Beiträge von eViL


    eViL (Thorsten Schroiff)
    (Maik Dodge) Serpico

    2. BuLi - 17. Saison - 25. Spieltag
    Ozkök (1)
    Perisic (1)
    Keine Tore!
    Zuschauer: 24.900

    S P I E L B E R I C H T
    Ausgabe 16/15



    Ein hart erkämpfter Dreier gegen starke Saarbrücker


    Am heutigen Montagabend hatte die Alemannia ein schweres Heimspiel gegen den sich im Aufwind befindlichen 1.FC Saarbrücken mit seinem Trainer Serpico. Im Hinspiel setzte es im Saarland eine verdiente 0:1 Niederlage. Heute, im eigenen Stadion, wollte man diese Leistung nicht wiederholen. Aachen und Saarbrücken wollten das Spiel unverändert zu ihrer letzten Ligapartie angehen. Die Alemannia verlor sehr unglücklich und völlig unverdient gegen den direkten Konkurrenten 1.FC Schönberg mit 1:0 und Saarbrücken siegte gegen eben diese im Nachholspiel mit 2:1 auswärts. Man durfte also gespannt sein, wer hier heute die Nase vorn haben sollte...


    Der Tivoli war sehr gut gefüllt, die Fans waren heiß und sannen auf Revanche für die Hinspielniederlage. Ihnen war allerdings klar, dass die Saarländer in dieser Partie ganz klarer Favorit sein würden.

    Aachen versuchte sofort das Spiel an sich zu reißen. Saarbrücken hatte allerdings mächtig etwas dagegen und spielte hier von Beginn an sehr stark auf. Angriff über Angriff rollte auf das von Koen Casteels gehütete Gehäuse. Doch die Abwehr und Casteels hielten das Spiel lange offen und trieben die Offensivkräfte der Gäste förmlich in den Wahnsinn.


    Und wie sollte es, im Normalfall jedenfalls, anders sein? Wenn man seine Chancen vorne nicht reinmacht, geht die Konzentration verloren. Und genau dies demonstrierte die Hintermannschaft der Saarländer fahrlässig. Ein Ball wurde zu kurz geklärt, Ozkök reagierte sofort und schickte Perisic mit dem Ball. Ein schöner angeschnittener Schuss von eben diesem und es stand für alle überraschend 1:0. Eine tolle Kombination, auch wenn sie aus einem Abspielfehler entstand, von unserer Nummer 10 und Ivan dem Schrecklichen.

    Saarbrücken ließ sich allerdings nicht beirren. Sie stürmten weiter munter nach vorne, Aachen fand wie zuvor einfach nur zu sporadisch statt. Die Abwehr hielt, und wenn nicht, dann vergab vorallem Mlapa die sich bietende Torchance fahrlässig und überhastet.


    Dann kam endlich der für Aachen erlösende Halbzeitpfiff. Zeit zum Durchatmen war definitiv vonnöten. In der Gästekabine wurde es mächtig laut. Aachen konnte sich im 2. Durchgang auf ein noch heftigeres Offensivfeuerwerk gegen wütende Saarbrücker einstellen.


    Eigentlich ein Witz diese Halbzeitführung. "Ohne Torschuss" führte man hier mit 1:0. Aber warum sollte man nicht auch mal das Glück haben, dass uns im letzten Spiel fehlte? Der 1.FC Saarbrücken haderte mit sich. Serpico tobte.

    Halbzeit 2 wurde angepfiffen und es bot sich direkt wieder das gleiche Bild. Saarbrücken drückte und drückte, brachte aber beste Torchancen einfach nicht im Tor unter. Erneut war es der heute ohne Zielwasser ausgestattete Mlapa, der seinen Trainer zum Wahnsinn trieb. Trotzdem durfte er weiterspielen, was auch Trainer eViL mächtig wunderte.

    Aachen konnterte jetzt hauptsächlich. Hinten dichthalten, vorne Nadelstiche setzen. Meist war allerdings am Strafraum Feierabend und der Gegenangriff folgte prompt. Die Alemannia wurde zusätzlich immer nervöser und leistete sich jetzt in der Hintermannschaft haarsträubende Klärungs-versuche. Überhastet vergaben glücklicherweise die Offensivkräfte der Gäste Tormöglichkeiten en Masse.

