Beiträge von DonManfred


    Justimus1848
    OBB_Ben

    1. Liga - 35. Saison - 31. Spieltag

    Brandt (2)
    Hack (1)
    Jovic (1)
    Skov Olsen (2)
    (2) Gyökeres
    Zuschauer: 21.000 (ausverkauft)

    S P I E L B E R I C H T

    Der Schlusspfiff hallte durch das virtuelle Rund, doch die eigentliche Arbeit war längst getan. Mit einem fünften Saisonsieg in den letzten sechs Spielen unterstrich der 1. FC Schweinfurt 05 einmal mehr seine Ambitionen und schickte einen sichtlich bedienten SC Paderborn 07 mit einer 6:2-Packung nach Hause. Die "Schnüdel" feierten ausgelassen, während die Gäste aus Paderborn, schon im Hinspiel mit einem identischen Ergebnis verprügelt, wohl einfach nur noch unter die Dusche wollten. Eine bittere Pille für Paderborn, das die vergangenen Wochen offenbar noch nicht vergessen hatte.

    Dabei begann die Partie für Paderborn mit einem seltenen Lichtblick: Bereits in der 3. Minute zappelte der Ball im Schweinfurter Netz, als Gyökeres nach Vorlage von Diomande traf. Ein kleines Déjà-vu zum Hinspiel? Kaum, denn Schweinfurt schaltete sofort in den Überholmodus. Ein Doppelschlag durch Hack (8') und Jovic (23'), beide mustergültig von Brandt vorbereitet, drehte das Spiel. Als dann Brandt in der 27. Minute selbst traf und Gyökeres in der 30. Minute den erneuten Ausgleich für Paderborn bejubelte, wähnten sich manche schon in einem munteren Scheibenschießen. Doch weit gefehlt.

    Mit einer beeindruckenden Konsequenz, die sich später in 23 Torschüssen und einem xG-Wert von 8.5 niederschlug, zogen die Gastgeber den Paderbornern den Zahn. Kurz vor der Pause markierte Skov Olsen (41') das 4:2 und gab den Gästen damit eine klare Botschaft mit in die Kabine. Schweinfurt kontrollierte fortan das Geschehen, während Paderborn nur noch reagieren konnte. Die Statistik sprach Bände: Mit 56 Prozent Ballbesitz und fast doppelt so vielen abgefangenen Bällen (18 zu 8) diktierte Schweinfurt das Tempo, während Paderborn mit stolzen 55 Zweikämpfen verzweifelt versuchte, irgendwie ins Spiel zu finden – mit mäßigem Erfolg, denn nur fünf davon wurden gewonnen.

    Die zweite Halbzeit geriet zu einer Demonstration der Schweinfurter Offensivkraft. Skov Olsen (58') und erneut Brandt (61'), beide nach klugen Vorlagen von Svanberg, schraubten das Ergebnis in die Höhe und machten den Sack endgültig zu. Nach einer Stunde stand es 6:2 – die Luft war raus, das Ergebnis zementiert. Paderborn verzeichnete am Ende zwar zehn Torschüsse und einen xG-Wert von 4, doch das reichte bei Weitem nicht, um die Hausherren ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Ein Abend zum Vergessen für die Gäste, ein Fest für die Schweinfurter, die sich in Topform präsentierten.


    Torfolge
    3. Min — 0:1 Gyökeres (Vorlage: Diomande)
    8. Min — 1:1 Hack (Vorlage: Brandt)
    23. Min — 2:1 Jovic (Vorlage: Brandt)
    27. Min — 3:1 Brandt (Vorlage: Hack)
    30. Min — 3:2 Gyökeres
    41. Min — 4:2 Skov Olsen (Vorlage: Hack)
    58. Min — 5:2 Skov Olsen (Vorlage: Svanberg)
    61. Min — 6:2 Brandt (Vorlage: Svanberg)

    Spieler des Spiels
    Julian Brandt (1. FC Schweinfurt 05) — Note 9,7

    Statistik (1. FC Schweinfurt 05 – SC Paderborn 07)
    Ballbesitz: 56%44%
    Schüsse: 2310
    xG: 8,54
    Pässe: 166159
    Passquote: 89%85%
    Gew. Zweikämpfe: 45
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 01

    Aufstellungen
    1. FC Schweinfurt 05 (4-2-3-1 (2)): Lössl, Jakobs, Theate, Friedl, Weiser, Palhinha, Svanberg, Hack, Brandt, Skov Olsen, Jovic
    Bank: Gómez, Schlotterbeck, Wanitzek, Lemmer, Ho Paik, Öztunali, Malone
    SC Paderborn 07 (4-2-3-1): Dahmen, Köhn, van de Ven, Akanji, Mazraoui, Goretzka, Stiller, Amoura, El Mala, Diomande, Gyökeres
    Bank: Leweling, Tel, Brekalo, Jeltsch, Ouedraogo, Giannoulis, Kozuki

    Karten
    57. Min — Rote Karte: Akanji (SC Paderborn 07)

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    P3RYPL3X
    ByKonan

    2. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag

    Kwarteng (1)
    (1) Kramaric
    (1) Beste
    (1) Atik
    Zuschauer: 18.000

    S P I E L B E R I C H T

    Als der Schlusspfiff durch die Hafenstraße hallte, lag eine eigenartige Melancholie über dem Stadion von Rot-Weiss Essen. Ein 1:3 (0:0) gegen den SSV Ulm 1846 besiegelte zwar sportlich eine klare Niederlage für die Hausherren, doch die wahren Dramen des 34. Spieltags spielten sich jenseits des reinen Ergebnisses ab. Gebrochene Ulmer Spieler verließen den Rasen, während bei RWE die Traurigkeit der Gewissheit über den drohenden Abstieg ins Gesicht geschrieben stand – ein bedrückendes Ende für beide Seiten.

    Die erste Hälfte hatte den Grundstein für dieses Gefühl gelegt. Die Ulmer präsentierten sich mit 55 Prozent Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 88 Prozent als die spielbestimmendere Mannschaft. Sie erspielten sich zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten im Wert von 5.1 erwarteten Toren (xG), doch der Torhüter von Rot-Weiss Essen oder eigene Ungenauigkeit verhinderten zunächst die Führung. Dieser Chancenwucher sollte sich rächen, denn das knappe Last-Minute-Anschlusstor der Essener hatte bittere Konsequenzen für die Spatzen.

