Finale auf hohem Niveau
Wenn der 1.FC Kaiserslautern im Landespokal Finale auf Elversberg trifft, dann dürfen sich die Zuschauer auf eine hochklassige Partie freuen. Sowohl die Pfälzer, als auch die Saarländer, erfüllten ihre Pflichtaufgabe im Halbfinale mit Bravour und stehen dank des Finaleinzugs vorzeitig in der VDFB-Pokal Hauptrunde. Vor allem die Offensivreihen beider Mannschaften zeigen sich früh in der Saison in bestechender Form. Elversberg, die im Finale das Heimrecht genießen, schossen den Drittligisten Verl mit 9:3 aus dem eigenen Stadion. Anders als noch zuvor in München, präsentierte sich die Pisko-Elf in Ostwestfalen spielfreudig und zielstrebig im letzten Drittel. Ähnliches gilt für Kaiserslautern. Der FCK ließ Drittligist Saarbrücken (7:1) im Halbfinale nicht den Hauch einer Chance. In zwei Spielen erzielten die Pfälzer allein im Landespokal 17 Treffer. In der Liga kommen in sechs Spielen 27 weitere Tore hinzu. Ein sensationeller Wert, der zuletzt allerdings durch einige Schwächen in der Defensive getrübt wurde. Diese Probleme scheint die Mannschaft von Trainer BudSpencer zumindest im Landespokal in den Griff bekommen zu haben. Knapp 10.000 Zuschauer werden dem Finale im Landespokal beiwohnen. Ein echter Favorit ist schwer auszumachen. In der Liga trennen beide Zweitligisten drei Punkte, wobei die Saarländer noch eine Partie mehr auszutragen haben und mit einem Sieg mit dem FCK gleichziehen könnten. Die Bilanz beider Trainer ist ebenfalls fast ausgeglichen. In dreizehn direkten Duellen in der Liga konnte sich Piskopat 7x durchsetzen. BudSpencer gelangen fünf Siege, bei einem Remis. Im Pokal trafen beide Trainer bisher einmal aufeinander, mit dem besseren Ende für den FCK-Coach. Während der Sieger also schwer auszumachen ist, sind Tore an der Kaiserlinde vorprogrammiert.