Kicker (Bundesliga // S34)


  • Kicker - Bundesliga (01, 11.11.25)


    Der Meister voll im Soll - Konkurrenz schwächelt bereits zum Saisonauftakt!


    Seit der Saison 21 kennt der VDFB keinen anderen Meister als den 1.FC Nürnberg. Der Großteil der angestellten Trainer in unserer Liga hat also nie einen anderen Meister erleben dürfen. Daran scheint sich auch in dieser Saison wenig zu ändern. Denn während die Franken nach drei Spielen mit der Maximalausbeute von neun Punkten da stehen, hat die direkte Konkurrenz bereits Punkte liegen gelassen. So kam der SV Werder Bremen, in den letzten fünf Jahren viermal Vizemeister, zum Saisonstart in Sinsheim nicht über ein Remis (3:3) hinaus. Zwar fingen sich die Norddeutschen schnell und gewannen die darauffolgenden drei Partien (u.a. gegen Duisburg und Dortmund) in bekannt eindrucksvoller Manier. Doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass sich der Rekordmeister im Verlaufe einer Saison nur selten Fehler leistet, wodurch jeder Punktverlust den großen Wurf in akute Gefahr bringt. Startschwierigkeiten hatte in dieser Saison auch Wehen Wiesbaden. Die Hessen, die nach der Trennung vom langjährigen Cheftrainer deCoo mit Ixxi einen hochkarätigen Nachfolger präsentierten, mussten im ersten Saisonspiel gar eine Niederlage verkraften. In Düsseldorf verlor der SVWW mit 1:3. Viel Zeit sich von der Pleite zu erholen, brauchte die Ixxi-Elf aber nicht. Gegen Bayer 04 Leverkusen (7:1) und dem VfB Stuttgart (6:0) folgten zwei Kantersiege, die zumindest Mut machen, dass sich die Hessen doch noch als ebenbürtiger Sparringspartner für die Franken erweisen.


    Fortuna für Alle!


    Einen wirklich bemerkenswerten Saisonstart hat Fortuna Düsseldorf hingelegt. Die Fortuna steht nach acht Spielen an der Tabellenspitze und besiegte zum Start Mannschaften wie Borussia Dortmund (8:2) und Wehen Wiesbaden (3:1) ohne wirkliche Mühe. In dieser Woche gab es zwar mit den beiden knappen Pleiten gegen 96 (6:7) und Hoffenheim (4:5) die ersten Rückschläge zu verkraften, doch in Düsseldorf wächst etwas zusammen! Die entstandene Euphorie rundum die Merkur-Spiel-Arena ist unweigerlich verbunden mit der Personalie Ali_Mahmahal. Der Cheftrainer hat es geschafft die Fortuna sportlich auf eine neue Stufe zu heben. Vor zwei Spielzeiten aufgrund von ausbleibenden Ergebnissen noch fast vom Hof gejagt, feierte Mahmahal mit seinem Team am Saisonende doch noch den Klassenerhalt. In der Vorsaison dann endlich mal wieder eine Spielzeit ohne Abstiegssorgen. Am Ende sprang sogar Platz 11 heraus. Und auch in diesem Jahr deutet nach dem erfolgreichen Saisonstart vieles darauf hin, dass der Entwicklungsprozess in Düsseldorf weiter anhält. Aufpassen muss die Fortuna allerdings in der kommenden Woche. Mit den Aufgaben gegen Duisburg (H) und Rekordmeister Nürnberg (A) warten zwei echte Brocken!



    Traditionsvereine in der Krise!


