| Feulner | Marcel2215 | |||
| Bruma (1) Nebel (1) Hložek (3) Pavlidis (2) | (1) Ndicka | |||
| Bereits in den Anfangsminuten wurde die klare Marschroute des 1. FSV Mainz 05 deutlich, welche die Partie auf dem heimischen Rasen dominieren sollte. Die Mainzer agierten mit einer gnadenlosen Effizienz, die RB Leipzig von Beginn an überforderte. Keine drei Minuten waren gespielt, als Bruma zur frühen Führung traf, gefolgt von einem Doppelschlag durch Pavlidis in der 9. und 13. Minute. Diese frühen Treffer, resultierend aus nur drei Schüssen und auch über die gesamte Spielzeit hinweg, zeigten sie eine eiskalte Verwertung der Torchancen, die sich am Ende in einem xG-Wert von 3,6 für Mainz manifestierte, während Leipzig aus vier Schüssen nur 1,3 xG generieren konnte. RB Leipzig versuchte zwar, über Ballbesitz (49% zu 51%) und eine höhere Anzahl an Pässen (176 zu 157) ins Spiel zu finden, doch die Aktionen verpufften meist vor dem Strafraum der Mainzer. Der Unterschied lag in der Qualität und Konsequenz der Offensivaktionen. Mainz setzte in dieser Phase vor allem auf gezielte Angriffe und Balleroberungen, welche die Leipziger Defensive immer wieder vor unlösbare Aufgaben stellte. Die Mainzer verstanden es, mit ihren Ballgewinnen umgehend gefährlich zu werden, während Leipzig trotz mehr Zweikämpfen (26) und gewonnenen Duellen (7) nur selten echten Druck aufbauen konnte. Die erste Hälfte wurde für Leipzig zum Albtraum, als Hložek mit zwei weiteren Treffern in der 35. und 41. Minute das Ergebnis auf 5:0 schraubte. Die Defensive von RB Leipzig fand kein Mittel gegen die direkten Angriffe der Gastgeber. Zwar gelang RB Leipzig durch Ndicka in der 51. Minute der Ehrentreffer, ein kurzes Aufbäumen, das jedoch keine Trendwende einleitete, sondern lediglich kosmetischer Natur war. Mainz blieb auch nach dem Seitenwechsel fokussiert. Nebel (61. Minute) und ein weiterer Treffer von Hložek (73. Minute) bauten die Führung weiter aus, bis der Spielstand von 7:1 erreicht war. Zu diesem Zeitpunkt war das Ausmaß der Mainzer Überlegenheit offensichtlich. Die VDFB-Gnadenregel fand Anwendung; bei sechs Toren Rückstand hatte der unterlegene Trainer die Möglichkeit, das Spiel vorzeitig zu beenden, was in Anbetracht der erdrückenden Dominanz von Mainz 05 geschah und das Spiel nach 73 Minuten einen gnädigen Abschluss fand. | ||||
Torfolge 3. Min — 1:0 Bruma (Vorlage: Pavlidis) 9. Min — 2:0 Pavlidis (Vorlage: Hložek) 13. Min — 3:0 Pavlidis (Vorlage: Nebel) 35. Min — 4:0 Hložek (Vorlage: Pavlidis) 41. Min — 5:0 Hložek (Vorlage: Burger) 51. Min — 5:1 Ndicka (Vorlage: Posch) 61. Min — 6:1 Nebel (Vorlage: Pavlidis) 73. Min — 7:1 Hložek (Vorlage: Bruma) Spieler des Spiels Vangelis Pavlidis (1. FSV Mainz 05) — Note 10,0 Statistik (1. FSV Mainz 05 – RB Leipzig) Ballbesitz: 51% – 49% Schüsse: 7 – 4 xG: 3,6 – 1,3 Pässe: 157 – 176 Passquote: 92% – 92% Gew. Zweikämpfe: 4 – 7 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen 1. FSV Mainz 05 (4-2-3-1): Zentner, Bakker, Machida, Quansah, Pierre-Gabriel, Osterhage, Burger, Bruma, Nebel, Hložek, Pavlidis Bank: Eisele, Pereira Lage, Philipp, Fechner, Eisenhuth, Arweiler, Michel RB Leipzig (4-5-1): Flekken, Posch, Ndicka, Bensebaini, Toljan, Ejuke, Sano, Onana, Maxim, da Silva, Doan Bank: Horn, Kaya, Massengo, Scott, Preißinger, Kania, Rohr | ||||
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Beiträge von DonManfred
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TWeggi
SCHUMII02 3. Liga - 35. Saison - 22. Spieltag King (1)
Berisha (1)(1) Raman
(1) Conteh
(1) Beck
(4) Avdijaj
(1) CorredorZuschauer: 4.900
S P I E L B E R I C H T Eine Zahl dominierte den Spielbericht des 22. Spieltags in der 3. Liga: Die 7,5 erwarteten Tore (xG) für Eintracht Frankfurt. Dieser Wert spiegelte die hochkarätigen Chancen wider, die die Gäste gegen den VfL Bochum erspielten und führte letztlich zu einem 2:8, das durch die Gnadenregel der VDFB auf diesen Abstand begrenzt wurde.
Dabei hatte die Partie für den VfL Bochum hoffnungsvoll begonnen. Bereits in der 4. Minute traf Berisha zur überraschenden Führung für die Hausherren. Doch die Freude währte nicht lange. Eintracht Frankfurt übernahm die Kontrolle und antwortete noch vor der Halbzeit mit sechs Treffern. Avdijaj egalisierte in der 16. Minute und legte in der 25. und 35. Minute weitere Tore nach, womit er bereits einen Hattrick verbuchen konnte. Zwischenzeitlich erhöhte Corredor (31.) und vor der Pause sorgten Conteh (44.) und Beck (48.) für einen bereits erdrückenden 1:6-Halbzeitstand, der die Dominanz der Eintracht unterstrich.
Die Eintracht, die mit 55 Prozent Ballbesitz und 13 Schüssen gegenüber nur 2 des VfL Bochum agierte, setzte ihren Lauf auch nach dem Seitenwechsel fort. Avdijaj erhöhte in der 57. Minute auf 1:7, was den vierten Treffer für ihn markierte. Während der VfL durch King in der 52. Minute noch einmal traf, setzte Raman in der 61. Minute den Schlusspunkt zum 2:8. Die hohe Effizienz der Frankfurter zeigte sich auch in der Passgenauigkeit von 95 Prozent.
Nach dem achten Gegentor und einem Rückstand von sechs Treffern kam die VDFB-Gnadenregel zur Anwendung. Der unterlegene Trainer des VfL Bochum entschied sich, das Spiel vorzeitig zu beenden, wodurch das Ergebnis von 2:8 festgeschrieben wurde. Dieses Resultat markiert für den VfL Bochum, der zuvor in drei der letzten fünf Ligaspiele siegreich war, eine deutliche Niederlage und lässt die zuvor knappe 2:1-Niederlage im Hinspiel noch glimpflicher erscheinen. Eintracht Frankfurt hingegen bestätigte seine gute Form mit dem vierten Sieg in den letzten fünf Partien.
