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| Kevinho1909 | DonSchilli | |||
| Berisha (4) Schleusener (4) | (1) Richter (3) Philippe | |||
| Viktoria Köln antwortet mit Torfestival – 8:4-Ausrufezeichen gegen Erzgebirge Aue Im zweiten Spiel der Rückrunde traf die Viktoria aus Köln-Höhenberg auf den Tabellenneunten Erzgebirge Aue – und lieferte nach der bitteren Niederlage am Morgen gegen Eintracht Braunschweig um Superstar Ciro Immobile die passende Antwort. In einem furiosen Schlagabtausch setzten sich die Kölner am Abend mit 8:4 durch und boten den Zuschauern ein wahres Offensivspektakel. Dabei begann die Partie alles andere als optimal für die Viktoria. Aue knüpfte nahtlos an die starke Leistung aus dem Spiel gegen Augsburg an und setzte früh ein Ausrufezeichen: Bereits in der 3. Minute nutzte Philippe grobe Abstimmungsfehler in der Kölner Defensive zur frühen Führung für die Gäste. Es war bereits der zweite Rückstand des Tages für die Viktoria – doch diesmal zeigte das Team Charakter. Anstatt die Ordnung zu verlieren, blieb Köln ruhig, suchte gezielt nach Lücken und wurde in der 14. Minute belohnt: Schleusener traf zum verdienten Ausgleich. Die Antwort der Auer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später war es erneut Philippe, der seine Klasse unter Beweis stellte und Aue wieder in Führung brachte (17.). Die Viktoria blieb dennoch fokussiert und belohnte sich für ihren mutigen Ansatz. In der 29. Minute war es erneut Schleusener, der zum 2:2 einnetzte. Dieser Treffer markierte einen Wendepunkt: Der Aue-Coach bat seinen Kapitän an die Seitenlinie und stellte taktisch um – doch die Maßnahme brachte eher Verunsicherung als Stabilität. Köln erkannte die Schwächephase sofort und erhöhte den Druck. Der Mut zahlte sich aus: Noch vor dem Halbzeitpfiff schossen Schleusener und Berisha die Viktoria erstmals in Führung. Ein Doppelschlag, der Wirkung zeigte. Dennoch gehörten die letzten Minuten der ersten Hälfte noch einmal den Gästen aus Aue, die mit einer wuchtigen Druckphase für zittrige Knie in der Kölner Box sorgten. Nach dem Seitenwechsel spielte dann fast nur noch die Viktoria. Aue fand kein Mittel gegen die schnellen Querpässe und das perfekt abgestimmte Zusammenspiel zwischen Schleusener und Berisha. Angriff um Angriff rollte auf das Auer Tor zu, und aus den Lautsprechern hallte es immer wieder: Tor, Tor, Tor! Die Fans konnten lange vor dem Abpfiff optimistisch sein und feierten ein echtes Offensivfeuerwerk, das schließlich im deutlichen 8:4-Endstand mündete. Nach dem Schlusspfiff kam es allerdings noch zu unschönen Szenen. Aues Coach Schilli zeigte sich sichtlich frustriert und ließ seinem Ärger lautstark freien Lauf – ein Spiegelbild eines Abends, an dem sein Team der Kölner Offensivpower nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Die Viktoria bedankt sich für das Spiel, wünscht dem Gegner weiterhin alles Gute und richtet den Fokus nun voll auf die kommenden Aufgaben der Rückrunde. | ||||

