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| Feulner | deCoo | |||
| Eigentor (1) Bülter (1) | (1) Frimpong (1) Nkunku | |||
SV Wehen Wiesbaden überrascht in Mainz mit effektiver ChancenverwertungIn einem hart umkämpften Rhein-Main-Derby sicherte sich der SV Wehen Wiesbaden einen überraschenden 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz 05 in der Mewa-Arena. Die Partie war geprägt von intensiven Zweikämpfen und soliden Abwehrleistungen auf beiden Seiten, wobei kein Team über längere Phasen das Spiel dominieren konnte. Die erste Halbzeit verlief größtenteils ausgeglichen mit einem leichten Übergewicht beim Ballbesitz für Mainz (52% zu 48%), was jedoch nicht in zählbare Erfolge umgemünzt werden konnte. Die Balleroberungszeit zeigte mit 10 zu 11 Sekunden, wie eng die Teams in Sachen Pressing und Gegenpressing beieinander lagen. Erst ein Freistoß in der 30. Minute, präzise ausgeführt von Nkunku, brach die Pattsituation und brachte Wehen Wiesbaden die Führung. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Wehen Wiesbaden überraschend effizient. Innerhalb von nur vier Minuten bauten die Gäste ihre Führung durch Tore von Frimpong in der 52. Minute und ein unglückliches Eigentor von Kübler in der 56. Minute aus. Trotz eines Rückstands von 0:3 gaben sich die Mainzer nicht auf und kämpften weiter um den Anschlusstreffer. Ihre Bemühungen wurden allerdings erst in der 90. Minute durch Bülter belohnt, was jedoch zu spät kam, um das Spiel noch zu drehen. Die Statistiken unterstreichen die Intensität des Spiels. Mit 8 zu 9 Schüssen war das Spiel ausgeglichen, wobei Wehen Wiesbaden seine Chancen effizienter nutzte. Die xGoals-Werte von 3,8 für Mainz gegenüber 1,8 für Wehen Wiesbaden zeigen, dass die Mainzer unglücklich in der Chancenverwertung waren, während Wehen Wiesbaden deutlich effektiver vor dem Tor agierte. Auch im Passspiel lagen die Mainzer vorn (179 zu 128 Pässe), was ihre Bemühungen unterstreicht, das Spiel zu machen. Bei den Zweikämpfen zeigte Wehen Wiesbaden mit 25 geführten Zweikämpfen (davon 6 gewonnen) gegenüber 10 von Mainz (5 gewonnen) eine robustere und entschlossenere Einstellung, was insbesondere in der Defensive den Unterschied machte. Spieler des Spiels war Nkunku, der nicht nur durch sein Tor, sondern auch durch seine Vorlage und eine insgesamt starke Leistung (bewertet mit einer Note von 8,1) herausstach. | ||||