    Dann war der Drops scheinbar gelutscht. Nach einem Konter und einer Glanzparade des Saarbrücker Schlussmannes gab es Ecke. Perisic schlug diese von der linken Seite hinein und Ozkök köpfte die Alemannen zur Glückseligkeit. Heute harmonierten unser Nummer 7 und Nummer 10 wirklich hervorragend. 2:0 nach 84 Minuten. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn man hier noch die Punkte teilen, geschweige denn abgeben müsste.

    Saarbrücken nicht geschockt. Spielte munter weiter nach vorne und versuchte alles. Doch erneut wurden allerbeste Torchancen fahrig vergeben. Der Schiedsrichter hatte dann pünktlich ein Einsehen und erlöste die glücklosen Gäste. Ganz Aachen jubelte!



    Die Alemannia-Fans feierten ihre Mannschaft noch lange nach dem Schlusspfiff. Dies hatte die aufopferungsvoll kämpfende Alemannia auch wirklich verdient.


    Diese Statistik mochte Trainer Serpico am liebsten aus allen Medien gelöscht wissen. Die klar bessere Mannschaft unterlag hier heute auf dem Tivoli. Damit hätten wohl nur die künsten Optimisten gerechnet.





    Trainerstimmen:

    Trainer eViL: "Heute hatten wir mal das Glück, was uns die ganze Saison abhanden gekommen zu sein schien. Eine tolle Reaktion mit einer effektiven Chancenverwertung nach der bitteren Pleite gegen den 1.FC Schönberg. Viel Erfolg noch an meinen Trainerkollegen und seinen Saarbrückern."

    Trainer Serpico: ""Wir haben heute eigentlich stark gespielt und ich kann meiner Mannschaft im großen und ganzen keinen Vorwurf machen, auch mit dem neuen System traten keine Schwierigkeiten auf. Einzig und Allein hatte wohl Mlapa einen schlechten Tag erwischt. Wir müssen in Zukunft unsere Transferpolitik überdenken um gegenbenfalls flexibler zu sein. Aber jetzt gilts erstmal ums durchhalten. Glückwunsch an mein Trainerkollegen."

    Spielhighlights:

    [youtube]znJIN0feZR8[/youtube]


    eViL (Thorsten Schroiff)
    (Maik Dodge) Serpico

    2. BuLi - 17. Saison - 25. Spieltag

    Ozkök (1)
    Perisic (1)
    Keine Tore!
    Zuschauer: 24.900

    S P I E L B E R I C H T

    Ausgabe 16/15



    Ein hart erkämpfter Dreier gegen starke Saarbrücker


    Am heutigen Montagabend hatte die Alemannia ein schweres Heimspiel gegen den sich im Aufwind befindlichen 1.FC Saarbrücken mit seinem Trainer Serpico. Im Hinspiel setzte es im Saarland eine verdiente 0:1 Niederlage. Heute, im eigenen Stadion, wollte man diese Leistung nicht wiederholen. Aachen und Saarbrücken wollten das Spiel unverändert zu ihrer letzten Ligapartie angehen. Die Alemannia verlor sehr unglücklich und völlig unverdient gegen den direkten Konkurrenten 1.FC Schönberg mit 1:0 und Saarbrücken siegte gegen eben diese im Nachholspiel mit 2:1 auswärts. Man durfte also gespannt sein, wer hier heute die Nase vorn haben sollte...


    Der Tivoli war sehr gut gefüllt, die Fans waren heiß und sannen auf Revanche für die Hinspielniederlage. Ihnen war allerdings klar, dass die Saarländer in dieser Partie ganz klarer Favorit sein würden.

    Aachen versuchte sofort das Spiel an sich zu reißen. Saarbrücken hatte allerdings mächtig etwas dagegen und spielte hier von Beginn an sehr stark auf. Angriff über Angriff rollte auf das von Koen Casteels gehütete Gehäuse. Doch die Abwehr und Casteels hielten das Spiel lange offen und trieben die Offensivkräfte der Gäste förmlich in den Wahnsinn.


    Und wie sollte es, im Normalfall jedenfalls, anders sein? Wenn man seine Chancen vorne nicht reinmacht, geht die Konzentration verloren. Und genau dies demonstrierte die Hintermannschaft der Saarländer fahrlässig. Ein Ball wurde zu kurz geklärt, Ozkök reagierte sofort und schickte Perisic mit dem Ball. Ein schöner angeschnittener Schuss von eben diesem und es stand für alle überraschend 1:0. Eine tolle Kombination, auch wenn sie aus einem Abspielfehler entstand, von unserer Nummer 10 und Ivan dem Schrecklichen.

