Abstimmung gab es, Bekanntgabe gibt es (gleich?) und Transfermarkt ist noch nicht offen.
Beiträge von Pascal
-
-
[quote][i]Original von Spreeborusse[/i]
@Pascal:
Jedenfalls wieder einmal schön geschrieben. Kompliment !!!!! Ein Fehler ist mir aufgefallen die 3 Spieler zur Kaderauffüllung sind Vertragsamateure, keine Erstligaspieler. [/quote]Ich schreibe doch von "Ersatzspieler" nicht Erstligaspieler, stimmt also schon ;) -
Nicht mehr lange dauert es bis die Sommerpause endet und der Transfermarkt die heiße Phase der Saisonvorbereitung einläutet. Zeit um einen ersten Blick auf die Teams der ersten Bundesliga zu werfen. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen soll hier jeder der 18 Erstligisten unter die Lupe genommen werden.Bisherige Analysen:12. Hertha BSC18. Holstein Kiel
1.FC Union BerlinDie bisherige GeschichteSeit der zweiten VDFB Saison nimmt 'Eisern Union' durchgehend am Spielbetrieb teil und kann dabei zwei Aufstiege vorweisen ohne jemals abgestiegen zu sein. Begonnen hatte die Geschichte der Köpenicker in der Regionalliga Nord, in der man in der ersten Saison mit 58 Punkten im oberen Mittelfeld auf Platz acht von 20 Mannschaften landete. Schon in der folgenden Saison kämpften die Berliner dann bereits das erste Mal um den Aufstieg in die 2.Bundesliga, doch am Ende fehlten zwei Punkte auf den zweiten Aufstiegsrang, stattdessen stiegen also Borussia Mönchengladbach und der SC Paderborn 07 auf.
Dabei hatte die Saison alles andere als vielversprechend begonnen, denn das Auftaktspiel verloren die Berliner mit 0:10 beim SC Preußen Münster. Der Trainer Peter 'Pepe' Wagner konnte aber aus den folgenden 19 Spielen immerhin noch 34 Punkte holen, ehe er seine Trainerkarriere in der laufenden Saison beendete. Sein Nachfolger Patrick 'pdick' Dick übernahm das Ruder für vier Spiele, wovon er zwei gewinnen konnte und zwei verlor. Aber auch diese Karriere war schnell wieder vorbei, so dass unter dem heutigen Trainer des Hamburger SV, Georg 'Schnabel' Weingarten die Saison zu Ende gespielt wurde. Mit sieben Siegen und einem Remis aus den letzten neun Spielen zeigte Weingarten was möglich gewesen wäre.Gerne hätte man mit Weingarten den Versuch unternommen im Folgejahr den Angriff auf die Aufstiegsplätze fortzusetzen, doch stattdessen wechselte dieser zum 1.FC Köln, und so verpflichtet Union Oliver 'honcho' Esklavon der zuvor bereits beim FC St.Pauli, Werder Bremen und Alemannia Aachen auf sich aufmerksam machen konnte. Mit der Empfehlung des Aufstiegs in die zweite Bundesliga zwei Jahre zuvor mit Aachen und einem soliden 10.Platz in der Aufstiegssaison waren die Hoffnungen groß, dass er auch in Berlin ähnliches vollbringen würde.Zunächst sah es aber nicht so aus, denn der Saisonauftakt (1:5 zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf) misslang und auch das Berliner Derby gegen Tennis Borussia ging im direkten Vergleich mit 2:4 und 1:1 verloren, so dass am Ende nur der 10.Platz erreicht werden konnte. Doch dann folgte die punktemäßig beste Saison der Vereinsgeschichte. Bereits der Saisonstart mit sieben Siegen in Serie ließ aufhorchen und auch die erste Niederlage kassierte man erst am 27.Spieltag (3:5 beim FC Schalke 04). Einen Spieltag später verlor man dann zum zweiten und letzten Mal in dieser Saison, ausgerechnet gegen den Stadtrivalen TeBe, den man im Hinspiel noch 2:1 geschlagen hatte. Bitter wurde dann die Schlußabrechnung: 3.Platz mit 88 Punkten, punktgleich mit dem Aufstiegsplatz, so dass am Ende das schlechtere Torverhältnis den Aufstieg verhinderte und somit Holstein Kiel, gegen die man beide direkten Duelle gewinnen konnte, zusammen mit Schalke 04 aufstieg.Trainer Esklavon blieb den Köpenickern treu und so ging es erneut um den Aufstieg und wieder wurde es ein spannendes Fotofinish, in welchem mit Hertha BSC widerrum ein anderer Berliner Verein entschiedend beteiligt war. Nach 29 Spieltagen führte Hertha BSC die Tabelle mit 69 Punkten vor Union mit 66, Münster mit 64 und Cottbus mit 60 Punkten an. Am 30.Spieltag stand dann das Stadtderby an, welches Union mit 3:2 für sich entscheiden konnte und in der Tabelle aufgrund des Torverhältnisses an Union vorbeiziehen konnte. Mit fünf Punkten vor dem Nichtaufstiegsplatz (Münster mit 64 Punkten) fehlte nicht mehr viel, doch das Auswärtsspiel bei Energie Cottbus ging mit 3:4 verloren und aufgrund des Remis von Hertha fiel man auf Platz zwei zurück.
Die Entscheidung fiel dann am 33.Spieltag, da sowohl Cottbus als auch Union am 32. und 33. Spieltag gewannen, Hertha aber beide Spiele verlor war der Aufstieg der Unioner gesichert und der Verlust der Tabellenführung am letzten Spieltag aufgrund der 1:2 Heimniederlage gegen den Tabellenzwölften Verl nicht weiter tragisch.Es folgten drei Jahre im gesicherten Mittelfeld der zweiten Bundesliga, nach einem Jahre und zwölf Spielen übernahm Christian 'Dabbelju06' Westebbe für Esklavon, welcher sechs Monate später nocheinmal für neun Spiele beim Oberligisten Türkiyemspor Berlin an der Linie stand. Nachdem sich Westebbe zwei Jahre lang mit dem Team eingearbeitet hatte führte er die Unioner dann schon fast in die Eliteliga. Am Ende waren nicht die Punkte oder das Torverhältnis entscheidend, sondern die weniger geschossenen Tore, so dass man dem TSV 1860 München den Vortritt lassen musste und aufgrund des Karriereendes von Westebbe auch noch den Trainer verlor.Es folgten unruhige zwei Jahre, in denen man fünf unterschiedliche Trainer verpflichtete, mit Platz sechs und acht aber immerhin nicht in Bedrängnis nach unten kam und so konnte mit Christian Schülling für die 13. Saison ein Trainer verpflichtet werden, der den Bundesligaaufstieg realisierte. Mit Platz zwei ging es nach oben und auch der Klassenerhalt im Folgejahr brachte Schülling unter Dach und Fach, ehe er eine Saison später vom Liga- und Stadtrivalen Hertha BSC abgeworben wurde. Seine beiden Nachfolger Jannik 'warrior97' Krieger und Sven 'Luca' Trester führten die Berliner dann zur bisher besten Bundesligaplatzierung auf Platz 12. Tresters schwache Bilianz von nur fünf Punkten aus 13 Spielen verhinderte eine noch bessere Bilianz.
Der TrainerFür die neue Saison entschied man sich dagegen Trester weiter zu verpflichten und holte stattdessen Rodrigo 'Spreeborusse' Exner aus der Regionalliga vom Wuppertaler SV Borussia, welche er seit dem 08.01.2011 führte und dabei den 12., 15. und in der letzten Saison immerhin den fünften Platz erreichen konnte. Sein bisheriger Punkteschnitt von 1,3 Punkten pro Spiel würde sehr wahrscheinlich für den Klassenerhalt reichen, aber ob dies mit einem der schwächsten Teams der Liga haltbar ist, muss sich erst noch zeigen.Das FinanzielleSo beliebt wie nie ist 'Eisern Union' und damit auch so nah wie noch nie am Rivalen Hertha BSC (FG Wert von 19). Dank der 26.800 Zuschauer fassenden Stadion an der Alten Försterei, die in dieser Saison durchschnittlich 25.800 Zuschauer besuchen werden und dabei 12mal ausverkauft vermelden kann ist die Finanzierung des aktuellen Kaders locker gesichert, so dass sogar ein Gewinn von 2,25 Millionen € rausspringen würde. Platz im Budget ist also für die dringend benötigten Verstärkungen (siehe nächster Abschnitt).