    Borussia Dortmund und der MSV Duisburg kämpfen in diesen Tagen in etwa mit den gleichen Problemen. Beide Vereine konnten ihren Ansprüchen zum Saisonstart nicht gerecht werden. Die Zebras holten in den ersten sechs Spielen magere vier Punkte und rangieren auf dem 14. Tabellenplatz. Der BVB steht mit sechs Punkten aus den ersten fünf Spielen nur einen Platz davor. Mut macht den Fans vom MSV Duisburg der gestrige 5:2 Auswärtserfolg in Leverkusen. Es war der erste Sieg in dieser Saison, der nun für die kommenden Wochen als Brustlöser dienen soll. Zuvor startete die Chefkopf-Elf nämlich historisch schlecht. Nur ein Punkt aus fünf Spielen sammelte das Spitzenteam zum Start. Der gestrige Sieg in Leverkusen brachte dementsprechend auch wieder neue Argumente für Cheftrainer Chefkopf ein. Der Fußball-Lehrer wird immer wieder intern und öffentlich kritisch hinterfragt und hatte mit dem schlechten Saisonstart sichtlich zu kämpfen. Im kommenden Heimspiel gegen Paderborn soll der Aufwärtstrend nun unbedingt fortgeführt werden. Es wäre der erste Sieg vor heimischer Kulisse für die Zebras in dieser Saison. Punkte vor eigenem Publikum hat der BVB zwar schon sammeln können, doch die bisherige Punkteausbeute entspricht ganz sicher nicht dem, was sich die Verantwortlichen vor der Saison von der Mannschaft versprochen haben. Gegen Leipzig (A), Wiesbaden (H) und Wolfsburg (A) sollten in dieser Woche unbedingt Punkte her, um die Situation nicht weiter zu verschärfen.


    Regensburg noch ohne Punkt!


    Dass der Jahn aus Regensburg in dieser Saison für den Klassenerhalt einen langen Atem benötigen wird, das war vielen Experten bereits vor Saisonbeginn bewusst. Nach den ersten Spielen in der Liga hat sich der Eindruck bereits früh bestätigt. Fünf Spiele haben die Oberpfälzer in der Eliteliga absolviert. In jeder Partie ging der Jahn als Verlierer vom Feld. Mit Bremen (1:7), Dortmund (2:6) und Hannover (2:7) hatte die Mannschaft vom Interimstrainer guilXeaFC26 aber wahrlich kein leichtes Auftaktprogramm, sodass weiterhin Hoffnung auf Besserung besteht.


    ...VDFB seit 2000! Trainerstationen: SC Idar Oberstein, Greuther Fürth(2x), TuS Koblenz, VfL Osnabrück, SV Sandhausen


  • Kicker - Bundesliga (02, 18.11.25)

    Im Fußball ist die Wahrheit von Gestern oftmals die Lüge von Heute. Ein weiteres Beispiel hierfür ist der Rekordmeister. In der ersten Ausgabe des Kickers, nach nur drei gespielten Spielen in der Liga, schon fast zum Meister gekürt, laufen die Franken nur sieben Tage später der Musik plötzlich hinterher. Auslöser ist der vergangene Freitag gewesen, an dem sich im regnerischen Bremen ein Szenario abspielte, welches im VDFB durchaus Seltenheitswert besitzt. Der 1.FC Nürnberg verlor ein Pflichtspiel in der Eliteliga. Ausgerechnet beim größten Konkurrenten kam die Dosenbrot-Elf nicht an ihre Leistungsgrenze heran und das obwohl Leon Goretzka die Franken bereits nach vier Minuten in Führung brachte. Wimmer (8.), Thuram (22.) und wieder Wimmer (24.) drehten das Spiel zugunsten der Norddeutschen noch vor dem Halbzeitpfiff. Als dann nach der Pause Thuram (64.) ebenfalls seinen zweiten Treffer nachlegte, war die Messe für den amtierenden Meister gelesen. Nmechas (75.) Anschlusstreffer kam zu spät und brachte keine Spannung mehr ins verregnete Weserstadion. Spannend ist dagegen wieder der Kampf um die deutsche Meisterschaft. Durch den prestigeträchtigen Sieg vor heimischer Kulisse rangieren die Bremer in der Tabelle nun einen Zähler vor dem Rekordmeister. Dieser konnte die Pleite im hohen Norden aber gut verdauen. Nur Stunden nach der Rückkehr aus Bremen schossen die Franken nämlich Hannover 96 aus dem eigenen Stadion und betrieben beim 7:2 Heimsieg Wiedergutmachung für die Niederlage im Spitzenspiel.



