, Bülter, Lewandowski, Honorat
Bank: Grifo, Kawasaki, Komenda, Guwara, Chabot, Cvancara, Wolf
Hannover 96 (4-5-1): Grabara, Mittelstädt, Balerdi, Lacroix, Henrichs, Tzolis, Zalazar, Koné, Reitz, Olise, Fortounis
Bank: González, Beier, Bischof, Quaresma, Tresoldi, Leopold, Aséko-Nkili
Wechsel
59. Min — Cvancara für McKennie (SSV Jahn Regensburg)
59. Min — Grifo für Bülter (SSV Jahn Regensburg)
59. Min — Komenda für Hermoso (SSV Jahn Regensburg)
59. Min — Beier für Reitz (Hannover 96)
90. Min — Tresoldi für Fortounis (Hannover 96)
90. Min — Bischof für Zalazar (Hannover 96)
90. Min — Leopold für Koné (Hannover 96)
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Final
Ricemd24 2. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer: 8.400
S P I E L B E R I C H T
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Ricemd24
JpStabs 2. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer:
S P I E L B E R I C H T
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iLxBamBam
Ricemd24 2. Liga - 35. Saison - 31. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer:
S P I E L B E R I C H T
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Die_Brat_Henne25
VfL Osnabrück2 : 1 Albadrosse
Hertha BSC -
Die_Brat_Henne25
VfL Osnabrück3 : 3 Albadrosse
Hertha BSC -
Blacksnake74
Guenters_Rock 3. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Batshuayi (2)
Rochelt (2)(2) Grüll Zuschauer: 7.200
S P I E L B E R I C H T Nach 37 Minuten öffnete sich der Torreigen im Duell der 3. Liga: Rochelt brachte den FC Energie Cottbus in Führung. Der FC Augsburg reagierte kurz nach der Pause; in der 48. Minute glich Grüll zum 1:1 aus. Die Freude der Gäste währte jedoch nicht lange. Nur acht Minuten später stellte Batshuayi den alten Abstand wieder her, und in der 63. Minute baute Rochelt mit seinem zweiten Treffer des Tages die Führung für Cottbus auf 3:1 aus.
Der FC Energie Cottbus erspielte sich mit 11 Schüssen gegenüber 10 des FC Augsburg und einem xG-Wert von 3.7 im Vergleich zu 3.0 die klareren Gelegenheiten. Trotzdem hielten die Gäste den Ballbesitz mit 54 Prozent über weite Strecken und zeigten eine kürzere Ballrückeroberungs-Zeit von durchschnittlich 7 Sekunden. Die Passgenauigkeit beider Teams lag mit 78 zu 77 Prozent eng beieinander, die Anzahl der Pässe war mit 120 zu 130 ebenfalls vergleichbar.
In der Schlussphase intensivierte sich die Partie nochmals. In der 85. Minute traf Batshuayi erneut und erhöhte auf 4:1, was die Vorentscheidung darstellte. Bemerkenswert war die Zweikampfstatistik: Cottbus verzeichnete 69 Zweikämpfe, wovon 18 gewonnen wurden, während Augsburg lediglich 6 Zweikämpfe führte und davon 3 gewann. Eine Gelbe Karte ging an die Heimmannschaft, der FC Augsburg blieb ohne Verwarnung.
Kurz vor dem Abpfiff gelang dem FC Augsburg durch Grüll noch der zweite Anschlusstreffer zum 4:2 in der 89. Minute, der das Ergebnis aus Gästesicht freundlicher gestaltete. Der FC Energie Cottbus festigte mit diesem Heimsieg seine Position. Für den FC Augsburg setzte sich die Serie der Niederlagen damit fort, auch wenn man im Rückspiel diesmal zwei Tore erzielte, nachdem das Hinspiel am 15. Spieltag mit einer 2:5-Niederlage endete.
