DSC Arminia Bielefeld – Alemannia Aachen 0:6


  • benschi18
    Hucki1981

    3. Liga - 35. Saison - 21. Spieltag

    Keine Tore!
    (6) Tabakovic
    Zuschauer: 7.000

    S P I E L B E R I C H T

    Der 21. Spieltag der 3. Liga in der VDFB-Online-Liga wird in die Annalen eingehen – zumindest aus Sicht der Alemannia. Was sich am Sonntag in Bielefeld abspielte, war weniger ein Fußballspiel als vielmehr eine Demonstration der Stärke, ein Sturmlauf, der die Hausherren des DSC Arminia Bielefeld in Grund und Boden spielte. Am Ende stand ein gnädiges 0:6 (0:6) auf der Anzeigetafel, das die wahre Überlegenheit der Gäste nur unzureichend widerspiegelte.

    Schon von der ersten Minute an war klar, wer hier den Ton angab. Alemannia Aachen, mit einem Ballbesitzanteil von 51% und 10 Schüssen gegenüber den 0 Schüssen der Arminia, ließ keinen Zweifel an ihren Ambitionen. Und ein Name hallte durch das virtuelle Stadion: Tabakovic. Der Aachener Stürmer zündete ein Feuerwerk, das die Bielefelder Defensive schwindelig spielte. Bereits in der 5. Minute eröffnete er den Torreigen nach Vorlage von Gray. Fünf Minuten später legte er nach, wieder war Gray der kongeniale Vorbereiter. Die Arminia, die sich in 18 Zweikämpfen tapfer wehrte, aber nur 5 davon gewann, fand einfach kein Mittel gegen die entfesselte Alemannia.

    Die Bielefelder Hoffnungen zerschlugen sich in Windeseile. Tabakovic war nicht zu stoppen. In der 22. und 27. Minute erhöhte er auf 4:0, diesmal mustergültig bedient von Tillman. Und als ob das nicht schon genug wäre, schnürte er noch vor der halben Stunde seinen Fünferpack (30. Minute, Vorlage Gray) und setzte in der 33. Minute mit seinem sechsten (!) Treffer nach Vorlage von Tillman den Schlusspunkt unter eine Partie, die zu diesem Zeitpunkt längst entschieden war. Die Statistik sprach Bände: Aachen mit 4,7 erwarteten Toren (xG), Bielefeld mit 0,0 xG – eine beängstigende Effizienz der Gäste.

    Die Gnadenregel der VDFB besiegelte das vorzeitige Ende dieses ungleichen Duells. Bei einem 0:6-Rückstand hatte der Bielefelder Trainer die Wahl, und er entschied sich, das Leiden zu beenden. Ein verständlicher Schritt angesichts der erdrückenden Dominanz der Alemannia, die mit 32 Pässen und einer beeindruckenden Präzision agierte. Für den DSC Arminia Bielefeld bleibt die Aufgabe, diese herbe Klatsche schnell zu verarbeiten und aus den Fehlern zu lernen. Für Alemannia Aachen war es ein Festtag, der die Meisterschaftsambitionen der Kaiserstädter eindrucksvoll untermauerte.


    Torfolge
    5. Min — 0:1 Tabakovic (Vorlage: Gray)
    10. Min — 0:2 Tabakovic (Vorlage: Gray)
    22. Min — 0:3 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
    27. Min — 0:4 Tabakovic (Vorlage: Tillman)
    30. Min — 0:5 Tabakovic (Vorlage: Gray)
    33. Min — 0:6 Tabakovic (Vorlage: Tillman)

    Spieler des Spiels
    Demarai Gray (Alemannia Aachen) — Note 10,0

    Statistik (DSC Arminia Bielefeld – Alemannia Aachen)
    Ballbesitz: 49%51%
    Schüsse: 010
    xG: 04,7
    Pässe: 4932
    Passquote: 89%78%
    Gew. Zweikämpfe: 52
    Gelbe Karten: 00
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    DSC Arminia Bielefeld (4-3-3): Stritzel, Neubauer, Kuruçay, Malatini, Lannert, Wörl, Maloney, Bénes, Young, Lobinger, Sarenren Bazee
    Bank: Knight, Elongo-Yombo, Sessa, Momuluh, Ezeh, Bansé, Christensen
    Alemannia Aachen (4-2-3-1 (2)): Kristof, Hoffmeier, Vogt, Medic, Allgeier, Haidara, Condé, Gray, Tillman, Nelson, Tabakovic
    Bank: Kijewski, Borgmann, Sands, Wohlers, Atanga, Jäkel, Wolf

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