Im letzten Jahr verringte sich der Umsatz um 2,75% auf knapp 7,4 Millionen €, allerdings konnte man nach dem Verlust von 2,1 Millionen € im Jahr zuvor nun wieder einen Gewinn von 579.375 € erzielen. Nach Abzug der Kosten für die drei Ersatzspieler Glinker, Dausch und Kopplin zur Kaderauffüllung für zusammen 217.500 € haben die Berliner nun noch 857.278 € in der Kasse.Der KaderNur vier Zweitligastars und fünf Erstligaspieler stehen zur Zeit im Kader, so dass zur Zeit zwei Vertragsamateure in der Startformation stehen würden. Viel Arbeit steht hier also bevor, wenn man noch einen konkurrenzfähigen Kader zusammenstellen will.
Immerhin im Tor ist man mit zwei Spielern ausreichend besetzt. Zwar ist Julian Reinard "nur" ein Zweitligastar, doch dies sollte ausreichen. Ersatztorhüter Glinker ist ein möglicher Verkaufskandidat, auch wenn man wohl nicht mit allzu viel Erlösen rechnen kann, aber zu mindestens das Gehaltsbudget würde noch etwas größer werden. Unter Trainer Exner spielte Wuppertal im letzten Jahr meistens 4-5-1, ein System was auch in Berlin möglich sein sollte.Die Viererkette wäre da aktuell das Prunkstück, bei dem vor allem Placente auf Außen und Ihm auf der Innenverteidigerposition herausragen. Wenn man nun schon einen vollständigen Kader besitzen würde, könnte man sich Gedanken machen ob Haggui den Ansprüchen genügt, doch da gibt es andere Baustellen wie zum Beispiel die zweite Außenverteidigerposition. Hier könnte man zunächst mit Kopplin starten, sollte aber dringend den Markt für eine stärkere Alternative sondieren.Auf der Doppel-Sechs würden sich Benyamina und Vertragsamateur Dausch anbieten, beides ebenfalls nicht unbedingt das, was man im defensiven Mittelfeld eines Bundesligisten erwarten würde, aber Benyamina spielte bereits in der letzten Saison öfters auf dieser Position und ist auch tatsächlich hier genauso stark - oder schwach - wie auf der des Stürmers. Die erste Aktion auf dem Transfermarkt sollte es aber sein, hier für Ersatz zu sorgen, da diese Position noch wichtiger ist als die des Außenverteidigers. Für die Offensive stehen mit Rosenthal, Djenic, Abuda und Niculae noch vier Spieler zur Verfügung und außer Rosenthal - den man eigentlich nur auf dem Flügel bringen kann - sind alle variabel einsetzbar. Hier kommt es jetzt darauf an, auf was man am meisten wert legt.Niculae in der Sturmspitze überzeugt mit Geschwindigkeit und Schußkraft, hat aber keinen so guten Abschluß und ein vergleichsweise miserablen Kopfballwert, Djenic ist nochmal eine Stufe schneller, hat einen starken Abschluß und aufgrund der Größe von 1,91 ist der schwache Kopfballwert verschmerzbar. Nur sein Schuß hängt den Teammitgliedern hinterher. Abuda wäre der langsamste und kleinste der drei, bieten trotz seiner Größe von 1,75m aber die präzisten Kopfballe und hat eine guten Schuß und Abschluß. Definitiv eine Geschmacksfrage des Trainers.
Alternativ könnte man natürlich auch auf ein 4-4-2 mit zwei ZMs umstellen und zum Beispiel mit Niculae und Abuda zwei unterschiedliche Sturmtypen aufstellen.Ausblick
Der neue Trainer muss nicht nur den Kader verstärken, sondern sich auch drei Ligen weiter höher zurecht finden. Für Union wird es eine schwere Saison und von Anfang an wird es nur um den Klassenerhalt gehen. Mein Tipp: Am Ende wird es nicht reichen und der 1.FC Union Berlin landet auf Platz 17. -
-
Nö![quote]In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen[/quote]
Denke mal Montag geht es weiter ;) Brauche halt 2-3 Stunden pro Vorschau, die hab ich nicht immer zur Verfügung. -
Eine Woche noch bis die Sommerpause endet und der Transfermarkt die heiße Phase der Saisonvorbereitung einläutet. Zeit um einen ersten Blick auf die Teams der ersten Bundesliga zu werfen. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen soll hier jeder der 18 Erstligisten unter die Lupe genommen werden.Bisherige Analysen:04. Chemnitzer FC12. Hertha BSC18. Holstein Kiel
Sportfreunde SiegenDie bisherige GeschichteZum sechsten Mal in Folge werden die Sportfreunde aus Siegen in dieser Saison das Projekt Klassenerhalt in der 1.Bundesliga angehen, für einen Verein der in der ersten VDFB Saison gar nicht vertreten war und sich mühsam aus der drittklassigen Regionalliga nach oben kämpfen musste, eine durchaus beachtliche Leistung.Begonnen hatte die Geschichte der Sportfreunde in der zweiten Saison in der Regionalliga Nord. In der damaligen 20er Liga landeten der Verein aus dem süd-östlichen Nordrhein Westfalen unter dem Österreicher Harald Schweighart auf dem 14. Platz. Es folgte eine neue Liga und ein neuer Trainer. Aufgrund der Lage Siegens wurden die Sportfreunde in die Regionalliga Süd versetzt, in der man mit Dynamo Dresden, dem SV Wehen Wiesbaden und dem SSV Reutlingen auf drei heutige Bundesligakonkurrenten traf. Der neue Trainer Richard Bendler erreichte dabei den 11.Platz.
Doch nach nur vier Spielen und einem einizigen Punkt stand auch in der vierten VDFB Saison ein Trainerwechsel an. Mit der Verpflichtung von Nicole 'SAngelman1' Predel sorgte man allerdings eher für einen PR-Gag als für einen sportlichen Fortschritt. Mit nur einem Sieg aus 15 Spielen für eine der wenigen Frauen der VDFB-Geschichte endete dieses Kapitel noch in der laufenden Saison. Ihr Nachfolger Timo 'NickAragua' Scheipers konnte zwar noch 23 Punkte holen, doch die Hypothek war zu hoch und so verschwanden die Sportfreunde zunächst in der Versenkung des Amateurfußballs.Nach einem Jahr erzwungender VDFB Pause starteten die Siegener in der sechsten Saison ihren zweiten Anlauf. Florian 'fluschi' Werner wurde beauftragt den Klassenerhalt zu erreichen und mit Platz 14 gelang ihm dabei eine Punktlandung. Nach fünf Spielen in der Folgesaison, in der die Siegener punktlos blieben war es dann erneut Zeit sich vom Trainer zu trennen und mit Rico 'Quary' D. sollte man endlich den so lang erwarteten Glücksgriff landen. Zunächst gelang es ihm den Fehlstart der Siegener zu korrigieren und so den Grundstein für den folgenden Durchmarsch zu legen. Platz acht lies zum ersten Mal aufhorchen, denn mit 53 Punkten hatte man zum ersten Mal überhaupt nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun. Die zweite Saison unter 'Quary' brachte dann tatsächlich den Aufstieg: Mit 82 Punkten holten sich die Sportfreunde den Meistertitel der Regionalliga Süd und durften somit zum ersten Mal an der 2.Bundesliga teilnehmen.In dieser war das Ziel möglichst nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben und dies sollte den Siegenern deutlich gelingen. Mit 57 Punkten erreichten sie den siebten Tabellenplatz. Hätte man dabei in der Defensive nicht so große Probleme gehabt (mit 113 Gegentoren waren nur drei Absteiger und ein weiterer Verein schlechter), wäre sogar mehr drin gewesen und so konnte man voller Zuversicht in die darauffolgende Saison gehen. Statt der großen Torfestivals überzeugten die Sportfreunde nun mit einer starken Defensive. Nur 25 Gegentore waren eine starke Verbesserung der eigenen Leistung, belohnt durch 74 Punkte und dem Aufstieg als Zweitligameister in die Eliteliga.Hier reichten 46 Punkte um sich im breiten Mittelfeld der ersten Liga auf dem neunten Platz zu landen, punktgleich mit dem siebten Platz und acht Punkte vorm ersten Absteiger. Doch es folgte der Schock: Der Erfolgstrainer 'Quary' beendete seine Karriere und somit musste man sich erneut auf Trainersuche begeben. Mit Sascha 'saschen1234' Kohrt holte man einen bisher unbekannten Trainer nach Siegen, ein klassischer Fehlgriff: Ein Punkt aus fünf Spielen, die Karriere von Kohrt endete bevor sie richtig beginnen konnte. Nachfolger wurde Mario 'Ch3ck3rmb' Bandilla, welcher immerhin 21 Punkte aus 18 Spielen holen konnte, ehe auch er seine Trainerkarriere an den Nagel hing. Für die letzten 10 Spiele wurde dann mit Denny 'deCoo' A. der heutige Trainer von Ligakonkurrent SV Wehen Wiesbaden verpflichtet. Mit 11 Punkten holte er immerhin den einen Punkt mehr, der die Siegener neben dem besseren Torverhältnis vom ersten Abstiegsplatz trennten. Beide Seiten gingen nach dieser Saison getrennte Wege, 'deCoo' führte den SV Wehen Wiesbaden aus der 3. Liga in die Bundesliga und die Sportfreunde landeten den zweiten Volltreffer bei ihrer Trainerverpflichtung.