    Nach dem Seitenwechsel löste sich der Knoten für die Gäste. Kramaric brach den Bann in der 48. Minute nach Vorlage von Demirovic. Nur sieben Minuten später erhöhte Beste auf 2:0, assistiert von Touré. Der SSV Ulm dominierte weiterhin die Zweikämpfe und zeigte sich mit 18 abgefangenen Bällen defensiv stabil. Mit dem 3:0 durch Atik in der 71. Minute, vorbereitet von Prömel, schien die Partie endgültig entschieden und der angestrebte siebte Tabellenplatz für Ulm greifbar nah.

    Doch der späte Anschlusstreffer von Kwarteng für Rot-Weiss Essen in der 90. Minute zerriss die Hoffnungen der Ulmer. Der geringe xG-Wert der Essener von 3.4 stand in keinem Verhältnis zu ihrem einzigen Tor, doch dieser eine Treffer veränderte die Tordifferenz entscheidend. Damit verpassten die Spatzen denkbar knapp den siebten Rang, was die tiefe Enttäuschung nach dem Spiel erklärte. Für Rot-Weiss Essen, das trotz der Niederlage mit 45 Prozent Ballbesitz und 12 Schüssen nicht chancenlos blieb, aber nur 7 von 40 Zweikämpfen gewann, bedeutet das Ergebnis einen weiteren Schritt in Richtung Abstieg. Die Freude über den späten Treffer wich schnell der Erkenntnis, dass dies die Situation kaum verbesserte.


    Torfolge
    48. Min — 0:1 Kramaric (Vorlage: Demirovic)
    55. Min — 0:2 Beste (Vorlage: Touré)
    71. Min — 0:3 Atik (Vorlage: Prömel)
    90. Min — 1:3 Kwarteng

    Spieler des Spiels
    Jan Niklas Beste (SSV Ulm 1846) — Note 8,0

    Statistik (Rot-Weiss Essen – SSV Ulm 1846)
    Ballbesitz: 45%55%
    Schüsse: 1215
    xG: 3,45,1
    Pässe: 140128
    Passquote: 83%88%
    Gew. Zweikämpfe: 75
    Gelbe Karten: 11
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    Rot-Weiss Essen (4-1-4-1): Hein, Poulsen, Sirch, Elfadli, Odriozola, Lofolomo, Batista Meier, Brandt, Gayret, Bebou, Mateta
    Bank: Iyoha, Scheller, Terrier, Moustier, Waidner, Carlsen, Kwarteng
    SSV Ulm 1846 (4-4-1-1 (2)): Pavlenka, Bell Bell, Kohr, Lienhart, Ronstadt, Touré, Prömel, Kramaric, Beste, Atik, Demirovic

    Wechsel
    59. Min — Moustier für Gayret (Rot-Weiss Essen)
    59. Min — Kwarteng für Bebou (Rot-Weiss Essen)

    Karten
    86. Min — Gelbe Karte: Odriozola (Rot-Weiss Essen)
    89. Min — Gelbe Karte: Bell Bell (SSV Ulm 1846)

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    Feulner
    Massie_99

    2. Liga - 35. Saison - 31. Spieltag

    Hložek (3)
    Pavlidis (1)
    Quansah (1)
    (2) Silva
    Zuschauer: 37.200 (ausverkauft)

    S P I E L B E R I C H T

    Der 31. Spieltag der 2. Liga versprach für den 1. FSV Mainz 05 eine weitere Etappe im intensiven Kampf um Platz 4 – ein Ziel, das die Mannschaft in der Kabine vor dem Anpfiff klar formulierte. Man wollte von Beginn an Druck machen, das Spiel dominieren und die Initiative ergreifen. Der 1. FC Köln hingegen, der im Hinspiel eine herbe 2:8-Niederlage kassiert hatte, dürfte sich vorgenommen haben, die Schmach vergessen zu machen und defensiv stabiler aufzutreten, um dem hohen Ballbesitz der Mainzer entgegenzuwirken und auf Konter zu lauern.

    Die Marschroute der Mainzer ging früh auf, auch wenn es zunächst nach einem Geduldsspiel aussah. Das Team versuchte, den Gegner über weite Strecken in die eigene Hälfte zu drängen, musste aber feststellen, dass der Kölner Torwart Atubolo einen starken Tag erwischt hatte und mit einigen Glanzparaden einen frühen Rückstand verhinderte. Trotzdem war es in der 17. Minute Hložek, der den Bann brach und seine Farben mit 1:0 in Führung brachte. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn nur drei Minuten später gelang Silva der Ausgleich für Köln zum 1:1. Ein schneller Schlagabtausch, der die Zuschauer begeisterte und zeigte, dass Köln keineswegs gewillt war, sich kampflos zu ergeben. Die Mainzer ließen sich davon aber nicht entmutigen und legten nach: Quansah stellte in der 29. Minute die Führung wieder her (2:1). Doch auch diesmal fand Köln eine postwendende Antwort durch Silva, der in der 33. Minute das 2:2 erzielte und das Spiel wieder offen gestaltete.

    Die Halbzeitansprache dürfte bei den Mainzern darauf abgezielt haben, die eigene Dominanz in Zählbares umzumünzen und die Defensive zu stabilisieren. Der Hložek-Express nahm nach der Pause Fahrt auf und ließ Köln kaum noch eine Atempause. Direkt nach Wiederanpfiff, in der 49. Minute, war es erneut Hložek, der die Mainzer mit 3:2 in Front schoss. Dieser Treffer schien den Knoten endgültig platzen zu lassen. Die Rheinhessen kontrollierten das Geschehen nun noch deutlicher, was sich in den Statistiken widerspiegelte: Am Ende standen beeindruckende 62 Prozent Ballbesitz und eine Ballrückeroberungszeit von lediglich 7 Sekunden zu Buche, während Köln 11 Sekunden benötigte.

