Was für eine Spielzeit! Die 34. Saison des VDFB geht als eine der ereignisreichsten in die Geschichte ein. Zwischen Wachablösungen an der Spitze, historischen Erfolgen und bitteren Abschieden war alles dabei, was das virtuelle Fußballerherz begehrt.
Der Thronwechsel: Bremen stößt den Club
Es ist vollbracht: Werder Bremen hat das scheinbar Unmögliche geschafft und den ewigen Rekordmeister FC Nürnberg vom Thron gestoßen. In einer nervenaufreibenden Saison bewiesen die Hanseaten den längeren Atem und krönten sich verdient zum Champion. Während in Nürnberg die Wunden geleckt werden, feiert Bremen eine Meisterschaft, die das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen Zeitrechnung markieren könnte.
Nürnberg gewinnt erneut den VDFB Pokal!
Zwar klappte es dieses Mal nicht mit der Meisterschaft, doch im Pokal zeigte der Rekordmeister das sie auf absoluten Topfniveau sind! Auch in der 34. Saison holen sie sich eine verdiente Trophäe!
Historischer Erfolg für Düsseldorf
Die Überraschung der Saison kommt aus dem Rheinland. Fortuna Düsseldorf spielte die statistisch beste Saison ihrer Vereinsgeschichte. Mit einer Mischung aus taktik, Abgezocktheit und Spielfreude sicherten sie sich Platz 3. Ein Meilenstein für den Verein, der zeigt, dass man mit Konstanz auch die „Großen“ ärgern kann. Doch leider ist es offiziell das der Trainer ali_mahamal am Zenit seiner Leistung aufhören wird.
Aufsteiger bleiben erstklassig, Sorgenkinder straucheln
Die Neulinge im Oberhaus haben bewiesen, dass sie gekommen sind, um zu bleiben.
- Schweinfurt & Paderborn: Nach ihrem Aufstieg lieferten beide Teams eine solide Performance ab und beenden die Saison gesichert im Mittelfeld. Wer mit einem schnellen Wiederabstieg gerechnet hatte, wurde eines Besseren belehrt.
- SV Wehen Wiesbaden: Ein trauriges Bild bot hingegen Wiesbaden. Eigentlich mit Potenzial gesegnet, landete das Team abgeschlagen auf Platz 10. Der Grund war abseits des Platzes zu finden: Ein fehlender Trainer lähmte die Mannschaft über weite Strecken der Saison.
Das Trainerkarussell dreht sich
EIne der wohl heißesten Personalien der Sommerpause ist bereits geklärt: Ceres, der bisherige Erfolgscoach der TSG Hoffenheim, verlässt den Kraichgau. Er zieht weiter zum VfL Wolfsburg. In der Liga wird gespannt beobachtet, ob er den Wölfen zu neuem Glanz verhelfen kann oder ob die Fußstapfen in Hoffenheim zu groß für seinen Nachfolger sein werden. Damit wird ein echter Fan an der Seitenlinie der Wölfe stehen!
Der bittere Gang in die Zweitklassigkeit
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Für drei Traditionsvereine hat es in dieser Saison nicht gereicht. Die Abschiedstränen fließen bei:
- SSV Ulm
- Greuther Fürth
- RB Leipzig
Alle drei Teams müssen den schweren Gang in die 2. Liga antreten. Besonders der Abstieg von Leipzig dürfte in der Liga für Gesprächsstoff sorgen – nun gilt es, sich im Unterhaus neu zu sortieren und den direkten Wiederaufstieg anzupeilen.
Alles in allem können wir, trotz der vielen Abschiede, von einer erfolgreichen und spannenden Saison sprechen. Wir Admins bedanken uns bei jedem einzelnen von euch und hoffen das ihr auch in Zukunft aktiv teilnehmt!