Maik 'Scofield' Kiefer schrieb Siegener Bundesligageschichte: Mit 77 Punkten landete man hinter Duisburg und Frankfurt auf dem dritten Platz der Bundesliga. Bis heute und wohl auf längere Zeit die beste Erstliga Saison, die man in Siegen gesehen haben dürfte. Doch die Enttäuschung war groß als dieser nach der so erfolgreichen Saison zu seinem Wunschverein, dem 1.FC Kaiserslautern in die Regionalliga Süd wechselte.Der TrainerAls Ersatz verpflichtete man mit André 'fcbfreak1991' Steinhoff, der zuvor beim VfR Aalen in der viertklassigen Regionalliga Süd nicht wirklich auf sich aufmerksam machen konnte. Mit 45 Punkten landete man im Nirgendwo, auf dem 11. Platz. Doch die Leistung war im Nachhinein doch nicht so schlecht, stieg Aalen doch ohne Steinhoff mit nur sieben Punkten sang- und klanglos aus der Regionalliga ab. Vor seiner Station in Aalen absolvierte Steinhoff noch drei Spiele mit dem SC 07 Idar-Oberstein, in denen er mit einem Sieg und zwei Remis ungeschlagen blieb. Insgesamt aber keine Bewerbung für den Posten eines Bundesligisten. Trotzdem vertraute man in Siegen dem neuen Mann. Zwar konnte die sensationelle Saison des Vorjahres nicht wiederholt werden, doch so vermessen war bei den Sportfreunden sowieso niemand und war das Ziel auf jeden Fall in der ersten Liga zu bleiben und wenn möglich einen Mittelfeldplatz zu belegen. Mit Platz 12 gelang dies auch und so verlängerte man den Vertrag mit Steinhoff.Hätte man in der letzten Saison die Punkt- und Torausbeute der vorherigen Saison wiederholt, wäre man auf dem Relegationsplatz gelandet. Doch da man zwei Punkte mehr holte, reichte es am Ende für Platz 13.Das FinanzielleBeliebt wie noch nie sind die Siegener aktuell (siehe FG-Wert Entwicklung), das Leimbachstadion mit 22.500 Zuschauern wird in dieser Saison durchgängig ausverkauft sein, würde man 1,2 Millionen investieren wären sogar 17 ausverkaufte Spiele bei 24.000 Zuschauern möglich, so dass sich die Investition nach drei Jahren fast schon refinanziert hätten, doch die finanziellen Probleme der Siegener sind groß und schieben solchen Überlegungen einen Riegel vor. Zwar stieg der Umsatz im letzten Jahr um 16% auf 9,4 Millionen €, doch das finanziell schlechteste Ergebnis der Vereinsgeschichte von -3,1 Millionen € hat einen Großteil des Kontostandes aufgefressen. Nur 729.432 € verbleiben den Siegenern, bei einer Prognose von minus einer Million € nichtmal genug um die Gehälter komplett zu bezahlen. Siegen ist also zum Siegen verdammt, ein Blick auf den Kader zeigt auch, dass hier nicht allzu viele Reserven liegen.Der KaderWie bereits angesprochen ist der Kader ein großes Problem bei den Sportfreunden. Man steht in dieser Saison vor schwierigen Entscheidungen. Gleich sechs Spieler stehen kurz vor der Altersgrenze, hier besteht also zum letzten Mal die Möglichkeit den Vertrag zu verlängern oder diese Spieler auf den Transfermarkt zu setzen. Ob man allerdings für die altgedienten Profis noch genug Einnahmen generieren könnte um gleichwertigen Ersatz zu verpflichten, ist wohl eher unrealistisch.Im Tor steht mit dem 35jährigen Jesper Christiansen der älteste Spieler des Kaders, welcher ein Durchschnittsalter von 30,8 Jahren aufweist. Da Chrstiansen aber noch zwei Jahre Vertrag hat, muss man immerhin hier noch nicht nach einem Nachfolger suchen.
Das System der Siegener im letzten dokumentierten Spiel (0:3 gegen Hannover am 30.Spieltag) zeigte ein 4-1-2-1-2 System, dabei stehen die zwei jüngsten Spieler der Siegener in der Innenverteidigung. Der 24jährige Diagne, der sich mit seinen Stärken auch als Außenverteidiger gut machen würde, bildet diese zusammen mit dem 27jährigen Henrique. Beides solide Spieler, die in der letzten Saison knapp unter Marktwert verpflichtet werden konnten. Mit Oscar Wendt und Rene Lewejohann ist auch die Außenbahn ausreichend gut besetzt. Der etwas langsame Lewejohann wäre in der Innenverteidigung allerdings noch besser aufgehoben, hier könnte man Diagne nach Außen ziehen. Insgesamt aber ist die Abwehr nicht nur der mit Abstand jüngste Mannschaftsteil, sondern auch alles andere als eine Baustelle.Die Sechs bekleidet zur Zeit Steven Pienaar, der alternativ auch gut auf der 10 agieren könnte. Doch dort hat der 33jährige Wandervogel Giovanni Federico (Siegen ist sein 11. Verein im VDFB) die Nase bislang vorne gehabt, obwohl seine stärkste Position auf den Außenbahnen läge. Trotzdem kann er auch auf der 10 seine Fähigkeiten gut einbringen. Auf diesen vertraut Steinhoff allerdings auf die beiden Flitzer Andreas Voss und Sven Müller. Voss hat mit 34 Jahren bereits die Altersgrenze überschritten, allerdings noch drei weitere Jahre Vertrag, während dieser beim 33jährigen Müller ausläuft. Für 650.000 wechselte Müller im letzten Jahr vom MSV Duisburg nach Siegen, man wird sich also eher nicht von ihm trennen.Komplettiert wird die Aufstellung durch die beiden 33jährigen Stürmer Sercan Güvenisik und Jurica Vranjes. Beide kann man hier spielen lassen, Vranjes Stärken wären aber ebenfalls auf dem Flügel besser aufgehoben.
