
Die Fans waren heiß. Der Anpfiff des Spiels stand kurz bevor und man hoffte auf einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Der FC Ingolstadt wollt im Gegenzug alle Chancen wahren den einstelligen Tabellenplatz zu verteidigen.
Beide Teams bekämpften sich nach Anpfiff wie hungrige Wölfe. Das Spiel wogte hin und her mit leichten Feldvorteilen für die Kaiserstädter. Dem FC Ingolstadt fiel vor dem Tor so gut wie nichts ein, gut für unsere Alemannen. Aachen hingegen vergab einige gute Halbchancen kläglich und schien erneut an die desolate Chancenverwertung der letzten Wochen anzuknüpfen.
Zum Glück pfiff der Schiedsrichter das Elend pünktlich ab mit einem leistungsgerechten Spielstand von 0:0.

Die Statistiken sprachen ganz knapp für die Alemannia, allerdings eine Führung wäre für kein Team verdient gewesen in den ersten 45 Minuten.
Der Wiederanpfiff erfolgte und Aachen drückte nach einer lautstarken Kabinenansprache mächtig aufs Gas. Der Gast wusste nicht wirklich wie ihm geschah. Chance über Chance, Angriff über Angriff rollte auf das Ingolstädter Tor zu. Doch zumeist konnte die Abwehr oder Hitz im Tor die Situationen bereinigen.

In Minute 77 dann endlich der erlösende Treffer für die Alemannia. Nach einer Ecke patzte Hitz im Gästetor mächtig und faustete den Ball vor die Füße von unserer Nummer 9 Chrisantus. Dieser hielt den Fuß hin und markierte das laut umjubelte 1:0.

Aachen drückte weiter. Nur knappe 10 Minuten nach dem Führungstor konnte Perisic auf 2:0 erhöhen. Ein Konter gegen offen stehende Gäste spielten Ozkök und Perisic sehr schön aus. Der Querpass unserer Nummer 10 verwertete Perisic locker ins linke Eck.

Die Fans waren aus dem Häusschen und trieben ihre Mannen weiter nach vorne. Sie wollten hier heute Klarheit haben!

Und in der Nachspielzeit schepperte es auf Fan-Wunsch nocheinmal. Perisic lud Hitz zum Sprintduell ein und war der Sieger. Er guckte sich die freie Ecke aus und versenkte die Pille zum 3:0 in die Maschen.

Die Erleichterung war riesig. Ganze Eisberge fielen den Spielern von den Schultern. Symbolisch die gemeinsam feiernden Park und Tausendpfund hier im Bild.

Hier nochmals die Übersicht der Torschützen und des Endstandes

Letztlich gab es an der Höhe des Sieges nichts auszusetzen. Nach Wiederanpfiff war die Alemannia fast nicht wiederzuerkennen und erkämpfte sich einen hochverdienten 3:0 Sieg.

Ohne Frage war Perisic der beste Mann auf dem Platz. Mit 2 Toren und einigen herausgearbeiteten Torchancen war er heute der Aktivposten.

Bei Ingolstadt stach nur Torwart Hitz heraus, der heute eine verlässliche Partie ablieferte, allerdings bei der 1:0 Führung der Aachener nicht gut aussah und so wohl das Spiel entgültig kippte.