Torfolge
4. Min — 1:0 Berisha (Vorlage: Süle)
16. Min — 1:1 Avdijaj (Vorlage: Beck)
25. Min — 1:2 Avdijaj (Vorlage: Raman)
31. Min — 1:3 Corredor (Vorlage: Raman)
35. Min — 1:4 Avdijaj (Vorlage: Raman)
44. Min — 1:5 Conteh (Vorlage: Avdijaj)
48. Min — 1:6 Beck (Vorlage: Conteh)
52. Min — 2:6 King (Vorlage: Stefaniak)
57. Min — 2:7 Avdijaj
61. Min — 2:8 Raman (Vorlage: Avdijaj)
Spieler des Spiels
Lukas Pinckert (Eintracht Frankfurt) — Note 10,0
Statistik (VfL Bochum – Eintracht Frankfurt)
Ballbesitz: 45% – 55%
Schüsse: 2 – 13
xG: 0,8 – 7,5
Pässe: 123 – 79
Passquote: 89% – 95%
Gew. Zweikämpfe: 8 – 7
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
VfL Bochum (4-4-2): Zieler, Böckle, Gimber, Süle, Mbabu, Stefaniak, Eggestein, Kainz, Mbuku, King, Berisha
Bank: Behrens, Jaeckel, Itten, Nielsen, Greil, Andersen, Tisserand
Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman
Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker
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SCHUMII02
Schwabe1893 3. Liga - 35. Saison - 27. Spieltag Raman (2)
Conteh (2)
Avdijaj (1)
Corredor (1)Keine Tore! Zuschauer: 6.300
S P I E L B E R I C H T Eine Zahl wie ein Echo: 4,8 Expected Goals für Eintracht Frankfurt, die am 27. Spieltag der 3. Liga den 1. FC Saarbrücken empfingen. Die Hessen übertrafen diesen Wert eindrucksvoll. Mit einem fulminanten 6:0 fügten sie den Saarländern nicht nur eine schmerzhafte Niederlage zu, sondern spiegelten auch das exakte Ergebnis des Hinspiels, bei dem sie selbst auswärts mit sechs Treffern ohne Gegentor unterlegen waren. Dieses Mal waren die Vorzeichen anders, die Dominanz der Eintracht erdrückend.
Bereits in den Anfangsminuten zeichnete sich ab, wohin die Reise gehen sollte. Frankfurt übernahm umgehend die Kontrolle und agierte zielstrebig. In der 10. Minute eröffnete Conteh nach Vorarbeit von Avdijaj den Torreigen. Saarbrücken fand kaum Zugriff, was sich auch in einer Ballrückeroberungs-Zeit von neun Sekunden niederschlug – deutlich langsamer als die sieben Sekunden der Gastgeber. Nur acht Minuten später erhöhte Raman auf 2:0, vorbereitet von Corredor. Der Druck der Eintracht ließ nicht nach: Corredor selbst sorgte in der 25. Minute für das 3:0, nachdem Beck ihn in Szene gesetzt hatte. Noch vor der Pause schnürte Conteh seinen Doppelpack und markierte in der 38. Minute das 4:0, diesmal nach Zuspiel von Raman.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte: mit einem Frankfurter Treffer. In der 48. Minute war es Avdijaj, der den Torreigen zum 5:0 fortsetzte und damit die Torschützenliste um einen weiteren Namen erweiterte. Nur sieben Minuten später war es erneut Raman, der mit seinem zweiten Treffer zum 6:0 den Endstand herstellte. Conteh hatte hierbei die Vorlage geliefert, womit sich die beiden Frankfurter Offensivspieler gegenseitig unterstützten.
Die Statistik untermauerte die einseitige Partie eindrücklich: Eintracht Frankfurt kam auf 62 Prozent Ballbesitz und eine Passgenauigkeit von 88 Prozent bei 142 gespielten Pässen. Saarbrücken hingegen schloss die Partie mit nur 38 Prozent Ballbesitz und 76 Prozent Passgenauigkeit ab. Obwohl der 1. FC Saarbrücken immerhin fünf Torschüsse verbuchte und sich Chancen im Gegenwert von 1,8 Expected Goals erspielte, blieb ihnen der Ehrentreffer verwehrt. Die Eintracht zeigte sich effizienter: Aus neun Schüssen resultierten sechs Tore. Zwei Gelbe Karten für die Gäste rundeten das Bild einer frustrierenden Auswärtsfahrt ab.
Torfolge
10. Min — 1:0 Conteh (Vorlage: Avdijaj)
18. Min — 2:0 Raman (Vorlage: Corredor)
25. Min — 3:0 Corredor (Vorlage: Beck)
38. Min — 4:0 Conteh (Vorlage: Raman)
48. Min — 5:0 Avdijaj
55. Min — 6:0 Raman (Vorlage: Conteh)
Spieler des Spiels
Sirlord Conteh (Eintracht Frankfurt) — Note 9,7
Statistik (Eintracht Frankfurt – 1. FC Saarbrücken)
Ballbesitz: 62% – 38%
Schüsse: 9 – 5
xG: 4,8 – 1,8
Pässe: 142 – 121
Passquote: 88% – 76%
Gew. Zweikämpfe: 10 – 9
Gelbe Karten: 0 – 2
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman
Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker
1. FC Saarbrücken (4-1-2-1-2): Bredlow, Paqarada, ter Horst, Andrade, Heister, Krahn, Fulgini, Khedira, Bouanani, Maolida, Sargent
Bank: Grill, Lammers, Daschner, Dzwigala, Hornby, Stolze, Loric
Karten
32. Min — Gelbe Karte: Khedira (1. FC Saarbrücken)
48. Min — Gelbe Karte: Krahn (1. FC Saarbrücken)
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Hab nh tiefe Wunde am Daumen die genäht werden musste kann deswegen eher weniger spielen
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benschi18
SCHUMII02 3. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Bénes (3)
Lobinger (1)(3) Raman Zuschauer: 7.000
S P I E L B E R I C H T Was für ein Nachmittag für die Eintracht aus Frankfurt! Man reiste zum Tabellen-15. DSC Arminia Bielefeld, der in den letzten fünf Partien nur einen einzigen Sieg gefeiert hatte, und lieferte eine Vorstellung ab, die man getrost als Paradebeispiel für „Wie man ein Spiel aus der Hand gibt“ in jedem Fußballlehrbuch verewigen könnte. Schon das Hinspiel hatten die Hessen souverän mit 5:2 gewonnen – Revanchegelüste der Arminia? Man schien sie nicht ernst zu nehmen.
Dabei begann alles nach Drehbuch, ja, es war fast schon zu schön, um wahr zu sein. Frühzeitig schien Raman entschlossen, den Deckel draufzumachen, traf bereits in der 6. Minute und legte nach einer knappen Viertelstunde den zweiten Treffer zum 0:2 nach. Die Eintracht dominierte, erspielte sich mit 5,6 zu 4,3 die klar besseren erwarteten Tore (xG) und hatte am Ende mit 51 Prozent auch mehr Ballbesitz. Man war sich offensichtlich zu sicher.