Was macht man also? Finanziell am sinnvollsten wäre es, einige der Erstligaspieler los zu werden und dafür Zweitligaspieler zu verpflichten, doch die Frage ist, ob zum einen das Budget der Siegener dafür ausreicht und zum anderen ob man die alternden Spieler überhaupt loswerden würde oder ob man dann eine Vertragsauflösung in Betracht ziehen müsste. Viel Arbeit also für Steinhoff.Ausblick
Kein Geld, negativ Finanzprognose, ein alternder Kader: Viele Probleme hat Siegen in dieser Saison zu bewältigen, in der Liga wird man also froh sein, wenn man sich früh von den Abstiegsplätzen entfernen kann. Wie auch die Berliner kann Siegen hier von den Trainerwechseln der Konkurrenz profitieren und sich etwas verbessern. Mein Tipp: Die Sportfreunde Siegen landen auf Platz 11. -
Eine Woche noch bis die Sommerpause endet und der Transfermarkt die heiße Phase der Saisonvorbereitung einläutet. Zeit um einen ersten Blick auf die Teams der ersten Bundesliga zu werfen. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen soll hier jeder der 18 Erstligisten unter die Lupe genommen werden.Bisherige Analysen:04. Chemnitzer FC18. Holstein Kiel
Hertha BSCDie bisherige GeschichteAls Gründungsmitglied der ersten VDFB Saison startete der Hauptstadtclub in der ersten Bundesliga und ist auch heute wieder in der Eliteliga anzufinden, doch dazwischen liegen lange Jahre für die Berliner, in der es sogar bis in die damalig drittklassige Regionalliga Nord runter ging.Aber von vorne! Unter Trainer Julian Kuric startete die Berliner Hertha ins Abenteuer VDFB. In der ersten Saison wurden damals nur 17 Partien absolviert, so dass man mit 20 Punkten den Klassenerhalt schaffen konnte. Eine Saison später standen für Kurics Nachfolger Christoph Markert zwei Punkte mehr auf dem Konto - bei allerdings 34 Spielen - somit musste man zusammen mit dem Stadtrivalen Tennis Borussia Berlin den Gang in die zweite Liga angehen. Am Ende fehlten den Berlinern nur zwei Punkte auf den 16.Platz, der aufgrund des Lizenzentzuges des SSV Ulm 1846 zum Klassenerhalt gereicht hätte.Als Nachfolger des gescheiterten Markerts wurde mit Thomas 'Yoda' Pinke der Trainer verpflichtet, der bis heute die meisten Spiele mit der Hertha absolvierte. Insgesamt verweilte Pinke fast acht Jahre bei der 'alten Dame', unterbrochen nur von einer fünfmonatigen Vertretung durch Sven 'Svenbob30' Bruhns. In der ersten Saison unter seiner Leitung landete die Hertha auf dem 13. Platz, allerdings mit nur zwei Punkten Vorsprung vorm ersten Abstiegsplatz, die Gefahr des Durchmarsches nach unten war also bereits gegeben. Die darauffolgende Saison brachte dann die für lange Zeit beste Leistung der Berliner mit dem neunten Platz der 2.Bundesliga, denn anschließend gelang es Pinke nicht die Leistung zu bestätigen und so fand man sich am Ende der Saison auf einem Abstiegsplatz wieder.Nun sollte es natürlich direkt zurück gehen, der angesprochene Interimstrainer Bruhns absolvierte 23 Partien, Pinke die ersten elf und mit 73 Punkten sollte es dann doch nicht reichen. Der Stadtrivale 1.FC Union Berlin hatte zwei Punkte mehr und somit den zweiten Aufstiegsplatz vor Berlin inne. Wären in der Folgesaison mit dem FC St. Pauli (88 Punkte) und dem 1.FC Köln (82 Punkte), nicht zwei Teams souverän davon gezogen worden, hätte es sogar noch bitterer für die Hertha kommen können, denn man landete wieder hinter einem anderen Berliner Club, diesmal dem BFC Dynamo, trainiert ausgerechnet vom letztjährigen Interimstrainer Bruhns.Die achte Saison brachte dann endlich den erhofften Wiederaufstieg in die 2.Bundesliga und das sogar souverän mit 92 Punkten und 99 erzielten Toren. Es folgten zwei Jahre im Mittelfeld der zweiten Liga, in denen man sich aber jeweils hinter dem Stadtrivalen Union platzierte. Dagegen drohte in der elften Saison sogar die Relegation zur dritten Liga, denn mit Platz waren nur drei Teams schlechter und ohne die Einführung der dritten Liga wäre man sogar direkt abgestiegen. Mit dieser Saison endete dann auch die Amtszeit von Pinke, der nach einem Jahr Pause anschließend noch beim FC Augsburg aktiv war. Nachfolger sollte zunächst der ehemalige Interimstrainer Bruhns werden, doch noch in der Saisonvorbereitung verließ dieser wieder den Verein. Man startete schließlich mit David 'dave the brave' J. in die Saison, doch auch dies stellte sich als Fehlgriff heraus und mit einem Punkt aus den ersten drei Spielen war die Trainerkarriere von 'dave the brave' schon zu Ende. Dennis Schmidt, der heutige Trainer des Ligakonkurrenten Borussia Dortmund, übernahm die 'alte Dame' und führte sie auf den vierten Platz, mit einem Punkt Rückstand zu Aufsteiger Braunschweig, umso bitterer wog natürlich der verpatzte Saisonstart seines Vorgängers.Einen zweiten Angriff unternahm Schmidt nicht, er nahm den einfachen Weg des Trainerwechsels in die erste Liga, so dass die Berliner nun mit Ronny 'icke29' Nowak den Aufstieg anpeilten und am Ende auch souverän erreichen konnten. Mitaufsteiger war mal wieder ein Stadtrivale, der 1.FC Union unter Trainer Christian Schülling, doch immerhin landete man nun einmal vor dem direkten Rivalen. In der folgenden Erstligasaison erreichte Nowak den siebten Platz und wechselte dann zu seinem heutigen Arbeitgeber, dem FC Bayern München."Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin" - Was ist eigentlich damit? Im Pokal gelang zweimal die Qualifikation fürs Achtelfinale, das war es aber auch, denn zweimal scheiterte man dort an Dynamo Dresden. Ein Pokalendspiel zu Hause gab es also noch nicht für die Hertha.Der TrainerDer eben erwähnte Schülling wurde vom Stadtrivalen Union als Nachfolger Nowaks verpflichtet. Der 28jährige Hamburger begann seine Karriere beim VfR Neumünster in der damaligen Oberliga Nord, mit denen er als Vizemeister direkt den Aufstieg in die 3.Bundesliga schaffen konnte. Das Projekt Klassenerhalt war lange Zeit auf einem guten Weg, nach 18 Spielen standen 28 Punkte auf dem Konto als Schülling aus Zeitgründen sein Amt für den Rest der Saison abgeben musste. Sein Nachfolger holte nur vier Punkte und so musste auch Schülling wieder in der Viertklassigkeit anfangen. Der direkte Wiederaufstieg war früh erledigt und so landete man mit 55 Punkten am Ende auf dem siebten Platz der Regionalliga Nord. Damit endete auch die Anstellung bei Neumünster, die er mit einem Punkteschnitt von 1,73 pro Spiel bei 75 absolvierten Spielen abschloss. Neben seiner Anstellung bei Neumünster managte er in der Rückrunde auch Rot-Weiß Ahlen. Er holte dabei zwei Punkte mehr als der Verein in der Hinrunde gesammelt hatte, doch die zehn Punkte die zu den bisherigen acht dazu kamen waren zu wenig um den Klassenerhalt zu schaffen.