    Der Vorsprung wurde konsequent ausgebaut. In der 61. Minute erhöhte Pavlidis auf 4:2, und die Mainzer erspielten sich Chancen im Gegenwert von 5.3 erwarteten Toren (xG), ein klarer Beweis für die hohe Qualität der Angriffsbemühungen. Den Schlusspunkt setzte abermals der überragende Hložek in der 73. Minute, der seinen dritten Treffer des Tages zum 5:2-Endstand markierte. Mit insgesamt 14 Schüssen gegenüber 9 der Kölner und einer Passgenauigkeit von 91 Prozent zeigten die 05er eine Leistung, die dem hohen xG-Wert gerecht wurde. Es war ein verdienter Sieg, der die Ambitionen im Kampf um Platz 4 untermauerte und Mainz auf Kurs hält.


    Torfolge
    17. Min — 1:0 Hložek (Vorlage: Nebel)
    20. Min — 1:1 Silva
    29. Min — 2:1 Quansah (Vorlage: Nebel)
    33. Min — 2:2 Silva (Vorlage: Boukhalfa)
    49. Min — 3:2 Hložek (Vorlage: Nebel)
    61. Min — 4:2 Pavlidis (Vorlage: Osterhage)
    73. Min — 5:2 Hložek (Vorlage: Burger)

    Spieler des Spiels
    Paul Nebel (1. FSV Mainz 05) — Note 8,9

    Statistik (1. FSV Mainz 05 – 1. FC Köln)
    Ballbesitz: 62%38%
    Schüsse: 149
    xG: 5,32,7
    Pässe: 200169
    Passquote: 91%89%
    Gew. Zweikämpfe: 45
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FSV Mainz 05 (4-2-3-1): Zentner, Bakker, Machida, Quansah, Pierre-Gabriel, Osterhage, Burger, Bruma, Nebel, Hložek, Pavlidis
    Bank: Eisele, Pereira Lage, Philipp, Fechner, Eisenhuth, Arweiler, Michel
    1. FC Köln (4-3-1-2): Atubolu, Murkin, Szalai, Kim, Costly, Remberg, Kunze, Groß, Boukhalfa, Grodowski, Silva
    Bank: Frenkert, Mockenhaupt, Ihorst, Scepanik, Wähling, Marx, Rufidis

    Wechsel
    45. Min — Pereira Lage für Bruma (1. FSV Mainz 05)
    49. Min — Mockenhaupt für Szalai (1. FC Köln)
    59. Min — Ihorst für Grodowski (1. FC Köln)
    73. Min — Scepanik für Silva (1. FC Köln)
    73. Min — Wähling für Groß (1. FC Köln)
    73. Min — Frenkert für Kim (1. FC Köln)

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    Schwabe1893
    TWeggi

    3. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag

    Keine Tore!
    (3) Berisha
    (1) Kainz
    (2) King
    Zuschauer: 6.300

    S P I E L B E R I C H T

    Der VfL Bochum hat sich mit einem echten Ausrufezeichen in die Sommerpause verabschiedet. Im letzten Spiel der Saison feierten die Bochumer einen deutlichen 6:0-Auswärtssieg beim 1. FC Saarbrücken und zeigten noch einmal eindrucksvoll, welche Qualität in dieser Mannschaft steckt.

    Nach dem frühen 1:0 für Bochum plätscherte die Partie zunächst etwas vor sich hin. Zwar erspielte sich der VfL immer wieder gute Möglichkeiten, doch Saarbrückens Torhüter Bredlow hatte einen echten Sahnetag erwischt und vereitelte gleich mehrere hochkarätige Chancen der Gäste. So blieb die Begegnung bis zur Pause zumindest vom Ergebnis her noch einigermaßen offen.

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild jedoch schlagartig. Bochum kam aus der Kabine wie die Feuerwehr und ließ Saarbrücken kaum noch Luft zum Atmen. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber zu und nun fielen auch die Treffer. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 6:0-Erfolg auf der Anzeigetafel.

    Überragender Mann des Spiels war Berisha, der der Partie seinen Stempel aufdrückte und bei der Bochumer Offensivshow eine entscheidende Rolle spielte.

    Damit geht eine lange und erfolgreiche Saison zu Ende. Der VfL Bochum hat sein gestecktes Saisonziel nicht nur erreicht, sondern mit Platz 4 mehr als erfüllt. Die Mannschaft kann mit Stolz auf die vergangenen Monate zurückblicken und sich nun in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden.

    Der Saisonabschluss bedeutete allerdings auch Abschied nehmen. Gleich drei Spieler werden den VfL verlassen und ihre Fußballschuhe im Profibereich an den Nagel hängen.

    Niklas Süle war über lange Zeit eine sichere Bank und ein Spieler, auf den man sich immer verlassen konnte. Florian Kainz war der Denker und Lenker im Mittelfeld, der dem Bochumer Spiel Struktur, Ruhe und Kreativität verlieh. Und mit Stefan Kutschke verabschiedet sich zudem ein absoluter Publikumsliebling, der mit seiner Art auf und neben dem Platz bei den Fans einen besonderen Stellenwert hatte.

    Alle drei werden dem Verein und seinen Anhängern fehlen. Ihnen gebührt ein großer Dank für ihren Einsatz und alles, was sie für den VfL Bochum geleistet haben.

    Mit dem 6:0 in Saarbrücken setzt Bochum einen beeindruckenden Schlusspunkt unter die Saison. Jetzt heißt es Akkus aufladen, die erfolgreiche Spielzeit genießen und Kraft sammeln, bevor die neue Saison beginnt.