    Abermals neuer Wind an der Donau - Fragezeichen in Leipzig


    Relativ schnell haben es die Verantwortlichen in Ulm geschafft einen Nachfolger für den ausgeschiedenen Bladefilius vorzustellen. Mit Fabrice übernimmt ein noch unerfahrener Trainer die Aufgabe beim SSV. Fabrice ist bereits der fünfte Fussball-Lehrer in diesem Jahr, der sich der Aufgabe in Ulm annimmt. Mit jeder neuen Vorstellung bricht neue Hoffnung aus endlich den richtigen Mann für die Zukunft gefunden zu haben. Wer beim SSV an das große Geld und überteuerte Stars denkt, der wird nicht fündig werden. An der Donau wirkt das Abenteuer Eliteliga eher wie ein Überlebenskampf im Dschungel. Da ist es vielleicht gar nicht schlecht, dass der neue Trainer eine Art jugendlichen Leichtsinn mit nach Ulm bringt. Sportlich begann das Abenteuer von Fabrice mit einer echten Achterbahnfahrt. Während die Fans nach dem gelungenen Debüt in Regensburg (6:0) ähnlich hoch wie Tarzan sprangen, folgte am heutigen Dienstag beim Heimdebüt gegen Wehen Wiesbaden (1:7) der Fall zurück auf den harten Dschungelboden. Eine Achterbahnfahrt würden derzeit wohl auch die Fans von RB Leipzig in Kauf nehmen, doch ihre Bahn kommt noch nicht so wirklich in Fahrt. Dabei sitzen die Gäste allesamt auf ihren bezahlten Plätzen. Gestartet ist die Reise auch eigentlich schon, beim torreichen Remis in Düsseldorf. Doch seither steht die Bahn zum Leidwesen aller Beteiligten still. Auch der Unmut bei den Fans wird langsam größer, aber noch gilt der seit zwei Wochen im Amt sitzende IXSneaX als nicht gefährdet.


    Lucky Punch sorgt für Freude bei den Zebras - BVB hält Druck stand!


    Es war mehr als ein normaler Siegtreffer in letzter Sekunde in einer engen Partie. Das Tor von Ansgar Knauff zum 4:3 beim heutigen 4:3-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart löste beim MSV Duisburg nicht nur Freundentänze aus, sondern er brachte einen fast schon verloren gegangenen Glauben zurück nach Meiderich. Die Zebras können es auch dreckig. Am heutigen Dienstagabend bewies die Mannschaft von Trainer Chefkopf zudem Comebackqualitäten. Nach Toren von Nusa und Moukoko (2x) lag der MSV nach einer halben Stunde bereits mit 1:3 zurück, fand aber auch aufgrund des schnellen Anschlusstreffers von Bellingham (35.) zügig zurück in die Partie. Eine demonstrierte Stärke, die den Spielern für die kommenden Wochen weiteres Selbstvertrauen geben wird. Die Hoffnung auf einen besseren Saisonverlauf ist auch bei Borussia Dortmund zurück. Die Borussia stand nach dem verkorksten Saisonstart in Wolfsburg mächtig unter Druck, löste die Aufgabe aber mit Bravour. Durch den klaren Auswärtserfolg (8:2) nahm BVB-Cheftrainer Sec also erstmal den Druck vom Kessel.



    Kraichgauer untermauern eigene Ambitionen!