Die 13.Saison begann Schülling dann beim 1.FC Union Berlin in der zweiten Bundesliga und führte diese bekanntermaßen in die Eliteklasse und anschließend auf den 14. Platz. Nach 68 Spielen (1,54 Punkte pro Spiel) kam dann der Wechsel zum Stadtrivalen Hertha und in seiner ersten Saison verfehlte er das Ziel Nummer 1 der Stadt zu werden, konnte aber gerade so den Abstieg bzw. die Relegation vermeiden. Am Ende war das Torverhältnis um acht besser als die vom 16.Das FinanzielleMit 76.000 Zuschauern ist das Berliner Olympiastadion eines der größten der Bundesliga, doch die Zuschauerprognose für die kommende Saison zeigt bei einem Schnitt von 47.165 Zuschauern nur eine Auslastung von 62%. Immerhin vier Spiele werden aufgrund der attraktiven Gegner ausverkauft sein (Paderborn, Dortmund, Dresden und Duisburg). Wie wenig die Berliner Vereine in den letzten Jahren die Zuschauer begeistert haben, zeigt die erwartete Zuschauerzahl fürs Stadtderby: Nur 28.500 Zuschauer werden zu diesem Spiel erwartet.Vor allem dank der Topspiele ist die Finanzierung des Berliner Kaders aber zur Zeit überhaupt kein Problem, denn die Saisonprognose ist mit knapp 4,3 Millionen klar positiv und auch das Saisonergebnis der letzten Saison war positiv. Nachdem in der 14.Saison noch ein Rekordverlust von fast 11,7 Millionen € eingefahren wurde, konnten die Berliner den Umsatz um 28% auf 21,5 Millionen steigern und einen Gewinn von 3,2 Millionen erwirtschaften. Mit fast acht Millionen ist die Geldbörse also gut gefüllt, so dass Investitionen in den Kader durchaus möglich sind.Der KaderDie letzte Aufstellung der Hertha die vorliegt, ist vom Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Ahlen (1:2) bei der die Berliner im 4-1-2-1-2 agierten. Im Tor der Berliner dürfte Rene Adler, der im letzten Jahr für 1,3 Millionen € aus Offenbach verpflichtet wurde, gesetzt sein. In der Innenverteidiger bilden Marco Russ und einer der drei Spitzenspieler der Berliner, Luiz Gustavo, ein sehr starkes Paar. Dagegen fallen die beiden Außenverteidiger doch deutlich ab. Zambrano gleicht seine Schwächen in der Offensive und vor allem bei Flanken durch eine überragende Defensivfähigkeit aus, so dass man diesen auch in die Innenverteidigung stellen könnte. Richtig schlecht ist sein Gegenüber Danny da Costa nicht, insgesamt aber doch das schwächste Glied der Kette.
Auf der Sechs spielt mit Frank Fahrenhorst ein echter Zerstörer, der aufgrund seiner desaströsen Passwerte kaum für ein gepflegtes Aufbauspiel zu gebrauchen ist und sich wohl auf der Innenverteidigerposition wohler fühlen würde, den etwas schwächeren Kopfballwert würde er dabei durch seine Größe von 1,90m locker ausgleichen können. Ein Wechsel zwischen Luiz Gustavo und Fahrenhorst wäre also durchaus möglich aber nicht zwingend notwendig.Die beiden äußeren Positionen im Mittelfeld wurden im Spiel gegen Ahlen von Castelen und Beister besetzt, doch vor allem der zwar schnellere aber insgesamt etwas schlechter für die Außenbahn geeignete Beister könnte Konkurrenz bekommen, denn in der Vorbereitung investierten die Berliner bereits 625.000 € für die Weiterbildung von Markus Grübl, den man letzte Saison von Buchbach verpflichtete. Auf der genannten Position können beide nun als gleichwertig angesehen werden, wobei Grübl weniger Gehalt kostet.Neben der Innenverteidigung ist dann vor allem das offensive Dreieck um Fenin, Olic und Kuranyi herausragend besetzt. Die beiden kompletten Angreiffer Olic und Kuranyi, dazu als gefährlicher Distanzschütze und Vorbeiter Martin Fenin nicht viele Teams können eine so gute Offensive vorweisen.
Was sind nun die Baustellen? Der 36jährige Fahrenhorst spielt seine letzte Saison, hier wäre also Ersatz von Nöten. Ein Vorziehen von Luiz Gustavo wäre also durchaus eine Option, dafür dann Zambrano in die Innenverteidigung und man würde sich auf die Position des Außenverteidigers konzentrieren können. Ein Verkauf Beisters würde zusätzliche Einnahmen bringen, so dass man eventuell beide Außenverteidiger ersetzen könnte. Alternativ bestünde natürlich die Möglichkeit sich doch auf den Positionen IV und ZDM umzusehen.Ausblick
Der Hauptstadtklub wird auch in dieser Saison keine Bäume ausreißen können und von Anfang nach unten gucken müssen. Dank der Trainerwechsel bei der Konkurrenz, werden die Berliner aber nicht absteigen und sich um zwei Plätze verbessern können. Mein Tipp: Hertha BSC landet auf Platz 12. -
Eine Woche noch bis die Sommerpause endet und der Transfermarkt die heiße Phase der Saisonvorbereitung einläutet. Zeit um einen ersten Blick auf die Teams der ersten Bundesliga zu werfen. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen soll hier jeder der 18 Erstligisten unter die Lupe genommen werden.Bisherige Analysen:04. Chemnitzer FC18. Holstein Kiel
Eintracht FrankfurtDie bisherige GeschichteIn allen bisherigen 15 absolvierten Saisons war die "Launische Diva" vom Main Teil des Virtuellen Deutschen Fußball Bundes und nur eine einzige Saison davon spielte die Eintracht nicht in der Eliteliga. Nach einer desaströsen achten Saison mit nur 13 Punkten musste man den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, doch der direkte Wiederaufstieg gelang als Meister der 2.Bundesliga - bis heute der einzige "Titel" den die Frankfurter gewinnen konnten.Lange Zeit war Eintracht Frankfurt gleichbedeutend mit einem Mann: Alexander 'Sanik' K. Fast neun Jahre lang lenkte der heute 35jährige Darmstädter die Geschicke des Clubs, neben dem direkten Wiederaufstieg waren die beiden dritten Plätze in der ersten und dritten Saison dabei die erfolgreichsten unter seiner Leitung. Mit einem Punkteschnitt von 1,58 pro Spiel erreichte er damit durchaus passable Werte. Diese Zuverlässigkeit und Planungssicherheit hätten die Frankfurter dann auch gerne nach dem Karriereende ihres Trainers gehabt, doch seit dem Weggang von 'Sanik' gab es innerhalb von fast 5 Jahren bereits neun Trainerwechsel.Zunächst bekam Tobias 'Murmler' L. aus Berlin die Chance, der die Eintracht in der 11. Saison auf den 7. Platz führte. Doch bereits nach einer Saison trennten sich die Wege und während 'Murmler' nicht mehr im VDFB gesehen wurde, mussten die Frankfurter sich Ersatz suchen. Mit Dominic 'ava' H. verpflichtete man den Rudi Gutendorf des VDFBs. 13 unterschiedliche Vereine tauchen auf der Liste der ehemaligen Vereine auf und bei den meisten konnte er eine überdurchschnittlich gute Bilianz vorweisen. Doch der erfolgsbessene Trainer kämpfte auch immer mit dem Anspruch noch besser sein zu müssen, setzte sich selbst unter Druck und schmiss einige male von selbst das Handtuch. So sind nur fünf beendete Saisons von ihm verzeichnet, zu letzt der zweite Platz mit Frankfurt in der 13.Saison. Auch die 14.Saison führte er lange Zeit die Frankfurter in Richtung Vizemeisterschaft, doch am Ende musste Interimstrainer Jannik Krieger die Saison zu Ende bringen, ähnliches war bereits in der ersten Saison unter 'ava' geschehen, hier sprang der heutige Ingolstädter Trainer Josef Hartl ein.Nach dem kurzen Auftritt von Krieger sollte H. wieder das Ruder übernehmen, war dann in der Saisonvorbeitung auch wieder bei der Eintracht, doch noch vor Saisonstart trennten sich die Wege endgültig.Der TrainerMit Thomas 'Tweggi' W. verpflichten die Frankfurter erneut einen "Wandervogel". Doch im Gegensatz zu seinem Vorgänger waren seine Stationen von deutlich längerer Dauer. Begonnen hatte er seine Karriere am 19.04.2006 bei den Kickers aus Offenbach, deren Geschicke der heute 34jährige für immerhin acht Monate lenkte und sie auf den 11. Platz der Regionalliga Süd führte, mit einem Schnitt von 1,15 Punkten pro Spiel allerdings alles andere als überzeugend. Es folgte eine fast dreijährige Amtszeit beim Regionalligisten FC Carl-Zeiss Jena, bei dem sich 'Tweggi' durchgängig steigern konnte. Von Platz 14 in der ersten über Platz acht in der zweiten zu Platz sechs in seiner letzten Saison bei den Ostdeutschen. So standen am Ende 1,48 Punkte pro Spiel bei insgesamt 102 absolvierten Spielen im Abschlusszeugnis. Anschließend verschlug es 'Tweggi' nach Berlin. Zunächst zum BFC Dynamo, bei dem er ein Jahr tätig war und am Ende den 9.Platz in der Regionalliga Nord, bei 1,54 Punkten pro Spiel. Fünf Monate lang steuerte er nebenbei die Geschicke beim 1.FC Union Berlin in der zweiten Bundesliga, die er mit einem Schnitt von 1,63 Punkten pro Spiel in 16 Spielen auf Platz 8 führte.