Denn was folgte, war ein kollektiver Tiefschlaf. Bielefelds Bénes nutzte die Einladung dankend, verkürzte in der 26. Minute und legte nur sechs Zeigerumdrehungen später den Ausgleich zum 2:2 nach. Eine kalte Dusche für die "Adler", die den Schock jedoch kurz abzuschütteln schienen, als Raman mit seinem dritten Treffer des Tages kurz vor der Pause die erneute Führung zum 2:3 markierte. Ein Hattrick, der am Ende nichts wert sein sollte – eine traurige Pointe.
In der zweiten Hälfte bewies Bielefeld die effizientere Schusspräzision (67% zu 71% war immerhin nah beieinander, aber Bielefelds neun Schüsse waren dafür giftiger). Während Frankfurt mit 14 zu 9 mehr Schüsse abgab, fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft. Die Gastgeber bewiesen den längeren Atem, fanden durch Lobinger in der 58. Minute erneut zum Ausgleich (3:3), um dann sechs Minuten später den sprichwörtlichen Sargnagel zu setzen. Wieder war es Bénes, der in der 64. Minute seinen persönlichen Hattrick zum 4:3-Endstand komplettierte und die Eintracht fassungslos zurückließ.
Frankfurt hatte mehr Pässe gespielt (115 zu 102) und eine deutlich höhere Passgenauigkeit (89% zu 80%), dazu doppelt so viele Gelbe Karten (2 zu 0), was womöglich auf eine gewisse Frustration hindeutete. Doch all die Zahlen halfen nichts. Am Ende stand für die Eintracht eine bittere Niederlage gegen eine Mannschaft, die statistisch in einigen Belangen das Nachsehen hatte, aber eben die Tore machte. Eine "gefühlte Niederlage" war es wohl nicht, eher eine sehr reale.
Torfolge
6. Min — 0:1 Raman (Vorlage: Corredor)
12. Min — 0:2 Raman
26. Min — 1:2 Bénes (Vorlage: Lannert)
32. Min — 2:2 Bénes (Vorlage: Lobinger)
38. Min — 2:3 Raman
58. Min — 3:3 Lobinger (Vorlage: Sarenren Bazee)
64. Min — 4:3 Bénes (Vorlage: Young)
Spieler des Spiels
László Bénes (DSC Arminia Bielefeld) — Note 9,0
Statistik (DSC Arminia Bielefeld – Eintracht Frankfurt)
Ballbesitz: 49% – 51%
Schüsse: 9 – 14
xG: 4,3 – 5,6
Pässe: 102 – 115
Passquote: 80% – 89%
Gew. Zweikämpfe: 19 – 10
Gelbe Karten: 0 – 2
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
DSC Arminia Bielefeld (4-3-3): Stritzel, Neubauer, Kuruçay, Malatini, Lannert, Wörl, Maloney, Bénes, Young, Lobinger, Sarenren Bazee
Bank: Knight, Elongo-Yombo, Sessa, Momuluh, Ezeh, Bansé, Christensen
Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman
Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker
Karten
45. Min — Gelbe Karte: Pinckert (Eintracht Frankfurt)
45. Min — Gelbe Karte: Beck (Eintracht Frankfurt)
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SCHUMII02
Albadrosse 3. Liga - 35. Saison - 29. Spieltag Raman (1)
Corredor (1)(2) Embolo
(1) NordinZuschauer: 5.600
S P I E L B E R I C H T Der Schlusspfiff hallte durch das Stadion, und eine Mischung aus Erleichterung und Resignation lag in der Luft. Die Spieler der Hertha ballten die Fäuste, während auf Seiten der Eintracht Schultern sanken. Nach einem wahren Spektakel, das die VDFB-3. Liga heute bot, sicherte sich Hertha BSC einen knappen, aber verdienten 3:2-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt.
Was für eine erste halbe Stunde! Kaum angepfiffen, zappelte der Ball schon im Netz der Gastgeber: In der 6. Minute schob Embolo nach Moribas Vorlage zur Hertha-Führung ein. Doch die Adler schlugen postwendend zurück, als Corredor in der 12. Minute nach Avdijajs Zuspiel den Ausgleich markierte. Der Jubel war kaum verhallt, da war Hertha wieder zur Stelle: Nur drei Minuten später stellte Nordin auf Vorlage von Ascacíbar die Führung wieder her. Ein Start nach Maß für die Gäste, die ihre Chancen eiskalt nutzten.
Die Eintracht kämpfte sich ins Spiel, versuchte, die Kontrolle zu übernehmen, aber die Hertha blieb brandgefährlich. Kurz vor der Pause, ein Schlag ins Kontor für Frankfurt: Erneut war es Embolo, der nach Vorarbeit von Rashica in der 45. Minute den alten Zwei-Tore-Vorsprung für die Berliner wiederherstellte. Die Statistik sprach Bände: Hertha BSC kam am Ende auf beeindruckende 12 Torschüsse und einen xG-Wert von 4.6, was die Effizienz und Qualität ihrer Angriffe unterstrich. Eintracht Frankfurt hatte mit 7 Schüssen und 1.8 xG deutlich weniger Durchschlagskraft.
In der zweiten Hälfte mobilisierte die Eintracht noch einmal alle Kräfte. Die Belohnung folgte in der 53. Minute, als Raman nach Vorlage von Corredor den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte. Plötzlich war das Feuer wieder da, und das Publikum peitschte die Heimmannschaft nach vorne. Trotz des unermüdlichen Einsatzes und gleicher Ballbesitzanteile von 50 Prozent, gelang es den Adlern nicht mehr, den Ausgleich zu erzwingen. Die Hertha verteidigte geschickt, gewann am Ende 9 der 17 Zweikämpfe und hielt den knappen Vorsprung über die Zeit.
Für die Hertha, die in der Liga weiterhin an der Spitze thront, war dieser Sieg eine weitere Bestätigung ihrer Stärke, auch wenn sie im Hinspiel gegen die Eintracht noch ein torloses Remis hinnehmen mussten. Die Eintracht zeigte Moral, konnte aber ihre Serie von zuletzt vier Niederlagen in fünf Spielen nicht durchbrechen. Das intensive Duell bot alles, was ein Topspiel der VDFB-3. Liga ausmacht, und wird den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben.
