Viertelfinale: SG Eintracht Frankfurt - 1.FC Kaiserslautern 6:10

  • Betzenberg wird brennen

    Wenn der 1.FC Kaiserslautern im Landespokal Eintracht Frankfurt empfängt, dann wird es auf den Rängen heiß her gehen. Die Pfälzer sind der klare Favorit aufs Weiterkommen. In der vergangenen Spielzeit stabilisierte sich der 1.FCK, landete im Mittelfeld der 2.Liga. Frankfurt dagegen kämpft eine Liga tiefer ums Überleben. Auf dem Betzenberg brauch die SGE fast schon ein Wunder fürs Weiterkommen.

    ...VDFB seit 2000! Trainerstationen: SC Idar Oberstein, Greuther Fürth(2x), TuS Koblenz, VfL Osnabrück, SV Sandhausen

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  • 16-Tore-Wahnsinn im Pokal: Ragnar Ache schießt Lautern mit Fünferpack ins Halbfinale!

    Frankfurt. Das war kein Fußballspiel, das war ein Offensiv-Tornado! Im Viertelfinale des Landespokals lieferten sich Eintracht Frankfurt und der 1. FC Kaiserslautern ein episches Duell, das alle Defensivkonzepte über den Haufen warf. Am Ende eines völlig verrückten Abends stürmten die Roten Teufel mit einem historischen 10:6-Auswärtssieg ins Halbfinale. Der unumstrittene Held des Tages: Ragnar Ache.

    Turbulente Anfangsphase: Rückstand als Weckruf Die Partie im Deutsche Bank Park brauchte keine Anlaufzeit. Irvin Cardona brachte die Gäste früh in Führung (9.), doch Frankfurt antwortete prompt und eiskalt. Binnen drei Minuten drehten Sirlord Conteh (15.) und Kelian Corredor (18.) die Partie zum 2:1 für die Hessen. Wer nun dachte, der FCK würde wackeln, sah sich gewaltig getäuscht. Der Gegentreffer war der Startschuss für eine pfälzische Angriffsmaschinerie, die in der ersten Hälfte nicht mehr zu stoppen war. Eckert Ayensa (22.), ein Doppelpack von Ragnar Ache (26., 33.) sowie ein Treffer von Ko Itakura (41.) sorgten für eine komfortable 5:2-Pausenführung der Gäste.

    Ache nicht zu stoppen – Frankfurt gibt sich nie auf Nach dem Seitenwechsel machten die Lautrer genau da weiter, wo sie aufgehört hatten. Castro-Montes (49.), erneut Ache (54.) und Cardona (63.) schraubten das Ergebnis auf ein unfassbares 8:2. Das Spiel schien längst entschieden, doch die Eintracht bewies Moral und schenkte den heimischen Fans noch ein echtes Spektakel. Christian Conteh (68.), Corredor (71.) und nochmals Sirlord Conteh (76.) nutzten die Nachlässigkeiten in der FCK-Abwehr und verkürzten.

    Doch Kaiserslautern hatte immer die passende Antwort parat – und die hieß an diesem Abend Ragnar Ache. Erst traf der Stürmer zum 9:3 (69.), bevor er in der 77. Minute mit einem weiteren eiskalten Abschluss aus dem Spiel heraus seinen persönlichen Fünferpack schnürte und es zweistellig machte. Den Schlusspunkt unter diese surreale Partie setzte der starke Frankfurter Corredor, der in der 85. Minute – nach einem Foul von Pellegrini – per Strafstoß den 6:10-Endstand markierte.

    Fazit: Ein Pokal-Fight für die Ewigkeit! Kaiserslautern brilliert mit bedingungsloser Offensive und einem überragenden Ragnar Ache (Note 10,0), muss aber trotz des deutlichen Sieges die Anfälligkeit in der eigenen Defensive analysieren. Das Ticket für das Halbfinale ist jedoch hochverdient gelöst!

    Die Statistik zum Spiel:

    • Tore: 0:1 Cardona (9.), 1:1 S. Conteh (15.), 2:1 Corredor (18.), 2:2 Eckert Ayensa (22.), 2:3 Ache (26.), 2:4 Ache (33.), 2:5 Itakura (41.), 2:6 Castro-Montes (49.), 2:7 Ache (54.), 2:8 Cardona (63.), 3:8 C. Conteh (68.), 3:9 Ache (69.), 4:9 Corredor (71.), 5:9 S. Conteh (76.), 5:10 Ache (77.), 6:10 Corredor (85., FE).
    • Erwartete Tore (xG): 3,8 : 5,3
    • Schüsse: 7 : 14
    • Spieler des Spiels: Ragnar Ache (Kaiserslautern) mit der Traumnote 10,0 (5 Tore)
  • Da gibt es nicht viel hinzuzufügen, positiv ist aber auch, das man eindeutig sieht, wo es am Frankfurter Kader aktuell noch Probleme gibt, auf dem Transfermarkt wird mit Sicherheit in der Defensive noch einiges passieren müssen, aber es muss auch finanziell stemmbar bleiben, mal schauen, was das Management sich einfallen läßt.