    Saarbrücken ließ sich allerdings nicht beirren. Sie stürmten weiter munter nach vorne, Aachen fand wie zuvor einfach nur zu sporadisch statt. Die Abwehr hielt, und wenn nicht, dann vergab vorallem Mlapa die sich bietende Torchance fahrlässig und überhastet.


    Dann kam endlich der für Aachen erlösende Halbzeitpfiff. Zeit zum Durchatmen war definitiv vonnöten. In der Gästekabine wurde es mächtig laut. Aachen konnte sich im 2. Durchgang auf ein noch heftigeres Offensivfeuerwerk gegen wütende Saarbrücker einstellen.


    Eigentlich ein Witz diese Halbzeitführung. "Ohne Torschuss" führte man hier mit 1:0. Aber warum sollte man nicht auch mal das Glück haben, dass uns im letzten Spiel fehlte? Der 1.FC Saarbrücken haderte mit sich. Serpico tobte.

    Halbzeit 2 wurde angepfiffen und es bot sich direkt wieder das gleiche Bild. Saarbrücken drückte und drückte, brachte aber beste Torchancen einfach nicht im Tor unter. Erneut war es der heute ohne Zielwasser ausgestattete Mlapa, der seinen Trainer zum Wahnsinn trieb. Trotzdem durfte er weiterspielen, was auch Trainer eViL mächtig wunderte.

    Aachen konnterte jetzt hauptsächlich. Hinten dichthalten, vorne Nadelstiche setzen. Meist war allerdings am Strafraum Feierabend und der Gegenangriff folgte prompt. Die Alemannia wurde zusätzlich immer nervöser und leistete sich jetzt in der Hintermannschaft haarsträubende Klärungs-versuche. Überhastet vergaben glücklicherweise die Offensivkräfte der Gäste Tormöglichkeiten en Masse.

    Dann war der Drops scheinbar gelutscht. Nach einem Konter und einer Glanzparade des Saarbrücker Schlussmannes gab es Ecke. Perisic schlug diese von der linken Seite hinein und Ozkök köpfte die Alemannen zur Glückseligkeit. Heute harmonierten unser Nummer 7 und Nummer 10 wirklich hervorragend. 2:0 nach 84 Minuten. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn man hier noch die Punkte teilen, geschweige denn abgeben müsste.

    Saarbrücken nicht geschockt. Spielte munter weiter nach vorne und versuchte alles. Doch erneut wurden allerbeste Torchancen fahrig vergeben. Der Schiedsrichter hatte dann pünktlich ein Einsehen und erlöste die glücklosen Gäste. Ganz Aachen jubelte!



    Die Alemannia-Fans feierten ihre Mannschaft noch lange nach dem Schlusspfiff. Dies hatte die aufopferungsvoll kämpfende Alemannia auch wirklich verdient.


    Diese Statistik mochte Trainer Serpico am liebsten aus allen Medien gelöscht wissen. Die klar bessere Mannschaft unterlag hier heute auf dem Tivoli. Damit hätten wohl nur die künsten Optimisten gerechnet.





    Trainerstimmen:

    Trainer eViL: "Heute hatten wir mal das Glück, was uns die ganze Saison abhanden gekommen zu sein schien. Eine tolle Reaktion mit einer effektiven Chancenverwertung nach der bitteren Pleite gegen den 1.FC Schönberg. Viel Erfolg noch an meinen Trainerkollegen und seinen Saarbrückern."

    Trainer Serpico: ""Wir haben heute eigentlich stark gespielt und ich kann meiner Mannschaft im großen und ganzen keinen Vorwurf machen, auch mit dem neuen System traten keine Schwierigkeiten auf. Einzig und Allein hatte wohl Mlapa einen schlechten Tag erwischt. Wir müssen in Zukunft unsere Transferpolitik überdenken um gegenbenfalls flexibler zu sein. Aber jetzt gilts erstmal ums durchhalten. Glückwunsch an mein Trainerkollegen."

    Spielhighlights:

    [youtube]znJIN0feZR8[/youtube]

    [quote][i]Original von Elli[/i]
    [quote][i]Original von Zimmerchecker[/i]
    Ne ich mach kein Spielbericht sonst geht das geflame von ihm hier noch weiter!![/quote]

    du machst aber doch sonst auch keine spielberichte. in der ganzen saison hab ich 2 gefunden. mit oder ohne geflame. [danke, schlurchi, für die übersetzung, der es jedoch nicht bedurfte]

    [/quote]


    Zimmerchecker, Du machst keinen Bericht und bekommst Resonanz...