Torfolge
37. Min — 1:0 Rochelt (Vorlage: Batshuayi)
48. Min — 1:1 Grüll (Vorlage: Hefti)
56. Min — 2:1 Batshuayi (Vorlage: Gómez)
63. Min — 3:1 Rochelt (Vorlage: Batshuayi)
85. Min — 4:1 Batshuayi (Vorlage: Guttau)
89. Min — 4:2 Grüll (Vorlage: Hefti)
Spieler des Spiels
David Kinsombi (FC Energie Cottbus) — Note 8,5
Statistik (FC Energie Cottbus – FC Augsburg)
Ballbesitz: 46% – 54%
Schüsse: 11 – 10
xG: 3,7 – 3
Pässe: 120 – 130
Passquote: 78% – 77%
Gew. Zweikämpfe: 18 – 3
Gelbe Karten: 1 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
FC Energie Cottbus (4-1-4-1): Gebhardt, Gyamerah, Bulut, Heber, Dehm, Kinsombi, Muheim, Gómez, Mause, Rochelt, Batshuayi
Bank: Sebald, Schleef, Multhaup, Bulut, Guttau, Nankishi
FC Augsburg (4-1-2-1-2 (2)): Ulreich, Günter, Jung, Ambrosius, Hefti, Lorch, El Hankouri, Antwi-Adjei, Justvan, Grüll, Selke
Bank: Hauptmann, Thorsteinsson, Schleimer, Rabihic, Handle, Engelking, Berger
Wechsel
78. Min — Guttau für Mause (FC Energie Cottbus)
57. Min — Thorsteinsson für El Hankouri (FC Augsburg)
82. Min — Schleimer für Antwi-Adjei (FC Augsburg)
86. Min — Engelking für Selke (FC Augsburg)
Karten
73. Min — Gelbe Karte: Heber (FC Energie Cottbus)
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Piskopat
Feulner 2. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Undav (2) (1) Bruma
(1) Nebel
(2) PavlidisZuschauer: 22.800
S P I E L B E R I C H T Zum Saisonabschluss in der 2. Liga empfing der SV Elversberg am 34. Spieltag den 1. FSV Mainz 05. Die Ausgangslage sah die Elversberger auf Rang zehn der Tabelle mit 44 Punkten, während die Mainzer als Vierter mit 66 Punkten die Liga mit einer Serie von vier Siegen und einem Unentschieden aus den letzten fünf Spielen dominierten. Das Hinspiel hatte der 1. FSV Mainz 05 deutlich mit 5:2 für sich entschieden.
Die Partie entwickelte sich gemäß der Einschätzung des Trainers zu einer spannenden Auseinandersetzung, in der sich die Gäste aus Mainz letztlich durch ihre größere Effizienz durchsetzten. Nach einer Viertelstunde gingen die Mainzer in Führung: In der 14. Minute traf Bruma für den 1. FSV Mainz 05, doch Undav konnte in der 24. Minute per Elfmeter ausgleichen. Kurz vor der Pause dann die erneute Führung der Gäste, als Pavlidis in der 45. Minute das 0:2 erzielte. Die Mainzer dominierten den Ballbesitz mit 58 Prozent und verzeichneten auch mehr Pässe (181 zu 98) sowie eine höhere Passgenauigkeit (89% zu 84%).
Nach dem Seitenwechsel bewies der SV Elversberg seine Widerstandsfähigkeit. In der 57. Minute glich Undav erneut für die Heimmannschaft zum 2:2 aus. Dieser Treffer belebte die Partie sichtlich, doch die Mainzer antworteten umgehend. Lediglich drei Minuten später stellte Pavlidis mit seinem zweiten Treffer in der 60. Minute die Gästeführung wieder her. Die Elversberger suchten in der Folge den Anschluss, erspielten sich Chancen mit einem xG-Wert von 2.7, lagen damit nur knapp unter dem Mainzer Wert von 2.8, konnten diese jedoch nicht konsequent verwerten.
Die höhere Effizienz der Gäste zeigte sich auch im weiteren Spielverlauf. In der 72. Minute erhöhte Nebel für den 1. FSV Mainz 05 auf den Endstand von 2:4. Trotz der höheren Zahl an abgefangenen Bällen (19 zu 12) und Zweikämpfen (11 zu 8) durch Elversberg, welche die intensive Arbeit gegen den Ball unterstrichen, konnten sie lediglich zwei dieser Zweikämpfe für sich entscheiden. Die Mainzer indes gewannen sechs ihrer acht geführten Duelle und konnten den Ball zudem schneller zurückerobern (9 Sekunden zu 13 Sekunden bei Elversberg).