Torfolge
6. Min — 0:1 Embolo (Vorlage: Moriba)
12. Min — 1:1 Corredor (Vorlage: Avdijaj)
15. Min — 1:2 Nordin (Vorlage: Ascacíbar)
45. Min — 1:3 Embolo (Vorlage: Rashica)
53. Min — 2:3 Raman (Vorlage: Corredor)
Spieler des Spiels
Breel Embolo (Hertha BSC) — Note 8,6
Statistik (Eintracht Frankfurt – Hertha BSC)
Ballbesitz: 50% – 50%
Schüsse: 7 – 12
xG: 1,8 – 4,6
Pässe: 135 – 152
Passquote: 87% – 87%
Gew. Zweikämpfe: 6 – 9
Gelbe Karten: 1 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman
Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker
Hertha BSC (4-4-1-1 (2)): Urbig, Netz, Akpoguma, Neumann, Kumbedi, Rashica, Ascacíbar, Millot, Nordin, Moriba, Embolo
Bank: Juranovic, Kade, Bella-Kotchap, Weiper, Dárdai, Boujellab, Reyna
Wechsel
74. Min — Klaas für Koudossou (Eintracht Frankfurt)
65. Min — Kade für Nordin (Hertha BSC)
Karten
64. Min — Gelbe Karte: Olsen (Eintracht Frankfurt)
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Dosenbrot
LongLiveCapo 1. Liga - 35. Saison - 30. Spieltag Son (4)
Kimmich (1)
Wirtz (1)Keine Tore! Zuschauer: 50.000 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Nach dem sechsten Treffer wussten alle Bescheid. Als Son in der 31. Minute nach Zuspiel von Pulisic das halbe Dutzend vollmachte, war die Luft raus, der Stecker gezogen. Der VfB Stuttgart, der an diesem 30. Spieltag der 1. Liga zu Gast beim 1. FC Nürnberg war, stand nach gerade einmal etwas mehr als einer halben Stunde vor einem Scherbenhaufen. Die Gnadenregel der VDFB sah das vorzeitige Ende vor – eine Erlösung für die Schwaben, eine beeindruckende Demonstration des Club.
Was sich die Nürnberger Kabine für diese Partie vorgenommen hatte, wurde eindrucksvoll umgesetzt. Man wollte früh den Druck aufbauen, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen. Hakimi schickte Kimmich in der vierten Minute auf die Reise und der traf zur frühen Führung. Nur drei Minuten später legte Hakimi erneut auf, diesmal war es Wirtz, der einnetzte. Es war der Startschuss für einen wahren Sturmlauf, der das Stuttgarter Konzept – vermutlich auf Stabilität und Gegenangriffe ausgelegt – vollständig zerlegte. Mit 65 Prozent Ballbesitz und 15 Torschüssen, die einen xG-Wert von 3,8 erreichten, untermauerte der 1. FC Nürnberg seine absolute Dominanz.
Besonders bitter für den VfB: Sie kamen im gesamten Spiel nicht einmal zum Abschluss. Ihre Defensive, mit 23 geführten Zweikämpfen deutlich aktiver als die Nürnberger, gewann davon lediglich zwei. So konnten sie den vierfachen Torschützen Son nicht stoppen, der seine Tore nach Vorlagen von Wirtz, Nmecha und Pulisic erzielte. Für den VfB Stuttgart, der in der Hinrunde immerhin ein 3:7 gegen Nürnberg verbuchte, war dies eine bittere Lehrstunde. Nach nur einer guten halben Stunde gingen die Spieler mit hängenden Köpfen in die Kabine, während der 1. FC Nürnberg seine beeindruckende Siegesserie fortsetzte.
Trotzdem geht der Titel diese Saison denkbar knapp nach Wiesbaden! Glückwunsch an Trainer j1n!
Torfolge
4. Min — 1:0 Kimmich (Vorlage: Hakimi)
7. Min — 2:0 Wirtz (Vorlage: Hakimi)
11. Min — 3:0 Son (Vorlage: Wirtz)
16. Min — 4:0 Son (Vorlage: Nmecha)
28. Min — 5:0 Son (Vorlage: Wirtz)
31. Min — 6:0 Son (Vorlage: Pulisic)
Spieler des Spiels
Heung-Min Son (1. FC Nürnberg) — Note 10,0
Statistik (1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart)
Ballbesitz: 65% – 35%
Schüsse: 15 – 0
xG: 3,8 – 0
Pässe: 84 – 39
Passquote: 92% – 82%
Gew. Zweikämpfe: 8 – 2
Gelbe Karten: 0 – 1
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
1. FC Nürnberg (4-4-1-1 (2)): Kobel, Cancelo, Gvardiol, Rüdiger, Hakimi, Díaz, Kimmich, Nmecha, Pulisic, Wirtz, Son
Bank: Carvajal, Poku, Maier, Becker, Ziegler, Gibs, Aytun
VfB Stuttgart (4-2-3-1): Seimen, Tolkin, Ríos Alonso, Sverko, Vagnoman, Andrés, Sertdemir, Brown, Nusa, Tomás, Wahi
Bank: Özcan, Janisch, Schuler, Moukoko, Wiemann, Perea, Barylla
Karten
19. Min — Gelbe Karte: Tolkin (VfB Stuttgart)
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Leonajfw
FC Erzgebirge Aue5 : 2 Jiraiya
Borussia Mönchengladbach -
strangeZ
j1n 1. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Rutter (1) (2) Dembélé
(1) Osimhen
(1) Raum
(1) Marmoush
(2) SimonsZuschauer: 55.000 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Man mag sich die Gesichter auf der Hamburger Bank ausgemalt haben, als nach nur fünf Minuten das erste Mal der Ball im eigenen Netz zappelte. Osimhen hatte für den SV Wehen Wiesbaden die Führung erzielt und damit eine Torflut eingeläutet, die sich noch als tsunamiartig erweisen sollte. Immerhin, die Hausherren zeigten kurz darauf, dass sie noch im Spiel waren. Nach 20 Minuten schöpften die Fans des Hamburger SV kurz Hoffnung, als Rutter den Ausgleich markierte – 1:1, eine kurzzeitige Wiederherstellung der Fußball-Ordnung.
Diese Ordnung hielt allerdings nur sechs Minuten. Dann schlug der Tabellenführer in Person von Simons erneut zu und schickte damit ein unmissverständliches Signal durch das weite Rund. Es folgte ein Doppelschlag von Dembélé in der 31. und 42. Minute, der das Halbzeitergebnis auf ein ernüchterndes 1:4 aus Sicht der Rothosen schraubte. Das Hinspiel, das der HSV mit 2:8 verloren hatte, schien plötzlich kein Ausrutscher mehr, sondern eine Blaupause zu sein. Die xG-Werte sprachen Bände: Hamburgs 2.9 zu Wiesbadens 6.0 zeugten von einer gravierenden Effizienz-Lücke.
Wer nun auf eine Reaktion der Hamburger in der zweiten Hälfte gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Der SV Wehen Wiesbaden, bekannt für seine beeindruckende Formkurve von fünf Siegen in Folge, walzte unaufhörlich weiter. Marmoush (55.) und Raum (61.) erhöhten auf 1:6, bevor Simons mit seinem zweiten Treffer in der 69. Minute das halbe Dutzend vollmachte und dem Heimteam mit dem 1:7-Endstand einen denkwürdigen Abend bescherte. Eine Ballbesitzquote von 49 zu 51 Prozent und eine Passgenauigkeit, die fast gleichauf lag, konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den entscheidenden Räumen ein Klassenunterschied herrschte.
Die 14 Torschüsse der Gäste gegenüber mageren sechs des HSV und ein Zweikampfverhältnis von 13 zu 30 – von denen Wehen Wiesbaden fast doppelt so viele gewann – unterstrichen die Dominanz des Ligaprimus. Während der SV Wehen Wiesbaden seine beeindruckende Serie fortsetzte und seine Tabellenführung eindrucksvoll untermauerte, bleibt für den Hamburger SV die Erkenntnis, dass an diesem 32. Spieltag wenig bis gar nichts nach Plan lief. Manchmal gibt es eben Tage, da läuft es einfach nicht. Und dann gibt es Tage, da läuft der Gegner zu Höchstform auf.