    An Zielen kannst du wachsen, sie können dir Orientierung und Halt geben oder sie bringen dich zu Fall. Im Kraichgau war man vor der Saison euphorisch. Neuer Trainer, ordentliches Budget und ein konkurrenzfähiger Kader veranlassten die Verantwortlichen dazu Platz 6 als Saisonziel auszugeben. Nach den ersten Wochen darf man gewiss feststellen die Verantwortlichen im Kraichgau konnten ihre Fähigkeiten gut einschätzen. Das Team mit dem neuen Trainer Ceres am Spielfeldrand liefert nämlich regelmäßig ab, zuletzt vor wenigen Stunden beim Auswärtsspiel in Stuttgart. In Bad Cannstatt untermauerte die TSG ihre Ambitionen. Beim 8:3 Erfolg erniedrigten die Kraichgauer den VfB vor heimischem Publikum. Auch tabellerisch war der zweite Auswärtssieg in dieser Saison von Bedeutung. Durch den Sieg in Stuttgart verkürzte die Ceres-Elf den Abstand auf den VfB, und somit auf einen der direkten Konkurrenten, auf einen Zähler. Gut möglich, dass sich die TSG für ihr Vorhaben in dieser Saison noch einmal auf dem Transfermarkt verstärken wird. In der Offensive scheint wenig Bedarf zu bestehen. Torjäger Isak steht nach sieben Spielen bereits bei acht Treffern und auch die beiden offensiven Mittelfeldspieler Olmo und Pulisic (beide 6 Treffer) zeigen sich in dieser Saison vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Anders sieht es in der Defensive aus, wo die erfahrenen Tapsoba und Simakan die Stützpfeiler darstellen. Vor einigen Wochen stieß mit Advincula bereits ein weiterer Rechtsverteidiger zum Team hinzu. Der Peruaner kam vom Zweitligisten Mainz 05 in den Kraichgau. Bei der TSG wird Advincula mit dem Spanier Odriozola den Kampf um den Stammplatz auf der rechten Seite führen. Auf der anderen Seite hat Bjorkan derzeit noch einen Freifahrtschein, zumindest wird seinem Konkurrenten Kleinhansl die Eliteliga noch nicht zugetraut. Also durchaus vorstellbar, dass auf dieser Position in den kommenden Wochen noch Bewegung reinkommt, um für das hochgesteckte Saisonziel weiter an Stabilität zu gewinnen.


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  • Kicker - Bundesliga (03, 25.11.25)

    Gemeinschaft braucht Zeit - Verbindungen müssen entstehen und wachsen. Erstaunlich ist es daher über welch großen Pool an gestandenen Fussballlehrern unsere Liga verfügt. Sie bilden täglich das Fundament für einen intakten Spielbetrieb und sind der Grund weshalb diese Liga all ihre Tiefen in der Vergangenheit überwinden konnte. Auch in schwierigen Phasen in den sauren Apfel beißen. Diese Tugend hat jeder von ihnen bereits mehrfach unter Beweis stellen dürfen. Doch der besagte Pool an leidenschaftlichen, leidensfähigen Cheftrainern muss weiter anwachsen, möchte man den Spielbetrieb und die Gemeinschaft in der Zukunft noch fairer und attraktiver gestalten. In den letzten Tagen gab es allein in der Eliteliga drei Trainerentlassungen. Während die Vorstände in Paderborn und Leipzig aufgrund von Inaktivität die Reißleine zogen, trat RoYal bei der SpVgg Fürth aus eigenen Stücken zurück. Trainerwechsel sorgen für ein Ungleichgewicht im Spielbetrieb und sind dementsprechend unbeliebt bei allen beteiligten Parteien. Ist eine Saison ohne Trainerwechsel utopisch? Nein! Die Gemeinschaft ist gefragt die durchweg vorhandenen Potenziale im eigenen Umfeld auszuschöpfen, um unser bereits seit Jahren funktionierendes Gerüst weiter auszubauen.


    96 in der Ergebniskrise - verkehrte Welt am Maschsee?


