Finale: SV Elversberg 07 - 1.FC Kaiserslautern 2:7 (1:3)

  • Finale auf hohem Niveau

    Wenn der 1.FC Kaiserslautern im Landespokal Finale auf Elversberg trifft, dann dürfen sich die Zuschauer auf eine hochklassige Partie freuen. Sowohl die Pfälzer, als auch die Saarländer, erfüllten ihre Pflichtaufgabe im Halbfinale mit Bravour und stehen dank des Finaleinzugs vorzeitig in der VDFB-Pokal Hauptrunde. Vor allem die Offensivreihen beider Mannschaften zeigen sich früh in der Saison in bestechender Form. Elversberg, die im Finale das Heimrecht genießen, schossen den Drittligisten Verl mit 9:3 aus dem eigenen Stadion. Anders als noch zuvor in München, präsentierte sich die Pisko-Elf in Ostwestfalen spielfreudig und zielstrebig im letzten Drittel. Ähnliches gilt für Kaiserslautern. Der FCK ließ Drittligist Saarbrücken (7:1) im Halbfinale nicht den Hauch einer Chance. In zwei Spielen erzielten die Pfälzer allein im Landespokal 17 Treffer. In der Liga kommen in sechs Spielen 27 weitere Tore hinzu. Ein sensationeller Wert, der zuletzt allerdings durch einige Schwächen in der Defensive getrübt wurde. Diese Probleme scheint die Mannschaft von Trainer BudSpencer zumindest im Landespokal in den Griff bekommen zu haben. Knapp 10.000 Zuschauer werden dem Finale im Landespokal beiwohnen. Ein echter Favorit ist schwer auszumachen. In der Liga trennen beide Zweitligisten drei Punkte, wobei die Saarländer noch eine Partie mehr auszutragen haben und mit einem Sieg mit dem FCK gleichziehen könnten. Die Bilanz beider Trainer ist ebenfalls fast ausgeglichen. In dreizehn direkten Duellen in der Liga konnte sich Piskopat 7x durchsetzen. BudSpencer gelangen fünf Siege, bei einem Remis. Im Pokal trafen beide Trainer bisher einmal aufeinander, mit dem besseren Ende für den FCK-Coach. Während der Sieger also schwer auszumachen ist, sind Tore an der Kaiserlinde vorprogrammiert.

    ...VDFB seit 2000! Trainerstationen: SC Idar Oberstein, Greuther Fürth(2x), TuS Koblenz, VfL Osnabrück, SV Sandhausen

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  • LANDESPOKALSIEGER! Kaiserslautern demontiert Elversberg im Finale mit 7:2

    VDFB. Der 1. FC Kaiserslautern hat es geschafft und krönt sich zum Landespokalsieger der Saison 35! In einem fulminanten Endspiel ließen die Roten Teufel dem SV Elversberg am Ende keine Chance und sicherten sich hochverdient den Titel. Überragender Akteur des Spiels war Dennis Eckert Ayensa, der in der zweiten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick schnürte und mit einer 9,4-Bewertung glänzte.

    Früher Schock weckt die Roten Teufel Dabei begann das Finale für den FCK zunächst mit einer kalten Dusche: F. Asllani brachte Elversberg in der 13. Minute in Führung. Doch Kaiserslautern schüttelte sich nur kurz und schlug gnadenlos zurück. Irvin Cardona besorgte in der 17. Minute den schnellen Ausgleich, bevor Rechtsverteidiger Josip Stanišić (32.) und Torjäger Ragnar Ache (40.) das Spiel noch vor der Pause komplett in Richtung der Pfälzer drehten.

    Die Eckert Ayensa-Show in Hälfte zwei Nach dem Seitenwechsel machte der FCK genau da weiter, wo er aufgehört hatte. Emile Smith Rowe schraubte das Ergebnis in der 53. Minute auf 4:1. Danach begann die Show von Dennis Eckert Ayensa: Innerhalb von nur zehn Minuten traf der Stürmer dreifach (71., 78., 81.) und schoss sein Team endgültig in den Pokal-Himmel.

    Rot für Asllani besiegelt das Schicksal Für Elversberg kam es in der Schlussphase knüppeldick, als der Torschütze zum 1:0, F. Asllani, in der 84. Minute mit glatt Rot vom Platz flog. Der eingewechselte S. Alvero konnte in der 89. Minute in Unterzahl zumindest noch das zweite Tor für die SVE erzielen, was am souveränen 7:2-Triumph der Lautrer jedoch nichts mehr änderte.

    Fazit: Mit 6,4 zu 2,0 Expected Goals, 16 zu 7 Schüssen und 54 % Ballbesitz geht der Sieg mehr als verdient in die Pfalz. Eine bärenstarke Teamleistung krönt eine überragende Pokalsaison. Durch diesen Erfolg qualifiziert sich der 1. FC Kaiserslautern nun offiziell für die Hauptrunde des VDFB-Pokals.

    Die Statistik zum Endspiel:

    • Tore: 1:0 Asllani (13.), 1:1 Cardona (17.), 1:2 Stanišić (32.), 1:3 Ache (40.), 1:4 Smith Rowe (53.), 1:5 Eckert Ayensa (71.), 1:6 Eckert Ayensa (78.), 1:7 Eckert Ayensa (81.), 2:7 Alvero (89.)
    • Erwartete Tore (xG): 2,0 : 6,4
    • Schüsse: 7 : 16
    • Ballbesitz: 46% : 54%
    • Platzverweis: Rote Karte für F. Asllani (Elversberg, 84.)
    • Top-Performer (FCK): D. Eckert Ayensa (Note 9,4 / 3 Tore), I. Cardona (Note 9,0 / 1 Tor, 2 Vorlagen), R. Ache (Note 8,9 / 1 Tor, 2 Vorlagen)