Torfolge
5. Min — 0:1 Osimhen
20. Min — 1:1 Rutter
26. Min — 1:2 Simons
31. Min — 1:3 Dembélé
42. Min — 1:4 Dembélé
55. Min — 1:5 Marmoush
61. Min — 1:6 Raum
69. Min — 1:7 Simons
Spieler des Spiels
Ousmane Dembélé (SV Wehen Wiesbaden) — Note 9,0
Statistik (Hamburger SV – SV Wehen Wiesbaden)
Ballbesitz: 49% – 51%
Schüsse: 6 – 14
xG: 2,9 – 6
Pässe: 170 – 148
Passquote: 88% – 89%
Gew. Zweikämpfe: 8 – 11
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Hamburger SV (4-4-1-1 (2)): Baumann, Jurásek, Todibo, Veiga, Hedlund, Wimmer, Guerreiro, Barreiro Martins, Bahoya, Musiala, Rutter
Bank: Vavro, Katompa-Mvumpa, Chakroun, Jatta, El-Jindaoui, Papela, Rizzuto
SV Wehen Wiesbaden (4-4-1-1 (2)): ter Stegen, Raum, Pacho, Upamecano, Frimpong, Marmoush, Zakaria, Yildiz, Osimhen, Simons, Dembélé
Wechsel
73. Min — Papela für Guerreiro (Hamburger SV)
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Leonajfw
FC Erzgebirge Aue6 : 2 Jiraiya
Borussia Mönchengladbach -
Leonajfw
FC Erzgebirge Aue7 : 1 Jiraiya
Borussia Mönchengladbach -
Kevinho1909
SCHUMII02 3. Liga - 35. Saison - 30. Spieltag Schleusener (3)
Ljubicic (1)(4) Raman
(1) ContehZuschauer: 5.600
S P I E L B E R I C H T Gerade einmal drei Minuten waren verstrichen, da zappelte der Ball bereits im Netz. Das Rheinstadion, Schauplatz eines vermeintlich gewöhnlichen Drittligaspiels, explodierte, als Schleusener den frühen Führungstreffer für den FC Viktoria Köln erzielte. Es war der Auftakt zu einem unfassbaren Torreigen, der an Intensität kaum zu überbieten war. Die Viktoria zeigte sich in diesen Anfangsminuten entschlossen, mutig und offensiv brandgefährlich, ganz so, als hätten sie sich vorgenommen, jeden Hauch von Nachlässigkeit des Gegners gnadenlos zu bestrafen. Eintracht Frankfurt sah sich von der ersten Sekunde an einem Gegner gegenüber, der ihnen in jeder Hinsicht alles abverlangte.
Köln legte nach, Ljubicic erhöhte in der 16. Minute nach Vorlage von Corboz auf 2:0, doch die Eintracht antwortete postwendend. Nur drei Minuten später verkürzte Conteh auf Zuspiel von Raman. Der Abnutzungskampf nahm rasch Fahrt auf. Schleusener schnürte in der 31. Minute seinen Doppelpack, als er nach Vorlage von May zum 3:1 traf. Doch die Frankfurter Mentalität blitzte auf. Raman schlug in der 35. Minute zum ersten Mal zu, mit Vorlage von Corredor, und legte nur zwei Zeigerumdrehungen später, bedient von Avdijaj, den Ausgleich nach. Das war die Stunde des Frankfurters: Kurz vor dem Pausenpfiff, in der 45. Minute, vollendete Raman seinen Hattrick und drehte die Partie zur 3:4-Führung für die Gäste.
Das Spiel war ein einziger wilder Ritt, ein offener Schlagabtausch, der die Zuschauer von den Sitzen riss. Die Viktoria stand defensiv unglaublich kompakt, schaffte es, der Eintracht kaum Räume zu lassen und forderte sie extrem. Dennoch schaffte es Frankfurt, immer wieder ihre offensive Durchschlagskraft zu zeigen. Nach der Pause ließ der Wahnsinn nicht lange auf sich warten. In der 55. Minute keimte in Köln wieder Hoffnung auf, als Schleusener seinen dritten Treffer des Tages erzielte und nach Vorlage von Ljubicic zum 4:4 ausglich.
Die Schlussphase dieses intensiven Duells war geprägt von Frankfurts Entschlossenheit. Die Gäste hatten am Ende 58 Prozent Ballbesitz und gaben beachtliche 14 Schüsse ab, während Köln nur sechs Versuche verzeichnete. Diese Überlegenheit in der Offensive spiegelte sich auch in den erwarteten Toren wider, wo die Eintracht mit 4.8 xG deutlich über den 3.2 xG der Viktoria lag. Es war ein hartes Stück Arbeit, doch in der 75. Minute war es erneut Raman, der nach einer Vorlage von Avdijaj den entscheidenden Treffer zum 4:5 markierte. Dieser fünfte Treffer sicherte der Eintracht einen am Ende verdienten, wenn auch extrem mühsamen Sieg, den sie ihrer starken Mentalität und der offensiven Durchschlagskraft ihres Top-Scorers verdankten. Ein wahrhaft unvergessliches Spiel.
Im Interview sagte der Trainer der Frankfurter:
Das war ein absolut wilder Ritt und ein Abnutzungskampf bis zur letzten Sekunde. Viktoria Köln hat uns in jeder Hinsicht alles abverlangt: Defensiv standen sie unglaublich kompakt, haben uns kaum Räume gelassen und uns extrem gefordert. Gleichzeitig waren sie im Offensivspiel brandgefährlich, mutig und haben jede Nachlässigkeit gnadenlos ausgenutzt. Am Ende nehmen wir diesen intensiven Sieg dank unserer Mentalität und offensiven Durchschlagskraft mit, aber das war ein verdammt hartes Stück Arbeit.