    Die Niedersachsen befinden sich in diesen Tagen in einer Art Ergebniskrise, auch wenn der Bergsen-Elf am gestrigen Montag zwei Siege am grünen Tisch zugesprochen worden. Die letzten beiden sportlich ausgetragenen Begegnungen gingen dagegen verloren. Das obwohl man in Stuttgart (3:5) über weite Phasen der Partie die bessere Mannschaft war. Im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:2) kam 96 dagegen selten an die eigene Leistungsgrenze heran. In der ersten Halbzeit wirkten die Niedersachsen in der Offensive ideen- und mutlos. In der Abwehr schlichen sich zudem Fehler ein, die die Borussia eiskalt ausnutzte. Nach dem Seitenwechsel fanden die Hausherren in der gegnerischen Hälfte dann kaum noch statt und hatten Glück, dass Torhüter Grabara mit seinen Paraden die eigene Mannschaft vor einer höheren Pleite bewahrte. Mit Wehen Wiesbaden und dem VfL Wolfsburg warten nun zwei weitere unangenehme Gegner auf die Bergsen-Elf. Für die Borussia war der Sieg in der Landeshauptstadt Niedersachsens dagegen ein weiterer Beweis für den seit Wochen stattfindenden Aufwärtstrend. Nach einem verkorksten Saionstart ist der BVB nach nun fünf Siegen aus den letzten vier Spielen zurück in der Spitzengruppe der Eliteliga. Am gestrigen Montagabend siegte die Mannschaft von Trainer Sec bei der aufstrebenden TSG aus Hoffenheim. In Sinsheim ließ sich der BVB auch nicht von einem frühen Rückstand beirren und sorgte noch vor der Pause für klare Verhältnisse. Die Kraichgauer gaben sich zwar auch im zweiten Durchgang nicht auf, der TSG fehlte aber vor allem im letzten Drittel der nötige Punch um noch einmal wirkliche Spannung zurück ins Spiel zu bringen. Die Borussia hat in dieser Woche mit Wehen Wiesbaden, Schweinfurt und Ulm gleich drei Heimaufgaben vor der Brust, in denen der BVB den Aufwärtstrend unbedingt weiter bestätigen will.



    Regensburg auch gegen Schweinfurt unterlegen - Hoffnung macht der grüne Tisch!


    Jahn Regensburg bleibt sportlich ohne einen eigenen Punktgewinn. Im Heimspiel gegen Schweinfurt zeigte die Mannschaft vom Interimstrainer guilXeaFC zwar eine ordentliche Vorstellung, stand nach 90 gespielten Minuten aber wieder ohne Punkte da. Lewandowski brachte das Schlusslicht vor heimischer Kulisse früh in Führung. Sicherheit gab das frühe Tor den Oberpfälzern aber keine, stattdessen drehte Jovic die Partie noch vor dem Halbzeitpfiff zugunsten der Schnüdel. Nach dem Seitenwechsel erwischte wieder der Jahn den besseren Start. Das erneut frühe Tor von Lewandowski sorgte aber wie vor der Pause nur kurzzeitig für Aufatmen, weil Jovic wieder die passende Antwort parat hatte. Zumindest gibt es für Regensburg positive Nachrichten vom grünen Tisch. Das Schiedsgericht wertete das Heimspiel gegen RB Leipzig mit 3:0 für die Oberpfälzer, wodurch der SSV die rote Laterne an Leipzig abgab. Trotz des miserablen Saisonstart beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer nur drei Punkte.


    Fortuna schlägt MSV - Zebras weiter hinter ihren Möglichkeiten!


    Fortuna Düsseldorf gewinnt im eigenen Stadion das prestigeträchtige Spiel gegen den MSV Duisburg dank des Tores von Victor Boniface knapp mit 2:1(1:1). Damit beendet die Fortuna den kleinen Negativtrend mit zwei Niederlagen am Stück und verteidigt vorerst den Platz an der Tabellenspitze. Für die Zebras bedeutet diese Pleite ein erneut herber Rückschlag auf dem Weg hin zu alter Stärke. Nach zuletzt zwei knappen Siegen sah man sich vor der Auswärtspartie in der Merkur-Spiel-Arena in der Entwicklung schon weiter, nach der nun fünften Saisonniederlage müssen sich die Fans der Zebras aber wohl endgültig auf eine lange Saison einstellen. Dabei war in Düsseldorf beileibe nicht alles schlecht. Die Mannschaft von Trainer Chefkopf war in der gegnerischen Hälfte sehr spielfreudig, war teils deutlich überlegen und zeigte über die gesamte Spieldauer viel Engagement, allerdings scheiterten die Zebras mit ihren Abschlüssen immer wieder am hervorragend haltenden Wellenreuther. Auch der Trainer fand trotz der Niederlage viele positive Ansätze und attestierte seiner Mannschaft ein gutes Auswärtsspiel. In den kommenden Wochen wolle man an die gezeigten Leistungen weiter anknüpfen, dann werde man auch wieder mit Punkten belohnt werden, so ein trotz der angespannten Situation selbstbewusster Chefkopf in der anschließenden Pressekonferenz.


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