Die nächste Station war dann der SV Waldhof Mannheim in der 3.Bundesliga. Knapp zwei Jahre und zwei Monate dauerte diese Anstellung und wie zuvor konnte er sich dabei weiter verbessern. 68 Spiele lang stand der SV Waldhof unter seiner Leitung, holte dabei 1,66 Punkte pro Spiel und landete dabei auf dem 5. und 6. Platz. Dann tat sich für 'Tweggi' die Chance auf in die Eliteliga aufzusteigen. Die Stelle bei Frankfurt versprach ein konkurrenzfähiges Team und ein prall gefülltes Festgeldkonto. Doch die Erwartungen nach zwei Vizemeisterschaften waren hoch und so war die Enttäuschung groß, dass man von Anfang an nicht nach oben sondern nach unten gucken musste. Zwischendurch musste 'Tweggi' sich noch von Max 'Maxxi' O. vertreten lassen, ein Kapitel über das man in Frankfurt angesichts der erschreckenden Bilianz von zwei Punkten aus neun Spielen lieber den Mantel des Schweigens legen möchte. Doch am Ende rettete 'Tweggi' die Eintracht dann doch noch dank des besseren Torverhältniss vor dem großen Albtraum: Relegation gegen den kleinen Stadtrivalen FSV.Das FinanzielleNach den zwei Vizemeisterschaften und einer Pokalhalbfinaleteilnahme in den Saisons 13 und 14, welches zu den Rekordgewinnen von 7,5 bzw. 10,9 Millionen € führten, brach der Umsatz um 21% von 29,3 auf 23,2 Millionen € ein. Doch vor allem eine andere Zahl treibt jedem Finanzverwalter die Tränen in die Augen: Die Saison 15 wurde mit einem absoluten Rekordverlust von 21 Millionen € abgeschlossen. Vom einst so großen Festgeld sind zwar immernoch 9,7 Millionen über und auch die Saisonprognose ist mit 3,7 Millionen € klar positiv, trotzdem schmerzt dies natürlich, vor allem wenn man bedenkt, dass die teuerste Mannschaft der Vereinsgeschichte das zweitschlechteste Bundesligaresultat ablieferte.Die 62.000 Zuschauer fassende Commerzbank Arena wird in dieser Saison einen leichten Zuschauerschwund zu verzeichnen haben, mit einem Schnitt von 55.706 Zuschauern und immerhin sieben ausverkauften Heimspielen kommt aber trotzdem genug Geld rein um den Kader solide zu finanzieren. Es wäre sogar noch genug vorhanden um einen weiteren Transfer zu realisieren, selbst wenn man keinen Spieler mehr abgeben sollte.Der KaderAlles überragend ist in diesem Kader natürlich Mesut Özil. Der deutsche Nationalspieler wechselte für die VDFB-Rekordablösesumme von 16,8 Millionen € zur Frankfurter Eintracht. Aber nicht nur Özil war teuer, insgesamt stecken 40,8 Millionen € an Ablöse in dem Kader. Nur die Kader von Bayern (41,9) und Dortmund (49,4) waren noch teurer, der Kader des Rekordmeisters aus Duisburg dagegen kostete nur 26,6 Millionen und der VfL Wolfsburg, der in den Gehaltskosten knapp vor Frankfurt liegt zahlte sogar nur 13,5 Millionen €.Im Tor der Hessen steht seit dem 07.01. des letzten Jahres Tim Wiese, der letzte Einkauf des Vorgängers von 'Tweggi'. Der Vertrag des Torhüters läuft am Ende der Saison aus, kann aber sowohl dieses als auch nächstes Jahr noch einmal verlängert werden. In wie weit man Wiese die Krise der Frankfurter ankreiden kann und ob dementsprechend Bedarf an einem Wechsel besteht ist nicht bekannt, wäre aber wohl eher unnötig.Im letzten Scoutbericht über die Eintracht vom 28.Spieltag (0:7 bei RW Ahlen) spielte man in einem modifizierten 4-1-2-1-2 System, dabei bildeten Sokratis und der für überraschend hohe 2,5 Millionen € verpflichtete 33jährige Vinicius die Innenverteidigung. Den Platz in der Innenverteidigung musste der nur ein Jahr ältere Kyrgiakos, einer der Eckpfeiler des doppelten Vizemeisterteams, für nur 500.000 € (an den 1.FSV Mainz 05) verlassen. Auf den Außenverteidigerpositionen liefen Madouni und interessanterweise Soto auf. Stärketechnisch ist dies die zweitschlechte Position auf dem Feld für Soto, nur als Innenverteidiger wäre er noch unpassender aufgestellt. Keine Kritik dagegen gibt es am Algerier Madouni, einer der besten Verteidiger der Liga, sowohl als IV als auch als Außenverteidiger.
Warum aber Tzavellas, gelernter Linksverteidiger und auf dieser Position auch stärkemäßiger deutlich besser als Soto, im Mittelfeld spielt und nicht Soto, weiß wohl nur der Trainer selbst. Nach Berechnungen liegt Soto auf der Mittelfeldposition circa fünf Stärkepunkte vor Tzavellas, während dieser auf der Verteidigerposition knapp drei Punkte besser sein dürfte als Soto. Die anderen Außenposition übernahm mit Lars Stindl ein weiterer Neueinkauf von 'Tweggi' (für knapp 2,1 Millionen von der Transferleitung verpflichtet). Dieser ist tatsächlich stärker als Tzavelles, aber eben auch etwas schlechter als Soto als Mittelfeldspieler. Selbst Ersatzspieler Djakpa ist auf der Außenverteidigerposition besser geeignet als Soto.Mit Julian Baumgartlinger spielt ein solider Spieler auf der Sechs, der bereits seit Anfang 2012 im Verein ist. Auf der Zehn natürlich dann mit Mesut Özil der wohl aktuell stärkste Spieler überhaupt im VDFB, der die beiden Sturmspitzen Mario Gomez und Demba Ba mit kreativen Zuspielen versorgen soll. Gomez ragt dabei deutlich über seinen Sturmkollegen hinaus, auch wenn sich das in der letzten Saison mit 22 zu 18 Toren nicht wirklich abzeichnen lies.
Wenn man bei Frankfurt am Kader was machen will, dann wäre es wohl entweder die Lösung der Soto/Tzavellas Problematik durch die Verpflichtung eines anderen links Verteidigers, so dass Soto ins Mittelfeld rückt oder eben die Verpflichtung eines weiteren Stürmers für Demba Ba.Ausblick
Die erfolgreichen Zeiten mit zwei Vizemeisterschaften in Folge sind endgültig vorbei, unter Thomas W. bleibt Frankfurt kein Kandidat für die obere Tabellenhälfte. Die ersten Ergebnisse aus Vorbereitungsspielen bzw. -turnieren liesen aufhorchen, doch das alleine wird nicht reichen. Mein Tipp: Am Ende verbessert sich Frankfurt leicht auf Platz 13. -
Hattest zum Stand der Berechnung halt erst 15 Spiele absolviert, dementsprechend ungenau ist der Wert ;)
-
Mal noch zu allen bisherigen Vorschau Threads eine Umfrage hinzugefügt, bitte beteiligen! :)
-
Eine Woche noch bis die Sommerpause endet und der Transfermarkt die heiße Phase der Saisonvorbereitung einläutet. Zeit um einen ersten Blick auf die Teams der ersten Bundesliga zu werfen. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen soll hier jeder der 18 Erstligisten unter die Lupe genommen werden.Bisherige Analysen:04. Chemnitzer FC18. Holstein Kiel
Borussia DortmundDie bisherige GeschichteDer VDFB Meister aus der 10. Saison und dreimalige Vizemeister (Saisons 3, 6 und 11) ist neben dem VfL Wolfsburg der einzige Verein, der bislang 15 absolvierte Saisons in der Eliteklasse des VDFB vorweisen kann und damit als Bundesliga Dino angesehen werden kann. Doch der Dino befindet sich seit der letzten Vizemeisterschaft in einer langandauernden Krise und schafft es nicht aus dem vorhandenen Zuschauer- und Spielerpotenzial mehr als Mittelfeldplätze herauszuholen. Fast wäre es in der letzten Saison auch mit der Erstklassigkeit vorbei gewesen, ein Ereignis was wohl zu einem enormen Reputationsverlust für die Borussia geführt hätte, doch in den Relegationsspielen gegen den FSV Frankfurt konnte man sich gerade so in der Liga halten.