    Torfolge
    7. Min — 0:1 Kainz (Vorlage: Eggestein)
    44. Min — 0:2 Berisha
    52. Min — 0:3 Berisha (Vorlage: King)
    54. Min — 0:4 King
    63. Min — 0:5 King (Vorlage: Stefaniak)
    69. Min — 0:6 Berisha (Vorlage: Stefaniak)

    Spieler des Spiels
    Mërgim Berisha (VfL Bochum) — Note 10,0

    Statistik (1. FC Saarbrücken – VfL Bochum)
    Ballbesitz: 49%51%
    Schüsse: 318
    xG: 0,45,6
    Pässe: 183178
    Passquote: 80%83%
    Gew. Zweikämpfe: 47
    Gelbe Karten: 10
    Rote Karten: 10

    Aufstellungen
    1. FC Saarbrücken (4-1-2-1-2): Bredlow, Paqarada, ter Horst, Andrade, Heister, Krahn, Fulgini, Khedira, Bouanani, Maolida, Sargent
    Bank: Grill, Lammers, Daschner, Dzwigala, Hornby, Stolze, Loric
    VfL Bochum (4-4-2): Zieler, Böckle, Gimber, Süle, Mbabu, Stefaniak, Eggestein, Kainz, Mbuku, King, Berisha
    Bank: Behrens, Jaeckel, Itten, Nielsen, Greil, Andersen, Tisserand

    Wechsel
    63. Min — Greil für Mbuku (VfL Bochum)
    66. Min — Jaeckel für Kainz (VfL Bochum)

    Karten
    62. Min — Gelbe Karte: Bouanani (1. FC Saarbrücken)
    84. Min — Gelb-Rote Karte: Bouanani (1. FC Saarbrücken)

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    deCoo
    Massie_99

    2. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag

    Krauß (1)
    Brobbey (1)
    (1) Boukhalfa
    Zuschauer: 33.000

    S P I E L B E R I C H T

    Der 33. Spieltag der 2. Liga versprach Spannung an der Ostseeküste. Der F.C. Hansa Rostock, auf einem starken vierten Tabellenplatz positioniert, empfing den 1. FC Köln, der sich im Mittelfeld der Liga auf Platz 14 wiederfand. Während Hansa zuletzt eine durchwachsene Form zeigte, pendelten die Kölner zwischen Siegen und Niederlagen. Im Hinspiel gab es ein spektakuläres 3:5, diesmal war Revanchegeist in der Luft – zumindest bei den Hausherren.

    Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem engen Duell, in dem der F.C. Hansa Rostock ein leichtes Übergewicht verzeichnen konnte. Die Zahlen nach 90 Minuten unterstrichen diese Einschätzung: Hansa kam auf 53 Prozent Ballbesitz und deutlich mehr Abschlüsse, nämlich 10 Schüsse gegenüber nur 4 der Gäste. Doch die erste Halbzeit verging ohne zählbaren Erfolg. Es war ein Spiel, in dem sich beide Teams neutralisierten, auch wenn Hansa die aktivere Mannschaft war.

    Nach dem Seitenwechsel legten die Rostocker noch einmal zu. Sie erarbeiteten sich Chancen im Gegenwert von satten 4,4 erwarteten Toren (xG), ließen aber zunächst vieles liegen. Der Kölner Keeper musste in 4 Aktionen parieren, während die Hansa-Defensive lediglich 2 Paraden verzeichnete. Hansa spielte über weite Strecken dominante 144 Pässe mit 78 Prozent Genauigkeit und gewann 7 von 21 Zweikämpfen, während Kölns 182 Pässe präziser waren (82 Prozent), aber weniger Durchschlagskraft entwickelten.

    Doch dann brach der Bann! In der 59. Minute war es Brobbey, der den F.C. Hansa Rostock erlöste und zum vielumjubelten 1:0 einschob. Nur vier Minuten später, in der 63. Minute, legte Hansa nach. Krauß erhöhte auf 2:0 und schien die Partie damit endgültig zu entscheiden. Ein Doppelschlag, der die Weichen klar auf Sieg stellte.

    Nach den beiden Toren der Rostocker wurde es jedoch noch einmal spannend. Der Kölner Trainer sah, wie seine Mannschaft einen Anschlusstreffer erzielen konnte – eine Szene, die dem Spiel eine unerwartete Wendung gab und für knisternde Atmosphäre sorgte. Trotzdem konnte Hansa den Vorsprung letztlich verwalten und sicherte sich in einem hart umkämpften Spiel einen wichtigen Heimsieg. Die Kölner, die ihrerseits mit 1,2 xG durchaus zu Möglichkeiten gekommen waren, haderten am Ende mit der eigenen Effizienz und womöglich auch mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung, die das knappe Ergebnis begleitete.


    Torfolge
    59. Min — 1:0 Brobbey (Vorlage: Ingelsson)
    63. Min — 2:0 Krauß (Vorlage: Brobbey)
    81. Min — 2:1 Boukhalfa (Vorlage: Grodowski)

    Spieler des Spiels
    Brian Brobbey (F.C. Hansa Rostock) — Note 8,3

    Statistik (F.C. Hansa Rostock – 1. FC Köln)
    Ballbesitz: 53%47%
    Schüsse: 104
    xG: 4,41,2
    Pässe: 144182
    Passquote: 78%82%
    Gew. Zweikämpfe: 76
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    F.C. Hansa Rostock (4-2-1-3): Backhaus, Agu, Hendriks, Pfanne, Sebulonsen, Larsson, Dietze, Ingelsson, Honsak, Naderi, Krauß
    Bank: Jones, Hettwer, Schuster, Brobbey, Lebeau, Asta, Biankadi
    1. FC Köln (4-3-3 (2)): Atubolu, Murkin, Szalai, Kim, Costly, Kunze, Groß, Remberg, Boukhalfa, Grodowski, Silva
    Bank: Frenkert, Mockenhaupt, Ihorst, Scepanik, Wähling, Marx, Rufidis

    Wechsel
    45. Min — Brobbey für Naderi (F.C. Hansa Rostock)
    45. Min — Asta für Pfanne (F.C. Hansa Rostock)
    69. Min — Schuster für Dietze (F.C. Hansa Rostock)
    73. Min — Hettwer für Honsak (F.C. Hansa Rostock)
    81. Min — Lebeau für Ingelsson (F.C. Hansa Rostock)
    73. Min — Ihorst für Silva (1. FC Köln)


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    bergsen08
    Dosenbrot

    1. Liga - 35. Saison - 27. Spieltag

    Fortounis (1)
    Tzolis (1)
    (1) Son
    (1) Pulisic
    (4) Díaz
    Zuschauer: 53.500 (ausverkauft)

    S P I E L B E R I C H T

    Es war die 88. Minute, als das Stadion in Hannover längst verstummt war und nur noch ein Raunen begleitete, was der 1. FC Nürnberg an diesem 27. Spieltag der 1. Liga veranstaltete. Erneut fand Christian Pulisic mit einem brillanten Pass seinen kongenialen Partner am heutigen Abend, und Díaz vollendete zum 2:6. Es war nicht nur der Schlusspunkt eines denkwürdigen Abends, sondern auch Díaz’ vierter Treffer – ein Tor, nur der letzte Akt einer Geschichte erzählte, die früh begann.

