| Dosenbrot | The Machine | |||
| Son (1) Pulisic (2) Wirtz (1) Díaz (2) | Keine Tore! | |||
| Was für eine Demonstration der Stärke! Der 1. FC Nürnberg hat am 25. Spieltag der 1. Liga den FC St. Pauli in einem denkwürdigen Match regelrecht überrollt und ein Ausrufezeichen im Titelkampf gesetzt. Mit einem fulminanten 6:0 (4:0) fegte der Club über die Gäste hinweg, die an diesem Abend schlichtweg chancenlos waren und die VDFB-Gnadenregel in Anspruch nehmen mussten. Von Beginn an war klar, wer Herr im Haus war. Nürnberg dominierte Ball und Gegner, erdrückte St. Pauli mit einer beeindruckenden Präsenz. Bereits in der 11. Minute brach der Bann, als Díaz nach Vorlage von Kimmich das 1:0 erzielte. Nur acht Minuten später erhöhte Wirtz auf Zuspiel von Nmecha auf 2:0 (19.). Die Defensive der Hamburger kam kaum zum Luftholen, der Ballbesitz (58% zu 42%) und die Schussstatistik (14:1) sprachen eine deutliche Sprache. Noch vor der Pause schnürten Son (34., Vorlage Wirtz) und Pulisic (41., Vorlage Nmecha) einen komfortablen 4:0-Vorsprung heraus. Die Kiezkicker konnten sich in dieser Phase bei ihrem Keeper bedanken, der vier Paraden zeigte und Schlimmeres verhinderte. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Der Club spielte weiter nach vorne, als gäbe es kein Morgen. Díaz krönte seine Leistung mit seinem zweiten Treffer zum 5:0 (57.), erneut auf Vorlage des überragenden Wirtz. Die St. Paulianer versuchten zwar, dagegenzuhalten, doch die Überlegenheit der Hausherren war erdrückend. Die geringe Anzahl an gewonnenen Zweikämpfen (12:3) und eine xG-Wert von 4,1 zu 0,0 unterstreichen die Dominanz. Schließlich war es erneut Pulisic, der in der 71. Minute nach Nmechas dritter Vorlage das 6:0 markierte und damit den Schlusspunkt setzte. An diesem Punkt, beim Sechs-Tore-Abstand, entschied sich der unterlegene Trainer des FC St. Pauli, die Partie vorzeitig zu beenden – eine nachvollziehbare Entscheidung angesichts der Nürnberger Gala. Respekt für die sportliche Geste, die den Gästen eine weitere Leidenszeit ersparte. Der 1. FC Nürnberg feiert einen verdienten, wenngleich auch in der Tabellensituation erforderlichen Kantersieg und bleibt im Titelrennen. Für St. Pauli heißt es nun, die Wunden zu lecken und nach vorne zu blicken. | ||||
Torfolge 11. Min — 1:0 Díaz (Vorlage: Kimmich) 19. Min — 2:0 Wirtz (Vorlage: Nmecha) 34. Min — 3:0 Son (Vorlage: Wirtz) 41. Min — 4:0 Pulisic (Vorlage: Nmecha) 57. Min — 5:0 Díaz (Vorlage: Wirtz) 71. Min — 6:0 Pulisic (Vorlage: Nmecha) Spieler des Spiels Felix Nmecha (1. FC Nürnberg) — Note 9,3 Statistik (1. FC Nürnberg – FC St. Pauli) Ballbesitz: 58% – 42% Schüsse: 14 – 1 xG: 4,1 – 0 Pässe: 158 – 102 Passquote: 87% – 85% Gew. Zweikämpfe: 12 – 3 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen 1. FC Nürnberg (4-4-1-1 (2)): Kobel, Cancelo, Gvardiol, Rüdiger, Hakimi, Díaz, Kimmich, Nmecha, Pulisic, Wirtz, Son Bank: Carvajal, Poku, Maier, Becker, Ziegler, Gibs, Aytun FC St. Pauli (4-2-3-1): Karius, da Silva Junior, Niakhaté, Danso, Fellhauer, Souza, Stage, Hudson-Odoi, Dárdai, Jackson, Zirkzee Bank: Rieß, Kehrer, Miranda, Dorsch, Owusu, Pflücke, Scienza Wechsel 68. Min — Pflücke für Hudson-Odoi (FC St. Pauli) | ||||
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