SV Wehen Wiesbaden – FC St. Pauli 7:1


  • j1n
    The Machine

    1. Liga - 35. Saison - 20. Spieltag

    Simons (1)
    Osimhen (1)
    Dembélé (5)
    (1) Stage
    Zuschauer: 46.400

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel in der 1. Liga! Der SV Wehen Wiesbaden hat am 20. Spieltag den FC St. Pauli in einem denkwürdigen Match mit 7:1 (4:1) regelrecht überrollt. Es war eine Machtdemonstration, die das Publikum in Ekstase versetzte und die Gäste von der Reeperbahn fassungslos zurückließ. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 18 Schüsse und 8,7 erwartete Tore für Wiesbaden standen mageren 3 Schüssen und 1,9 xG für St. Pauli gegenüber. Ein Klassenunterschied, der sich auch im Ballbesitz (51% zu 49%) und vor allem in der Effizienz widerspiegelte.

    Schon in der 3. Minute zündete Dembélé den Turbo und brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Doch die Freude währte nur kurz, denn in der 5. Minute gelang Stage der überraschende Ausgleich zum 1:1. War das die Initialzündung für eine spannende Partie? Mitnichten! Denn nur zwei Minuten später schlug Dembélé erneut zu und stellte auf 2:1. Das war der Beginn eines wahren Sturmlaufs. Wiesbaden dominierte die Zweikämpfe (10 gewonnene zu 4) und spielte sich in einen Rausch. In der 36. Minute schnürte Dembélé seinen Hattrick zum 3:1, und kurz vor der Pause erhöhte Osimhen in der 42. Minute auf 4:1. St. Pauli wirkte überfordert, kassierte drei Gelbe Karten und fand kaum Zugriff.

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild nichts. Die „Rot-Schwarzen“ spielten weiter wie entfesselt. In der 51. Minute war es abermals Dembélé, der zum 5:1 einnetzte und die St. Pauli-Abwehr zur Verzweiflung trieb. Der unaufhaltsame Wirbelwind schien an diesem Abend nicht zu stoppen. Als Simons in der 75. Minute das 6:1 erzielte, war die VDFB-Gnadenregel erreicht. Der Gästetrainer hatte die Wahl – und entschied sich, das gnädige Ende anzunehmen. Doch selbst das konnte Dembélé nicht aufhalten: In der 80. Minute setzte er mit seinem fünften Treffer zum 7:1 den Schlusspunkt unter eine historische Leistung. Ein Abend, der in die Annalen der Liga eingehen wird und den SV Wehen Wiesbaden als klaren Titelaspiranten untermauert.


    Torfolge
    3. Min — 1:0 Dembélé (Vorlage: Simons)
    5. Min — 1:1 Stage (Vorlage: Dárdai)
    7. Min — 2:1 Dembélé (Vorlage: Simons)
    36. Min — 3:1 Dembélé (Vorlage: Simons)
    42. Min — 4:1 Osimhen (Vorlage: Simons)
    51. Min — 5:1 Dembélé (Vorlage: Simons)
    75. Min — 6:1 Simons (Vorlage: Yildiz)
    80. Min — 7:1 Dembélé (Vorlage: Simons)

    Spieler des Spiels
    Ousmane Dembélé (SV Wehen Wiesbaden) — Note 10,0

    Statistik (SV Wehen Wiesbaden – FC St. Pauli)
    Ballbesitz: 51%49%
    Schüsse: 183
    xG: 8,71,9
    Pässe: 118161
    Passquote: 81%85%
    Gew. Zweikämpfe: 104
    Gelbe Karten: 03
    Rote Karten: 02

    Aufstellungen
    SV Wehen Wiesbaden (4-4-1-1 (2)): ter Stegen, Raum, Pacho, Upamecano, Frimpong, Marmoush, Zakaria, Yildiz, Osimhen, Simons, Dembélé
    FC St. Pauli (4-2-3-1): Karius, da Silva Junior, Niakhaté, Danso, Fellhauer, Souza, Stage, Hudson-Odoi, Dárdai, Jackson, Zirkzee
    Bank: Rieß, Kehrer, Miranda, Dorsch, Owusu, Pflücke, Scienza

    Wechsel
    80. Min — Owusu für Dárdai (FC St. Pauli)
    80. Min — Pflücke für Souza (FC St. Pauli)
    80. Min — Scienza für Zirkzee (FC St. Pauli)
    80. Min — Miranda für Hudson-Odoi (FC St. Pauli)

    Karten
    37. Min — Gelbe Karte: Niakhaté (FC St. Pauli)
    45. Min — Gelbe Karte: Jackson (FC St. Pauli)
    62. Min — Rote Karte: da Silva Junior (FC St. Pauli)
    89. Min — Gelb-Rote Karte: Niakhaté (FC St. Pauli)

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