Torfolge
14. Min — 0:1 Bruma (Vorlage: Osterhage)
24. Min — 1:1 Undav
45. Min — 1:2 Pavlidis (Vorlage: Nebel)
57. Min — 2:2 Undav (Vorlage: Uzun)
60. Min — 2:3 Pavlidis (Vorlage: Osterhage)
72. Min — 2:4 Nebel (Vorlage: Hložek)
Spieler des Spiels
Paul Nebel (1. FSV Mainz 05) — Note 8,6
Statistik (SV Elversberg – 1. FSV Mainz 05)
Ballbesitz: 42% – 58%
Schüsse: 8 – 11
xG: 2,7 – 2,8
Pässe: 98 – 181
Passquote: 84% – 89%
Gew. Zweikämpfe: 2 – 6
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SV Elversberg (4-1-2-1-2 (2)): Güvenc, Saracchi, Kabak, Gürleyen, Boey, Özcan, Damar, Dinkçi, Uzun, Undav, Asllani
Bank: Petkov, Bozdogan, Alvero, Ayhan, Kömür, Aydin, Tosun
1. FSV Mainz 05 (4-2-3-1): Zentner, Bakker, Machida, Quansah, Pierre-Gabriel, Osterhage, Burger, Bruma, Nebel, Hložek, Pavlidis
Bank: Eisele, Pereira Lage, Philipp, Fechner, Eisenhuth, Arweiler, Michel
Wechsel
69. Min — Alvero für Damar (SV Elversberg)
69. Min — Ayhan für Asllani (SV Elversberg)
69. Min — Aydin für Boey (SV Elversberg)
69. Min — Tosun für Özcan (SV Elversberg)
69. Min — Petkov für Kabak (SV Elversberg)
69. Min — Pereira Lage für Bruma (1. FSV Mainz 05)
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SCHUMII02
Kevinheinz 3. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Raman (3)
Beck (1)
Koudossou (1)
Corredor (1)Keine Tore! Zuschauer: 9.800
S P I E L B E R I C H T Eine Zahl wie ein Echo der Verzweiflung, die im weiten Rund des Stadions widerhallte: 0.1 Expected Goals (xG). Diesen bescheidenen Wert erspielte sich der SC Verl am 34. Spieltag der 3. Liga bei Eintracht Frankfurt – ein bezeichnendes Zeugnis der harschen Realität, die das Team von der Ostwestfalen in einem Spiel erlebte, das mit 6:0 (6:0) deutlich an die Hessen ging. Ein Ergebnis, das die geringe Torgefahr des Gastes schonungslos auf den Punkt brachte.
Dabei begann die Partie mit einer vermeintlichen Kontrolle des SC Verl. Sie agierten mit 54 Prozent Ballbesitz, versuchten, das Spiel zu gestalten, doch dies entpuppte sich als eine trügerische Dominanz. Die Eintracht, unbeeindruckt vom gegnerischen Ballzirkulation, lauerte auf Umschaltmomente und schlug eiskalt zu. In der 16. Minute brach Beck mit einer präzisen Vorlage von Koudossou den Bann. Nur sechs Minuten später erhöhte Koudossou selbst, assistiert von Avdijaj, auf 2:0. Die Verler schienen paralysiert.
Was folgte, war ein Sturmlauf der Eintracht, der die Gäste binnen weniger Minuten in ihre Einzelteile zerlegte. Raman schraubte den Spielstand in der 26. Minute nach Vorarbeit von Stark weiter in die Höhe. Der SC Verl, der trotz schnellerer Ballrückeroberungszeiten (4 Sekunden zu 9 Sekunden) keine Mittel fand, um die Angriffe der Hausherren zu stoppen, musste weitere Nackenschläge hinnehmen. Erneut war es Raman, der in der 33. Minute, wiederum nach Vorlage von Avdijaj, traf. Die Verler wirkten wie gelähmt, ihre Defensive löste sich in Einzelteile auf.
