| Hucki1981 | Kevinheinz | |||
| Tabakovic (3) Haidara (1) Tillman (1) | (4) Nmecha | |||
| Was für ein Fußballfest, was für ein Spektakel, was für ein Torfestival am Tivoli! Die Alemannia aus Aachen und der SC Verl lieferten sich am 22. Spieltag der 3. Liga ein Duell, das an Dramatik und Wendungen kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein atemberaubendes 5:4 für die Hausherren, das die Zuschauer von den Sitzen riss und die Statistikbücher sprengte. Dabei deutete zunächst alles auf eine klare Angelegenheit hin. Aachen, mit 56 Prozent Ballbesitz und einem xG-Wert von 6,1, drückte von Beginn an. Schon in der 12. Minute zappelte der Ball im Netz, als Tabakovic nach Vorlage von Gray das 1:0 erzielte. Haidara erhöhte in der 27. Minute auf 2:0, ehe erneut Tabakovic (38.) zum scheinbar beruhigenden 3:0 traf. Doch wer dachte, Verl würde sich geschlagen geben, hatte die Rechnung ohne Nmecha gemacht. Der Angreifer verkürzte in der 42. Minute auf 3:1, nur um zwei Minuten später den erneuten Drei-Tore-Abstand durch Tillmans 4:1 zu sehen. Doch Nmecha schlug noch vor der Pause zurück (45.) und stellte auf 4:2 – ein erster Vorgeschmack auf die wilde Achterbahnfahrt. Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte: mit Nmecha im Fokus. Der Verler Goalgetter, der an allen vier Toren seiner Mannschaft beteiligt war, schien Verl im Alleingang zurück ins Spiel zu bringen. In der 71. Minute netzte er zum 4:3 ein, nur drei Minuten später glich er in der 86. Minute zum 4:4 aus – ein Hattrick, der die Aachener Defensive vor große Rätsel stellte. Doch die Alemannia bewies Nervenstärke. Erneut war es Tabakovic, der in der 74. Minute nach Vorlage von Tillman das 5:3 erzielte und damit seinen eigenen Hattrick perfekt machte. Ein wahrer Schlagabtausch, bei dem die Abwehrreihen beider Teams einen rabenschwarzen Tag erwischten – insgesamt 13 Schüsse für Verl und 11 für Aachen sprechen Bände. Trotz der späten Tore und des knappen Ergebnisses: Alemannia Aachen behielt die Oberhand und feierte einen hart erkämpften Sieg. Der SC Verl hingegen zeigte Moral und Kampfgeist, musste sich aber am Ende der Aachener Offensivpower beugen. Ein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird – und das die VDFB-Fans noch lange beschäftigen dürfte. Chapeau an beide Teams für diese unvergessliche Partie! | ||||
Torfolge 12. Min — 1:0 Tabakovic (Vorlage: Gray) 27. Min — 2:0 Haidara (Vorlage: Nelson) 38. Min — 3:0 Tabakovic (Vorlage: Tillman) 42. Min — 3:1 Nmecha (Vorlage: Fröling) 44. Min — 4:1 Tillman (Vorlage: Nelson) 45. Min — 4:2 Nmecha (Vorlage: Fröling) 71. Min — 4:3 Nmecha (Vorlage: Fröling) 74. Min — 5:3 Tabakovic (Vorlage: Tillman) 86. Min — 5:4 Nmecha (Vorlage: Fröling) Spieler des Spiels Lukas Nmecha (SC Verl) — Note 10,0 Statistik (Alemannia Aachen – SC Verl) Ballbesitz: 56% – 44% Schüsse: 11 – 13 xG: 6,1 – 4,4 Pässe: 103 – 103 Passquote: 86% – 86% Gew. Zweikämpfe: 1 – 9 Gelbe Karten: 0 – 2 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen Alemannia Aachen (4-2-3-1 (2)): Kristof, Hoffmeier, Vogt, Medic, Allgeier, Haidara, Condé, Gray, Tillman, Nelson, Tabakovic Bank: Kijewski, Borgmann, Sands, Wohlers, Atanga, Jäkel, Wolf SC Verl (4-4-2): Spahic, Pfeifer, Großer, Pieper, Rittmüller, Fröling, Vasiliadis, Skyttä, Dajaku, Nilsson, Nmecha Bank: Michel, Harres, Malone, Ens, Deniz, Günther-Schmidt, Essende Karten 38. Min — Gelbe Karte: Pieper (SC Verl) 63. Min — Gelbe Karte: Vasiliadis (SC Verl) | ||||
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