
| Maginho (Martin G.) | (Josef Hartl) Senf | |||
| Streller (1) | Keine Tore! | |||
| Auswärts pfui, zu Hause hui? Ingolstadt trat nach dem Ausverkauf der letzten Tage mit stark dezimiertem Kader an und hatte vor allem in der Offensive kaum zweitligataugliches Material zur Verfügung. Insofern konnte man gut und gerne behaupten, dass der FSV in leichter Favoritenstellung in diese Partie gehen konnte. Sehr offensiv gestalteten die Frankfurter die erste Viertelstunde des Spiels, in der Ingolstadt mal so gar nicht zum Zug kam und die Gastgeber in der 10. Minute nach einer Ballstaffette über 5 Stationen in persona Streller den Ball im Tor des Gegners unterbringen konnten. Nach der Führung verlagerte sich die Partie zunehmend ins Mittelfeld, das Spiel war von Zweikämpfen und Fehlpässen auf beiden Seiten geprägt und so passierte bis zum Halbzeitpfiff auch nicht mehr viel Nennenswertes. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich das Spiel zu einer Art offenem Schlagabtausch auf Kreisliga-Niveau, d.h. dass beide Seiten große Chancen aufgrund dicker Schnitzer bekamen, ohne allerdings erfolgreich zu sein. Besonders hervorzuheben sind hier folgende Aktionen: In der 56. Minute köpft FSV-Neuzugang Morike Sako (ehemals Ingolstadt!) eine Flanke von Gerber maßgerecht aufs eigene Tor; Bailly kann den Ball nur nach vorne prallen lassen, Huber steht direkt daneben und versucht es dann artistisch mit der Hacke aus 3 Metern, doch die Aktion wird nicht mit einem Tor belohnt. Man vermutet, dass Sako seinen alten Kollegen einen Gefallen tun wollte; anders ist der gefährliche Kopfball nicht zu erklären. In der Phase zwischen der 60. und 75. Minute traf der FSV 3 mal Alu durch Krebs, Streller und Porcello. In der Schlussphase verlangsamte der FSV sein Tempo deutlich und die Ingolstädter konnten sich keine Kombination mehr herausspielen. Allerdings schoss König in der 93. Minute aus 25 Metern Vollspann aufs Tor und der Schuss ging 1mm neben den linken Pfosten. Glück für den FSV also. Trainerstimmen: Ingolstadt: Glückwunsch an den Gegner. Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden, obwohl der Sieg in Ordnung geht. Wir haben uns von dem 1:0 nicht aus der Bahn werfen lassen und hatten die Riesenchance zum Ausgleich, als Huber aus 3 Metern einen Pfostenabpraller mit der Hacke machen wollte, und daher nicht ins Tor brachte. Gottseidank wird der Spuk mit diesem Grottenstürmer bald vorbei sein. Da kauf ich noch lieber dem Kollegen Daun ab, als mit dem noch einmal zu spielen. War aber auf jeden Fall interessant und eine Leistung auf die sich aufbauen lässt Frankfurt: Wenn man das Torschussverhältnis von 9:3 sieht, geht der Sieg in Ordnung. Allerdings bin ich zurzeit noch etwas geschockt vom Schuss aus der letzten Minute und diese Chance ist für mich ein klares Zeichen, dass wir konsequenter im Abschluss werden müssen. Ein 1:0 zu verwalten bedeutet auch immer, seinen Erfolg teilweise in die Hände des Schicksals zu legen. Dennoch sind die 3 Punkte immens wichtig für uns; diese Tatsache muss für uns im Vordergrund stehen, um Selbstvertrauen für die nächsten Spiele zu tanken. Ich bin glücklich, dass wir schon 3 mal zu Null spielen konnten und damit unsere starke Defensivleistung der letzten Saison bestätigen. Wenn gegen Eschborn nun der erste Auswärtssieg eingefahren werden kann, können wir von einem guten Saisonstart sprechen! | ||||