Torfolge
3. Min — 1:0 Schleusener
16. Min — 2:0 Ljubicic (Vorlage: Corboz)
19. Min — 2:1 Conteh (Vorlage: Raman)
31. Min — 3:1 Schleusener (Vorlage: May)
35. Min — 3:2 Raman (Vorlage: Corredor)
37. Min — 3:3 Raman (Vorlage: Avdijaj)
45. Min — 3:4 Raman
55. Min — 4:4 Schleusener (Vorlage: Ljubicic)
75. Min — 4:5 Raman (Vorlage: Avdijaj)
Spieler des Spiels
Benito Raman (Eintracht Frankfurt) — Note 10,0
Statistik (FC Viktoria Köln – Eintracht Frankfurt)
Ballbesitz: 42% – 58%
Schüsse: 6 – 14
xG: 3,2 – 4,8
Pässe: 107 – 158
Passquote: 79% – 89%
Gew. Zweikämpfe: 10 – 9
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
FC Viktoria Köln (4-4-2): Kastenmeier, Mickelson, Mathisen, Siersleben, Bitter, May, Gindorf, Corboz, Noß, Ljubicic, Schleusener
Bank: Berisha, Kyereh, Obuz, Hungbo, Amenyido, Sponsel, Bogicevic
Eintracht Frankfurt (4-5-1): Schwäbe, N'Diaye, Pinckert, Stark, Olsen, Corredor, Avdijaj, Koudossou, Beck, Conteh, Raman
Bank: Benda, Michel, Götze, Ceka, Klaas, Görlich, Sicker
Wechsel
74. Min — Kyereh für Gindorf (FC Viktoria Köln)
79. Min — Obuz für Noß (FC Viktoria Köln)
87. Min — Berisha für Ljubicic (FC Viktoria Köln)
87. Min — Amenyido für Schleusener (FC Viktoria Köln)
87. Min — Hungbo für May (FC Viktoria Köln)
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Schwabe1893
benschi18 3. Liga - 35. Saison - 28. Spieltag Sargent (2)
Maolida (1)
Bouanani (3)(2) Sarenren Bazee
(3) Lobinger
(3) WörlZuschauer: 9.000
S P I E L B E R I C H T Was für ein Fußballfest, das sich da am 28. Spieltag der 3. Liga in Saarbrücken abspielte! Für den 1. FC Saarbrücken fühlte sich dieses 6:8 am Ende aber wohl eher an wie eine kalte Dusche nach einem glühenden Kampf. Dabei startete der Abend aus Sicht der Hausherren denkbar unglücklich. Der DSC Arminia Bielefeld, die heute so treffsicheren Gäste, legten früh vor: In der 19. Minute markierte Lobinger die Führung und legte nur zwei Minuten später, in der 21., gleich zum 0:2 nach. Saarbrücken schien überrollt zu werden, doch wer glaubte, die Partie sei damit entschieden, irrte gewaltig.
Saarbrücken bewies Moral. Sie kämpften sich ins Spiel, schienen von den ersten Rückschlägen unbeeindruckt. Sargent (33.) und Bouanani (41.) brachten die Hausherren noch vor der Pause zurück ins Rennen. Nach dem Seitenwechsel explodierte das Spiel förmlich! Erneut Sargent (50.) und Bouanani (52.) drehten die Begegnung tatsächlich um! Ein raunendes Stadion feierte die 4:2-Führung, der Heim-Pechvogel des Hinspiels schien auf dem Weg zur Revanche.
Doch dann kam der Bruch, eine Phase, die man in Saarbrücken sicher schnell vergessen möchte. Innerhalb von nur zwölf Minuten überrollte die Arminia die Hausherren. Wörl (58.) läutete das Unheil ein, Lobinger (63.) mit seinem dritten Treffer und Sarenren Bazee (65.) legten nach. Kaum zu glauben, aber die Bielefelder schalteten nicht zurück: Wörl (67., 70.), der an diesem Abend nicht zu stoppen schien, schnürte ebenfalls einen Doppelpack und schraubte das Ergebnis auf unfassbare 4:8! Eine 4:2-Führung hatte sich in einen 4:8-Rückstand verwandelt.
Trotz des desaströsen Zwischenstands gaben die Jungs von der Saar nie auf. In der Schlussphase stemmten sie sich mit aller Macht gegen die drohende, deutliche Heimpleite. Maolida (80.) und einmal mehr Bouanani (85.) zeigten, dass sie noch lange nicht fertig waren. Saarbrücken erspielte sich trotz des Rückstands insgesamt nur 8 Schüsse bei 4,3 erwarteten Toren (xG) – Bielefeld kam hingegen auf 19 Schüsse und 6,3 xG. Am Ende war es Sarenren Bazee (89.), der den Deckel draufmachte. Die Statistik zeigte am Ende auch zwei Gelbe Karten und eine Rote Karte für Saarbrücken, während die Arminia ohne Verwarnung auskam. Eine Partie, die man so schnell nicht vergessen wird.
Torfolge
19. Min — 0:1 Lobinger (Vorlage: Sarenren Bazee)
21. Min — 0:2 Lobinger (Vorlage: Sarenren Bazee)
33. Min — 1:2 Sargent (Vorlage: Maolida)
41. Min — 2:2 Bouanani (Vorlage: Maolida)
50. Min — 3:2 Sargent (Vorlage: Maolida)
52. Min — 4:2 Bouanani (Vorlage: Sargent)
58. Min — 4:3 Wörl (Vorlage: Neubauer)
63. Min — 4:4 Lobinger (Vorlage: Wörl)
65. Min — 4:5 Sarenren Bazee (Vorlage: Young)
67. Min — 4:6 Wörl (Vorlage: Bénes)
70. Min — 4:7 Wörl (Vorlage: Bénes)
80. Min — 5:7 Maolida (Vorlage: Bouanani)
85. Min — 6:7 Bouanani (Vorlage: Sargent)
89. Min — 6:8 Sarenren Bazee (Vorlage: Bénes)
Spieler des Spiels
Noah Sarenren Bazee (DSC Arminia Bielefeld) — Note 10,0
Statistik (1. FC Saarbrücken – DSC Arminia Bielefeld)
Ballbesitz: 45% – 55%
Schüsse: 8 – 19
xG: 4,3 – 6,3
Pässe: 191 – 119
Passquote: 86% – 87%
Gew. Zweikämpfe: 10 – 7
Gelbe Karten: 2 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
1. FC Saarbrücken (4-1-2-1-2): Bredlow, Paqarada, ter Horst, Andrade, Heister, Krahn, Fulgini, Khedira, Bouanani, Maolida, Sargent
Bank: Grill, Lammers, Daschner, Dzwigala, Hornby, Stolze, Loric
DSC Arminia Bielefeld (4-3-3): Stritzel, Neubauer, Kuruçay, Malatini, Lannert, Wörl, Maloney, Bénes, Young, Lobinger, Sarenren Bazee
Bank: Knight, Elongo-Yombo, Sessa, Momuluh, Ezeh, Bansé, Christensen
Karten
31. Min — Gelbe Karte: Maolida (1. FC Saarbrücken)
60. Min — Gelbe Karte: Paqarada (1. FC Saarbrücken)
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Schwabe1893
Hucki1981 3. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Maolida (1) (6) Tabakovic
(1) TillmanZuschauer: 6.300
S P I E L B E R I C H T Manchmal sind es Sekunden, die ein Spiel drehen. Doch manchmal sind es Sekunden, die den Startschuss für ein Desaster geben. Am 32. Spieltag der 3. Liga musste der 1. FC Saarbrücken genau das schmerzlich erfahren. Als in der 26. Minute Tabakovic auf Vorlage von Tillman das 1:0 für Alemannia Aachen erzielte, ahnte wohl niemand, dass dies nur der Anfang einer beispiellosen Demonstration werden sollte. Keine 120 Sekunden später legte Tillman für Tabakovic auf, und es stand bereits 2:0. Von da an gab es für Saarbrücken nur noch eine Richtung: abwärts.
