Beiträge von Bouba


    FlR | bouba (Martin Meyer)
    (Dirk Gmeiner) Diggler

    2. BuLi - 8. Saison - 13. Spieltag

    Neubert (1)
    Mahdavikia (3)
    (1) Koller
    (1) Zimmermann
    Zuschauer: 9.900

    S P I E L B E R I C H T

    0:1 Koller (9.)
    1:1 Madhavikia (30.)
    2:1 Madhavikia (35.)
    3:1 Madhavikia (39.)
    3:2 Zimmermann (45.)
    4:2 Neubert (70.)


    Wehen wollte im Spiel gegen die ebenfalls im Tabellenkeller steckenden Kickers aus Stuttgart seine Serie von 5 ungeschlagenen Spielen in Folge ausbauen und sich weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen. Doch am knappen Ausgangs des Spiels gegen den Tabellenletzten Unterhaching (3-2) hat man gesehen, dass man in der zweiten Liga keine Mannschaft unterschätzen darf.
    Offenbar hatten das die Wehener Spieler nicht so ganz verinnerlicht, denn die Anfangsphase gehörte komplett den Kickers und sie gingen auch folgerichtig mit 1-0 in Führung. Wehen fand nicht richtig ins Spiel und von der Zweikampfstärke der Hessener war überhaupt nichts zu sehen. Trotz guter Chancen verpassten es die Kickers in dieser Phase gegen einen taumelnden Gastgeber weitere Tore nachzulegen. Umso überraschender fiel nach einer halben Stunde dann der Ausgleich durch einen schönen Kopfballtreffer von Madhavikia. Der Wehener, der sich seit Wochen in bestechender Form befindet, läutete hiermit die Aufholjagd ein und konnte innerhalb von unglaublichen 9 Minuten einen Hattrick zum 3:1 Zwischenstand erzielen. Madhavikia rettete Wehen eine schwache Halbzeit und machte mit seiner Abgezocktheit den Unterschied zu den gut spielenden Kickers. Die beruhigende Führung wurde dann aber durch einen furchtbaren Abwehrfehler verspielt und so hieß es 3:2 für Wehen zur Pause.

    Im zweiten Abschnitt war dann Wehen präsenter und konnte die Kickers weitgehend vom eigenen Tor weghalten. Dem Tabellenvorletzten fehlte in dieser Phase die Mittel um den Gastgeber nochmal ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Entscheidung fiel dann durch einen Konter - dem 4:2 in der 70. Minute hatten die Kickers in diesem ausgeglichenen Spiel nichts mehr entgegenzu setzen.

    Am Ende gewinnte mit Wehen die clevere Mannschaft, die Kickers haben vor allem in der ersten Halbzeit stark gespielt, aber Wehen war vor dem Tor effektiver. Die Hessen können somit ihre Serie ausbauen und haben aus den letzten 6 Spielen 16 Punkte geholt. So kann es weitergehen!

    Danke an Diggler fürs Spiel!

    PitBull (Christian Matt)
    (Martin Meyer) FlR | bouba

    2. BuLi - 8. Saison - 14. Spieltag

    Spizak (1)
    Kazior (1)
    (1) Neubert
    (2) Mahdavikia
    Zuschauer: 11.000

    S P I E L B E R I C H T

    Der Tabellenletzte empfängt den Tabellensechsenten - damit verbindet der gemeine Fan eigentlich Abstiegskampf ohne Ende, bei dem vor allem Kampf und Einsatz zählen und technisch anspruchsvoller Fussball meist zu kurz kommt.

    Doch Unterhaching (18.) empfing mit sehr viel Selbstbewusstsein den SV Wehen (16.), hatte man doch dem ansonsten so souveränen Tabellenführer einen Punkte abgetrotzt. Sie machte auf heimischen Geläuf dem zuletzt aufstrebenden Wehenern das Leben ungemein schwer und spielten gut und gefährlich nach vorne. Wehen zu ungenau mit den Anspielen in die Spitze. Zwar hatte man viel Ballbesitzt doch die einzige wirklich gefährlich Situation verweitelte der schnell und entschlossene aus dem Tor kommende Hachinger Keeper. So blieb es zur Halbzeit in einem ansehnlichen Spiel beim 0:0 Zwischenstand.