Die Eintracht nutzte die Gunst der Stunde gnadenlos aus. In der 37. Minute reihte sich Corredor nach einer Beck-Vorlage in die Torschützenliste ein, bevor Raman in der 42. Minute mit seinem dritten Treffer des Tages, erneut vorbereitet von Avdijaj, den Halbzeitstand von 6:0 markierte. Bei lediglich acht Torschüssen für die Eintracht standen sechs Volltreffer – eine atemberaubende Effizienz, die den Verler Schlussmann an den Rand der Verzweiflung trieb. Ihr eigener xG-Wert von 0.1 und nur zwei Torschüsse spiegelten die absolute Harmlosigkeit im Angriff wider.
Die zweite Halbzeit verkam zur reinen Formsache. Die Eintracht schaltete angesichts des deutlichen Vorsprungs mehrere Gänge zurück, ohne jedoch die Kontrolle abzugeben. Der SC Verl bemühte sich, weiteren Schaden abzuwenden, blieb aber ohne echte Chance auf eine Resultatsverbesserung. Dieses 6:0 bedeutete für Eintracht Frankfurt eine eindrucksvolle Revanche für die 3:4-Hinspielniederlage und festigte ihre Position im Mittelfeld der Tabelle, während Verl eine weitere empfindliche Niederlage einstecken musste, die die anhaltend schwache Form bestätigte.
Torfolge
16. Min — 1:0 Beck (Vorlage: Koudossou)
22. Min — 2:0 Koudossou (Vorlage: Avdijaj)
26. Min — 3:0 Raman (Vorlage: Stark)
33. Min — 4:0 Raman (Vorlage: Avdijaj)
37. Min — 5:0 Corredor (Vorlage: Beck)
42. Min — 6:0 Raman (Vorlage: Avdijaj)
Spieler des Spiels
Benito Raman (Eintracht Frankfurt) — Note 10,0
Statistik (Eintracht Frankfurt – SC Verl)
Ballbesitz: 46% – 54%
Schüsse: 8 – 2
xG: 3,8 – 0,1
Pässe: 48 – 67
Passquote: 88% – 84%
Gew. Zweikämpfe: 2 – 1
Gelbe Karten: 0 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman
Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker
SC Verl (4-2-3-1 (2)): Spahic, Großer, Skyttä, Essende, Rittmüller, Ens, Ritzka, Dajaku, Pfeifer, Sahin, Nmecha
Bank: Michel, Harres, Malone, Fröling, Deniz, Günther-Schmidt, Pieper
Karten
25. Min — Gelbe Karte: Großer (SC Verl)
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Uhle84
SCHUMII02 3. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Goller (2)
Sørloth (1)
Wolf (1)(2) Stark
(1) Raman
(2) Beck
(1) CorredorZuschauer: 4.200
S P I E L B E R I C H T Man hatte sich vorgenommen, das Spiel zu kontrollieren, den Ball laufen zu lassen, um die anfällige Defensive der Gäste aus dem Rhythmus zu bringen. Die Freiburger begannen forsch, doch der erste Schock kam früh: Beck schloss für die Eintracht in der 5. Minute eiskalt ab. Zwar gelang Goller postwendend der Ausgleich, der die Kabinenansprache für einen Moment bestätigte, doch dann drehte Frankfurt auf. Wieder Beck, dann Raman und schließlich Stark vor der halben Stunde – der Plan der Hausherren lag in Trümmern. Was als taktische Vorgabe begann, wurde schnell zu einem verzweifelten Anrennen gegen die Effizienz der Eintracht, die sich am Ende Chancen im Gegenwert von fünf erwarteten Toren (xG) erspielte.
Die Freiburger mühten sich, wollten den schnellen Anschluss vor der Pause erzwingen. Der hohe Ballbesitz von 54 Prozent und die beachtlichen 115 Pässe mit 88 Prozent Genauigkeit zeugten vom Willen, das Heft in die Hand zu nehmen. Und tatsächlich: Sørloth und erneut Goller brachten den SC mit ihren Treffern kurz vor dem Halbzeitpfiff nochmals auf 3:4 heran. Die Hoffnung kehrte in die Kabine zurück, die Ansage dürfte gewesen sein, die Intensität beizubehalten, die schnelle Ballrückeroberung – nach nur sechs Sekunden im Schnitt – beizubehalten und auf den Ausgleich zu drängen. Doch Frankfurt blieb bei seinem effektiven Spielansatz, gewann die wichtigen Zweikämpfe (vier von zehn) und agierte in der Offensive gnadenlos.