    Die Partie in Hannover startete für die Heimelf wie ein kalter Guss. Bereits in der 2. Minute schlug Pulisic einen maßgeschneiderten Ball auf Son, der zur Nürnberger Führung traf. Doch Hannover zeigte sich kämpferisch. Fortounis egalisierte in der 20. Minute nach Vorlage von Tzolis, und nur sieben Minuten später brachte Tzolis die Hausherren sogar in Führung. Eine kurze Explosion, die Hoffnung weckte. Der Club allerdings spielte seinen Matchplan weiter, hielt den Ballbesitz (am Ende 55% zu 45%) und bestrafte die kurze Euphorie der Gastgeber.

    Die Antwort der Gäste kam postwendend. Nur zwei Minuten nach Hannovers Führung glich Díaz nach Wirtz-Vorlage aus und sorgte für den erneuten Gleichstand. Kurz vor der Pause, in der 45. Minute, schlug er dann erneut zu, wieder nach Assist von Pulisic, und stellte die 3:2-Halbzeitführung für den 1. FC Nürnberg her. Die Statistiken sprachen Bände: Während Nürnberg bereits zur Pause auf 12 Schüsse kam, hatte Hannover lediglich 3 abgegeben. Die Franken erspielten sich Gelegenheiten im Gegenwert von 7,5 erwarteten Toren (xG), während Hannover bei 2,2 xG endete – ein himmelweiter Unterschied in der Chancenqualität.

    Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Nürnberger Spektakel fort. Pulisic, der an diesem Abend der überragende Spielmacher war, bediente in der 61. Minute erneut Díaz, der seinen Hattrick perfekt machte. Nur fünf Minuten später trug sich Pulisic selbst in die Torschützenliste ein, nach Vorlage von Nmecha, und erhöhte auf 2:5. Die Hannoveraner, die mit einer Passgenauigkeit von 82% und lediglich 4 gewonnenen Zweikämpfen zu kämpfen hatten, konnten dem Sturmlauf der Gäste kaum etwas entgegensetzen. Nürnberg zeigte eine beeindruckende Effizienz und Souveränität, untermauert durch eine Passgenauigkeit von 90% und 13 gewonnenen Zweikämpfen.

    Dieses 2:6 war nicht nur eine Demonstration der Nürnberger Stärke, es war auch eine Bestätigung des Hinspiel-Ergebnisses (6:3 für Nürnberg) und ein Zeichen der aktuellen Form. Die Gäste feierten ihren fünften Sieg in Folge und untermauerten ihre Position als Vizemeister. Hannover hingegen zeigte eine gute Leistung und darf sich nicht grämen: Man erreicht einen starken 3. Platz in dieser Saison!


    Torfolge
    2. Min — 0:1 Son (Vorlage: Pulisic)
    20. Min — 1:1 Fortounis (Vorlage: Tzolis)
    27. Min — 2:1 Tzolis (Vorlage: Zalazar)
    29. Min — 2:2 Díaz (Vorlage: Wirtz)
    45. Min — 2:3 Díaz (Vorlage: Pulisic)
    61. Min — 2:4 Díaz (Vorlage: Pulisic)
    66. Min — 2:5 Pulisic (Vorlage: Nmecha)
    88. Min — 2:6 Díaz (Vorlage: Pulisic)

    Spieler des Spiels
    Christian Pulisic (1. FC Nürnberg) — Note 10,0

    Statistik (Hannover 96 – 1. FC Nürnberg)
    Ballbesitz: 45%55%
    Schüsse: 720
    xG: 2,27,5
    Pässe: 129191
    Passquote: 82%90%
    Gew. Zweikämpfe: 413
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    Hannover 96 (4-5-1): Grabara, Mittelstädt, Balerdi, Lacroix, Henrichs, Tzolis, Zalazar, Koné, Reitz, Olise, Fortounis
    Bank: González, Beier, Bischof, Quaresma, Tresoldi, Leopold, Aséko-Nkili
    1. FC Nürnberg (4-4-1-1 (2)): Kobel, Cancelo, Gvardiol, Rüdiger, Hakimi, Díaz, Kimmich, Nmecha, Pulisic, Wirtz, Son
    Bank: Carvajal, Poku, Maier, Becker, Ziegler, Gibs, Aytun

    Wechsel
    68. Min — Beier für Fortounis (Hannover 96)
    68. Min — Poku für Son (1. FC Nürnberg)

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    Piskopat
    ByKonan

    2. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag

    Undav (1)
    Uzun (3)
    (2) Kramaric
    (1) Demirovic
    (1) Prömel
    Zuschauer: 18.000

    S P I E L B E R I C H T

    Als der Schlusspfiff in Elversberg ertönte, war die Stimmung auf der einen Seite eine Mischung aus Erleichterung und ungläubigem Kopfschütteln, auf der anderen eher ein tiefes Seufzen, das nach einer verpassten Chance klang. Ein 4:4-Unentschieden war das Endresultat eines Abends, an dem man sich fragen durfte, ob die Torhüter vielleicht nur fürs Spektakel da waren, oder ob beide Abwehrreihen kollektiven Urlaub beantragt hatten. Die Zuschauer, so mancher vermutete, hatten ihre Eintrittskarten wohl doppelt und dreifach amortisiert.

    Die Gäste aus Ulm schienen den Startschuss eher als Startschuss für ein Feuerwerk missverstanden zu haben, denn sie legten eine fulminante Frühphase hin. Nach nur 8 Minuten zappelte der Ball nach einem Schuss von Demirovic im Netz, gefolgt nur sieben Minuten später vom Treffer von Kramaric. Beide Tore? Natürlich von außerhalb des Strafraums. Man kennt das ja: Wenn der Sechzehner überfüllt ist, muss man eben neue Wege gehen. Die Elversberger, so schien es, waren in dieser ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, und der Anschlusstreffer von Undav in der 29. Minute war nur eine logische Konsequenz. Der Treffer nährte die Hoffnung, die Partie noch vor der Pause zu drehen – eine Hoffnung, die sich jedoch noch etwas gedulden musste.

    Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Scheibenschießen weiter. Prömel stellte für Ulm in der 65. Minute den alten Abstand wieder her. Doch der SV Elversberg bewies Stehvermögen und drehte das Spiel tatsächlich. Erst traf Uzun in der 74. Minute, dann legte er nur vier Minuten später nach und brachte seine Farben in der 78. Minute sogar in Führung. Ein Kunststück, das selbst den abgebrühtesten Statistikern ein anerkennendes Nicken entlockte. Man sah sich schon als Sieger, doch Kramaric hatte etwas dagegen und glich in der 85. Minute wieder aus.

    Am Ende stand ein Unentschieden zu Buche, das angesichts des späten Ausgleichs für Ulm doch als glücklich bezeichnet werden muss, auch wenn Elversberg das Spiel noch gedreht hatte. Es war ein Abend, der bewies: In der 2. Liga gibt es keine einfachen Punkte, aber reichlich Unterhaltung. Man wird sich noch lange fragen, wie man diese Partie nicht gewinnen konnte.


    Torfolge
    8. Min — 0:1 Demirovic (Vorlage: Atik)
    15. Min — 0:2 Kramaric (Vorlage: Demirovic)
    29. Min — 1:2 Undav (Vorlage: Özcan)
    65. Min — 1:3 Prömel (Vorlage: Atik)
    74. Min — 2:3 Uzun (Vorlage: Dinkçi)
    79. Min — 3:3 Uzun (Vorlage: Dinkçi)
    83. Min — 4:3 Uzun (Vorlage: Undav)
    85. Min — 4:4 Kramaric (Vorlage: Atik)

    Spieler des Spiels
    Can Uzun (SV Elversberg) — Note 9,4

    Statistik (SV Elversberg – SSV Ulm 1846)
    Ballbesitz: 53%47%
    Schüsse: 1211
    xG: 2,62,8
    Pässe: 117144
    Passquote: 90%88%
    Gew. Zweikämpfe: 59
    Gelbe Karten: 20
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    SV Elversberg (4-1-2-1-2 (2)): Güvenc, Saracchi, Kabak, Gürleyen, Boey, Özcan, Damar, Dinkçi, Uzun, Undav, Asllani
    Bank: Petkov, Bozdogan, Alvero, Ayhan, Kömür, Aydin, Tosun
    SSV Ulm 1846 (4-4-1-1 (2)): Pavlenka, Bell Bell, Kohr, Lienhart, Ronstadt, Touré, Prömel, Kramaric, Beste, Atik, Demirovic

    Wechsel
    64. Min — Tosun für Özcan (SV Elversberg)
    64. Min — Petkov für Kabak (SV Elversberg)
    64. Min — Alvero für Asllani (SV Elversberg)
    64. Min — Ayhan für Damar (SV Elversberg)
    64. Min — Aydin für Boey (SV Elversberg)
    74. Min — Löder für Beste (SSV Ulm 1846)

    Karten
    64. Min — Gelbe Karte: Saracchi (SV Elversberg)
    90. Min — Gelbe Karte: Ayhan (SV Elversberg)

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    ByKonan
    Marcel2215

    2. Liga - 35. Saison - 31. Spieltag

    Kramaric (1)
    Atik (3)
    Demirovic (2)
    (1) Doan
    Zuschauer: 20.400 (ausverkauft)

    S P I E L B E R I C H T

    Nach dem frühen Schock durch Doans Führungstreffer in der 6. Minute, der RB Leipzig auf Vorlage von Ejuke jubeln ließ, schien die Partie für die Gäste noch nach Plan zu verlaufen. Doch was sich in den folgenden zwanzig Minuten an der Donau abspielte, glich einem Fußball-Erdbeben – oder, wie Insider mutmaßten, einer schlichten Überschwemmung durch eine spielstarke Ulmer Angriffsflut. Der SSV Ulm 1846 rollte über die Leipziger hinweg, als gäbe es kein Morgen mehr, offenbarte eine gnadenlose Dominanz, die auf allen Ebenen spürbar war.

    Die Heimelf drehte noch vor der halben Stunde das Spiel und schickte die Gäste mit einem wahren Torhagel in die Kabine. Zunächst glich Atik in der 15. Minute nach Kramaric-Vorlage aus, ehe Demirovic (20., Assist Touré) und erneut Kramaric (23., Assist Prömel) für klare Verhältnisse sorgten. Als Demirovic nach erneutem Touré-Zuspiel in der 26. Minute seinen zweiten Treffer markierte und Atik drei Minuten später nach Beste-Vorlage das 5:1 besorgte, war der Spuk für Leipzig längst Realität geworden. Die Ulmer präsentierten sich in dieser Phase unglaublich spielfreudig und zeigten eine Leistung, die man getrost als „krass“ bezeichnen kann.

    Ulm, das mit 18 Schüssen aufwartete, während Leipzig nur 5 abfeuerte, erspielte sich Chancen im Gegenwert von erstaunlichen 5,4 erwarteten Toren (xG) – ein klares Indiz für die erdrückende Überlegenheit. RB Leipzig hingegen mühte sich zu mageren 1,7 xG. Zwar bemühten sich die Leipziger mit 183 Pässen mehr um Ballkontrolle, kamen am Ende aber nicht über 47 Prozent Ballbesitz hinaus, gegenüber den 53 Prozent der Ulmer. Die Statistiken sprachen Bände: Während Ulm neun von elf Zweikämpfen gewann, konnte Leipzig bei 34 Versuchen nur acht für sich entscheiden, ein deutliches Signal, dass die Hausherren auch in den direkten Duellen die Oberhand behielten.