    Haching kam mit mehr Schwung aus der Kabine und Wehen auf einmal auch hinten unkonzentriert. Dies konnte Haching zur nicht unverdienten Führung nutzen. Wehen gab sich jedoch nicht auf und erzielte im Gegenzug den Ausgleich, der sie weiter in der Partie hielt. Der Tabellenletzte blieb weiter gefährlich, unter anderem traf ein bayrischer Stürmer den Pfosten den Wehener Gehäuses. Wehen hatte in dieser Phase Riesenglück nicht mit ein oder zwei Toren in Rückstand zu geraten, wovon sie sich wohl nicht mehr erholt hätten. Doch die Hessen kämpften sich in die Partie zurück und hatten 20 Minuten vor dem Ende wieder mehr vom Spiel. Nach einem schönen Angriff über außen köpft Madhavikia zum 2:1 ein. Leider war die Wehener Abwehr, die zuletzt in vier Spielen nur einen Gegentreffer kassierte, am heutigen Tag nicht auf der Höhe des Geschehens. So schaffte Haching im Gegenzug das 2:2, was eigentlich zu wenig für beide Mannschaften war. Viele hatten sich schon mit dem Unentschieden abgefunden, als Madhavikia nochmal präzise nach innen flankte und Neubert zum 3:2 Siegtreffer einnetzte. An den Reaktionen der Spieler, Fans und Verantwortlichen merkte man, wie wichtig dieser Sieg für Wehen war!

    Am Ende steht ein wichtiger, aber auch etwas glücklicher Sieg gegen wirklich starke Hachinger, die in der Form mit Sicherheit noch in der Hinrunde den ein oder anderen Sige einfahren werden und den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schaffen werden.

    1:0 Spizak (52.)
    1:1 Madhavikia (54.)
    1:2 Madhavikia (72.)
    2:2 Kazior (74.)
    2:3 Neubert (86.)


    Ein sichtlich erschöpfter Wehen Trainer Meyer meinte nach der Partie:
    "Wir wussten, dass es gegen Haching schwer werden würde und das hat sich auch bestätigt. Doch letztlich haben meine Jungs bravorös gekämpft auch wenn es spielerisch heute nicht so lief. Langsam sind wir in der zweiten Liga angekommen, nach 7 Niederlagen zum Auftakt haben wir 13 Punkte in den letzten 5 Spielen geholt. Wir gehen die nächsten Aufgaben sehr zuversichtlich an!"

    FlR | bouba (Martin Meyer)
    (Frank Paizoni) Frank

    2. BuLi - 8. Saison - 11. Spieltag

    Eigentor (1)
    Mahdavikia (1)
    Keine Tore!
    Zuschauer: 10.000

    S P I E L B E R I C H T

    Der Tabellensechstente empfing zu hause den Vierten des Klassements - eigentliche eine klare Sache. Die Wehener konnten zwar mit drei Siegen in Folge aufwarten, der KSC hatte jedoch eine noch stolzere Serie vorzuweisen - von den letzte 7 Spielen konnten 6 erfolgreich gestaltet werden.
    Unverständlicherweise fand Wehen überhaupt nicht ins Spiel und überließ dieses komplett dem KSC. Doch der konnte aus seinem Powerplay in der Anfangsphase kein Kapital schlagen. Umso überraschender als mit dem ersten Wehener Angriff die Führung für die Heimelf fiel. Doch selbst mit dem Vorsprung im Rücken dominierte weiter der KSC mit sehr druckvollem und gefährlichem Spiel und so war der Ausgleich zwei Minuten vor der Pause nur eine logische Folge der badischen Überlegenheit. Mit einem schmeichelhaften Remis ging es für Wehen in die Pause.
    Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann eine andere Wehener Mannschaft. Man konnte das Spiel mehr in die Karlsruher Hälft verlagern und die KSC Angreifer tauchten immer seltener vor dem Wehener gehäuse auf. Die größte Chance für Wehen vergab Madhavikia als er aus 5 Metern nur die Lattenunterkante traf und der Ball von der Linie wieder ins Feld sprang - Glück für Karlsruhe!
    Letztendlich blieb es in einem spannenden Spiel bei einem gerechten 1:1 Unentschieden.

