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| Ceres | The Machine | |||
| Isak (3) Bruma (1) | (1) Scienza (2) Kramaric | |||
| Unter Flutlicht und vor dicht gefüllten Rängen in der PreZero Arena lag spürbare Spannung in der Luft. Die TSG Hoffenheim wollte als Tabellensiebter ihre Ambitionen untermauern, während der FC St. Pauli als 17. dringend Punkte im Abstiegskampf benötigte. Was folgte, war ein Spiel, das lange wie eine klare Angelegenheit wirkte – und sich am Ende in ein nervenaufreibendes Spektakel verwandelte. Hoffenheim begann druckvoll und setzte früh ein Zeichen. Bereits in der 5. Minute nutzte Christian Pulisic einen Vorstoß über außen, legte in den Strafraum auf Dani Olmo ab, der wiederum für Alexander Isak auflegte – und Isak vollendete eiskalt zur frühen Führung. Die TSG spielte dominant, ließ Ball und Gegner laufen und zwang St. Pauli immer wieder zu Fehlern. Einer davon führte in der 37. Minute zum nächsten Treffer: Nach einem Aufbaufehler von Timo Becker schnappte sich Bruma den Ball und schlenzte ihn unhaltbar ins rechte obere Eck. Kurz vor der Pause setzte Hoffenheim den nächsten Stich: Dani Olmo schickte Alexander Isak auf die Reise, der schneller war als die Verteidiger und den Ball an Karius vorbeischob – 3:0 zur Halbzeit, die Partie schien entschieden. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hoffenheim die tonangebende Mannschaft. In der 72. Minute brachte erneut ein Foul von Becker im Strafraum die Gäste in Bedrängnis. Alexander Isak trat an und verwandelte den Elfmeter sicher zum 4:0 – sein zweiter Treffer des Abends. In diesem Moment wirkte St. Pauli gebrochen, Hoffenheim feierte bereits. Doch dann kippte die Partie. In der 78. Minute brachte ein langer Ball Bülter in Szene, der die Übersicht behielt und auf Scienza querlegte – der schob zum 4:1 ein und brachte erstmals Hoffnung für die Hamburger. Nur drei Minuten später folgte der nächste Nackenschlag für Hoffenheim: Andrej Kramari? setzte sich mit einer starken Einzelaktion gegen Simakan und Tapsoba durch und verkürzte auf 4:2. Als Kramari? in der 83. Minute nach einem Abpraller von Nübel auch noch das 4:3 erzielte, verwandelte sich die zuvor ausgelassene Stimmung im Stadion in spürbare Nervosität. Die Schlussphase wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Hoffenheim suchte die Entscheidung, St. Pauli den Ausgleich. In der Nachspielzeit hatte Christian Pulisic den fünften Treffer auf dem Fuß, doch St. Paulis Torhüter Loris Karius rettete mit einer spektakulären Parade aus kurzer Distanz und hielt seine Mannschaft im Spiel. Am Ende blieb es beim knappen 4:3 für Hoffenheim – ein Spiel, das die Gastgeber lange kontrollierten, dann aber fast aus der Hand gaben. Auf der einen Seite Isak mit einem Hattrick und auf der anderen Seite Kramari? mit seinem späten Doppelpack der für eine dramatische Schlussphase sorgte. Für St. Pauli reichte die starke Aufholjagd nicht mehr, doch sie verließen den Platz mit erhobenem Kopf – und Hoffenheim mit der Erkenntnis, wie schnell ein sicher geglaubtes Spiel kippen kann. 1:0 A. Isak (5.) 2:0 Bruma (37.) 3:0 A. Isak (45.) HZ 4:0 A. Isak (72.) Elfmeter 4:1 L. Scienza (78.) 4:2 A. Kramaric (81.) 4:3 A. Kramaric (83.) | ||||