Entgegen der Leistung in der Liga spielte man im letzten Jahr eine hervorragende Pokalsaison und zog zum zweiten Mal überhaupt ins VDFB Pokalfinale ein. Auf den Weg dorthin gewann man vier der fünf Spiele mit nur einem Tor Vorsprung, im Finale war dann aber der MSV Duisburg eine Nummer zu groß und so verlor man mit 0:4.Der Verschleiß an Trainern ist bemerkenswert beim BVB, insgesamt 19 Trainerwechsel sind in der Statistik verzeichnet, nur drei davon absolvierten mehr als eine Saison. Dadrunter auch der Double Sieger der 10.Saison, Patrick Halbgewachs mit einer Quote von 2,62 Punkten pro Spiel auch hier der erfolgreichste, knapp vor Dominic H. der bei seinen drei kurzzeitigen Anstellungen zwischen 2001 und 2002 immerhin auf 33 Spiele und einem Schnitt von 2,58 kam.Die Nachfolger von Halbgewachs konnten die Fußstapfen nicht ausfüllen, Martin G. (2,15 Punkte pro Spiel) kam dem noch am nächsten, flüchtete aber nach 13 Spielen zu ebenjenem FSV Frankfurt mit denen er in der letzten Saison in den Relegationsspielen am BVB scheiterte.Der TrainerDer aktuelle Trainer Dennis Schmidt hält gleich zwei Vereinsrekorde beim BVB: Den für die längste (am 30.11. feiert er sein zweijähriges Dienstjubiläum mit aktuell 102 absolvierten Spielen) und gleichzeitig den für die erfolgloseste Amtszeit. Denn mit nur 1,23 Punkten pro Spiel belegt er hier den letzten Platz. Begonnen hatte der Österreicher Schmidt seine Trainerkarriere am 14.05.2010 in der 2.Bundesliga bei Hertha BSC, die er in 31 Spielen bei einer Quote von 2,13 Punkten pro Spiel auf den vierten Platz führte. Durchaus nachvollziehbar also, dass der Vorstand der Borussia hier einen potenziellen Erfolgstrainer sah, der mit einem der stärksten Teams doch auch in der ersten Liga oben mitspielen sollte.
Doch es kam bekanntlich anders, nach einem 11. und zwei 09ten Plätzen folgte im letzten Jahr die Horrorsaison, in der sogar lange Zeit der direkte Abstieg drohte. Am Ende ist es nochmal gut gegangen, aber für die kommende Saison erwartet der Vorstand eine deutliche Leistungssteigerung, denn es droht die Gefahr in den kommenden Jahren die Fan-Vorherrschaft im Revier an den MSV Duisburg zu verlieren.Das FinanzielleFinanziell ist der BVB trotz des mit Abstand teuersten Kaders der Bundesliga hervorragend aufgestellt. Das 77.300 Zuschauer fassende Westfalenstadion wird in dieser Saison außer in den Spielen gegen Union Berlin und den Chemnitzer FC ausverkauft sein, so dass der Verein mit einem Zuschauerschnitt von 76.306 rechnen kann und damit Einnahmen in Höhe von knapp 19,5 Millionen € erwarten kann. Somit bliebe nach Abzug der aktuellen Gehaltskosten sogar noch ein Plus von fast einer Million €. Das Festgeldkonto ist dank der letzten Saison, in der man vor allem aufgrund der Pokaleinnahmen den Umsatz um 14% auf knapp 35,5 Millionen € steigern konnte und dabei einen Gewinn von über 11 Millionen € einfahren konnte, gut gefüllt und die Möglichkeit den schon guten Kader bei Bedarf noch zu verstärken.Der KaderBei Gehaltskosten von fast 18,5 Millionen € ist klar, dass der Kader unglaublich stark ist. Drei Starspieler und acht Spitzenspieler füllen den Kader der Borussia und man leistet sich sogar den Luxus als 12ten Spieler einen Erstligaspieler im Kader zu haben. Im Tor der Borussen steht seit dem 31.01.2012 mit Roman Weidenfeller ein kommender Nationalspieler. Mit 33 Jahren natürlich etwas unüblich zu debütieren, doch warum nicht! Zwei Jahre Vertrag hat er noch beim BVB, dieses Jahr wäre allerdings das letzte in dem man den für 1€ von Rot-Weiß Ahlen verpflichteten Starspieler noch einmal verlängern könnte oder ihn alternativ auf die Transferliste setzen könnte.Vier Spitzenspieler bilden beim BVB die Viererkette, auf den Außenbahnen Philipp Degen und der gelernte Offensivspieler Cicero und in der Innenverteidigung Santana und Höwedes. Viel besser geht es eigentlich gar nicht und die möglichen Kritikpunkte fußen einzig und allein auf den Leistungen in der letzten Saison, denn 89 Gegentore sind unter diesen Voraussetzungen indiskutabel.Für die restliche Aufstellung der Dortmunder gibt es viele Möglichkeiten, die letzten bebilderten Berichte zeigten ein 4-3-3 mit falscher Neun in der Castro die Sechs übernommen hatte. Eine Möglichkeit der Optimierung wäre es ihn stattdessen auf die Außenverteidigerposition zu packen und dafür Cicero auf die Sechs vorzuziehen, da dieser nicht nur aufgrund des Größenunterschieds von 10cm die körperlich bessere alternative ist. Auch das Kofpballspiel spricht für Cicero, so dass die Möglichkeit lange Abstöße und -schläge abzufangen so größer wäre.Blaszczykowski und Shaqiri standen im angesprochenen Bericht vom Spiel gegen Hannover (1:5) auf den zentralen offensiven Positionen. Beide - vor allem aber Shaqiri - haben dabei ihre Stärke eigentlich auf dem Flügel, doch zwei der anderen beiden übrigen Spieler sind auf Außen noch stärker. So ist es nachvollziehbar das Robben auf Linksaußen beginnen durfte, auf Rechts spielte dann allerdings statt Barrios der Deutsch-Brasilianer Cacau, der seine stärken eigentlich im offensiven Mittelfeld oder als Stürmer hat, also eine gute Alternative für die falsche Neun.
Die Sturmspitze ist dann auch tatsächlich die einzige Position in der man das vorhandene Geld gut anlegen könnte. Gerüchtenzufolge ist Aubameyang demnächst zu haben oder man versucht Mario Gomez von Eintracht Frankfurt loszulösen.Ausblick
Gerade so den Abstieg entkommen in der letzten Saison, soll es nun bei der Borussia wieder bergauf gehen. Doch viel spricht nicht dafür, einzig der starke Kader und die schwächeren Konkurrenten werden dafür sorgen, dass der BVB knapp über dem Strich bleibt. Mein Tipp: Dortmund landet auf Platz 15 -
Ne, das war ja die "Prognose" die ich letzte Saison gepostet habe. Kannst im Ranking nach Liga filtern, dann siehst du den aktuellen Stand der "Prognose".
