DAS Topspiel des 8. Spieltags



  • Ihr hattet die Wahl und am Ende habt ihr die Geschichte relativ eindeutig entschieden. Das Topspiel des achten Spieltags steigt in der 3. Liga: in der Lausitz empfängt der FC Energie Cottbus die SG Sonnenhof Großaspach. Für beide geht es um sehr viel: um den Aufstieg in die zweite Liga!

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    Die goldenen Zeiten sind derzeit vorbei, aber der FC Energie Cottbus hat sich einige Anhänger geschaffen. Das lag in der Vergangenheit sicherlich vor allem an Eduard Geyer, aber die Geschichte der Lausitzer ist durchaus länger. Gegründet wurder der Verein 1966 als BSG Energie und in der Folge spielte man durch politische Entscheidungen vor sich hin. Immerhin gehörte man fast durchgehend der DDR-Liga (zweite Liga) an. Sechsmal gelang der Sprung in die DDR-Oberliga, so wirklich halten konnten sich der FC Energie dabei nicht. Lediglich 1989 und 1990 gelang der Klassenerhalt, 1990 zog man als Tabellensiebter sogar in den UEFA-Intertoto-Cup ein. In dieser Phase hatte der FC Energie den dritthöchsten Zuschauerschnitt in der DDR. In der Abschlusssaison der DDR-Oberliga kam man nur auf den vorletzten Tabellenplatz und musste so in der Oberliga NordOst antreten. Dort wurde man zweimal Dritter und 1994 sogar Zweiter, scheiterte in den Aufstiegssspielen aber an Brandenburg und Zwickau. DIe Qualifikation für die neue Regionalliga war aber gegeben. 1994 übernahm der besagte Eduard Geyer das Zepter bei der Energie und nun ging es sportlich rund: Pokalfinale 1997, Zweitliga-Aufstieg 1997 und gleich mehrmaliger Klassenerhalt in der zweiten Liga. Der Weg schien bereitet für höherklassige Aufgaben. Und so gehörte der FC Energie zu den Gründungsmitgliedern des VDFB. Da ging es zunächst erstmal abwärts, denn dem Abstieg aus der Zweiten Liga in Saison eins folgte der Abstieg aus der Regionalliga und damit ein Jahr VDFB-Pause nach Saison drei. Zu Saison Nummer fünf waren die Lausitzer dann wieder da und schafften in Saison sechs den Aufstieg in die zweite Liga. Nur ein Jahr verbrachte man im Profi-Fussball und stieg in der Folge sofort wieder in die Regionalliga ab, der man bis 2011 erst dritt-, dann viertklassig die Treue hielt. 2011 gelang dm FC Energie die Meisterschaft in der Regionalliga Nord und seit diesem Tage ist man wieder im Profifußball vertreten. Rekordspieler ist Andre Thoms mit 245 Spielen, aus dem aktuellen Kader ist Georg Tribus mit 91 Spielen für Energie der Rekordspieler. Rekordtorschütze ist ist Alexander Zickler mit 159 Toren.

    Seit 2010 hat Alexander Fiebig das Sagen im Stadion der Freundschaft. Nach dem er den Verein wirtschaftlich stabilisierte, schaffte er mit dem FC Energie 2011 den Sprung in die dritte Liga. Der Verein ist nun wirtschaftlich stabil, die Infrastruktur für die dritte Liga absolut ausreichend. Nun kann man sich in der Lausitz höheren Zielen widmen. Und nach sechs Spielen in der aktuellen Drittligasaison hält sich Energie schadlos und führt die Tabelle an. Sechs Siege in sechs Spielen, darunter zwei glatte Erfolge gegen die Mitkonkurrenten aus Kaiserslautern und Mönchengladbach. Dadurch hat sich Energie vom Geheimtipp endgültig zu einem Favoriten im Kampf um den Aufstieg gemausert. In diesem Zusammenhang kann man auch die Verpflichtung von Imre Szabics sehen, der nun den "Gulasch-Sturm" mit Adam Szalai bildet und hoffentlich seine "Gulasch-Kanone" oft anwerfen kann.
    Auch im Pokal ist Energie noch vertreten: nach dem man in der Qualifikationsrunde nur knapp einer Blamage in Essen entging (3:2 n.V.) spielt man nun beim FC Augsburg.

    Dunkle Wolken ziehen über den Sonnenhof auf, denn die SGS steckt in einer Minikrise. Seit der Ankündigung des Topspiels des sechsten Spieltags konnten die Schwaben kein Pflichtspiel mehr gewinnen. In Plauen gab es ein leistungsgerechtes 3:3, beim SV Meppen verlor man durch viele Aluminium-Treffer mit 1:2. Klar, dass sich dort der Frust ansammelte und der Haussegen schief hängt, So wurde Patrick Owomoyela suspendiert und wird nun für mindetens 1,3 Millionen Euro den Verein wechseln. Ob das der richtige Weg ist? Die Marschroute für die kommenden Spieltage ist auch ohne Owo klar: verlieren verboten!
    Sonnenhof ist ebenfalls im Pokal noch drin: nach einem 4:2 im Elfmeterschießen gegen Südligist Feucht, wartet nun der Zweitligist Schönberg in der 1. Hauptrunde.


    Das Topspiel wird das erste direkte Duell zwischen den Trainern, aber auch zwischen den Vereinen vwerden.



    In dieser Woche gab es endlich mal wieder eine Audiopresse Konferenz.
    Danke an die beiden Trainer für die sehr ausführlichen Pressekonrenz

    Pressekonferenz

    Hochgeladen bei Soundclound, hoffe das klappt.

    Hoffe ihr hattet ein bißchen Spaß beim Lesen und Hören!