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| Kevinho1909 | benschi18 | |||
| Berisha (1) Schleusener (3) | (1) Sarenren Bazee (1) Wörl | |||
| 14. Spieltag im VDFB – Viktoria Köln empfängt Arminia Bielefeld. Ein Duell, das auf dem Papier bereits Spannung versprach – und über weite Strecken genau das hielt. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Kein wildes Spektakel, sondern ein intensives, taktisch geprägtes Spiel, in dem beide Mannschaften immer wieder ihre Momente hatten. Viktoria mit der gewohnten Ballsicherheit, Bielefeld giftig in den Zweikämpfen und stets bereit, Nadelstiche zu setzen. Vor allem nach dem Wiederanpfiff drehten die Gäste noch einmal ordentlich auf. Als hätte in der Kabine jemand den Schalter umgelegt, kam die Arminia mit deutlich mehr Wucht aus der Pause, presste höher, spielte mutiger und brachte die Kölner Defensive mehrfach ins Schwitzen. In dieser Phase wackelte Viktoria sichtbar. Doch wenn es einen Mann gibt, der solche Spiele entscheiden kann, dann ist es offenbar der alte Mann Fabian Schleusener. Während in den vergangenen Tagen fleißig die Gerüchteküche brodelte und über mögliche personelle Veränderungen spekuliert wurde, schien Schleusener heute eine ganz persönliche Antwort parat zu haben. Ein Sahnetag des Routiniers – anders kann man es kaum nennen. Kaltschnäuzig, clever, immer mit dem richtigen Riecher in den entscheidenden Momenten. Vielleicht genau die Antwort auf all die jüngsten Transfergerüchte. Denn hinter den Kulissen munkelte man bereits, dass Viktoria sich intensiv mit einer Verpflichtung von Lex-Tyger Lobinger beschäftigt haben soll. Die Pointe an der Geschichte? Der gute Mann stand heute auf der anderen Seite – im Trikot von Arminia Bielefeld. Nicht jeder Kölner erwischte dagegen seinen besten Tag. Marin Ljubicic, zuletzt noch in Torlaune wie ein Mann auf persönlicher Mission, blieb heute eher blass und fand nie so richtig in die Partie. Umso wichtiger, dass von der Bank nachgelegt werden konnte: Joker Berisha stach – wie es sich für einen guten Joker gehört – und setzte ebenfalls seinen Treffer. Am Ende bleibt das Bild eines meist ausgeglichenen Spiels, in dem Bielefeld lange absolut ebenbürtig war und besonders in Hälfte zwei mächtig Druck entwickelte. Doch Viktoria Köln hatte heute eben den Unterschiedsspieler – und die nötige Effizienz in den entscheidenden Momenten. Der nächste Sieg für Viktoria Köln. Nicht der deutlichste. Vielleicht nicht einmal der schönste. Aber genau die Sorte Erfolg, die am Ende eine starke Saison ausmacht. | ||||