-
ELO Statistiken sind wieder aktiv auf der Seite.[quote][i]Original von Pascal[/i]
Mal die Tabellentipps auf Grundlage der ELO Werte (wollte ich eigentlich vor dem ersten Spieltag posten...)[/quote]1. Bundesliga # Name Verein ELO # +/- Spiele 1. Treffer! MSV Duisburg 1669 4. (-3) 395 2. Trainerwechsel SG Dynamo Dresden 1464 10. (-8) 457 3. 1 zu niedrig getippt Hannover 96 1420 1. (2) 344 4. Treffer VfL Wolfsburg 1396 2. (2) 233 5. 4 zu hoch SV Wehen Wiesbaden 1318 12. (-7) 148 6. 2 zu hoch SpVgg Bayreuth 1306 8. (-2) 232 7. 4 zu niedrig SC Paderborn 07 1266 14. (-7) 100 8. 7 zu hoch Eintracht Frankfurt 1265 6. (2) 454 9. 2 zu hoch Eintracht Braunschweig 1259 7. (2) 219 10. 3 zu hoch Sportfreunde Siegen 1235 5. (5) 78 11. 6 zu niedrig SSV Reutlingen 05 1217 11. (0) 88 12. 4 zu hoch Borussia Dortmund 1165 9. (3) 104 13. Rückrunde gewertet VfB Stuttgart 1160 13. (0) 243 14. 2 zu hoch Bayer 04 Leverkusen 1086 3. (11) 67 15. 5 zu niedrig FC Bayern München 1034 15. (0) 234 16. 2 zu hoch Hertha BSC 967 16. (0) 194 17. 10 zu niedrig Rot-Weiß Ahlen 961 17. (0) 15 2. Bundesliga # Name Verein ELO # +/- Spiele 1. 2 zu hoch getippt FSV Frankfurt 1316 4. (-3) 187 2. 11 zu hoch SSV Jahn Regensburg 1301 6. (-4) 62 3. 6 zu hoch SC Verl 1255 5. (-2) 459 4. 2 zu niedrig Holstein Kiel 1251 16. (-12) 83 5. 4 zu niedrig Chemnitzer FC 1193 15. (-10) 84 6. Trainerwechsel DSC Arminia Bielefeld 1166 9. (-3) 94 7. Treffer 1. FSV Mainz 05 1151 3. (4) 303 8. 7 zu hoch FC Ingolstadt 04 1120 14. (-6) 357 9. 5 zu niedrig 1. FC Köln 1092 8. (1) 453 10. 4 zu niedrig TSV 1860 München 1047 7. (3) 545 11. 1 zu niedrig FC St. Pauli 981 12. (-1) 254 12. 5 zu hoch 1. FC Eschborn 951 1. (11) 338 13. 2 zu niedrig Hamburger SV 928 11. (2) 696 14. 2 zu niedrig FC Schönberg 95 921 13. (1) 98 15. Trainerwechsel VfB Lübeck 920 10. (5) 60 16. 8 zu niedrig 1. FC Saarbrücken 870 2. (14) 28 17. 1 zu hoch F.C. Hansa Rostock 805 17. (0) 414 18. Treffer Kickers Offenbach 744 18. (0) 86 3. Bundesliga # Name Verein ELO # +/- Spiele 1. 1 zu hoch getippt SG Sonnenhof Großaspach 1390 4. (-3) 157 2. 1 zu hoch SV Meppen 1294 11. (-9) 42 3. 2 zu niedrig FC Energie Cottbus 1271 1. (2) 287 4. 1 zu hoch VFC Plauen 1192 2. (2) 66 5. 2 zu hoch Borussia Mönchengladbach 1165 13. (-8) 427 6. 2 zu niedrig KFC Uerdingen 05 1130 15. (-9) 128 7. 3 zu hoch Fortuna Düsseldorf 1093 6. (1) 316 8. Trainerwechsel 1. FC Kaiserslautern 1083 18. (-10) 62 9. 3 zu niedrig 1. FC Magdeburg 1066 3. (6) 236 10. 3 zu hoch TSG 1899 Hoffenheim 1040 17. (-7) 87 11. Treffer SV Eintracht Trier 05 1039 10. (1) 289 12. 2 zu hoch 1. FC Schweinfurt 05 1039 5. (7) 28 13. 3 zu hoch SV Werder Bremen 1037 14. (-1) 810 14. Trainerwechsel SC 07 Idar-Oberstein 1011 9. (5) 62 15. 3 zu niedrig Alemannia Aachen 990 8. (7) 748 16. 1 zu niedrig 1. FC Nürnberg 940 7. (9) 155 17. Treffer FC Schalke 04 863 16. (1) 254 Regionalliga Nord # Name Verein ELO # +/- Spiele 1. Treffer VfL Bochum 1353 2. (-1) 199 2. Treffer Rot-Weiß Oberhausen 1147 8. (-6) 79 3. 5 zu hoch getippt SC Preußen Münster 1132 4. (-1) 131 4. 1 zu hoch Wuppertaler SV Borussia 1121 15. (-11) 144 5. 1 zu niedrig RasenBallsport Leipzig 1107 12. (-7) 103 6. 3 zu hoch BFC Dynamo 1022 13. (-7) 60 7. 1 zu hoch SV Babelsberg 03 988 16. (-9) 108 8. 2 zu hoch FC Bergedorf 85 945 1. (7) 156 9. Trainerwechsel VfL Osnabrück 943 9. (0) 76 10. 7 zu niedrig FC Carl Zeiss Jena 921 10. (0) 212 11. Treffer SC Wiedenbrück 2000 901 3. (8) 95 12. 5 zu niedrig Tennis Borussia Berlin 875 6. (6) 265 13. 1 zu niedrig Sparta Göttingen 819 5. (8) 618 14. 1 zu niedrig FSV Zwickau 785 11. (3) 173 15. 1 zu hoch VfB Leipzig 746 17. (-2) 457 16. 1 zu hoch Rot-Weiß Essen 678 18. (-2) 533 17. Trainerwechsel Lüneburger SK Hansa 438 7. (10) 189 Regionalliga Süd # Name Verein ELO # +/- Spiele 1. 3 zu hoch getippt TuS Koblenz 1315 4. (-3) 80 2. 3 zu hoch SC Freiburg 1208 17. (-15) 522 3. Trainerwechsel SpVgg Greuther Fürth 1142 6. (-3) 83 4. Trainerwechsel FC Augsburg 1133 9. (-5) 917 5. 2 zu niedrig SpVgg Unterhaching 1122 8. (-3) 629 6. 6 zu hoch Wacker Burghausen 1104 12. (-6) 63 7. 6 zu niedrig 1. SC Feucht 1084 3. (4) 9 8. 6 zu niedrig TSV Buchbach 1066 1. (7) 300 9. 3 zu niedrig SV Sandhausen 1916 1052 7. (2) 401 10. 3 zu niedrig Wormatia Worms 1049 5. (5) 353 11. 1 zu niedrig VfR Mannheim 1012 15. (-4) 136 12. 3 zu niedrig SC Pfullendorf 972 16. (-4) 144 13. 2 zu niedrig KSV Baunatal 946 2. (11) 48 14. Trainerwechsel FK 03 Pirmasens 933 10. (4) 29 15. 2 zu niedrig KSV Hessen Kassel 918 11. (4) 337 16. Trainerwechsel 1. FC Heidenheim 853 14. (2) 68 17. Trainerwechsel Stuttgarter Kickers 611 13. (4) 34 18. Trainerwechsel FC 08 Homburg 494 18. (0) 231
Durchschnittliche Abweichungen:3.47 1.Bundesliga
3.75 2.Bundesliga1.80 3.Bundesliga1.93 Regionalliga Nord3.33 Regionalliga Süd -
[quote][i]Original von Pander[/i]Weiß nicht, ob ich jetzt noch wechseln kann, aber ich hätte ihn gerne als Zweitligastar anstatt als Zweitligaspieler ;)[/quote]
Die Liste der gewünschten Zweitligastars ist ziemlich lang, würde dann deutlich länger dauern bis der Spieler auf den Markt kommt. -
Konstanz kommt nur im Karriere Modus zum tragen.
-
Danke fürs Turnier, schade dass nicht alle die sich anmelden auch das Turnier zu Ende spielen und dass anscheinend irgendeiner in Gruppe B den Spielplan nicht lesen konnte, sonst wärs ja noch etwas schneller gegangen :)
-
Siegen noch da? :(
-
Patch updaten?
-
-
Ne, so läuft das nicht :)
Die Bilder sind ja keine "echten" Bilder sondern werden jedesmal wenn man die Seite aufruft neu aus der Datenbank erstellt. Der von dir gepostete Dabanli ist also der aktuell in der Datenbank so eingestellte, aber wenn die Werte so in Ordnung sind, kann ich ihn ja auch so lassen?