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| Sec-BVB | deCoo | |||
| Guirassy (1) | (2) Coman (1) Simons (1) Osimhen | |||
Wehen Wiesbaden bezwingt Dortmund mit 4:1Im Signal-Iduna-Park setzte der SV Wehen Wiesbaden ein deutliches Ausrufezeichen und besiegte Borussia Dortmund mit 4:1. Die Gäste traten von Beginn an entschlossen auf und dominierten das Spielgeschehen über weite Strecken, angeführt vom überragenden Xavi Simons. Von der ersten Minute an war Wehen Wiesbaden darum bemüht, das Spiel in die eigene Hand zu nehmen. Mit aggressivem Pressing und klugem Stellungsspiel kontrollierten sie das Mittelfeld, ließen aber zunächst zwingende Torchancen vermissen. Erst in der 27. Minute wurde ihre Dominanz belohnt, als Xavi Simons eine Lücke in der Dortmunder Abwehr fand und eiskalt zur 1:0-Führung abschloss. Mit diesem Treffer übernahm der 20-Jährige nicht nur Verantwortung, sondern brachte auch die nötige Ruhe in das Spiel seiner Mannschaft. Borussia Dortmund zeigte sich nach dem Rückstand zunächst bemüht, fand jedoch keinen Weg durch die kompakt stehende Defensive der Gäste. Stattdessen war es Wehens Victor Osimhen, der in der 51. Minute nach einem schnellen Konter auf 2:0 erhöhte. Die Westfalen ließen sich jedoch nicht hängen: Serhou Guirassy brachte den BVB nur drei Minuten später mit einem präzisen Abschluss auf 1:2 heran. Die Hoffnungen der Gastgeber wurden allerdings schnell wieder gedämpft. Kingsley Coman traf in der 64. Minute zum 3:1, nachdem Xavi Simons mit einem klugen Zuspiel den Treffer vorbereitet hatte. In der Schlussphase setzte Coman mit einem weiteren Treffer den Schlusspunkt (81.). Ein verdienter Sieg für die Wiesbadener, die damit eindrucksvoll ihre Ambitionen unterstrichen. Fazit: Während Borussia Dortmund in weiten Teilen blass blieb und sich insbesondere im Spielaufbau schwer tat, überzeugte Wehen Wiesbaden mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Herausragender Akteur war Xavi Simons, der nicht nur das erste Tor erzielte, sondern auch mit zwei Assists brillierte. Der Niederländer wurde zu Recht als Spieler des Spiels ausgezeichnet und erhielt die Top-Note 9,8. Die Gäste bewiesen, dass sie auch in großen Stadien und gegen namhafte Gegner zu dominieren verstehen. Dortmund hingegen muss sich vorwerfen lassen, zu wenig kreative Lösungen gefunden zu haben, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. | ||||

