1. FC Heidenheim – SpVgg Greuther Fürth 9:4


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    2. Liga - 35. Saison - 29. Spieltag

    Shaqiri (4)
    Aubameyang (3)
    Njinmah (2)
    (2) Woltemade
    (1) Vertessen
    (1) Nazario
    Zuschauer: 22.000 (ausverkauft)

    S P I E L B E R I C H T

    Was für ein Spektakel am 29. Spieltag der 2. Liga! Der 1. FC Heidenheim empfing die SpVgg Greuther Fürth und lieferte eine Partie ab, die selbst hartgesottene Fußballromantiker ins Schwärmen brachte. Am Ende stand ein unfassbares 9:4 auf der Anzeigetafel – ein Ergebnis, das in seiner Deutlichkeit schockierte und begeisterte zugleich.

    Von Beginn an war klar, wer hier den Ton angab. Heidenheim zelebrierte eine wahre Offensiv-Zerstörung, die das Kleeblatt aus Fürth schwindelig spielte. Bereits in der 6. Minute eröffnete Njinmah den Torreigen, nur drei Minuten später legte er nach. In der 23. Minute setzt Makridis zur Grätsche an und erwischt Woltemade im Strafraum. Nachdem er wieder aufsteht schoss er den Elfmeter in den Linken Winkel. Als Shaqiri (25.) und zweimal Aubameyang (44., 45.) noch vor der Pause auf 5:1 erhöhten, war die Messe scheinbar gelesen. Mit 16 Schüssen und einem xG-Wert von 7,7 dominierte Heidenheim die Statistik. Fürth, mit nur 7 Schüssen und 2,7 xG, fand kaum Entlastung, obwohl sie mehr Zweikämpfe bestritten (46 zu 13) und auch mehr gewannen (14 zu 8).

    Nach dem Seitenwechsel schien Heidenheim die Zügel zunächst nicht lockern zu wollen. Shaqiri legte in der 54. und 61. Minute zwei weitere Treffer nach – ein lupenreiner Hattrick war perfekt, und das Spiel stand 7:1! Doch dann, wie vom Trainer treffend analysiert, ließ die Defensive in der 2. Halbzeit nach. Fürth nutzte dies aus: Nazario (72.) brach den Bann, gefolgt von einem weiteren Treffer durch Shaqiri (74.), der seinen vierten (!) Treffer markierte. Woltemade (76.) und Vertessen (90.) verkürzten für die Gäste, während Aubameyang (82.) den Heidenheimer Torreigen zum 9:4-Endstand vollendete. Eine gelbe Karte für Heidenheim war der einzige Eintrag im Disziplinarbericht.

    Trotz der neun Gegentore zeigte Fürth Moral und wusste zumindest, die zweite Halbzeit ergebnistechnisch ausgeglichener zu gestalten. Heidenheim feierte einen Kantersieg, der die Liga in Staunen versetzte und die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unterstrich. Ein Fußballfest, das lange in Erinnerung bleiben wird!


    Torfolge
    6. Min — 1:0 Njinmah (Vorlage: Makridis)
    9. Min — 2:0 Njinmah (Vorlage: Aubameyang)
    23. Min — 2:1 Woltemade
    25. Min — 3:1 Shaqiri (Vorlage: Aubameyang)
    44. Min — 4:1 Aubameyang (Vorlage: Njinmah)
    45. Min — 5:1 Aubameyang (Vorlage: Shaqiri)
    54. Min — 6:1 Shaqiri (Vorlage: Aubameyang)
    61. Min — 7:1 Shaqiri (Vorlage: De Bruyne)
    72. Min — 7:2 Nazario (Vorlage: Heußer)
    74. Min — 8:2 Shaqiri
    76. Min — 8:3 Woltemade (Vorlage: Nazario)
    82. Min — 9:3 Aubameyang
    90. Min — 9:4 Vertessen

    Spieler des Spiels
    Xherdan Shaqiri (1. FC Heidenheim) — Note 10,0

    Statistik (1. FC Heidenheim – SpVgg Greuther Fürth)
    Ballbesitz: 59%41%
    Schüsse: 167
    xG: 7,72,7
    Pässe: 175110
    Passquote: 89%81%
    Gew. Zweikämpfe: 814
    Gelbe Karten: 10
    Rote Karten: 00

    Aufstellungen
    1. FC Heidenheim (4-4-1-1 (2)): Neuer, Finnsson, Koch, Bünning, Traoré, Makridis, De Bruyne, Amiri, Njinmah, Shaqiri, Aubameyang
    Bank: Kempf, Delaney, Curda, Sontheimer, Butler, Daland, Mizuta
    SpVgg Greuther Fürth (4-1-2-1-2): Omlin, Kostic, Hranac, Kossounou, Wahlqvist, Adams, Elmas, Keita, Vertessen, Woltemade, Nazario
    Bank: Buntic, Bruun Larsen, Sieb, Tomiak, Müller, Heußer, Meyer

    Wechsel
    45. Min — Heußer für Keita (SpVgg Greuther Fürth)

    Karten
    23. Min — Gelbe Karte: Makridis (1. FC Heidenheim)

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