Nach dem Wiederanpfiff schien es, als könnten die Hausherren den Druck aufrechterhalten, aber die Eintracht hatte stets die passende Antwort. Corredor in der 65. Minute und erneut Stark kurz vor Schluss, der zum 6:4-Endstand traf, zeigten die kaltschnäuzige Entschlossenheit der Gäste. Der späte Treffer von Wolf zum 4:5 hatte den Freiburgern nur kurzzeitig neuen Wind verliehen. Am Ende stand eine Heimniederlage, die schmerzte, weil man sich viel vorgenommen hatte und trotz offensiver Bemühungen der gnadenlosen Effizienz des Gegners unterlag. Frankfurt hingegen reist mit drei wichtigen Punkten und dem Gefühl nach Hause, den Matchplan perfekt umgesetzt zu haben.
Torfolge
5. Min — 0:1 Beck
7. Min — 1:1 Goller
18. Min — 1:2 Beck
21. Min — 1:3 Raman
31. Min — 1:4 Stark
41. Min — 2:4 Sørloth
45. Min — 3:4 Goller
65. Min — 3:5 Corredor
68. Min — 4:5 Wolf
83. Min — 4:6 Stark
Spieler des Spiels
Benito Raman (Eintracht Frankfurt) — Note 8,1
Statistik (SC Freiburg – Eintracht Frankfurt)
Ballbesitz: 54% – 46%
Schüsse: 6 – 9
xG: 3 – 5
Pässe: 115 – 78
Passquote: 88% – 82%
Gew. Zweikämpfe: 2 – 4
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SC Freiburg (4-1-2-1-2): Hitz, Plume, Bazzoli, Gugganig, Flecker, Gül, Schumacher, Wolf, Goller, Boniface, Sørloth
Bank: Müller, Fossum, Voglsammer, Otto, Bittencourt, Fridjonsson, Stark
Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman
Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker
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OBB_Ben
strangeZ 1. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Gyökeres (1)
El Mala (1)(1) Guerreiro
(4) Musiala
(2) Rutter
(1) BahoyaZuschauer: 54.000
S P I E L B E R I C H T Nach dem Schlusspfiff des 34. Spieltages herrschte im Paderborner Stadion eine bemerkbare Stille, die den deutlichen Endstand von 2:8 (2:2) zugunsten des Hamburger SV nachzeichnete. Während die Gäste aus Hamburg einen Kantersieg feierten, stand für den SC Paderborn 07 eine ernüchternde Heimniederlage zu Buche, die in ihrer Deutlichkeit das Spielgeschehen der zweiten Halbzeit widerspiegelte.
Die Partie begann entgegen der späteren Entwicklung ausgeglichen. Früh markierte Bahoya in der 3. Minute nach Vorlage von Musiala die Führung für den HSV. Paderborn antwortete jedoch und bewies Effizienz: El Mala glich in der 13. Minute aus, assistiert von Gyökeres, der in der 35. Minute nach Vorarbeit von Goretzka sogar das 2:1 für die Hausherren erzielte. Dies sollte der letzte positive Impuls der Paderborner bleiben. Der HSV zeigte sich in der Offensive jedoch entschlossen und stellte in der letzten Aktion der ersten Hälfte durch Musiala den 2:2-Pausenstand wieder her, Vorlage kam von Wimmer.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einer Demonstration der Hamburger Angriffswucht. Der SC Paderborn 07 hatte dem nicht mehr viel entgegenzusetzen. Guerreiro brachte den HSV in der 64. Minute in Führung, erneut war Musiala der Vorlagengeber. Nur acht Minuten später erhöhte Musiala selbst auf 2:4, dieses Mal auf Zuspiel von Guerreiro. Die Angriffe rollten weiter: In der 74. Minute traf Rutter nach Vorlage von Bahoya, und Musiala legte in der 79. Minute, wiederum von Bahoya bedient, sein drittes Tor des Abends nach. Rutter (84. Minute) und Musiala, der in der Schlussminute seinen vierten Treffer erzielte, schraubten das Ergebnis schließlich auf 2:8.