    KSC Coach Frank meinte nach der Partie:
    gratulation an das team von wehen, welches sich sehr gut geschlagen hat. mein team kam nach 6 siegen in 7 spielen mit breiter brust und musste heute mit einem gerechten unentschieden zufrieden sein.

    Wehens Trainer Meyer meinte:
    Wir kamen heute leider nicht so gut in die Partie wie in den vergangenen Spielen. Aber mein Team hat sich gesteigert und konnte heute verdient einen Punkte gg den Tabellenvierten mitnehmen, mit ein bisschen Glück bei Madhavikias Lattentreffer bleiben heute auch drei Punkte bei uns.

    airwaver (Andreas Weiss)
    (Martin Meyer) FlR | bouba

    2. BuLi - 8. Saison - 12. Spieltag

    Keine Tore!
    (2) Mahdavikia
    Zuschauer: 17.600

    S P I E L B E R I C H T

    Heute stand das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem SV Wehen 1926 an. Beide Teams konnten in den letzten Spielen den schier nicht mehr enden wollenden Abwärtstrend stoppen und den Anschluss ans unter Mittelfeld herstellen. Doch die Siege waren nur was wert, wenn msn heute nachlegen konnte. Es stand viel auf dem Spiel und dementsprechend ging die Partie auch los. Wehen zeigte sich sehr präsent und zweikampfstark im Mittelfeld und setzte Köln von Beginn an unter Druck. Meist waren die Wehener einen Tick früher am Ball und erarbeiteten sich durch schnelle Kombinationen immer wieder Chancen. Folgerichtig fiel Mitte der ersten Halbzeit das 1-0 für Wehen. Durchaus verdient, denn das Chancenverhältniss zur Pause lautete 6-2 für Wehen.

    Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Nach einer gelungenen Kombination über die rechte Seite zog Madhavikia vom Strafraumeck ab und der Ball schlug vom Innenpfosten ins Tor ein - ein Sonntagsschuss! In der Folgezeit verstärkte Köln vor allem über die Außenbahnen den Druck, doch die Wehener Hintermannschaft war vorerst noch Herr der Lage. Als Wehen die Konterchancen zum entscheidenden dritten Tor verpasste, schöpften die Rheinländer nochmal neuen Mut, hatten jedoch bei Kopfbällen das Pech am Aluminium des Wehener Gehäuses zu scheitern. Irgendwie zielten sie heute zu genau und verpassten es, trotz zahlreicher Chancen in der Schlussphase das Spiel nochmal spannend zu gestalten.
    Am Ende steht ein wichtiger Sieg für Wehen, die den Aufwärtstrend mit drei gewonnenen Spielen in Folge bestätigen können und damit den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wahren.

    Der Kölner Coach meinte nach dem Spiel:
    "Mein Team hat heute streckenweise gut gespielt. Die erste halbzeit haben wir etwas geschlafen, dafür haben wir in der zweiten Halbzeit umso besser gespielt. Aber leider war uns heute zu oft das Aluminium im Weg. Mit etwas mehr Glück hätte das Spiel hier unentschieden ausgehen können. Wehen hat sehr stark und kontrolliert gespielt, was uns schwer zu schaffen gemacht hat. Glückwunsch an Wehen und weiterhin viel Erfolg. Und uns wünsche ich im nächsten Spiel, das das Aluminium besser auf uns zu sprechen ist.


    Wehens Trainer Meyer meinte:
    "Im Moment haben wir das Quäntchen Glück, während uns in der Anfangsphase der Saison das Pech am Schlappen geklebt hat. Irgendwie gleicht es sich halt doch im Laufe einer Saison aus. Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht, haben den Gegner unter Druck gesetzt und bei den Lattentreffern der Kölner ein bisschen Glück gehabt. Letztendlich aber ein nicht unverdienter Sieg, vor allem auf grund der sehr starken ersten Hälfte. So kann es weitergehen!"