    Nach der Pause, als der größte Sturmlauf der Spatzen vorüber war, beruhigte sich das Geschehen etwas. Der Ehrentreffer der Leipziger, früh erzielt, blieb ein einsamer Lichtblick. Erst in der 70. Minute setzte Atik mit seinem dritten Treffer nach Vorarbeit von Kramaric den Schlusspunkt zum 6:1. Die „Rückeroberungszeit“ des Balles war bei Ulm mit sechs Sekunden sogar noch einen Tick schneller als bei den Gästen (7 Sekunden). Am Ende stand ein beeindruckender Heimsieg zu Buche, der keine Zweifel an der Ulmer Überlegenheit ließ und die Gäste vom SSV Ulm 1846 auf allen Ebenen überrannte.


    Torfolge
    6. Min — 0:1 Doan (Vorlage: Ejuke)
    15. Min — 1:1 Atik (Vorlage: Kramaric)
    20. Min — 2:1 Demirovic (Vorlage: Touré)
    23. Min — 3:1 Kramaric (Vorlage: Prömel)
    26. Min — 4:1 Demirovic (Vorlage: Touré)
    29. Min — 5:1 Atik (Vorlage: Beste)
    70. Min — 6:1 Atik (Vorlage: Kramaric)

    Spieler des Spiels
    Ermedin Demirovic (SSV Ulm 1846) — Note 9,1

    Statistik (SSV Ulm 1846 – RB Leipzig)
    Ballbesitz: 53%47%
    Schüsse: 185
    xG: 5,41,7
    Pässe: 144183
    Passquote: 0%0%
    Gew. Zweikämpfe: 98
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    SSV Ulm 1846 (4-4-1-1 (2)): Pavlenka, Bell Bell, Kohr, Lienhart, Ronstadt, Touré, Prömel, Kramaric, Beste, Atik, Demirovic
    RB Leipzig (4-2-3-1): Flekken, Posch, Ndicka, Bensebaini, Toljan, Onana, Sano, Ejuke, Maxim, da Silva, Doan
    Bank: Horn, Kaya, Massengo, Scott, Preißinger, Kania, Rohr

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    Massie_99
    Pander

    2. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag

    Silva (1)
    Boukhalfa (1)
    (2) Dzeko
    (2) Larsson
    (1) El-Faouzi
    Zuschauer: 22.000

    S P I E L B E R I C H T

    Der 32. Spieltag der 2. Liga versprach für den 1. FC Köln vor heimischem Publikum die Chance, sich weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen, hatte man sich doch zuletzt in guter Form präsentiert und drei der letzten vier Partien gewonnen. Doch mit dem FC Schalke 04 gastierte der unangefochtene Tabellenführer und amtierende Meister in der Domstadt, der zwar in den letzten Wochen kleine Dämpfer einstecken musste, aber im Hinspiel bereits mit einem erdrückenden 8:2 seine Dominanz demonstriert hatte. In der Kölner Kabine dürfte man sich vorgenommen haben, mutig aufzutreten und die Schalker nicht ins Spiel kommen zu lassen – wohl wissend, dass die Gelsenkirchener ihre Fehler aus den jüngsten Niederlagen ausmerzen wollten, um ihren Thronanspruch zu untermauern.

    Doch der Plan der Kölner, die Gäste früh zu stören, schien zunächst zu fruchten. Auch wenn Schalke 04 von Beginn an den Ballbesitz von 56 Prozent für sich beanspruchte und mehr Pässe spielte, gelang den Kölnern nach dem frühen Rückstand durch Larsson in der 3. Minute eine beeindruckende Reaktion. Die Mannschaft zeigte Charakter und drehte die Partie durch Treffer von Silva (9.) und Boukhalfa (20.), was eine euphorische Stimmung aufkommen ließ. Das sah nach einem echten Kampf aus, bei dem die Hausherren ihre wenigen Chancen – am Ende standen nur sechs Schüsse zu Buche – eiskalt nutzten, um Schalke ins Wanken zu bringen. Der Zwischenstand zur Pause war Balsam für die Kölner Seele und ein klares Signal, dass man den Favoriten ärgern konnte.

    In der Schalker Kabine hingegen dürfte es zur Halbzeit laut geworden sein. Trotz eines xG-Wertes von 4,4 am Ende der Partie hatte man sich zur Pause unter Wert verkauft und lag in einem Spiel, das man kontrollieren wollte, überraschend zurück. Die Ansage des Trainers musste klar sein: mehr Zielstrebigkeit, mehr Konsequenz. Und tatsächlich: Die zweite Hälfte gehörte fast ausschließlich den Gästen. Die Schalker drückten unaufhörlich und erzwangen den Ausgleich durch El-Faouzi in der 55. Minute. Es war der Beginn einer Schalker Machtdemonstration, die die Kölner Verteidigung zunehmend überforderte.

    Was sich die Kölner in der Pause noch vorgenommen hatten – die Führung zu verteidigen und die Schalker Angriffe abzufangen – zerbröselte mit jedem weiteren Schalker Vorstoß. Die Gäste, die mit neun Schüssen insgesamt deutlich gefährlicher waren, fanden nun immer besser in ihren Rhythmus. Die entscheidenden Nadelstiche setzte schließlich Dzeko mit einem Doppelschlag (68., 85.), der das Spiel endgültig drehte und die Hoffnungen der Kölner zunichtemachte. Die Kölner Defensive, die sich nach Kräften wehrte und immerhin noch 20 Zweikämpfe bestritt, fand keine Antwort mehr auf die schiere Offensivkraft des Tabellenführers.

    Der späte Treffer von Larsson in der 90. Minute zum 2:5 war dann nur noch Formsache und setzte den Schlusspunkt unter eine Partie, die aus Kölner Sicht in der ersten Halbzeit vielversprechend begonnen hatte, sich aber zu einem ernüchternden Ergebnis entwickelte. Die Schalker nahmen die Punkte mit, weil sie nach dem Seitenwechsel die Kabinenansprache perfekt umsetzten und ihre Chancen, die sie sich im Wert von 4,4 erwarteten Toren erspielten, am Ende doch konsequent nutzten. Für Köln bleibt die Erkenntnis, dass man dem Ligaprimus nur phasenweise Paroli bieten konnte und der Weg zum Klassenerhalt noch steinig ist.