Die Statistik untermauerte die Überlegenheit der Gäste in eindringlicher Form. Während der SC Paderborn 07 mit lediglich zwei Schüssen aus dem gesamten Spiel nur einen xG-Wert von 0.9 generierte, verbuchte der Hamburger SV unglaubliche 22 Schüsse, die sich auf 8.3 erwartete Tore summierten. Dies verdeutlichte die Chancenqualität und -quantität zugunsten der Gäste. Obwohl Paderborn mit 52% zu 48% etwas mehr Ballbesitz verzeichnete und 38 Zweikämpfe führte, fehlte die Durchschlagskraft in der Offensive. Die drei Gelben Karten für die Heimelf sprachen zudem für eine intensive, aber oft erfolglose Verteidigungsarbeit gegen die Angriffswellen des HSV.
Der Hamburger SV, der bereits im Hinspiel einen 7:1-Sieg gegen Paderborn verbuchen konnte, festigte mit diesem deutlichen Auswärtserfolg seinen Anspruch auf einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Für den SC Paderborn 07, der vor diesem Spieltag auf Rang 12 stand, stellte die Niederlage in der Höhe einen empfindlichen Rückschlag dar, der die eigene Formschwäche der letzten Spiele fortsetzte.
Torfolge
3. Min — 0:1 Bahoya (Vorlage: Musiala)
13. Min — 1:1 El Mala (Vorlage: Gyökeres)
35. Min — 2:1 Gyökeres (Vorlage: Goretzka)
50. Min — 2:2 Musiala (Vorlage: Wimmer)
64. Min — 2:3 Guerreiro (Vorlage: Musiala)
72. Min — 2:4 Musiala (Vorlage: Guerreiro)
74. Min — 2:5 Rutter (Vorlage: Bahoya)
79. Min — 2:6 Musiala (Vorlage: Bahoya)
84. Min — 2:7 Rutter
90. Min — 2:8 Musiala
Spieler des Spiels
Jamal Musiala (Hamburger SV) — Note 10,0
Statistik (SC Paderborn 07 – Hamburger SV)
Ballbesitz: 52% – 48%
Schüsse: 2 – 22
xG: 0,9 – 8,3
Pässe: 136 – 126
Passquote: 90% – 92%
Gew. Zweikämpfe: 7 – 7
Gelbe Karten: 3 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SC Paderborn 07 (4-2-3-1): Dahmen, Köhn, van de Ven, Akanji, Mazraoui, Goretzka, Stiller, Amoura, El Mala, Diomande, Gyökeres
Bank: Leweling, Tel, Brekalo, Jeltsch, Ouedraogo, Giannoulis, Kozuki
Hamburger SV (4-3-2-1): Baumann, Jurásek, Todibo, Veiga, Hedlund, Wimmer, Guerreiro, Barreiro Martins, Bahoya, Musiala, Rutter
Bank: Vavro, Katompa-Mvumpa, Jatta, Papela, Chakroun, El-Jindaoui, Hofmann
Karten
22. Min — Gelbe Karte: Goretzka (SC Paderborn 07)
43. Min — Gelbe Karte: Stiller (SC Paderborn 07)
45. Min — Gelbe Karte: van de Ven (SC Paderborn 07)
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OBB_Ben
Lexi 1. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Gyökeres (2)
Amoura (1)
El Mala (2)(1) Bailey
(2) Lookman
(1) Schade
(4) Kolo MuaniZuschauer: 70.200
S P I E L B E R I C H T In der Kabine des SC Paderborn 07 dürfte vor dem Anpfiff gegen Bayer 04 Leverkusen ein klarer Plan vorgelegen haben: Überraschen, früh zuschlagen und die Gäste aus dem Rhythmus bringen. Was sich Trainer und Mannschaft vorgenommen hatten, schien perfekt aufzugehen. Nach nur zehn Minuten zappelte der Ball im Netz, El Mala traf, assistiert von Gyökeres. Vier Minuten später legte Gyökeres selbst nach. Die Euphorie war greifbar, man führte 2:0. Doch dann kam der Bruch, der tiefe Enttäuschung nach sich ziehen sollte. Es folgte ein Lehrstück in Sachen Effizienz.
