| Ricemd24 | frax | |||
| Cardona (2) Smith Rowe (1) | (2) Diehl (1) Schick (1) Cuisance (2) Sané | |||
| Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle am 30. Spieltag der 2. Liga! Der 1. FC Kaiserslautern empfing den 1. FC Union Berlin und erlebte eine Partie, die man so schnell nicht vergessen wird. Am Ende stand ein fulminantes 3:6 auf der Anzeigetafel, das die Eisernen als verdiente Sieger aus der Hölle des Betzenbergs entließ. Die Partie begann, wie sie enden sollte: mit Toren. Nach 14 Minuten eröffnete Diehl für Union den Torreigen und versetzte die Heimfans in Schockstarre. Doch der FCK zeigte Moral: Nur sieben Minuten später glich Smith Rowe aus. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem Union durch Schick in der 31. Minute erneut in Führung ging. Die Lauterer, die sich mit 51% Ballbesitz und einer Passgenauigkeit von 85% durchaus ordentlich präsentierten, ließen sich nicht entmutigen und kamen kurz nach der Pause durch einen Foulelfmeter, geschossen von Cardona (49.), zum erneuten Ausgleich. Die Hoffnung keimte auf – doch was dann folgte, war ein regelrechtes Feuerwerk der Gäste. Innerhalb von nur vier Minuten schlugen die Berliner eiskalt zu: Diehl (51.) und Sané (55.) schraubten das Ergebnis auf 4:2 und ließen die Lauterer Abwehr alt aussehen. Zwar gelang Cardona in der 66. Minute der Anschlusstreffer zum 3:4, der die Partie noch einmal spannend machte, doch Union hatte an diesem Tag einfach die besseren Argumente und vor allem die effektiveren Schützen. Die Statistik spricht Bände: Elf Schüsse, davon 5,8 erwartete Tore (xG) für Union, standen nur drei Schüsse und 1,1 xG für Kaiserslautern gegenüber. Die Köpenicker zeigten sich gnadenlos. Die Schlussphase war dann eine Demonstration der Unioner Stärke. Cuisance (75.) und erneut Sané (90.) besiegelten den beeindruckenden 6:3-Auswärtssieg. Trotz der herben Niederlage muss man dem 1. FC Kaiserslautern zugutehalten, dass sie sich nie aufgaben und bis zum Schluss kämpften – immerhin gewannen sie mit 10 von 22 Zweikämpfen deutlich mehr als die Gäste (5 von 20). Doch an diesem denkwürdigen Abend war der 1. FC Union Berlin einfach eine Nummer zu groß und feierte einen triumphalen Erfolg, der in der Liga gewiss noch lange nachhallen wird. | ||||
Torfolge 14. Min — 0:1 Diehl (Vorlage: Sané) 21. Min — 1:1 Smith Rowe (Vorlage: Cardona) 31. Min — 1:2 Schick (Vorlage: Diehl) 49. Min — 2:2 Cardona 51. Min — 2:3 Diehl (Vorlage: Bero) 55. Min — 2:4 Sané (Vorlage: Cuisance) 66. Min — 3:4 Cardona (Vorlage: Castro-Montes) 75. Min — 3:5 Cuisance (Vorlage: Tapsoba) 90. Min — 3:6 Sané (Vorlage: Cuisance) Spieler des Spiels Justin Diehl (1. FC Union Berlin) — Note 9,4 Statistik (1. FC Kaiserslautern – 1. FC Union Berlin) Ballbesitz: 51% – 49% Schüsse: 3 – 11 xG: 1,1 – 5,8 Pässe: 176 – 157 Passquote: 85% – 85% Gew. Zweikämpfe: 10 – 5 Gelbe Karten: 0 – 1 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen 1. FC Kaiserslautern (4-5-1): Heuer Fernandes, Pellegrini, Stanišic, Bornauw, Thielmann, Leckie, Harenbrock, Martel, Smith Rowe, Cardona, Ache Bank: Hübers, Kleindienst, Topp, Eckert Ayensa, Castro-Montes, Gumny, Villadsen 1. FC Union Berlin (4-3-3): Ernst, Rothe, Tapsoba, Mukiele, Maehle, Schäfer, Bero, Cuisance, Diehl, Schick, Sané Bank: Linde, Yigit, Ogbemudia, Campulka, Sietan, Nollenberger, Janssen Wechsel 45. Min — Castro-Montes für Smith Rowe (1. FC Kaiserslautern) 55. Min — Kleindienst für Ache (1. FC Kaiserslautern) 55. Min — Eckert Ayensa für Harenbrock (1. FC Kaiserslautern) 55. Min — Nollenberger für Diehl (1. FC Union Berlin) Karten 49. Min — Gelbe Karte: Maehle (1. FC Union Berlin) | ||||
![]() | ||||
» Spielbericht auf vdfb.de öffnen | ||||
