| TWeggi | Leonajfw | |||
| King (3) | (1) Brooks (3) Pléa (2) Philippe (1) Hamache | |||
| Was für ein Spektakel am 26. Spieltag der 3. Liga! Der VfL Bochum erlebte auf heimischem Rasen ein wahres Torspektakel, das am Ende in einem denkwürdigen 3:7 (1:4) gegen einen entfesselten FC Erzgebirge Aue mündete. Die „Veilchen“ aus dem Erzgebirge demonstrierten ihre Offensivkraft und ließen die Abwehr der Hausherren phasenweise wie einen „Hühnerhaufen“ aussehen, wie der Aue-Coach später süffisant bemerkte. Dabei begann die Partie mit einem Paukenschlag: Bereits in der 15. Minute zappelte der Ball im Netz, als Brooks einen Eckball von Pléa haargenau auf den Kopf am ersten Pfosten wuchtete. Ein Start nach Maß für Aue, der den Torreigen eröffnete. Pléa (29.), Philippe (33.) und erneut Pléa (38.) erhöhten im Minutentakt, wobei das 4. Tor von Pléa nach einem blitzsauberen Konter über die rechte Seite entstand. Trotz des deutlichen Rückstands zur Pause (1:4) und der eigenen „Chancenwucher“ – Aue vergab ein- bis zweimal das leere Tor – empfand der Gästetrainer die Halbzeitführung als „unverdient“, was die Leistung des starken Bochumer Torwarts unterstrich, der Schlimmeres verhinderte. Bochum zeigte Moral: King verkürzte kurz vor der Pause (43.) und direkt nach dem Seitenwechsel erneut (52.), was die Hoffnung auf eine Aufholjagd nährte. Doch Aue schaltete wieder hoch. Hamache (60.) und der überragende Pléa (70.), der an diesem Abend an fünf Toren direkt beteiligt war, stellten den alten Abstand wieder her. Die Bochumer Treffer, darunter zwei bis drei Abstauber, wie der Gästetrainer analysierte, waren stets nur Nadelstiche in eine ansonsten überlegene Aue-Offensive. Selbst Kings dritter Treffer (84.) konnte die Partie nicht mehr drehen, denn Philippe setzte mit seinem Tor in der 86. Minute den Schlusspunkt unter eine Partie, die in ihrer Dramatik und Torfülle kaum zu überbieten war. Am Ende stand ein 3:7 auf der Anzeigetafel, das Aue jubeln ließ und Bochum zur schonungslosen Analyse zwang. Ein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird – nicht nur wegen der Tore, sondern auch wegen der offenen Worte des siegreichen Trainers. | ||||
Torfolge 15. Min — 0:1 Brooks (Vorlage: Pléa) 29. Min — 0:2 Pléa (Vorlage: Philippe) 33. Min — 0:3 Philippe (Vorlage: Faber) 38. Min — 0:4 Pléa (Vorlage: Richter) 43. Min — 1:4 King (Vorlage: Berisha) 52. Min — 2:4 King (Vorlage: Kainz) 60. Min — 2:5 Hamache (Vorlage: Pléa) 70. Min — 2:6 Pléa (Vorlage: Philippe) 84. Min — 3:6 King (Vorlage: Berisha) 86. Min — 3:7 Philippe (Vorlage: Pléa) Spieler des Spiels Alassane Pléa (FC Erzgebirge Aue) — Note 10,0 Statistik (VfL Bochum – FC Erzgebirge Aue) Ballbesitz: 49% – 51% Schüsse: 6 – 8 xG: 4,2 – 6,4 Pässe: 118 – 132 Passquote: 78% – 87% Gew. Zweikämpfe: 5 – 8 Gelbe Karten: 0 – 0 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen VfL Bochum (4-4-2): Zieler, Böckle, Gimber, Süle, Mbabu, Stefaniak, Eggestein, Kainz, Mbuku, King, Berisha Bank: Behrens, Jaeckel, Itten, Nielsen, Greil, Andersen, Tisserand FC Erzgebirge Aue (4-4-1-1 (2)): Kersken, Rosenlöcher, Brooks, Strompf, Faber, Hamache, Knudsen, Meffert, Richter, Pléa, Philippe Bank: Coppens, Güler, Casar, Ferati, Bähr, Danhof, Feil | ||||
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