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| Dembélé (4) Osimhen (2) Marmoush (1) Yildiz (1) | (1) Musiala (1) Rutter | |||
| Was war das denn bitte? Der 15. Spieltag der VDFB-1. Liga wird in die Annalen eingehen – und das nicht etwa, weil der SV Wehen Wiesbaden einen Kantersieg feierte. Nein, es war die Art und Weise, wie der ambitionierte Hamburger SV in der hessischen Provinz vorgeführt wurde. Ein 8:2-Torfestival, das einem Schlag in die Magengrube des Dino-Anhangs gleicht und die Frage aufwirft: Was ist nur los beim HSV? Von Beginn an schien nur eine Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Während die Hamburger mit 52% Ballbesitz zwar optisch überlegen waren und mehr Pässe spielten (174 zu 126), war es Wiesbaden, das mit chirurgischer Präzision zuschlug. Die 15 Schüsse der Hausherren trafen ins Schwarze, wo der HSV mit nur 6 Versuchen blass blieb. Und was Ousmane Dembélé an diesem Abend zelebrierte, war schlichtweg unbeschreiblich: Vier Treffer in Serie, ein Quattrick, der die HSV-Defensive wie eine Schülermannschaft aussehen ließ. Die Wiesbadener, mit einer beeindruckenden Passgenauigkeit von 91% und 15 gewonnenen Zweikämpfen (der HSV nur 11), spielten sich in einen Rausch. Kenan Yildiz, Omar Marmoush und schließlich ein Doppelpack von Victor Osimhen schraubten das Ergebnis auf ein unfassbares 8:0 hoch. Die erwarteten Tore (xG) sprachen Bände: 6,9 für Wiesbaden, magere 1,1 für Hamburg. Die Zuschauer rieben sich ungläubig die Augen. War dies noch Profifußball? Der HSV, völlig desorientiert und ohne jegliche Gegenwehr, taumelte dem Pausenpfiff entgegen. Erst als das Debakel bereits besiegelt schien, fanden Jamal Musiala und Georginio Rutter die Ehrentreffer für die Gäste. Ein schwacher Trost angesichts der historischen Klatsche. Keine gelben oder roten Karten, keine Fouls, die die Partie hätten beruhigen können – es war ein einseitiges Spektakel, das der SV Wehen Wiesbaden seinen Fans bescherte und dem HSV eine schlaflose Nacht bescheren dürfte. Dieses Spiel wird noch lange nachhallen. Während Wiesbaden seine Aufstiegsambitionen eindrucksvoll untermauerte, muss der Hamburger SV dringend in sich gehen. Die Leichtigkeit und Effizienz der Hessen waren beängstigend und zeigten die eklatanten Schwächen der Rothosen schonungslos auf. Ein Abend, der in die Geschichte einging – für die einen als Triumph, für die anderen als tiefe Schmach. | ||||
Torfolge 8. Min — 1:0 Dembélé 13. Min — 1:1 Musiala 18. Min — 2:1 Osimhen 22. Min — 3:1 Marmoush 26. Min — 3:2 Rutter 33. Min — 4:2 Osimhen 36. Min — 5:2 Dembélé 38. Min — 6:2 Yildiz 60. Min — 7:2 Dembélé 67. Min — 8:2 Dembélé Spieler des Spiels Ousmane Dembélé (SV Wehen Wiesbaden) — Note 10,0 Statistik (SV Wehen Wiesbaden – Hamburger SV) Ballbesitz: 48% – 52% Schüsse: 15 – 6 xG: 6,9 – 1,1 Pässe: 126 – 174 Passquote: 91% – 87% Gew. Zweikämpfe: 15 – 11 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen SV Wehen Wiesbaden (4-4-1-1 (2)): ter Stegen, Raum, Pacho, Upamecano, Frimpong, Marmoush, Zakaria, Yildiz, Osimhen, Simons, Dembélé Hamburger SV (4-4-2): Baumann, Jurásek, Todibo, Veiga, Hedlund, Wimmer, Guerreiro, Barreiro Martins, Katompa-Mvumpa, Musiala, Rutter | ||||
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