Die Hausherren, die mit 46 Prozent Ballbesitz eigentlich keine totale Dominanz der Gäste zuließen, schienen in diesen Minuten völlig von der Rolle. Aachen hingegen agierte mit einer gnadenlosen Effizienz, die man nur selten sieht. Aus gerade einmal 17 Schüssen erarbeitete sich die Alemannia erwartete Tore (xG) von satten 8,3. Das Ergebnis sprach Bände: Bis zur Pause erhöhte Tabakovic, erst nach Vorlage von Nelson, dann durch Haidara, auf 4:0. Ein lupenreiner Hattrick, der noch nicht alles war. Saarbrücken schien das Spiel kaum in den Griff zu bekommen; die Bilanz von 68 Zweikämpfen, von denen man aber nur 19 gewann, deutete auf einen Kampf ohne wirkliche Durchschlagskraft hin.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen. Alemannia Aachen drückte weiter aufs Gaspedal und Tabakovic schraubte sein persönliches Torkonto immer weiter in die Höhe. In der 65. und 70. Minute netzte er erneut ein, beide Male nach Vorarbeit des spielfreudigen Tillman. Es stand nun 6:0, und die heimischen Fans rieben sich verwundert die Augen. Die Ballrückeroberungszeit der Gäste lag bei gerade einmal 7 Sekunden, ein Zeichen für ihre intensive und kompromisslose Spielweise. Die Saarbrücker Pässe, von denen man mit 200 deutlich mehr spielte als Aachen (105), waren schlicht nicht zwingend genug.
Ein kleiner Lichtblick für Saarbrücken kam in der 85. Minute, als Maolida nach Vorlage von Sargent den Ehrentreffer zum 1:6 erzielte. Ein zaghaftes Lebenszeichen, das jedoch prompt wieder im Schatten von Tabakovics Gala verschwand. Denn in der 90. Minute machte der Torjäger das Unfassbare wahr und erzielte auf Vorlage von Gray sein sechstes Tor des Abends – zum finalen 7:1. Eine denkwürdige Partie, die den 1. FC Saarbrücken mit nur 3 Schüssen und 1,9 xG tief in die Bredouille brachte. Aachen hingegen schwebte auf Wolke sieben und zeigte, warum sie in der Tabelle deutlich weiter oben stehen.
Torfolge
26. Min — 0:1 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
28. Min — 0:2 Tillman (Vorlage: Tabakovic)
36. Min — 0:3 Tabakovic (Vorlage: Nelson)
44. Min — 0:4 Tabakovic (Vorlage: Haidara)
65. Min — 0:5 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
70. Min — 0:6 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
85. Min — 1:6 Maolida (Vorlage: Sargent)
90. Min — 1:7 Tabakovic (Vorlage: Gray)
Spieler des Spiels
Haris Tabakovic (Alemannia Aachen) — Note 10,0
Statistik (1. FC Saarbrücken – Alemannia Aachen)
Ballbesitz: 46% – 54%
Schüsse: 3 – 17
xG: 1,9 – 8,3
Pässe: 200 – 105
Passquote: 82% – 88%
Gew. Zweikämpfe: 19 – 4
Gelbe Karten: 8 – 0
Rote Karten: 1 – 0
Aufstellungen
1. FC Saarbrücken (4-1-2-1-2): Bredlow, Paqarada, ter Horst, Andrade, Heister, Krahn, Fulgini, Khedira, Bouanani, Maolida, Sargent
Bank: Grill, Lammers, Daschner, Dzwigala, Hornby, Stolze, Loric
Alemannia Aachen (4-2-3-1 (2)): Kristof, Hoffmeier, Jäkel, Medic, Allgeier, Haidara, Condé, Gray, Tillman, Nelson, Tabakovic
Bank: Kijewski, Borgmann, Sands, Wohlers, Atanga, Stenzel, Wolf
Karten
25. Min — Gelbe Karte: ter Horst (1. FC Saarbrücken)
31. Min — Gelbe Karte: Khedira (1. FC Saarbrücken)
36. Min — Gelbe Karte: Sargent (1. FC Saarbrücken)
44. Min — Gelbe Karte: Krahn (1. FC Saarbrücken)
45. Min — Gelbe Karte: Maolida (1. FC Saarbrücken)
53. Min — Gelbe Karte: Paqarada (1. FC Saarbrücken)
73. Min — Gelbe Karte: Heister (1. FC Saarbrücken)
78. Min — Gelb-Rote Karte: Khedira (1. FC Saarbrücken)
79. Min — Gelbe Karte: Fulgini (1. FC Saarbrücken)
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bergsen08
x_TheDave96 1. Liga - 35. Saison - 32. Spieltag Fortounis (1)
Koné (1)
Tzolis (1)
Reitz (1)(1) Sancho
(4) Kane
(1) KrálZuschauer: 53.500 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Was für ein Spektakel in der VDFB-Arena! Am 32. Spieltag der 1. Liga trafen zwei Teams aufeinander, deren Ausgangslage unterschiedlicher kaum sein konnte. Hannover 96, als Tabellendritter mitten im Titelrennen, empfing eine Fortuna Düsseldorf, die zwar solide im Mittelfeld rangierte, aber noch eine Rechnung offen hatte: Das Hinspiel verloren sie zuhause deutlich mit 0:3 gegen die Niedersachsen. Die Zeichen standen auf Wiedergutmachung – und sie sollten in einem der dramatischsten Spiele der Saison eingelöst werden.
Die Partie begann furios. Hannover schien zunächst die Kontrolle übernehmen zu wollen und belohnte sich früh, als Reitz in der 7. Minute die Führung für die Hausherren erzielte. Doch die Freude währte nur kurz. Fortuna Düsseldorf zeigte postwendend, dass sie nicht gekommen waren, um sich zu verstecken. Ein Doppelschlag von Kane in der 11. und 24. Minute drehte das Spiel zugunsten der Gäste. Die Begegnung war ein offener Schlagabtausch, mit leichten Vorteilen im Ballbesitz für die Rheinländer, die bereits hier ihren Plan durchsetzten, das Spieltempo zu bestimmen.
Kurz vor der Pause kam Hannover noch einmal zurück. Fortounis sorgte in der 40. Minute für den wichtigen Ausgleich, der mit einem 2:2 die Teams in die Kabinen schickte. Was dann nach dem Seitenwechsel geschah, war schlicht atemberaubend. Hannover 96, angetrieben vom eigenen Publikum und mit dem Wind der Meisterschaftshoffnungen im Rücken, schien das Spiel endgültig an sich reißen zu wollen. Koné (53.) und der überragende Tzolis (62.) brachten die „Roten“ mit zwei schnellen Toren in Front und drehten die Partie nun ihrerseits auf 4:2.
Doch Fortuna Düsseldorf gab sich niemals geschlagen. Mit beeindruckender Moral kämpften sie sich zurück. Král verkürzte in der 69. Minute, und dann schlug die Stunde eines Mannes, der diesen Abend dominieren sollte: Kane schnürte in der 75. Minute seinen Hattrick zum 4:4-Ausgleich! Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Hannover erspielte sich über das gesamte Spiel hinweg Chancen im Wert von 4.3 erwarteten Toren (xG) – ein Wert, der normalerweise für einen Sieg reicht. Doch Fortuna war eiskalt und nutzte ihre Gelegenheiten (4.9 xG). In der 88. Minute war es Sancho, der die Gäste sensationell mit 5:4 in Führung brachte. Den Schlusspunkt setzte erneut Kane in der 90. Minute mit seinem vierten Treffer des Abends zum 6:4-Endstand für Fortuna Düsseldorf.
