FC St. Pauli – SC Paderborn 07 2:2



  • The Machine
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    1. Liga - 35. Saison - 5. Spieltag

    Zirkzee (1)
    Souza (1)
    (1) Gyökeres
    (1) Amoura
    Zuschauer: 31.300

    S P I E L B E R I C H T

    Zuerst verkehrte Welt, dann Comeback!

    Ein Spiel der Extraklasse, zumindest in Teilen! 2:2 der Endstand nach einem leicht zerreißenden Spiel.
    Die Gastgeber aus Hamburg begannen ungewöhnlich furios: Die ersten 30 Minuten spielte nur Pauli. Viel Ballbesitz, eine hohe Konzentration, und eine gewisse Unsicherheit auf Seiten der Paderborner.
    Schon nach 10 Minuten fiel das erste Tor. Es war Star-Neuzugang Zirkzee, der sich nach einem Steckpass von Coulibaly, um den Gegenspieler drehte, und wuchtig links, ins Tor traf.
    Pauli spielte weiter nach vorne, und ließ vorerst nicht locker, sammelte viele Abschlüsse und Pässe. Nach etwa einer halben Stunde, kam Paderborn mal so richtig ins Rollen, doch noch ohne Treffer. Denn in der 36. Minute traf Vinicius Souza zum 2:0 für die Hamburger. Damit war klar, wir erleben hier eine kleine Form der verkehrten Welt, denn PAderborn war als klarer Favorit gegen den Tabellenletzten gestartet.
    Doch Paderborn wurde sich seiner Rolle bewusst, und fing an mächtig Druck zu machen. Es war ein hin und her in der restlichen ersten Hälfte, die noch einen dritten Treffer sah. Nämlich das 2:1 durch Amoura, der sehenswert von Gyökeres bedient wurde, und ganz locker, ins obere, linke Eck schoss.

    Halbzeitstand 2:1

    Die zweite Hälfte war dann das, was alle vor dem Spiel erwartet hatten: Paderborn. Sie spielten zielstrebig, mutig, konzentriert, und druckvoll nach vorne. Jetzt war es wieder umgekehrt. Paderborn spielte auf das Pauli-Tor, und die Kiezkicker versuchten alles mögliche, um den Kasten vor einem weiteren Gegentreffer zu bewahren.

    Trotz der Dominanz, dauerte es bis zur 70. Minute, bis die Gäste das 2:2 schossen. Schütze war Gyökeres, der dieses Mal von Amoura bedient wurde. Sein erster Schuss ging gegen die Latte, doch der darauffolgende Kopfball fiel ins Tor.

    Die restlichen 20 Minuten waren reine Hektik. Pauli spielte plötzlich wieder mit, und es ging hin und her, doch die Partie sah, neben der ganzen Dramatik, keinen weiteren Treffer.

    Paderborn mit dem Comeback, und potenziell, zwei liegengelassenen Punkten.
    Am Millerntor wiederum, ist die Freude trotz der verlorenen Führung groß, denn damit fuhr Trainer Keanu den ersten Pflichtspiel-Punkt seiner Karriere ein.

    Statistiken:
    47% Ballbesitz 53%
    5 Schüsse 8
    140 Pässe 149
    90% Passgenauigkeit 85%
    9 Zweikämpfe 11
    17 Abgefangene Bälle 9

    MOTM: Moussa Niakhate IV (Pauli)