RB Leipzig (2) : (4) SC Paderborn 07 (30.000 Zuschauer)



  • Piskopat (Abdullah Karoglu)
    (Timo M.) BVBTSVSCPSPVGG

    2. BuLi - 22. Saison - 5. Spieltag

    Jastrzembski (1)
    Özil (1)
    (1) Rodríguez
    (1) Werner
    (2) Sané
    Zuschauer: 30.000

    S P I E L B E R I C H T

    Zum heutigen Spiel reisten die Paderborner Jungs nach Leipzig. Da der Paderborner Trainer bekanntermaßen nicht sonderlich gut auf den kontrovers diskutierten Verein zu sprechen ist, konnte es nur eine Marschroute geben: Sieg!
    Doch ob das alleine reicht?

    Spielbestimmend waren zunächst einmal die Hausherren. Im Minutentakt schossen sie auf das Tor, doch Fährmann hatte immer eine Hand oder ein Bein dazwischen. In Minute 40 war es dann endlich soweit und das erste Tor fiel... aber auf der anderen Seite. Werner wurde steil geschickt und vollendete eiskalt zum 1:0.
    So schien es mit einem 1:0 in die Pause zu gehen. Aber Moment, Paderborn kommt zum zweiten Mal vor das Tor und... trifft schon wieder! Diesmal ist es Rodriguez, der mit seinem "Roulett"-Trick einen Gegenspieler aussteigen lässt, einen cleveren Doppelpass mit Sané spielt und auf 2:0 erhöht. Scheinbar war die Wirkung das Leipziger Muntermacher-Getränks bereits nach 30 Minuten schlagartig verpufft, sodass Paderborn seine Chancen nutzen konnte und mit einem eher unverdienten 2:0 in die Kabinen gehen durfte.
    Nach der Pause waren die Paderborner von Beginn an hellwach (Ob sie vielleicht heimlich einen Energy-Drink geklaut hatten?) und wollten den Sieg dingfest machen. Zweimal schickte Werner Sané, zweimal traf Sané. Und so stand es in Minute 49 schon 4:0.
    Aber nun schien das Aufputschmittel endlich seine Wirkung zu entfalten: nach einem berauschenden Dribbling schoss Jastrzembski zum 4:1 Anschlusstreffer ein. Und die Hausherren wollten mehr. Nur 13 Minuten später war es Özil, der nach einem Doppelpass auf 4:2 verkürzte. Geht da jetzt noch mehr?!
    Die Gäste, die sich zwischendurch wohl zu sicher fühlten, intensivierten ihre Bemühungen wieder und spielten sich einige Chancen heraus. Auch die Leipziger kamen noch in die Nähe des Strafraums, es ergab sich allerdings keine zwingende Tormöglichkeit mehr, sodass das Spiel 4:2 endete.

    Trainer BVBTSVSCPSPVGG sagte: "Heute sollte ich nur mit einem Spieler zufrieden sein und das ist Ralf. Nur durch seine unglaublichen Paraden hat er uns in der ersten halben Stunde überhaupt noch im Spiel gehalten. Immerhin war auf unsere Offensive Verlass, die dann die nötigen Tore schoss, um diesen sehr glücklichen Sieg einzufahren."

    Der Leipziger Trainer Piskopat meinte im Interview: "Wenn mann die ersten 35 Minuten die klaren Dinger nicht macht, kassiert man halt die Dinger im eigenen Kasten. Anfang der 2. Hälfte noch mit dem Kopf in der Kabine gewesen die Spieler und prompt stand es 0:4 . Gegner hellwach, Bomben-Spiel. Glückwunsch zum Sieg."