    Boll (Fabian B.)
    (Thorsten Schroiff) eViL

    2. BuLi - 17. Saison - 24. Spieltag
    Pliquett (1)
    (1) Ozkök
    Zuschauer: 27.600

    S P I E L B E R I C H T
    Ausgabe 15/15



    2 Torhüter sorgen für ein Remis im Abstiegsduell


    Am heutigen Abend stand das für beide Mannschaften wichtige Abstiegsduell zwischen dem FC St. Pauli und Alemannia Aachen auf dem Programm. Aachen mit starken Ergebnissen in den letzten Wochen, leider verzerrte Tabelle durch einige offene Nachholspiele, St. Pauli mit ebenso sehr guten Resultaten gegen starke Teams (Saarbrücken, Verl, 1860 München). Trotzdem befanden sich beide Teams mittendrin im Abstiegskampf. 1 Platz, auf Grund des Torverhältnisses, trennte beide Mannschaften.

    Die Fans waren heiß, das Stadion gut gefüllt und beide Mannschaften versprachen alles zu geben. Hier stand sehr viel auf dem Spiel heute, das sollte jedem am Millerntor bekannt sein.

    Aachen versuchte sofort die Kontrolle zu übernehmen, doch St. Pauli war von Beginn an hellwach. Schön vorgetragene Angriffe wurden sofort von den Verteidigungsreihen neutralisiert. Spielerisch war die Alemannia hier das bessere Team, kämpferisch eindeutig der FC St. Pauli. Allerdings waren die Torchancen der Gastgeber nicht wirklich erwähnenswert. Meist waren dies Fernschüsse, da Aachens Abwehr wunderbar funktionierte. Koen Casteels war stets auf dem Posten und hatte wenig Mühe mit diesen harmlosen Torschüssen. Mit fortlaufender Spieldauer übernahm immer mehr die Alemannia die Kontrolle. Beste Torchancen wurden fahrlässig liegengelassen. Teilweise war der Rasen auch extremst schlecht zu bespielen. Als sich die Fans schon mit einem 0:0 zur Pause so langsam abfanden, pfiff der Schiedsrichter, wohlgemerkt abseits des Geschehns, Strafstoss für den FC St. Pauli. Alle, wirklich alle Spieler, auf dem Platz schauten ratlos und verstanden nicht was dort gerade passiert war. Schiedsrichter Hauenstein entschied auf Strafstoss, nachdem Tausendpfund einfach nur im Strafraum stand und sein Gegenüber über ihn hinwegstolperte. Eine riesige Verarsche hier auf dem Platz und vom Schiri. In solch einem wichtigen Spiel eine solche Fehlentscheidung ist absolut indiskutabel! Jedenfalls ließ sich der Gastgeber diese Möglichkeit nicht entgehen und Torwart Pliquet vollstreckte vom Punkt eiskalt zur 1:0 Führung. Jubel am Millerntor mit einem faden Beigeschmack.

    Die ersten 45 Minuten waren allerdings noch nicht vorbei. Quasi direkt mit dem Wiederanstoss konnte Spielmacher-Torwart Ozkök nach einem schönen Querpass zum 1:1 hochverdient ausgleichen. Da gab es nichts daran zu deuteln. Anschließend pfiff Schiedsrichter Hauenstein zur Pause.


    Zur Halbzeit sprach die Statistik von einem glücklichen Unentschieden, das Spiel selbst sprach aber von einem glücklichen Unentschieden. Denn Aachen hatte die klareren Tormöglichkeiten, auch wenn dies die Statistik verfälscht und St. Pauli das Glück des Tüchtigen in Form dieses Elfmetergeschenks.

    Der Wiederanpfiff erfolgte und die Alemannia reagierte mit wütenden Angriffen. Sie übernahmen vollständig die Kontrolle des Spiels und ließen den FC St Pauli keine Luft mehr zum atmen. Chance um Chance wurde sich erarbeitet, aber auch Chance um Chance wurde versemmelt. Irgendwie war in den Offensivbemühungen der Wurm drin. Entweder hielt Pliquet sensationell oder ein Abwehrbein kratze den Ball noch von der Torlinie. Egal wie Aachen es versuchte, das Glück hatten sie heute nicht mit Löffeln gefressen. Die Zeit rann ihnen davon, die Kräfte schwanden und unsere Kaiserstädter hatten Glück in der 90. Minute nicht auch noch das 1:2 kassiert zu haben. Eine Riesenchance, die einzige in Halbzeit 2 für den FCSP, wurde vom Außennetz abgefangen. Dann pfiff der Schiri nach 95 Minuten ab und hinterließ unsichere Gesichter. Keiner wußte wofür dieser Punkt gut sein möge.