Am Ende standen für die Fortuna, die mit 58% Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 94% das Spiel kontrollierte, neun Schüsse zu Buche, aus denen sechs Tore resultierten – eine Effizienz, die ihresgleichen sucht. Hannover muss sich nach dieser Achterbahnfahrt fragen, wie sie eine 4:2-Führung noch aus der Hand geben konnten. Es war ein Spiel, das noch lange in Erinnerung bleiben wird, und ein Beweis dafür, warum die VDFB-Liga so packend ist.
Torfolge
7. Min — 1:0 Reitz (Vorlage: Tzolis)
11. Min — 1:1 Kane (Vorlage: Cunha)
24. Min — 1:2 Kane (Vorlage: Sancho)
40. Min — 2:2 Fortounis (Vorlage: Zalazar)
53. Min — 3:2 Koné (Vorlage: Zalazar)
62. Min — 4:2 Tzolis (Vorlage: Koné)
69. Min — 4:3 Král (Vorlage: Kane)
75. Min — 4:4 Kane (Vorlage: Merino)
88. Min — 4:5 Sancho (Vorlage: Merino)
90. Min — 4:6 Kane (Vorlage: Král)
Spieler des Spiels
Harry Kane (Fortuna Düsseldorf) — Note 10,0
Statistik (Hannover 96 – Fortuna Düsseldorf)
Ballbesitz: 42% – 58%
Schüsse: 8 – 9
xG: 4,3 – 4,9
Pässe: 151 – 203
Passquote: 91% – 94%
Gew. Zweikämpfe: 9 – 8
Gelbe Karten: 0 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Hannover 96 (4-5-1): Grabara, Mittelstädt, Balerdi, Lacroix, Henrichs, Tzolis, Zalazar, Koné, Reitz, Olise, Fortounis
Bank: González, Beier, Bischof, Quaresma, Tresoldi, Leopold, Aséko-Nkili
Fortuna Düsseldorf (4-2-3-1): Nicolas, Makengo, Hernández, Ito, Widmer, Zaragoza, Merino, Král, Cunha, Sancho, Kane
Bank: Mangala, Rodríguez, Keitel, Lazaro, Mladenovic, Oberdorf, Ilic
Wechsel
75. Min — Beier für Zalazar (Hannover 96)
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bergsen08
DoctorEnte 1. Liga - 35. Saison - 34. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer: 53.200
S P I E L B E R I C H T
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DoctorEnte
Dosenbrot 1. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Keine Tore! Keine Tore! Zuschauer: 41.100
S P I E L B E R I C H T
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Leonajfw
FC Erzgebirge Aue9 : 4 Jiraiya
Borussia Mönchengladbach -
Leonajfw
FC Erzgebirge Aue7 : 2 Jiraiya
Borussia Mönchengladbach -
x_TheDave96
Sec-BVB 1. Liga - 35. Saison - 33. Spieltag Kane (1)
Sancho (1)(2) Openda
(1) Gravenberch
(2) AdeyemiZuschauer: 30.600 (ausverkauft)
S P I E L B E R I C H T Als der Schlusspfiff durch die Arena hallte, war die Luft greifbar von einer Mischung aus Erleichterung auf der einen und tiefem Bedauern auf der anderen Seite. Borussia Dortmund feierte einen triumphalen 5:2-Auswärtssieg gegen Fortuna Düsseldorf am 33. Spieltag der 1. Liga, ein Ergebnis, das in seiner Deutlichkeit die Dramatik des Spiels erst auf den zweiten Blick offenbarte. Was als echtes Spitzenspiel begann, endete mit einer Demonstration Dortmunder Stärke.
Die erste Halbzeit war ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem keine Mannschaft dem Gegner einen Zentimeter schenkte. Dortmunds Adeyemi eröffnete den Torreigen in der 16. Minute, doch die Fortuna antwortete postwendend durch Kane (19.). Mit einem knappen Rückstand für die Hausherren ging es in die Pause – ein Zustand, der dem intensiven Duell absolut gerecht wurde. Düsseldorf hatte zwar mehr Ballbesitz (59 Prozent) und gab deutlich mehr Pässe (221) als Dortmund (139), doch die Effizienz lag klar beim Gast.
Nach dem Seitenwechsel zündete der BVB jedoch ein wahres Feuerwerk. Adeyemi schockte die Fortuna erneut in der 52. Minute, und ab diesem Zeitpunkt spielte sich Borussia Dortmund in einen Rausch. Weitere Treffer von Gravenberch (66.) und einem Doppelschlag von Openda (76., 86.) zerschlugen alle Düsseldorfer Hoffnungen auf eine späte Wende. Borussia Dortmund kam am Ende auf beeindruckende zwölf Schüsse und einen xG-Wert von 4,0 – ein Indikator für die Fülle an erstklassigen Chancen, die sie sich erarbeiteten. Die Fortuna hingegen verzeichnete nur zwei Schüsse mit einem xG von 1,0.
Obwohl Hernández kurz vor Schluss noch auf 2:5 verkürzte (88.), schmälert dies kaum die Leistung des BVB. Für den Trainer der Borussia war es nach eigener Aussage vermutlich das beste Spiel seiner FIFA-Karriere, ein Ausdruck der Dominanz und des spielerischen Glanzes, den sein Team in der zweiten Halbzeit entfaltete. Ein gelungener Abend für Schwarz-Gelb, der die Liga einmal mehr aufhorchen ließ.
Torfolge
16. Min — 0:1 Adeyemi (Vorlage: Seiwald)
19. Min — 1:1 Kane (Vorlage: Sancho)
52. Min — 1:2 Adeyemi (Vorlage: Gravenberch)
66. Min — 1:3 Gravenberch (Vorlage: Sabitzer)
76. Min — 1:4 Openda (Vorlage: Gravenberch)
86. Min — 1:5 Openda (Vorlage: Sabitzer)
88. Min — 2:5 Sancho (Vorlage: Kane)
Spieler des Spiels
Ryan Gravenberch (Borussia Dortmund) — Note 9,0
Statistik (Fortuna Düsseldorf – Borussia Dortmund)
Ballbesitz: 59% – 41%
Schüsse: 2 – 12
xG: 1 – 4
Pässe: 221 – 139
Passquote: 89% – 88%
Gew. Zweikämpfe: 5 – 6
Gelbe Karten: 1 – 0
Rote Karten: 0 – 0
Aufstellungen
Fortuna Düsseldorf (4-5-1): Nicolas, Makengo, Hernández, Ito, Widmer, Zaragoza, Merino, Král, Cunha, Sancho, Kane
Bank: Mangala, Rodríguez, Keitel, Lazaro, Mladenovic, Oberdorf, Ilic
Borussia Dortmund (4-5-1): Casteels, Maatsen, Schlotterbeck, Anton, Ryerson, Coman, Seiwald, Gravenberch, Sabitzer, Adeyemi, Openda
Bank: Bernat, Benger, Halbouni, Malen, Dina Ebimbe, Lenz, Lesueur
Karten
88. Min — Gelbe Karte: Hernández (Fortuna Düsseldorf)
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