Die Werkself, anfangs wohl zu nachlässig, schien sich in ihrer eigenen Kabine nach den Rückschlägen neu gesammelt zu haben. Was folgte, war eine gnadenlose Demonstration: Mit Bailey begann in der 16. Minute der Sturmlauf, angeführt von einem entfesselten Kolo Muani und Lookman, die bis zur 43. Minute sechs Tore in Folge erzielten und das Spiel auf 2:6 stellten. Während Paderborn zwar kämpfte und am Ende auf eine beeindruckende Schuss-Effizienz von fünf Toren aus nur sechs Schüssen kam (3.6 xG), verdeutlichten die Statistiken Leverkusens Überlegenheit: 16 Torschüsse und 6.2 xG sprechen eine deutliche Sprache über die Qualität der herausgespielten Chancen.
Zwar verkürzten Amoura und erneut El Mala in der zweiten Halbzeit noch einmal auf 4:6, was den Willen des SCP unterstrich, doch die Aufholjagd verpuffte, als Kolo Muani zum fünften Mal traf. Die geringere Ballrückeroberungs-Zeit (7 Sekunden für Leverkusen gegenüber 9 des SCP) und die höhere Passgenauigkeit (92% zu 85%) zeigten, wie Leverkusen über weite Strecken das Heft in die Hand nahm. Der späte Treffer von Schade zum 5:8-Endstand war nur noch Formsache, ein bitterer Beigeschmack für Paderborn, das eine Achterbahn der Gefühle erlebte, aus der man am Ende als Verlierer hervorging. Der anfängliche Traum von der Überraschung wich der ernüchternden Erkenntnis, dass an diesem 32. Spieltag eine höhere individuelle Qualität und Effizienz den Ausschlag gaben.
Torfolge
10. Min — 1:0 El Mala (Vorlage: Gyökeres)
14. Min — 2:0 Gyökeres (Vorlage: El Mala)
16. Min — 2:1 Bailey (Vorlage: Kolo Muani)
26. Min — 2:2 Kolo Muani (Vorlage: Lookman)
30. Min — 2:3 Lookman (Vorlage: Kolo Muani)
34. Min — 2:4 Kolo Muani (Vorlage: Schade)
39. Min — 2:5 Kolo Muani (Vorlage: Schade)
43. Min — 2:6 Lookman (Vorlage: Apolinário de Lira)
48. Min — 3:6 Amoura (Vorlage: Gyökeres)
63. Min — 4:6 El Mala (Vorlage: Diomande)
80. Min — 4:7 Kolo Muani (Vorlage: Tillman)
85. Min — 5:7 Gyökeres
90. Min — 5:8 Schade
Spieler des Spiels
Randal Kolo Muani (Bayer 04 Leverkusen) — Note 10,0
Statistik (SC Paderborn 07 – Bayer 04 Leverkusen)
Ballbesitz: 46% – 54%
Schüsse: 6 – 16
xG: 3,6 – 6,2
Pässe: 147 – 130
Passquote: 85% – 92%
Gew. Zweikämpfe: 13 – 10
Gelbe Karten: 0 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
SC Paderborn 07 (4-2-3-1): Dahmen, Köhn, van de Ven, Akanji, Mazraoui, Goretzka, Stiller, Amoura, El Mala, Diomande, Gyökeres
Bank: Leweling, Tel, Brekalo, Jeltsch, Ouedraogo, Giannoulis, Kozuki
Bayer 04 Leverkusen (4-4-2): Vasilj, Sessegnon, Alaba, Hincapié, Buta, Schade, Apolinário de Lira, Tillman, Bailey, Lookman, Kolo Muani
Bank: Reichert, Burkardt, Stach, Schmid, Kristensen, Futkeu, Sylla
Karten
56. Min — Gelbe Karte: Alaba (Bayer 04 Leverkusen)
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