    An der Abschluß-Statistik konnte man erkennen, dass Aachen in Halbzeit 2 das klar dominierende Team war. Der 1 mickrige Torschuss der Sankt Paulianer hätte mit ein wenig Glück auch das 2:1 bedeuten können. Am Ende trennte man sich 1:1 und war froh, dass dies überstanden war. Aachen nun seit nunmehr 4 Spielen unbesiegt. Was dieser Punkt wert sein möge, würde man morgen im Spiel gegen den FC Schönberg sehen.

    Ohne Wenn und Aber war Pliquet der beste Mann auf dem Feld für den FC St. Pauli. Er machte ein überragendes Spiel und sicherte so seiner Mannschaft weiterhin vor der Alemannia zu stehen.

    Aachens Abwehr war in dieser Partie eine einzige Katastrophe. Tausendpfud und M`Bock versagten heute auf ganzer Linie. Casteels, Höger und Ozkök waren die einzigen wirklichen, auffälligen Lichtblicke.

    Trainerstimmen:

    Trainer Boll: "Ich weiß nicht so recht, ob wir mit dem Punkt zufrieden sein können in der aktuellen Situation. Es war sowieso ein komisches Spiel. Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn der Elfmeter nicht gegeben worden wäre. Alles in allem aber denke ich, dass ein Remis in Ordnung geht.
    Viel Erfolg noch an die Alemannia für die restlichen Spiele!"

    Trainer eViL: "Ich bin masslos enttäuscht ob dieser grausamen Schiedsrichterleistung am heutigen Tag. Kann der Verband uns in einem solchen Spiel nicht einfach einmal einen vernünftigen Schiedsrichter zur Verfügung stellen? Mit meinen Abwehrleuten muss ich außerdem noch ein ernstes Wort sprechen, denn diese Leistung im Abstiegskampf grenz einfach an Unverschämtheit. Viel Erfolg noch an meinen Trainerkollegen und seinem Traditionsverein."


    Spielhighlights:

    [youtube]CepiCqaGc0A[/youtube]



    Boll (Fabian B.)
    (Thorsten Schroiff) eViL

    2. BuLi - 17. Saison - 24. Spieltag

    Pliquett (1)
    (1) Ozkök
    Zuschauer: 27.600

    S P I E L B E R I C H T

    Ausgabe 15/15



    2 Torhüter sorgen für ein Remis im Abstiegsduell


    Am heutigen Abend stand das für beide Mannschaften wichtige Abstiegsduell zwischen dem FC St. Pauli und Alemannia Aachen auf dem Programm. Aachen mit starken Ergebnissen in den letzten Wochen, leider verzerrte Tabelle durch einige offene Nachholspiele, St. Pauli mit ebenso sehr guten Resultaten gegen starke Teams (Saarbrücken, Verl, 1860 München). Trotzdem befanden sich beide Teams mittendrin im Abstiegskampf. 1 Platz, auf Grund des Torverhältnisses, trennte beide Mannschaften.

    Die Fans waren heiß, das Stadion gut gefüllt und beide Mannschaften versprachen alles zu geben. Hier stand sehr viel auf dem Spiel heute, das sollte jedem am Millerntor bekannt sein.

    Aachen versuchte sofort die Kontrolle zu übernehmen, doch St. Pauli war von Beginn an hellwach. Schön vorgetragene Angriffe wurden sofort von den Verteidigungsreihen neutralisiert. Spielerisch war die Alemannia hier das bessere Team, kämpferisch eindeutig der FC St. Pauli. Allerdings waren die Torchancen der Gastgeber nicht wirklich erwähnenswert. Meist waren dies Fernschüsse, da Aachens Abwehr wunderbar funktionierte. Koen Casteels war stets auf dem Posten und hatte wenig Mühe mit diesen harmlosen Torschüssen. Mit fortlaufender Spieldauer übernahm immer mehr die Alemannia die Kontrolle. Beste Torchancen wurden fahrlässig liegengelassen. Teilweise war der Rasen auch extremst schlecht zu bespielen. Als sich die Fans schon mit einem 0:0 zur Pause so langsam abfanden, pfiff der Schiedsrichter, wohlgemerkt abseits des Geschehns, Strafstoss für den FC St. Pauli. Alle, wirklich alle Spieler, auf dem Platz schauten ratlos und verstanden nicht was dort gerade passiert war. Schiedsrichter Hauenstein entschied auf Strafstoss, nachdem Tausendpfund einfach nur im Strafraum stand und sein Gegenüber über ihn hinwegstolperte. Eine riesige Verarsche hier auf dem Platz und vom Schiri. In solch einem wichtigen Spiel eine solche Fehlentscheidung ist absolut indiskutabel! Jedenfalls ließ sich der Gastgeber diese Möglichkeit nicht entgehen und Torwart Pliquet vollstreckte vom Punkt eiskalt zur 1:0 Führung. Jubel am Millerntor mit einem faden Beigeschmack.

