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| Sané (1) Tapsoba (1) Schick (2) Bero (1) | (1) Shaqiri (3) Aubameyang (1) Njinmah | |||
| Was für ein Fußballfest! Der 32. Spieltag der VDFB 2. Liga bot ein Duell, das selbst abgebrühte Chronisten in Staunen versetzte. An der Alten Försterei trafen der 1. FC Union Berlin und der 1. FC Heidenheim aufeinander – und lieferten eine torreiche Partie ab, die im Gedächtnis bleiben wird. Die Eisernen starteten furios und ließen die Waldseite jubeln, als Schick in der 17. Minute den Torreigen eröffnete. Kurz vor der Pause erhöhte Tapsoba nach einer Ecke (41.) auf ein vermeintlich komfortables 2:0. Doch wer dachte, Heidenheim würde sich geschlagen geben, hatte die Rechnung ohne die Moral der Gäste gemacht. Nach dem Seitenwechsel zündete Shaqiri (48.) den Turbo und verkürzte. Die Antwort der Unioner ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Erst traf Sané (53.), dann legte Bero per Foulelfmeter (59.) nach und stellte auf ein scheinbar vorentscheidendes 4:1. Ein Paukenschlag, der die Heidenheimer aber nur noch mehr anstachelte. Innerhalb weniger Minuten verkürzte Njinmah (60.) und der unermüdliche Aubameyang (67.) brachte sein Team auf 4:3 heran. Die Partie stand Kopf! In dieser wilden Phase schien Schick (71.) mit seinem zweiten Treffer des Tages und dem 5:3 die Weichen endgültig auf Heimsieg zu stellen. Ein Moment des Aufatmens für die Berliner, ein Stich ins Herz der Heidenheimer? Mitnichten! Die Gäste bewiesen unfassbare Resilienz. Aubameyang, der Mann für die wichtigen Momente, schlug in der 78. Minute erneut zu und erzielte den Anschluss zum 5:4. Die Spannung war kaum zu ertragen, als die reguläre Spielzeit ablief. Doch die Dramaturgie dieses Spiels hatte noch einen letzten Akt parat: In der 90. Minute war es erneut Aubameyang, der mit seinem dritten Treffer des Abends den sensationellen 5:5-Ausgleich markierte und die Alte Försterei in Schockstarre versetzte. Ein Punkt, der sich für Heidenheim wie ein Sieg anfühlen mag, während Union trotz fünf eigener Tore erst enttäuscht zurückblieb. Am Ende beschert der Punkt den Eisernen aber bereits den sicheren 3. Rang - und damit den Relegationsplatz. Aktuell verharrt man auf Platz 2, Waldhof Mannheim jedoch kann die Unioner noch vom direkten Aufstiegsplatz verdrängen. | ||||
Torfolge 17. Min — 1:0 Schick (Vorlage: Diehl) 41. Min — 2:0 Tapsoba (Vorlage: Schick) 48. Min — 2:1 Shaqiri (Vorlage: Njinmah) 53. Min — 3:1 Sané (Vorlage: Cuisance) 59. Min — 4:1 Bero 60. Min — 4:2 Njinmah (Vorlage: Shaqiri) 67. Min — 4:3 Aubameyang (Vorlage: De Bruyne) 71. Min — 5:3 Schick (Vorlage: Rothe) 78. Min — 5:4 Aubameyang (Vorlage: De Bruyne) 90. Min — 5:5 Aubameyang (Vorlage: Shaqiri) Spieler des Spiels Xherdan Shaqiri (1. FC Heidenheim) — Note 9,3 Statistik (1. FC Union Berlin – 1. FC Heidenheim) Ballbesitz: 47% – 53% Schüsse: 12 – 8 xG: 3,9 – 3 Pässe: 156 – 170 Passquote: 87% – 89% Gew. Zweikämpfe: 7 – 8 Gelbe Karten: 1 – 1 Rote Karten: 0 – 0 Aufstellungen 1. FC Union Berlin (4-3-3): Ernst, Rothe, Tapsoba, Mukiele, Maehle, Schäfer, Bero, Cuisance, Diehl, Schick, Sané Bank: Linde, Yigit, Ogbemudia, Campulka, Sietan, Nollenberger, Janssen 1. FC Heidenheim (4-4-1-1 (2)): Neuer, Finnsson, Koch, Bünning, Traoré, Makridis, De Bruyne, Amiri, Njinmah, Shaqiri, Aubameyang Bank: Kempf, Delaney, Curda, Sontheimer, Butler, Daland, Mizuta Karten 59. Min — Gelbe Karte: Bünning (1. FC Heidenheim) 85. Min — Gelbe Karte: Mukiele (1. FC Union Berlin) | ||||
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