    Torfolge
    3. Min — 0:1 Larsson
    9. Min — 1:1 Silva
    20. Min — 2:1 Boukhalfa
    55. Min — 2:2 El-Faouzi
    68. Min — 2:3 Dzeko
    85. Min — 2:4 Dzeko
    90. Min — 2:5 Larsson

    Spieler des Spiels
    Soufiane El-Faouzi (FC Schalke 04) — Note 9,4

    Statistik (1. FC Köln – FC Schalke 04)
    Ballbesitz: 44%56%
    Schüsse: 69
    xG: 2,54,4
    Pässe: 175213
    Passquote: 89%92%
    Gew. Zweikämpfe: 44
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FC Köln (4-3-3 (3)): Atubolu, Murkin, Szalai, Kim, Mockenhaupt, Remberg, Groß, Boukhalfa, Grodowski, Silva, Costly
    Bank: Kunze, Frenkert, Marx, Ihorst, Wähling, Rufidis, Otto
    FC Schalke 04 (4-5-1): Wellenreuther, Mohr, Kolasinac, Itakura, Becker, Wright, Meyer, El-Faouzi, Serdar, Larsson, Dzeko
    Bank: Özkan, Nothnagel, Çelebi, Velasco, Belkahia, Kenny, Chahed

    Wechsel
    84. Min — Otto für Silva (1. FC Köln)

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    Massie_99
    d_scheppi

    2. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag

    Silva (1)
    Kim (1)
    (1) Karaman
    (1) Hauge
    (2) Dompé
    Zuschauer: 22.000

    S P I E L B E R I C H T

    In einem packenden Duell des 34. Spieltags der 2. Liga verabschiedete sich der 1. FC Magdeburg mit einem überzeugenden 4:2 (3:2)-Auswärtssieg vom 1. FC Köln in die Sommerpause. Die Entscheidung fiel, als der überragende Dompé in der 60. Minute mit seinem zweiten Treffer des Tages, vorbereitet von Kalajdzic, das Tor zum Endstand erzielte und damit die hartnäckigen Kölner endgültig auf Distanz hielt. Es war der Höhepunkt einer Partie, die Köln deutlich mehr verdient hätte als eine Niederlage, doch die Mentalität der Magdeburger siegte am Ende.

    Die Hausherren dominierten das Geschehen über weite Strecken, was sich in beeindruckenden Zahlen widerspiegelte: Mit 54 Prozent Ballbesitz und 11 Schüssen gegen nur 6 der Gäste erspielte sich der 1. FC Köln Chancen im Gegenwert von 3,0 erwarteten Toren (xG), während Magdeburg auf 2,6 xG kam. Doch schon früh zeichnete sich ab, dass Magdeburg, das sich erfolgreich aus dem Minus der Saison verabschiedete, mit Effizienz und Entschlossenheit dagegenhalten würde. Hauge eröffnete den Torreigen in der 6. Minute nach Vorlage von Dahoud für Magdeburg, bevor Kim in der 15. Minute nach Groß' Vorarbeit für Köln ausglich.

    Der Schlagabtausch ging rasant weiter. Karaman brachte Magdeburg in der 20. Minute erneut in Führung, Föhrenbach lieferte die Vorlage. Doch die Kölner zeigten sich unbeeindruckt, und Silva glich nur fünf Minuten später, in der 25. Minute, nach Zuspiel von Grodowski wieder aus. Die Partie, die von Beginn an hohes Tempo hatte, fand in der 30. Minute einen weiteren Treffer, als Dompé nach Vorarbeit von Karaman das 3:2 für die Gäste erzielte. Magdeburg zeigte dabei auch eine bemerkenswerte physische Präsenz, gewann 9 der 36 geführten Zweikämpfe, während Köln nur auf 3 gewonnene Zweikämpfe bei 18 Versuchen kam.

    Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Magdeburger das Spielgeschehen zunehmend und sicherten sich den wichtigen Sieg. Ihr Torhüter musste insgesamt 6 Paraden zeigen, was die Qualität der Kölner Torchancen untermauerte und verdeutlichte, dass die Hausherren deutlich mehr Abschlussmöglichkeiten besaßen. Für die Magdeburger endet die Saison somit versöhnlich; die Spieler dürfen sich nun auf die Sommerpause freuen, die intern für die Vorbereitung genutzt wird, während die Profis selbst mit ihren Familien die Sonne am Strand genießen können. Die Kölner hingegen müssen trotz einer couragierten Leistung die Niederlage hinnehmen.


    Torfolge
    6. Min — 0:1 Hauge (Vorlage: Dahoud)
    15. Min — 1:1 Kim (Vorlage: Groß)
    20. Min — 1:2 Karaman (Vorlage: Föhrenbach)
    25. Min — 2:2 Silva (Vorlage: Grodowski)
    30. Min — 2:3 Dompé (Vorlage: Karaman)
    60. Min — 2:4 Dompé (Vorlage: Kalajdzic)

    Spieler des Spiels
    Jean-Luc Dompé (1. FC Magdeburg) — Note 8,3

    Statistik (1. FC Köln – 1. FC Magdeburg)
    Ballbesitz: 54%46%
    Schüsse: 116
    xG: 32,6
    Pässe: 201141
    Passquote: 90%84%
    Gew. Zweikämpfe: 39
    Gelbe Karten: 01
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FC Köln (4-3-3 (3)): Atubolu, Murkin, Szalai, Kim, Mockenhaupt, Remberg, Groß, Boukhalfa, Grodowski, Silva, Costly
    Bank: Kunze, Frenkert, Marx, Ihorst, Wähling, Rufidis, Otto
    1. FC Magdeburg (4-2-3-1): Kovár, Föhrenbach, Elvedi, Jakic, Sildillia, Irvine, Dahoud, Dompé, Karaman, Hauge, Poulsen
    Bank: Bahn, Kalajdzic, Lainer, Nemeth, Ritter, Slamar, Zagadou

    Wechsel
    73. Min — Kunze für Remberg (1. FC Köln)
    73. Min — Marx für Mockenhaupt (1. FC Köln)
    73. Min — Ihorst für Silva (1. FC Köln)
    73. Min — Frenkert für Szalai (1. FC Köln)
    16. Min — Kalajdzic für Poulsen (1. FC Magdeburg)
    45. Min — Zagadou für Dahoud (1. FC Magdeburg)

    Karten
    70. Min — Gelbe Karte: Föhrenbach (1. FC Magdeburg)


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