    Die ersten 45 Minuten waren allerdings noch nicht vorbei. Quasi direkt mit dem Wiederanstoss konnte Spielmacher-Torwart Ozkök nach einem schönen Querpass zum 1:1 hochverdient ausgleichen. Da gab es nichts daran zu deuteln. Anschließend pfiff Schiedsrichter Hauenstein zur Pause.


    Zur Halbzeit sprach die Statistik von einem glücklichen Unentschieden, das Spiel selbst sprach aber von einem glücklichen Unentschieden. Denn Aachen hatte die klareren Tormöglichkeiten, auch wenn dies die Statistik verfälscht und St. Pauli das Glück des Tüchtigen in Form dieses Elfmetergeschenks.

    Der Wiederanpfiff erfolgte und die Alemannia reagierte mit wütenden Angriffen. Sie übernahmen vollständig die Kontrolle des Spiels und ließen den FC St Pauli keine Luft mehr zum atmen. Chance um Chance wurde sich erarbeitet, aber auch Chance um Chance wurde versemmelt. Irgendwie war in den Offensivbemühungen der Wurm drin. Entweder hielt Pliquet sensationell oder ein Abwehrbein kratze den Ball noch von der Torlinie. Egal wie Aachen es versuchte, das Glück hatten sie heute nicht mit Löffeln gefressen. Die Zeit rann ihnen davon, die Kräfte schwanden und unsere Kaiserstädter hatten Glück in der 90. Minute nicht auch noch das 1:2 kassiert zu haben. Eine Riesenchance, die einzige in Halbzeit 2 für den FCSP, wurde vom Außennetz abgefangen. Dann pfiff der Schiri nach 95 Minuten ab und hinterließ unsichere Gesichter. Keiner wußte wofür dieser Punkt gut sein möge.

    An der Abschluß-Statistik konnte man erkennen, dass Aachen in Halbzeit 2 das klar dominierende Team war. Der 1 mickrige Torschuss der Sankt Paulianer hätte mit ein wenig Glück auch das 2:1 bedeuten können. Am Ende trennte man sich 1:1 und war froh, dass dies überstanden war. Aachen nun seit nunmehr 4 Spielen unbesiegt. Was dieser Punkt wert sein möge, würde man morgen im Spiel gegen den FC Schönberg sehen.

    Ohne Wenn und Aber war Pliquet der beste Mann auf dem Feld für den FC St. Pauli. Er machte ein überragendes Spiel und sicherte so seiner Mannschaft weiterhin vor der Alemannia zu stehen.

    Aachens Abwehr war in dieser Partie eine einzige Katastrophe. Tausendpfud und M`Bock versagten heute auf ganzer Linie. Casteels, Höger und Ozkök waren die einzigen wirklichen, auffälligen Lichtblicke.

    Trainerstimmen:

    Trainer Boll: "Ich weiß nicht so recht, ob wir mit dem Punkt zufrieden sein können in der aktuellen Situation. Es war sowieso ein komisches Spiel. Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn der Elfmeter nicht gegeben worden wäre. Alles in allem aber denke ich, dass ein Remis in Ordnung geht.
    Viel Erfolg noch an die Alemannia für die restlichen Spiele!"

    Trainer eViL: "Ich bin masslos enttäuscht ob dieser grausamen Schiedsrichterleistung am heutigen Tag. Kann der Verband uns in einem solchen Spiel nicht einfach einmal einen vernünftigen Schiedsrichter zur Verfügung stellen? Mit meinen Abwehrleuten muss ich außerdem noch ein ernstes Wort sprechen, denn diese Leistung im Abstiegskampf grenz einfach an Unverschämtheit. Viel Erfolg noch an meinen Trainerkollegen und seinem Traditionsverein."


    Spielhighlights:

    [youtube]CepiCqaGc0A[/youtube]