SC Paderborn Vereinsnews




  • Reporter:

    Zwei Spiele, zwei Siege – 5:2 in Duisburg und ein klares 6:0 gegen 1860 München. Wie zufrieden bist du insgesamt mit dem Saisonstart?

    Paderborn-Coach:

    „Ich bin sehr zufrieden mit dem Saisonstart. Wir haben als realistisches Ziel drei Punkte im Visier gehabt und uns sogar übertroffen. Das gibt uns natürlich Mut und ist ein Zeichen an die Liga: Wir können mithalten – und das sogar mit den ganz Großen. Der Sieg in Duisburg war für uns natürlich die Krönung der beiden Spieltage.“

    Reporter:

    Gerade in Duisburg seid ihr früh durch Haaland in Rückstand geraten. Was ist danach passiert?

    Paderborn-Coach:

    „Ich denke, der Rückstand hat uns sogar geholfen. Die Spieler konnten mit einem freieren Kopf auftreten, weil mehr als verlieren konnte man in dem Moment nicht mehr. Dadurch haben wir mehr Mut gezeigt und offensiver gespielt. Mit der 3:1-Führung zur Halbzeit kommst du dann natürlich mit breiter Brust wieder raus – das hat man auch in der zweiten Halbzeit gesehen.“

    Reporter:

    War das 3:1 vor der Pause der Knackpunkt?

    Paderborn-Coach:

    „Ich glaube schon, dass uns das genau in diese Richtung gelenkt hat. Wir konnten durchatmen und gleichzeitig mit einer richtig breiten Brust aus der Pause kommen. Mit zwei Toren Vorsprung hat man einfach eine gewisse Sicherheit.“

    Reporter:

    Das 6:0 gegen 1860 wirkt sehr deutlich. War das Spiel wirklich so klar?

    Paderborn-Coach:

    „Ein bisschen. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht komplett wider. 1860 war spielstärker als erwartet und definitiv ein ernstzunehmender Konkurrent. Der Unterschied war, dass wir unsere Chancen besser genutzt haben.“

    Reporter:

    Gyökeres in Topform – was macht ihn aktuell so stark?

    Paderborn-Coach:

    „Ich finde die Leistung von Victor hervorragend. Er hat in beiden Spielen getroffen und der Mannschaft enorm geholfen. Seine Stärke liegt vor allem im eiskalten Abschluss und seiner körperlichen Präsenz – damit hat jeder Verteidiger Probleme.“

    Reporter:

    11 Tore in zwei Spielen – ist Effizienz eure größte Stärke?

    Paderborn-Coach:

    „Das zeigt vor allem unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Die Chemie im Team stimmt. Wir sind vorne effektiver geworden und haben uns defensiv stabilisiert. Gerade gegen Duisburg hat man gesehen, dass wir mit den ganz Großen mithalten können.“

    Reporter:

    Siehst du defensiv noch Luft nach oben?

    Paderborn-Coach:

    „Verbesserungspotenzial gibt es immer. Insgesamt bin ich aber zufrieden. Es gibt ein, zwei Punkte, an denen wir arbeiten müssen – und das werden wir im Laufe der Saison auch tun.“

    Reporter:

    Was ist das Ziel für die nächsten Spiele?

    Paderborn-Coach:

    „Wir wollen genau an diese Form anknüpfen. Mit Bremen wartet jetzt ein schwer einzuschätzender Gegner, ein neuer Trainer – da wissen wir noch nicht genau, was uns erwartet. Aber wir werden uns bestens vorbereiten und wollen auch dieses Spiel gewinnen.“