Die Gäste aus Chemnitz starteten vorsichtig in die Partie. Man merkte ihnen an, dass sie gerade zu Beginn keinen fatalen Fehlpass spielen wollten und über sichere Passstaffetten Sicherheit gewinnen wollten. Somit hatten es die Schwaben gerade zu Beginn schwer in Ballbesitz zu kommen. Ihn blieb im Grunde nichts anderes übrig, als auf den Ballverlust bei Chemnitz zu warten und dann schnell umzuschalten. In der 22. Minute konnten die Schwaben solch einen Konter fahren. Rode erobert den Ball und schaltet sofort um, läuft ein paar Meter und chipt den Ball dann in den Lauf von Vukcevic, der schiebt den Ball direkt weiter quer zu Idrissou. Mo nimmt den Ball an, legt ihn sich vor und hämmert das Ding unter die Latte. 4 Minuten später setzt de Bruyne eine Vukcevic-Flanke knapp über das Tor und in der 40 minute scheitert Leitner aus spitzem Winkel zunächst an Wiese und dann am Pfosten. Mit dem Schlusspfiff hat de Bruyne noch die Chance auf das 2:0. Er läuft von rechts allein in Strafraum, schließt aber zu früh ab und Wiese kann den Ball halten. Zur Halbzeit ein völlig verdientes Ergebnis. Chemnitz bemüht, aber Stuttgart das gefährlichere Team.
In der Halbzeit möchte Samy seinem Winterneuzugang Jan Rosenthal eine Chance geben. Er soll Vukcevic auf dem linken Flügel ersetzen. In der 48. Minute, nach einer leicht abgefälschten Raffael-Flanke nimmt Rosenthal den Ball direkt und erwischt Wiese auf dem falschen Fuß. Rosenthal macht mit seinem ersten Ballkontakt im VDFB für die Schwaben gleich sein erstes Tor. Chemnitz zeigt sich wenig geschockt. Nur 4 Minuten später herrscht verwirrung im VfB-Strafraum nach einem Freistoß aus dem Halbfeld. Markolf bekommt erneut die Chance zu Flanken, macht dies richtig gut und Fenin köpft sicher ein zum Anschlusstreffer. Aber auch die Schwaben zeigen sich wenig beeindruckt. In der 56. Minute scheitert Rode nach einer Ecke wieder an Wiese. 2 Minuten später setzt sich Rosenthal auf dem Flügel durch, täuscht eine Flanke an und schiebt den Ball überlegt in die Mitte, wo Raffael im richtigen Moment gestartet ist und braucht den Ball nur noch einschieben. Ab dem Zeitpunkt machte Chemnitz immer weiter auf, bis sie schließlich alles nach vorne warfen. Das gab Platz für die Schwaben, den sie jedoch nicht mehr nutzen konnten. Chemnitz bekam in der 87. und 90. noch 2 100%ige Torchancen, die sie eigentlich hätten machen müssen. So blieb es dann aber beim 3:1 Heimsieg.
Unter dem Strich ein verdienter Sieg für die Schwaben. Sie waren gerade in der 1.Halbzeit überlegen und Trainer Samy hatte mit der Einwechslung von Rosenthal ein goldenes Händchen bewiesen. Damit dürfte der Kampf auf dem linken Flügel zwischen Vukcevic und Rosenthal eröffnet sein. Chemnitz wünsche ich noch viel Erfolg für die restliche Saison.
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